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First mit Birgit. Ja, EU-Taxonomie und ESG-Kriterien sind gekommen. Es rücken auch gewisse Deadlines im Augenblick immer näher. Vor einem Jahr hat man noch gesagt, die sind dann noch alles so weit weg, sind sie aber nicht mehr. Und jetzt wollte ich dich fragen, wie es da derzeit ausschaut, was diese Termine, was ESG betrifft, wie es da mit den Terminen aussieht. Also ich glaube, worauf du anspielst, ist jetzt insbesondere die Nachhaltigkeitsberichterstattung, die ab diesem Jahr, so ab dem Geschäftsjahr 2024 verpflichtend ist für große Unternehmen,
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die bereits jetzt schon dieses Non-Financial-Reporting gemacht haben. Ab nächstem Jahr wird es da noch schlagend, also Geschäftsjahr 2025 für Unternehmen mit einem Umsatz von 40 Millionen Euro beziehungsweise einer Bilanzsumme von 20 Millionen oder mit mehr als 250 Beschäftigten und in weiterer Folge sind dann auch die börsennotierten zwei EUs berichtlich, also nachhaltigkeitsberichtlich und ab 2028 auch nicht EU, also bestimmte Unternehmen aus nicht EU-Ländern.
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Hinsichtlich Taxonomie, die gibt es ja schon länger, die Verordnung, die ist auch unmittelbar anwendbar und jeder, der sich dem verschreiben möchte und unmittelbar Ziele verfolgen möchte, kann sich ja jetzt schon mit dem auseinandersetzen und viele setzen sich ja schon seit Jahren damit auseinander. Es ist nur so, dass es bisher nicht diese technischen Vorschriften, diese delegierten Verordnungen sind erst peu à peu erlassen worden zu den Umweltzielen und dort sind dann ganz konkret, weil die Taxonomieverordnung per se ist ja eigentlich nur ein Grundgerüst, sind die delegierten Verordnungen,
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die dann zu den Umweltzielen ganz konkret definierte technische Bewertungskriterien festlegen, an die man sich richten kann, um zu wissen, ist man taxonomiekonform, kann man taxonomiekonform sein oder nicht, auch ganz konkret auf die Immobilienbranche, je nachdem eben für Neubau, Bestand, beziehungsweise Ankauf von Immobilien ist das konkret spezifiziert, je nach Umweltziel. Ist nämlich interessant, so wie du jetzt gesagt hast, es bricht sich immer weiter runter, die Unternehmer werden auch immer kleiner, die Zeit wird immer knapper, viele Unternehmer beschäftigen sich gar nicht damit
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oder bzw. beschäftigen sich noch zu wenig damit, vor allem sind es auch sehr viele Unternehmer, die jetzt nicht direkt immobilienlastig sind, sondern es haben sehr viele ihre Industrieimmobilien auch andere Asset lassen und sagen, Dietmar, wie siehst du in deinem Umfeld mit den Unternehmern, deiner Wahrnehmung nach, mit der aktuellen Situation umgehen? Ist das noch weit weg oder ist man schon damit befasst? Naja, ich war ja bis vor einiger Zeit in einer größeren Struktur aktiv und da ist das Thema aufgrund der
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Berichtspflichten halt sehr intensiv. Meine Eindruck ist, dass aber mit dem Ende der Energie, der sehr hohen Energiekosten hier eine gewisse Ernüchterung eingetreten ist und man sich eher auf das Berichten beschränkt und weniger auf aktive Maßnahmen. Im letzten Jahr habe ich mit sehr vielen Unternehmen gesprochen, mit meinem Konzept Baumau natürlicherweise und bin schon in gewisser Weise ernüchtert, dass das Thema ESG und ESG ist schon selbst schwierig, wenn man ESG sagt, wird es besser, aber auch das Thema ESG als Begriff und das hat mich eigentlich erstaunt,
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der Begriff an sich noch nicht klar ist und wenn man dann tiefer geht in Richtung EU-Taxonomie, dann ist es überhaupt etwas stiller mit dem Feedback. Das heißt, ich habe Interesse gesehen, wie die Energiekosten, Gaspreise aus den verschiedenen Gründen, die wir alle leider kennen, Gaspreise sehr hoch, Energiepreise sehr hoch, da gab es eine Beschäftigung mit dem Thema und das ist nach meiner Wahrnehmung in den letzten Monaten massiv abgeflaut. Was natürlich mittelfristig für Unternehmen eine Gefahr in sich birgt, weil die EU-Taxonomie, die geht nicht mehr weg, die ist da und Schritt für Schritt kommen mehr Verordnungen,
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die werden noch irgendwann in den nationalen Gesetzen umgesetzt werden und dann kommen echte Kostenprobleme auf die Unternehmen zu, die sich dafür nicht vorbereitet haben. Ja, Dietmar, danke, du hast jetzt schon noch dieses Thema angesprochen, über das wir uns heute speziell unterhalten werden, nämlich auch den Bestand. Mittlerweile mag, herzlich willkommen, jetzt sozusagen offiziell begrüßen. Danke, sorry für die technischen Probleme. Du, die Technik ist ungefähr so schwierig wie die ESG. Taxonomie. Ja, genau. Also manchmal weiß man es nicht, manchmal funktioniert es, manchmal auch nicht.
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Sag aber, was hast du dich in den letzten Jahren so festgestellt, was die Nachhaltigkeit betrifft? Was war so in den vier Jahren des zweiten Jahrzehnts dieses Jahrtausends? Was war da so auffällig jetzt? Also du beinst gar nicht so sehr nur auf die Taxonomie, sondern generell ist der Trend zur Nachhaltigkeit immer steigend gewesen. Also wenn man vor zehn Jahren gesagt hat, ich kann auch ein Gebäude ruhigen Gewissens ohne Zertifizierung bauen und kann es dann auch ohne Probleme an einen institutionellen Investor verkaufen,
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dann sind die Zeiten durchaus vorbei. Also ohne Gebäude, ohne Zertifizierung, den Bereich ist kaum noch machbar. Wenn man jetzt schaut, was hat sich noch mal verändert, nachdem die Taxonomie ins Spiel gekommen ist, dann gibt es wesentlich härtere Kriterien. Ich sag mal, manchmal war das Zertifizierung auch durchaus ein leichtes Anflug von Greenwashing. Jetzt sind die Kriterien noch mal schärfer geworden durch die Mindestkriterien, die die Taxonomie vorschreibt. Und konnte ich vor zwei, drei Jahren sehen, es gab
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so zwei Gruppen, entweder eine Negation, mit dem Thema habe ich überhaupt nichts zu tun, aber vielen großen institutionellen Investoren, gerade im internationalen Bereich, tätig, die gesagt haben, okay, mit dem Thema muss ich mich beschäftigen. Das ist lebenswichtig fürs Unternehmen, die sich da massiv reingestürzt haben. Und im Moment sehe ich gerade eher so eine gewisse Lethargie. Der Enthusiasmus, mit dem sich viele Unternehmen beschäftigt haben in den letzten zwei, drei Jahren, der schwindet gerade so ein bisschen. Und weil Sie es doch sehen, dass das Thema nicht unbedingt von der Thematik komplex ist,
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aber in der Umsetzung sehr komplex ist, dass die Datenerhebung extrem schwierig ist und es ist einfach ein sehr langweger Prozess ist, den man durchlaufen muss. Es ist nicht eben nur schnipp, ich hab's, sondern ich muss wirklich ein bis zwei Jahre Zeit meines Unternehmens und sehr, sehr viel auch personelle Ressource investieren, um das Thema richtig aufzugleisten. Vielleicht, wenn ich da nur kurz einhaken darf, ich glaube, das maßgebliche Problem derzeit ist ja auch, dass die ganzen Unternehmen, also insbesondere Immobilienbranche jetzt tatsächlich ganz andere Themen haben, um überleben zu kämpfen, bevor sie
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sich Nachhaltigkeit in weiteren Sinnen verschreiben können. Also ich glaube, deshalb ist Das Thema in der Hälfte. Darf ich da kurz gleich was dazu sagen? Dass es vielen nicht so gut geht, wissen wir glaube ich alle, aber gerade das wäre die Chance. Jetzt, wenn ich mein Unternehmen neu aufstellen muss, ich muss das sowieso nicht in der althergebrachten Weise, weil die Zinsen werden nicht mehr zurückgehen auf 0,5 Prozent oder 1 Prozent fixiert, mit neuen Methoden, neuen Ideen und einem neuen Geschäftsmodell wieder reinzugehen in die Projekte. Das wäre eine Chance und dass jemand diese Chance aufgreift,
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das ist glaube ich eine kleine Gruppe. Aber ich würde eher die Chance sehen, jetzt die Zeit zu nutzen, wo die Projekte oder viele Projekte stich stehen, das einzubauen ins Geschäftsmodell. Sagt Dietmar, ja, aber ist es nicht, wollte ich noch die Birgit fragen, ist es nicht diese strikte Umsetzung von der EU überhaupt richtig, weil im Endeffekt, wir haben jetzt schon gehört, ist man ja dadurch irgendwie irritiert und eigentlich hat man das Gefühl, es kommt zu viel Druck. Von der EU jetzt, Oder? Ja, zu viel Druck und zu wenig Information.
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Naja, sagen wir mal so, es gab jetzt vor allen letzten Monaten sehr viele Debatten zur Lieferkettenrichtlinie, die ja jetzt letzte Woche schlussendlich dann in modifizierten Formen doch umgesetzt werden soll. Es gibt sehr viele Debatten und ich glaube, dadurch, dass die Lieferkettenrichtlinie, obwohl die ja schon seit Jahren vorliegt und auch schon, ich glaube, seit einigen Jahren debattiert wird und doch modifiziert wurde, zeigt, dass das Lobbying dahinter sehr stark ist, nämlich auch in Richtung von Unternehmen, kleinen Unternehmen, die sagen, es ist dieser ganze bürokratische Aufwand,
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der letztendlich damit verbunden ist, zu viel, das schaffen wir nicht, das breitet uns in den wirtschaftlichen Ruin etc. Wobei man dazu schon auch sagen muss, es gibt ja Länder, die diese Lieferketten-Gesetze schon haben. In Frankreich heißt das Devoir de Vigilance, also Achtsamkeits-Gesetz oder Verpflichtung, achtsam zu sein, hinsichtlich Einhaltung von Menschenrechten, sozialen Standards. Also da geht es ja nicht nur um das E, das wir vorhin diskutiert haben, sondern da geht es ja auch um das S und das G. Und klar, es ist,
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so wie es geplant war, ein extremer Aufwand, eine extreme Hürde für viele kleine Unternehmen, sich da wirklich durchzukämpfen. In den Lieferketten habe ich glaube, Europa hat einen gewissen Standard, den es zeigen möchte, auch weltweit und sagen wir, wir verpflichten uns, gewisse Standards einzuhalten und wollen das auch zeigen und umsetzen. Es gibt ja gewisse Unternehmen oder es warten ja auch sehr viele Unternehmer derzeit ab, das haben wir im Vorgespräch auch ein bisschen festgehalten und zwar deshalb, weil sie sagen, naja, wer weiß, ob es überhaupt zukommt.
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Genau. Und wie es umgesetzt wird, weil also die Taxonomie ist eine Verordnung, die muss nicht umgesetzt werden, das ist das eine, aber diese anderen, das sind Richtlinien, die müssen alle im nationales Recht umgesetzt werden. Also das Lieferkettenrichtlinie muss, ich glaube, binnen 24 Monate ab in Kraft treten, muss das dann umgesetzt werden in den jeweiligen Mitgliedsstaaten. Im Gespräch sind auch andere, zum Beispiel diese Green-Claim-Richtlinie, ist auch in der Pipeline noch nicht beschlossen, müsste dann auch umgesetzt werden und es ist ja auch immer spannend zu sehen, wie wird es umgesetzt in den
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verschiedenen Ländern, weil jeder das ja auch ein bisschen interpretiert und sieht. Was sicher ein Grund ist, warum sie abwarten, sagt, danke, Dietmar, schafft es die Politik, die Unternehmer von der Tragweite zu überzeugen oder ist von der Seite auch eher sehr nachlässig? Wird das eine nachlässige Arbeit? Was, glaube ich, klar ist, dass das Ziel 1,5 Grad, maximale Erwärmung, jetzt sprechen wir eher von 2 Grad Erwärmung, nicht erreicht werden kann, wenn es zu einer Verhaltensänderung kommt. Verhaltensänderung von einzelnen Personen,
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von Unternehmen, von wem auch immer in der Gesellschaft und das ist oftmals eine schlechte Nachricht und es ist eigentlich immer Wahl, nach der Wahl ist vor der Wahl, heuer haben wir einen Superwahljahr. Ich glaube einfach, das Leben ist so banal, manchmal mit diesen Nachrichten, was nötig wäre, um die Klimaziele zu erreichen, Paris 2050 oder 2040, die geht einfach keine Partei jetzt raus, weil wer bringt den Menschen auf der Straße jetzt die schlechten Nachrichten? Das macht keiner. Ich würde mir auch wünschen, dass beim Thema EU-Taxonomie, wo es für den Bereich Immobilien tatsächlich schon einige
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Dinge sehr, sehr klar sind und das eine ist, dass man sagt, ich warte, bis die rechtlichen Vorschriften kommen, aber das andere ist, ich dachte immer, Menschen haben auch eine gewisse Eigenverantwortung dafür, was sie tun, wie sie wirtschaften, womit sie Geld verdienen, aber das ist offensichtlich nicht so sehr der Fall, sondern wir warten auf die rechtliche Umsetzung von Dingen, weil wenn ich mein Gebäude mit weniger CO2-Emissionen baue, dann wird das nicht der Schaden sein, also es wird nichts passieren außer, dass weniger CO2 produziert ist, aber wir vertrauen da sehr oder warten immer, was kommt,
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bis wir Strafen bekommen und dann aufgrund der Strafen werden dann Dinge ausgeführt oder nicht ausgeführt. Die Politik ist hier aus meiner Sicht, spricht mit gespaltener Zunge zum einen, beschließen sie in Brüssel Dinge, zum anderen sind sie immer zu wenig klar im eigenen Land in der Umsetzung, gerade bei Immobilien wäre das sehr einfach, das genau zu erklären, was ist zu tun, bei welchem Gebäude, wenn man eins kauft, bei einem kleinen Gebäude, großen Gebäude, im Standhalten, im Neubau, das ist nicht zu kompliziert, aber das bleibt alles leider etwas im Nebel. Mein Eindruck.
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Ja, Dietmar, danke, Marc, du hast, siehst du das auch, dass das ein bisschen zu wenig Information rüberkommt? Ja, ich sag mal, wenn man sich die Taxonomie immer durchliest, die 500 Seiten, was ich auch nicht vollständig gemacht habe, das sind glaube ich sogar mehr als 500, dann weiß man schon, warum sich da wenige so tief mit befassen. Es gibt aber auch keine wirklich klaren Handlungsanweisungen, klare Ausblicke, wie man damit umzugehen hat. Ich sag mal, selbst die Unternehmen,
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die vielleicht sogar einen gesellschaftsdienlichen Zweck haben, verhalten sich hier oftmals sehr zurückhaltend. Zum einen, weil sie wie die Schlange oder die als Kaninchen vor der Schlange sitzen, zum anderen, weil sie wissen, dass das enorme monetäre Auswirkungen auf ihr Geschäft haben wird, die sie derzeit noch scheuen. Und wenn man dann gegebenenfalls fernab oder neben der Politik noch die eigenen Verbände anschaut, die hier durchaus für Aufklärung sorgen könnten oder ihre Mitglieder mitnehmen könnten, dann passiert da auch hier wenig.
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Da ist auch eher Abwarten angesagt und das finde ich sehr dauerlich. Also da, wo ich wirklich eine Veränderung sehe, das sind maßgeblich Unternehmen, die sich wirklich Nachhaltigkeit in ihrer DNA als eines der obersten Werte, einen obersten Werte gegeben haben. Also viele Unternehmen, die Familien oder Eigentümer geführt sind, die sagen, wir wollen gesellschaftlich wirklich Vorreiter sein und wollen hier Leuchtturmprojekte umsetzen für die Unternehmen, macht es natürlich dann auch Spaß, entsprechend zu arbeiten,
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auch wenn das da manchmal, sage ich mal, in Kosten, Nutzen, Abwägung sehr zahl ist. Das heißt, in deiner Wahrnehmung ist es gar nicht so sehr der Druck, sage ich jetzt mal, oder die Vorgaben aus Brüssel, sondern es ist eher viel mehr Unternehmen, die wirklich etwas verändern wollen. Es ist so, wie Dietmar es gesagt hat, man kann aus eigenem Antrieb sehr, sehr viel machen, um CO2 zu reduzieren und einzusparen. Das ist eine Einstellungsfrage. Aber oftmals werden halt die monetären Auswirkungen, klar, die müssen mitbetrachtet werden und ich werde kein negatives
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Projekt initiieren, indem ich hinterher schlecht abschließe. Aber wenn bestimmte Erwartungen, ob das nun Abschreibungszeiten von Investitionen sind oder zu hohe Investitionen oder Investitionsspitzen gescheut werden, dann passiert halt auch nichts oder wenig. Da hast du ein Thema angeschnitten, das möchte ich dann nachher noch dem Dietmar fragen, aber sag Birgit, wie ist das eigentlich international? Wo stehen wir denn da? Wird das da genauso gehandhabt oder sind die schon ein bisschen weiter? Sagen die, na ja, wir kümmern uns mehr darum oder eher nicht
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so sehr? Vielleicht noch ganz kurz zu dem vorherigen, ich antworte drauf gerne. Ich glaube, was schon auch ein Problem ist, diese Eigenverantwortung, allein wenn ich mir jetzt die österreichische Rechtsordnung anschaue, wenn ich nicht alleine Eigentümer bin, tue ich mir schon extrem schwer, irgendetwas zu ändern. Ich glaube, da sind auch so Stolpersteine in unserer Gesetzgebung mit Wohnungseigentumsgesetz, wo man umdenken muss. PV-Anlagen zum Beispiel werden ganz groß gefördert und soll man machen, nur die diversen Regularien, die da rein spielen, nämlich einerseits Flächenmitmung, Bauordnung, Energiegesetze,
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dann möchte ich verkaufen oder weiterverkaufen Strom an meine Mieter oder so, Mietrecht. Das alles unter einen Hut zu bringen, ist schon extrem schwierig und ich glaube, da ist tatsächlich der Gesetzgeber auch gefragt, jetzt mal bei uns, hier mal sich das mal durch zu überlegen und das zu vereinfachen, um den Leuten das wirklich schmackhaft zu machen. Letztendlich nachhaltig, ich meine, letztendlich sind das alles Unternehmer, die auch etwas erwirtschaften wollen und da sehe ich ein bisschen das Thema, dass sich das noch nicht rentiert bzw. Sind so viele Stolpersteine da, dass eben ganz viele davor sich scheuen,
21:23
da jetzt weitere Schritte auf sich zu nehmen, weil es einfach gesetzliche Stolpersteine auch gibt. Und vielleicht auch gerade, wenn wir beim Mietrechtsgesetz, was ich noch sagen wollte, ist, ich meine, ist ja super, wenn ich mein Wohngebäude, den Bestand nachhaltig mache, ich bin gebunden in gewissen Fällen an Kategorie Mietzins etc., so Richtwertzinsen. Wenn man die koppeln würde an Nachhaltigkeitskriterien, würde es ja wieder Sinn machen, aber die sind nur gekoppelt an, wann die Baubewilligung vorgelegen ist. Also das sind lauter so Themen,
22:03
also das müsste man viel gesamtheitlicher jetzt mal auch national angehen, um da wirklich etwas vorwärts zu bringen. International, weil du mich gefragt hast. Meine Frage ist, also große internationale Unternehmen haben sich schon vor Jahren natürlich auf Nachhaltigkeit umgestellt und bzw. sich mit dem Thema auseinandergesetzt, Berichterstattung, und es geht natürlich immer, natürlich war das anfangs mehr, was können wir tun und auch ein bisschen, dann sag ich jetzt Greenwashing klingt jetzt, aber man wollte sich denn an, also man wollte in die Richtung gehen, aber die haben sich schon viel mehr mit diesem Thema
22:44
beschäftigt und für viele institutionelle, ich meine vorher wurde es eher angesprochen, Zertifizierungen, die haben ja gar nichts mehr gekauft, wenn das nicht zumindest zertifiziert war und es geht in die Richtung, es wird dann vermutlich nichts mehr angekauft werden, wenn es nicht taxonomiekonform ist. Aber wenn du das jetzt sagst, ich meine, solange das im Endeffekt müsste von der Politik, es müsste in viele Bereiche eingegriffen werden, nicht einmal wild, sondern vielleicht mit ganz klaren, mit einigen klaren Konzepten, wo man sagt, das und das ändern wir, dann wird es ja auch für viele leichter
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gehen. Das ist einfach So. Ja, aber müsste ich wirklich ganzheitlich angreifen, weil mein Eindruck ist, man sagt halt, ja wir finden super Photovoltaik und es wird halt da von der Schraube gedreht, aber ohne sich zu überlegen, naja, wir müssten da auch Schrauben drehen, damit das Ganze funktioniert und die Uhr funktioniert. Also Birgit hat einen wichtigen Punkt angesprochen, das sind die Regulativen der Gesetzgebung. Also solange wir gemäß MLG keine Einsparungen, Betriebskosten, sag ich mal wirklich an den Mieter weitergehen können, am Ende ist es eine Win-Win-Situation.
24:07
Das ist tragisch. Deshalb nehmen viele große Bestandshalter oder scheuen sich diesen Schritt zu gehen. Und meines Erachtens ist auch die Förderpolitik, die wir hier treiben, nicht ausreichend. Also wenn wir jetzt sehen, dass Eigenheime mit 75 Prozent gefördert werden, ja, aber die großen Bestandshalter für eine Erneuerung einer großen Heizungsanlage raus aus Öl und Gas 15.000 Euro kassieren mit einem siebenstelligen oder sechs- bis siebenstelligen Aufwand, dann läuft hier irgendwas verkehrt.
24:47
Ich sage nicht, dass hier Förderungen, sag ich mal Fördertöpfe massiv angehoben werden müssen. Es müssen andere Incentives, Investitionen in CO2, reduzierte, minimierte Techniken, sage ich mal attraktiv zu machen. Und das sind die derzeitigen Fördermittel oder Fördertöpfe definitiv nicht. Die sind einfach nicht geeignet dafür. Sie sind nicht allumfassend und sie decken für, sage ich mal, für die großen Bestandshalter einfach zu kleine Summen ab. Wenn ich hier denke, dass, ihr hört, ich bin aus Deutschland, ich weiß,
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was in den 90er Jahren in Bezug auf Sonderabschreibung in den ostdeutschen Ländern gelaufen ist, bis zu 50 Prozent Sonderabschreibung in Investitionen in dortige Gebäude und das Geschäft hat geboomt. Ich glaube, es gibt ja dieses Tool durchaus an anderen Stellen in Österreich. Ich weiß nicht, warum man ist im Bereich der Immobilien derzeit nicht einfach versucht noch ein Stück weit Auszuweiten. Danke, Marc. Die Politik ist immer ein seltsames Wesen. Man muss ja auch dazu sagen, dass die, wenn man etwas machen wollte oder wollen würde, dann hätte man da schon längst etwas unternommen. Also wir müssen davon ausgehen,
26:07
es wird von Seiten der Politik. Wir haben wieder ein Wahljahr. Es wird nicht viel unternommen. Es muss von den Firmen ausgehen. Und im Vorgespräch, ihr habt ja tatsächlich eine Summe gehabt, mit der ihr auch den Bestand letztendlich innovativ auf Nachhaltigkeit drimmern wolltet. Wir hatten damals bei einem Portfolio von nicht ganz sechs Milliarden den Plan, in den damals nächsten fünf bis sieben Jahren ungefähr 400
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bis 500 Millionen zu investieren und davon einen Großteil der geplanten Standhandlungskosten umzulenken, umzuleiten. Und diesen Plan hätten wir, glaube ich, ganz gut geschafft, beginnend einmal die Daten richtig zu erfassen. Das ist bei größeren Konzernen wirklich ein großes Thema und noch immer sehr, sehr schwierig. Man muss sich halt ein bisschen für die Minute anstrengen. Und wir hätten das Portfolio zu einem großen Teil bekommen. Und die Rechnung war, wenn wir nichts tun, dann wird das Portfolio aufgrund der mangelnden EU-Taxonomie-Konformität mindestens zehn Prozent an
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Wert verlieren. Wenn wir investieren und das Portfolio in Ordnung bringen, dann werden wir mindestens zehn Prozent Wert generieren. Und diese 20 Prozent Schere hat quasi einen Wert von doch einer Milliarde und wir investieren 500 Millionen, also ein gutes Geschäft. Also über die Werteachse habe ich es argumentiert oder haben wir es argumentiert, das kam auch beim Aufsichtsrat gut an, wurde gut geheißen. Allerdings braucht man Eigentümerschaft und eine Unternehmensstruktur, die eine etwas langfristigere Sichtweise der Rechnung in der Planung ermöglicht. Wenn man es nur auf ein Jahr betrachtet und glaubt bei der
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nächsten G&V ist man eine große Sieger, das geht nicht aus. Das wird sicher schwierig werden. Aber gerade diese langfristige Sicht brauchen wir dringendst, um das Thema Nachhaltigkeit insgesamt voranzutreiben. Und nachhaltig ist eben nicht kurzfristig, das ist ja das Hinsache. Das war wirklich eine weit vorausschauende, innerhalb von einem Jahr kann man das nicht machen. Ich meine, langfristig gängte im Endeffekt nur die Kirche und der Vlaschek, die haben das ein bisschen anders aufgebaut, aber ist schon ein Blick in die richtige Richtung. Jetzt haben wir das Thema, das natürlich,
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wenn viele nicht mitkommen und sagen, ja Nachhaltigkeit war so nicht, geht sie jetzt nicht aus. Und haben wir jetzt taucht natürlich im Augenblick das Thema des Greenwashing auf. Wie siehst du das? Wie wird das derzeit von einem Unternehmer vielleicht gehandhabt? Wir haben auch gleich dazu viele Zertifizierungen. Es sind ja schon nicht nur in der Immobilienbranche viele Unternehmer, die ja gerne damit werben. Sie sind grün, nachhaltig, klimaneutral, CO2-neutral, whatever. Und da hat sich in den letzten Jahren auch schon eine Rechtsprechung dazu entwickelt, was ich sagen darf und was nicht.
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Nämlich was unlauterer Wettbewerb ihre führende Praxis ist. Und unter anderem gibt es zum Beispiel klimaneutral, hat sich ein Produkt genannt in Deutschland, wo die Bewortung sei klimaneutral. Es war aber unklar ob es tatsächlich, ich glaube es war eine Marmelade. Also es gibt noch keine Entscheidung des Bundesgerichtshofs, aber vom OLG. Es hat gesagt, klimaneutral tatsächlich Tatsächlich ist es aber nicht klimaneutral produziert worden, sondern man hat diese Klimaneutralität dadurch erreicht, indem man CO2-Kompensationsmaßnahmen gesetzt hat. Okay. Und da wurde gesagt, das geht nicht,
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kannst dich nicht klimaneutral nennen, wenn du es tatsächlich nicht bist, wenn man muss das Produkt, und Produkt wäre in dem Fall auch ein Gebäude, eine Immobilie, man muss nachweisen können, dass man tatsächlich klimaneutral ist, oder man schreibt dazu, wir sind klimaneutral, weil wir CO2-Kompensationsmaßnahmen gesetzt haben. Wie lange das aber noch gut geht, weiß ich nicht, weil es kommt ja diese Green Claim Richtlinie, die an sich konkret vorsehen wird, was man unter Green Washing eben versteht, wann ein Produkt oder auch ein Unternehmen sich tatsächlich grün nennen darf, wann nicht,
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welche Nachweise erbracht werden müssen, das sind dann teilweise auch sehr strenge, insbesondere wenn man sagt, dass man gewisse Umweltziele erreicht, werden sehr strenge Maßnahmen gesetzt, man muss die nachweisen, und man muss auch alle fünf Jahre dann auch den Nachweis erneuern und neulich erbringen, dass man das tatsächlich, dieses Umweltziel erreicht. Also das wird auch immer strenger werden, aber da gibt es auch jetzt schon Rechtsprechung dazu, die grundsätzlich gewisse Schranken in diese Werbung, also einfach unlautem Wettbewerb, und ich glaube, was schon wichtig ist, nämlich, dass auch Vorstände unter Umständen haften können,
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wenn solche Werbungen geschalten werden. Also ich glaube, das kann man auch den Immobilienunternehmern mitgeben, dass die Haftung nicht nur das Unternehmen betrifft, sondern unter Umständen auch den Vorständen treffen kann. Viel Gedanke, jetzt hast du aber, wollte ich jetzt den Mark fragen, wenn es jetzt Green Washing, die Vorstände haften, na gut, dann holen wir sich einfach ein Zertifikat. Das mit den Zertifikaten hat aber auch so sein, wir haben einfach zu viele Zertifikate, um es auf den Punkt zu bringen. Wäre denn nicht auch eine Vereinfachung eine gute Lösung? Ich denke nicht, dass wir zu viele Zertifikate haben.
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Also wir haben zwei international führende Zertifikate, das sind Lidl und Breem aus dem angelsächsischen Raum, und die sind auch für viele, sage ich mal, international tätige institutionelle Fonds, Investoren maßgeblich. Im deutschsprachigen Raum kommt halt DGNB ÖGNI dazu. Und ich glaube, dass das für Europa schon die führende Zertifikate gibt, mal abgesehen, dass es Klimaaktiv und ÖGNB in Österreich gibt, gut, das ist eine bestimmte Klientel, die sich dem Thema annimmt. Es ist schon, oder man muss schon wissen, dass es da durchaus Unterschiede gibt in den Zertifikaten,
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aber generell verfolgen sie alle das gleiche Ziel. Und wenn LIDL halt ein bisschen mehr auf die Energieeffizienz abzielt, dann ist halt ÖGNI oder DGNB das allumfassendste Tool. Wichtig ist, dass es natürlich auch andere Zertifikate in anderen europäischen Ländern gibt, und hier gibt es durchaus Bestrebungen, eine Vereinheitlichung zu schaffen. Also es gibt mittlerweile einen Zusammenschluss von mehreren europäischen Zertifikatsgebern, die sich regelmäßig in Brüssel treffen unter dem Thema Levels und hier eine Harmonisierung anstreben, um diese Zertifikate, und da spielt dann durchaus BREAM auch mal mit rein,
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hier eine Harmonisierung beizuführen, um die vergleichbarer zu machen. Und das finde ich einen sehr guten Impuls. Und hier ist die ÖGNI auch mit einer der Hauptinitiatoren, die das Thema treibt. Danke, das heißt, es wird was getan, es braucht halt nur alles seine Zeit, wie es halt bei vielen Dingen immer so ist. Ich glaube, wichtig ist, dass man jemanden an der Seite hat, der durchaus die Differenzierung machen kann, welches Zertifikat für welches Projekt Zielfühlen ist. Nicht, dass ich nicht nur das beste Ziel erreiche, sondern das, was ich am Ende damit erreichen will.
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Und sage ich mal, wenn es allein die Energiethemen sind, dann ist sicherlich LEAD das führende, wenn ich allumfassend, allumfassendes Zertifikat anstreben, ist es eher ÖGNI DGNB. Ja, Ich kann mich ganz kurz da einhalten, ohne es Werbung machen zu wollen für DGNB oder ÖGNI. Aber natürlich sind das Produkte, die innerhalb der Europäischen Union quasi verändert werden und die EU-Taxonomie deutlich besser abbilden als jetzt zum Beispiel LEAD. Klar, LEAD ist amerikanisch, denen ist jetzt unsere Gesetzgebung nicht ganz so wichtig, wie wir wissen. Aber ich glaube, wenn man eine vernünftige, eine gute DGNB-Zertifizierung hat,
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dann hat man schon mal fürs Unternehmen und für sich als Vorstand die Absicherung schon mal ganz gut geschafft. Das war vor zwei, drei Jahren noch nicht so, aber mittlerweile haben diese beiden nach meiner Wahrnehmung das Thema EU-Taxonomie schon sehr gut abgebildet. Danke für den Hinweis, Dietmar. Das ist tatsächlich so. Und mit dem 23. Steckbrief der DGNB oder ÖGNI ist jetzt auch mehr oder weniger, wenn du Platin erreicht, hast du die Taxonomie. Das ist in den Stufen da drunter nicht ganz gegeben, aber du kannst zumindest sehr, sehr gut dich an das Thema annähern, was die anderen sicherlich in dem Maße nicht berücksichtigen
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derzeit. Ja, danke. So, und jetzt kommen wir zu diesem wesentlichen Punkt, die Birgit hat es zuerst angesprochen. Du hast gesagt, da ist ja um eine Marmelade gegangen, um ein Projekt, also um eine Firma, die die Marmelade falsch deklariert, sagen wir es jetzt noch mal so, als klimaneutral. Und das bringt es ja ein bisschen auf den Punkt, weil all diese Firmen, von denen wir hier so reden, die haben im Endeffekt alle Immobilien. Wir brauchen gar nicht reden über das, was jetzt kommt, über die, die neu gebaut werden,
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die haben alle schon eine Klasse für sich, wird auch von den Mietern nachgefragt, wird von den großen Fonds nachgefragt. Und man möchte natürlich auch den Wert der Immobilie durch den Kauf einer nachhaltigen Immobilie erhalten. Aber großes, großes Thema ist natürlich der Bestand. Wer möchte zuerst was zum Bestand sagen? Birgit? Keiner sagt was. Ich kann gar nicht beginnen. Das große Thema, um keiner sagt was, das ist Natürlich... Bitte, gerne. Na, wenn du... Ladies First bitte, ja, komm.
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Sonst müssen wir Schere, Stein, Papier spielen, das ist ja auch nicht das... Bitte, Birgit. Er wird das eingefroren. Ich glaube, da ist ein Technik... Birgit, wie ist es? Jetzt geht's. Hörst du uns? Ich höre gut, ja. Ja, wir Sind... Mittlerweile auch wieder. Ah, das war der Grund. Okay, ist in Ordnung. Bitte, Bestandsimmobilien, wenn ich jetzt eine habe, und da frage ich jetzt von euch drei durch, bei dir frage ich an, was mache ich jetzt als Unternehmer, wenn ich weiß,
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da kommt jetzt irgendetwas auf mich zu in den kommenden Jahren? Birgit, was mache Weder Ton noch Bild. Bitte? Ich hatte jetzt wieder weder Ton noch Bild, ich weiß nicht, ob das an mir liegt oder... Es dürfte an dir liegen, bei mir ist alles okay, ich glaube, Martin und Dietmar sind auch alles... Alles Gut, alles gut, Bernd. Bei mir auch. Birgit, ist es okay, dass wir mit Dietmar anfangen? Ja. Kommst du jetzt zurück? Okay, gut, dann versuche ich es. Dietmar, die Technik hat gewonnen, du da, du. Ja, ich bin zwar kein Techniker, aber ich versuche es. Ich glaube, das Thema Bestand ist natürlich vom Volumen her
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das Größte, das Wichtigste, das Schwierigste und der größte Eingriff, weil diese Gebäude ja von Menschenunternehmen genutzt werden. Und da will ich noch gar nicht von Gas reden, raus aus dem Gas und verschiedene andere Dinge, aber die erste Aufgabe, die sich, glaube ich, denen stellt, diese, die jetzt Bestandsimmobilien haben, und das ist egal, ob ich ein Haus habe oder ein Zinshaus oder 200 Zinshäuser oder Industriegebäude oder Fachmärkte oder Shoppingcenter. Zum einen kann man sagen, glaube ich, jetzt ganz pragmatisch gesprochen, je einfacher das Gebäude gebaut und strukturiert ist, desto leichter bekommt man es EU-Taxonen wie konform.
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Also die vielverschrittenen Fachmärkte sind zwar in Sachen Bodenversicherung, nicht das Gelbe vom Ei, ganz im Gegenteil, aber aufgrund der einfachen Bauweise, wenn man da Luftreinpunkte drauf gibt und Photovoltaik, dann kommt man schon mal ziemlich weit. Schwierig ist es natürlich bei den alten Zinshäusern, bei den Bürogebäuden aus den 90er Jahren, aus den 2000ern, und ich glaube, der wichtigste Schritt ist einmal die Daten ehrlich zu erfassen, wo und was ich an Energie konsumiere, produziere ich an CO2 und das mal zu analysieren und zu erkennen, was muss ich tun. Ich glaube,
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da sind wir alle noch etwas zu weit weg vom Thema, viele erfassen diesen Konsum von den Stromrechnungen, von den Gasrechnungen, dann gibt es irgendwelche Umrechnungsfaktoren, ich finde, das ist sehr unpräzise und dient auch nicht wirklich gut dazu, um die Einsparungen konzentriert und zielgerichtet zu erfassen. Ich glaube, das Thema, und dann würde ich mal weitergeben, also das Thema Datenerfassung, korrekte Datenerfassung würde ich als wichtigen Start ziehen. Dietmar, danke, vor allem es gibt durch die Digitalisierung immer wieder neue Start-ups, neue Angebote, neue Möglichkeiten, das zu erfassen und oftmals ist es dann
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auch so, dass man plötzlich Einsparungspotenziale hat, die relativ einfach gehen, aber wie du gesagt hast, man muss es zuerst einmal angehen und man muss die Daten erfassen. Marc, was ist deine Empfehlung? Also sich grundsätzlich erstmal einen Überblick verschaffen, wo man steht, weil daran mangelt es vielen Unternehmen derzeit, aus meiner Erfahrung, und da ist auch meist die Herausforderung, wie nähe ich mich dem Thema. Wenn ich 200, 300 Immobilienwirtschaftsanheiten besitze, dann muss ich ja wissen, in Bezug auf die Taxonomie,
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in Bezug auf Umweltziel 1, also die Klimawandel, und in Bezug auf das Klima, Umweltziel 2, die Klimawandelanpassung. Während das erste Thema, sage ich mal maßgeblich Energie-Effizienz-Themen betrifft, herrschen da Datenlage, ist wie gesagt immer eine der größten Herausforderungen, sehr, sehr große Unsicherheiten. Dann habe ich wahrscheinlich noch Immobilien aus, die wahrscheinlich über ein Jahrhundert, vielleicht fünf Jahrzehnte entstanden sind, mit ganz unterschiedlichen Energieversorgungen, mit ganz unterschiedlichen Energieeffizienzgraden. Und das heißt,
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ich muss eigentlich mir jede Immobilie konkret anschauen. Und das ist natürlich, wenn ich 200, 300 Immobilien habe, nicht nur ein personeller Aufwand oder ein Consultantaufwand, sondern dahinter steht auch ein monetärer Aufwand. Und denen scheuen sich tatsächlich viele zu gehen. Und da gilt es dann, die richtigen Herangehensweisen zu finden, weil das kann ich nachvollziehen. Ich würde mich freuen, wenn ich 300 Immobilien screenen würde, sage aber, das ist gar nicht notwendig. Lass uns die Immobilien vernünftig klustern, nach Entstehungsjahr, nach Energieversorgung, nach anderen technischen Kriterien.
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Lass uns schauen, wie kann ich die tatsächlich einordnen? Welche Maßnahmen sind dort zukünftig notwendig? Was heißt das monetär? Was heißt das letztendlich auch über einen längeren Zeitraum an Invest, was sich sicherstellen muss? Und kann daraus einen gewissen, hinter meinem Klimaschutzplan, Fahrplan, den ich vielleicht habe, auch eine gewisse Investmentstrategie ableiten? Und das muss ich natürlich dann, wenn ich dann von der großen Ebene komme, dann immer feiner spinnen, bis ich das, sage ich mal, auf die Einzelimmobilie heruntergebrochen habe. Und diese Herangehensweisen, die sind vielen nicht klar.
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Also noch am meisten den Unternehmen, die im Immobilienbereich tätig sind. Aber ich habe auch einiges an Industriekunden oder Retailkunden, die das Thema natürlich genauso trifft, wo das aber nicht deren Kerngeschäft ist. Und denen zu vermitteln, ihr müsst daran, ist sehr Schwierig. Aber es ist gut erklärt von dir, man muss sich mal mit dem als Basis befassen und dann immer sozusagen einen Schritt nach dem anderen. Wobei 200 bis 300 Immobilien sind natürlich relativ viel. Aber Birgit, es gibt auch sehr viele Family Offices, die haben 20, 30 Immobilien. Was kannst du denen raten,
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wie man da jetzt mit dem Bestand weitermacht? Ich glaube, egal ob Family Offices oder ein anderes, neben den Themen, die Dietmar und Marc schon erwähnt haben, glaube ich, was man auch nicht vergessen darf, ist, sich die Verträge anzusehen bzw. Verträge neu aufzusetzen. Weil wenn ich den Bestand ändern möchte, also viele denken jetzt schon oder haben in den letzten Jahren ja schon umgerüstet, ihre Mietverträge in nachhaltige Mietverträge. Ich bin jetzt bewusst jetzt nachhaltig, weil es hier auch nicht nur ums E geht, sondern teils auch um S und G. Aber auch die ganzen anderen, Facility Management, alle Verträge,
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die relevant sind für den Betrieb des Gebäudes, muss ich eigentlich schauen, dass ich dann auch gewährleiste, wenn ich den Bestand jetzt taxonomiekonform machen möchte oder nachhaltig gestalten möchte, dass auch meine ganzen Unternehmer bzw. Mieter, sonstige Lieferanten wissen, wohin ich will und wie ich das in den Verträgen auch darlege. Das ist dann letztendlich auch Gewährleistung zum Haftungsfragen, die sich mir stellen, weil mich dann eine Miet-, insbesondere bei vermieteten Gebäuden, was wird eingebaut, was darf der einbauen,
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welche Umweltsiedel muss dann der Mieter auch verfolgen, wenn er Umbaumaßnahmen tätig, wie schaut es mit Abfallentsorgung aus, wie schaut es aus mit den Materialien, die er einbaut etc. Ich glaube, es sind auch rechtlich ganz viele Dinge, die man da abdecken muss, sollte und sich anschauen sollte und das mal festigen und insbesondere auch vorausschauend, weil der Stand, den wir jetzt haben, das entwickelt sich ja ständig weiter. Das heißt, ich brauche auch Verträge, die so eine gewisse Flexibilität vorsehen, dass jeweils der neueste Stand auch dann relevant ist, wenn es z.B. Umbauma-Tätigkeiten oder Ähnliches kommt.
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Ihr Gedanke, wenn ich jetzt eine Immobilie hätte, z.B. eine, ich hoffe, ich kann mich erst richtig ausdrücken, wenn ich z.B. eine Bestandsimmobilie habe wie einen Supermarkt, was würde es mir z.B. bringen, wenn ich auf diesen Supermarkt Wohnungen bauen würde? Hätte ich da z.B. den Vorteil, dass ich daraus, ich frage dich deshalb, weil du dich darauf spezialisiert hast, hättest du daraus einen, ich sag jetzt mal, Nachhaltigkeitseffekt, würde das meine Immobilie dann auch aufwerten? Ja, ein, klares Ja, ein. Also wenn man die Immobilie im klassischen Ziegel-
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oder Betonbau oben draufsetzt, Säulen durch den Supermarkt durchbohrt, was vielleicht der Supermarkt nicht so toll finden würde bei der UE, und dann das Ganze mit Öl oder Ferngas in Wien, wir dürfen nicht vergessen, Scope 2, da geht es um die Energieversorgung, die Ferngas in Wien ist zu 65 oder 63% noch immer mit Gas produziert, aber wenn man das klassisch macht, wird es nichts bringen, wenn man aber die Chance nutzt, durch Überbau des Bestandsgebäudes, die in einem Werkstoff wie z.B. Holz CO2 zu binden, von der Voltaikplatte drauf montiert und das Ganze
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mit Geothermie noch unterstützt, und dann im Besonderen die Assetklassen mische, so dass die Assetklasse des Bestandsgebäudes, z.B. Retail, Wärme und Kälte zu anderen Zeiten benötigt, als die Nutzung oben drauf, z.B. Wohnen, die brauchen sie in der Nacht, dann kann ich, und da haben wir schon mit Spezialisten auch mal gerechnet, ca. 50% alleine aufgrund des unterschiedlichen zeitlichen Anfalls, des Energiebedarfs einsparen. Im Prinzip, wenn es ein Supermarkt ist, wenn man dort oben drauf Lustwärmepumpen gibt, oder Wärmepumpen gibt mit Geothermie und obenem Holzwohnbau,
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bekommt man beides gemeinsam, auch durch diese Synergieeffekte EU-Taxonomie compliant. Das ist natürlich eine Chance für Bestandshalter, aber da ist, das kann ich euch sagen, da ist wirklich sehr viel im Moment Überzeugungsarbeit, Erklärungsarbeit nötig, um ein Verständnis für diese Themen zu schaffen. Es wird aber, dass das dauert. Die Chancen sind vorhanden, sich einfach durch überbauen, zum einen eine höhere Miete pro Quadratmeter Grundstück zu sichern, und zum anderen im Sinne der EU-Taxonomie sich auch hier abzusichern. Dietmar, danke. Ich meine, es gibt ja gewisse Ladenzeilen, da ist das nicht möglich,
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weil da einfach einer neben dem anderen steht. Man muss ja auch beim Wohnen eine gewisse Form hinbringen, aber ich kenne durchaus, wenn ich das rein auf Niederösterreich berechne, da gibt es durchaus etliche Supermärkte, die stehen faktisch mitten in der Stadt drinnen, mitten in der Ortschaft, und da wäre das ja eine Sache. Allerdings, es muss halt Überzeugungsarbeit geleistet werden, und es muss natürlich auch die Politik und die Raumordnung und was auch immer da mitspielen. Also wir haben noch einen weiteren Weg, aber Mark, eine Aussage vom Jochen Schenk, Vorstandsvorsitzender der RealIS Group,
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in einem Interview auf der Immobilienredaktion, und der hat gemeint, wir sollten nicht den guten Bestand nehmen und ihn noch besser machen, sondern wir sollten uns zuerst um den schlechten Bestand kümmern. Worst First. Wie siehst du die Aussage? Schönes Ansinnen, aber weil die CO2-Einsparungen auch deutlich höher sind, ja klar, und ich habe dieses Worst First tatsächlich letztes Jahr das erste Mal auf der Expo Gehört von einer ESG-Managerin, eines großen Institutionellen, und kannte ich bis dahin auch nicht so.
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Die Erfahrungen zeigen aber, dass es so nicht funktioniert, weil zum einen die Bestandshalter natürlich daran interessiert sind, sehr schnell mit sehr geringem monetären Aufwand, also die Low Hanging Fruits, abzuernten, was die Konformität angeht, also sich erstmal den Gebäuden zu widmen, von denen sie möglichst eine große Anzahl haben, wo es einfach geht, um in Bezug auf ihre Berichtspflicht auch, sage ich mal, in ein höheres ESG-Rating und vielleicht niedrige Finanzierungen zu bekommen.
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Das ist zumindest das, was ich in meinem tagtäglichen Leben als Konsultant erlebe. Also es will sich keiner den wirklich schwierigen Dingen widmen, weil die monetären Aufwände wahrscheinlich deutlich höher sind und weil es einfach extrem Ressource frisst. Wenn man jetzt aber sich den Kommentar vom Herrn Schenk anschaut, der dann sagt, wenn ich so was mache, dann muss mir dann die EU aber auch zusichern, dass meine Konformität nicht nur wie normal gestatet, sondern wahrscheinlich doppelt so lange gemacht wird, ohne dass ich ergänzende Nachweise führe.
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Ich finde, dann wird ein Schuh draus und dann kann man sich auch über solche Dinge unterhalten. Wenn es genauso bewertet wird wie der Rest, dann macht es wenig Sinn. Ich finde die Idee gut, wobei es mir noch so ein bisschen an der Idee fehlt, wie man es dann wirklich technisch umsetzen kann oder bewerten kann. Aber wertvoller Hinweis vom Herrn Schenk. Ich halte diese Idee vom Herrn Schenk für total weltfremd und auch unpraktikabel. Weil du musst ja als Konzern, musst du ja am Weg der Dekarbonisierung, musst dir Erfolge zeigen. Und du brauchst ja für das Revitalisieren von alten und
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schwierigen Gebäuden, brauchst du in der Planung deutlich länger. Das Sage ich jetzt. Du Hättest einfach Jahre, wo nichts passiert. Warum? Das heißt, ich kann doch parallel die einfachen Gebäude, die ich schneller in die richtige Richtung bringe, starten und umsetzen. Parallel beginnt man dann lernend aus der Dekarbonisierung von den einfachen Gebäuden. Man muss ja auch lernen, dann erst die schwierigen anzugreifen. Und es gibt noch ein Argument dafür, wenn man sich anschaut, wie sich die Technologien in diesen Bereichen in den letzten Jahren, wo im Prinzip die halbe Welt forscht in diesem Bereich, immer optimieren und verbessern.
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Dann macht es auch Sinn, mit den schwierigsten Dingen noch ein bisschen zuzuwarten, die leichten Dinge zuerst zu machen und dann die neuen Technologien, zum Beispiel Fassadensanierung, da passieren fantastische Dinge, dann einzusetzen, wenn sie reif sind. Ich teile diese Meinung gar nicht. Die ist auch nicht, glaube ich, umsetzbar bei mittelgroßen und größeren Bestandshaltern. Wenn ich jetzt kurz auf diese Clustergeschichte eingehe, die ich ja vorhin erwähnt habe, das ist die Standardherangehensweise. Nimm dir die Cluster, die einfach zu bewältigen sind, um dich als Unternehmen auch entsprechend positiver
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darzustellen und mit wenig viel zu machen und schieb die anderen wirklich komplexen Dinge gegebenenfalls erst mal 5, 6 Jahre auf die Seite, bis die Technologien kommen, um hier tatsächlich den Hebel umzulegen. Das heißt nicht worst first, sondern easy first. Genau, take it easy. Nicht so gut, aber Ja. Danke, jetzt hat Dietmar ein Wort. Er hat etwas erwähnt, was ich im Augenblick auch noch sehr spannend finde. Er hat gemeint, man sieht ja, wie es jetzt alles weiterentwickelt. Wir lernen ja auch daraus, wir sind in einer Phase des learning by doing letztendlich.
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Das ist richtig, ja. Und ich glaube, was auch erwähnt wurde, ich glaube, was ganz wesentlich ist, natürlich einerseits dieses Umdenken, nur glaube ich, was wesentlich die ganze Nachhaltigkeit beschleunigen wird, ist einfach, dass es einfach technische Möglichkeiten geben wird in der Zukunft, bessere als jetzt und dass sich da viel tun wird. Weil auch die Wärmepumpen etc. sind vermutlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Also Insofern. Gutes Beispiel. Wer kann sich von uns nicht daran erinnern, wie man uns erklärt hat, Atommüll eine Million Jahre wird erstrahlen.
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Mittlerweile werden diese ganzen, wenn ich das richtig verstanden habe, alten Atommüll wird wieder aufgearbeitet. Also ja, die technische Entwicklung ist ein Riesending. Da werden wir uns sicher noch wundern. Und jetzt wollte ich noch zum Abschluss nochmal eine Kürze in die Runde fragen, beginnend bei Marc. Marc, wo werden wir, wo siehst du uns in der Zukunft drei, sagen wir fünf Jahre, puncto Nachhaltigkeit? Also geringfügige Fortschritte. Also ich sehe in fünf Jahren noch nicht den großen.
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Allein allein den Weg, den wir in der Digitalisierung vor uns haben, um diese ganzen Nachhaltigkeitsthemen tatsächlich umfassend digital zu erfassen und eine Effizienzsteigerung zu bringen. Ich sehe da mindestens noch 10, 15 Jahre Arbeit. Und natürlich, ich habe ich habe eine Vision vor mir, wo es wo es hingehen soll. Aber wie gesagt, der Aufwand dahinter ist sehr groß. Ich möchte, dass jedes Gebäude als digitaler Zwilling da ist, der mir mehr oder weniger komplette Aussagen macht. Zu allen den Daten, die ich in der Taxonomie brauche,
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wo der Energieausweis digital hinterlegt ist, wo ich auf Knopfdruck eine TDD machen kann, vielleicht noch Black Blockchain verifiziert und mit der dann unsere österreichische Bundesregierung auch mal einen belastbaren Klimaschutzfahrplan machen kann, weil sie tatsächlich auch alle Daten zubraten kann. Marc, Blick in die Zukunft. Danke. Dietmar, dein Blick in die Zukunft. Du hast ja schon mal gemeint, nicht auf die Politik warten, sondern umdenken. Ja, ich glaube, das ist aktueller denn je.
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Wenn wir uns in diesem Superwahljahr in verschiedenen länderlichen Kontinenten ansehen, wo möglicherweise die neuen Machtverhältnisse hingehen, dann sind das für den Klimaschutz wahrscheinlich keine guten Nachrichten. Umso mehr sind Entscheider, Unternehmer, jede Person gefordert, selbst Verantwortung zu übernehmen. Ich bin positiv gestimmt, dass wir in fünf Jahren die Notwendigkeit dieser Maßnahmen darüber einen breiteren Konsens haben. Leider, weil sich die Auswirkungen der Umwelt in fünf Jahren, wenn es so weitergeht, in einer noch größeren Geschwindigkeit steigen.
57:27
Wir reden von Starkregen, wir reden von döhnenartigen Winden, wir reden von Temperaturveränderungen, also Klimaveränderungen, die wir spüren. Und das, glaube ich, wird insgesamt das Thema vorantreiben. Von der politischen Seite, vielleicht von der Europäischen Union, von den Nationalstaaten erwarte ich mir, aufgrund der kurzen Wahlzyklen, fünf Jahre, das ist zu kurz für Klimaschutz, leider nicht so viel Input und appelliere an alle, hier selbst Verantwortung zu übernehmen. Dietmar, danke. Abschlussworte Birgit, siehst du, siehst du auch schon eine Verhaltensänderung?
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Also ja, also insofern, als ich mich Umweltschutz immer schon interessiert habe und ich eigentlich immer so als kleines Mädel eh lieb, sehr süß, und das ist es nicht mehr so, weil gerade auch, Entschuldigung, dass ich das jetzt so in die Runde werfe, auch die Männer sich des Themas angenommen haben und das nicht mehr nur so als beiseite geschoben und ja, nice to have, sondern dass das schon angekommen ist, dass das etwas sehr Wichtiges ist und so auch ein Umdenken jetzt schon stattgefunden hat, weil viele ja auch Kinder haben und sagen, welche Zukunft möchte ich eigentlich auch meinen Kindern und
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Enkelkindern hinterlassen und was kann ich tun, um es zu ändern. Also ich sehe schon jetzt ein Umdenken, ich will das nicht nur negativ sehen, sondern ich sehe das schon auch optimistisch und glaube, Europa ist da schon ein guter Vorreiter, hat Vorreiterrolle zumindest eingenommen und ich sehe auch international, dass viel mehr getan wird, als eigentlich hier in den Medien berichtet wird. Also ich glaube, es wird sich, fünf Jahren wird sich nicht alles geändert haben, aber es wird, es passiert etwas und es wird auch viel weiterentwickelt und geforscht und insofern sehe ich da durchaus positiv in
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die Zukunft. Viel Gedanke für deine Abschlussworte. Ich glaube, im Endeffekt blicken wir ja alle vier positiv in die Zukunft. Auch wenn man, weil man kann gewisse Dinge nicht abschätzen, es kann bei einigen Punkten auch sehr, sehr schnell gehen. Vielleicht Sachen, die wir, wo plötzlich ein Durchbruch kommt, mit denen wir gar nicht so sehr rechnen. Abgesehen davon würden wir nicht optimistisch in die Zukunft blicken, dann wären wir nicht alle dort, wo wir gerade sind und dann wären wir auch nicht in den Unternehmern, wo wir sind und würden das auch nicht weiter vorantreiben und vor allem hätten wir uns nicht
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heute zum IMO live gedrückt. weil sonst das bringt ja dann nicht, wenn man nur sagt, naja, na, das wird eh schlechter und lass mal, wie es ist, wie schlechter wird es vor Allah. Nein, wird es nicht. Wir sind dran. Wir danken, dass ihr euch Zeit genommen habt, heute beim IMO Live dabei zu sein. Bei Ihnen bedanken wir uns, dass Sie sich Zeit genommen haben, uns zuzuhören. Und wir wünschen Ihnen alle vier noch einen schönen Nachmittag bzw. einen schönen Abend. Auf Wiedersehen. Wiedersehen, Tschüss. Ciao. Wiedersehen.