Gemeinsam in die Immobilienzukunft

Gemeinsam in die Immobilienzukunft

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Miteinander statt gegeneinander heißt die Devise! Nur, wenn die Branche in grundlegenden Dingen an einem Strang zieht und partnerschaftlich agiert, wird die Zukunft Erfolg bringen. Welche Möglichkeiten gibt es? Wir wollen uns heute über eine kommende Zeit des Miteinanders unterhalten.

Die kommenden Jahre werden schwierig. Das zunehmend unvorhersehbare globale Umfeld und politische Inaktivität nehmen immer mehr Einfluss darauf, wie schnell und in welchem Umfang sich die Branche erholen kann. Entscheidend ist aber auch, wie man in diesem Umfeld zusammenarbeitet und gemeinsam die kommenden Jahre beschreitet.

Turbulente Zeiten, wie wir sie jetzt erleben, bringen auch immer neue Gedanken, Ideen und Innovationen hervor – und auch neue Kooperationen. Allerdings zählt eines auch: wie hat man sich entsprechend vorbereitet?

Transkript

0:09 Gleich geht es los. Also wir sind schon Live. Herzlich willkommen zu EmoLive, zu unserem 216. EmoLive, dem Diskussionsformat der Immobilienredaktion in Zusammenarbeit mit iValue. Es ist noch nicht das letzte EmoLive des Jahres, das haben wir erst nächste Woche und werden einen kleinen Ausblick machen auf das kommende Jahr auf 2026.

0:51 Aber wir wollen uns heute schon mit einem Thema des nächsten Jahres auseinandersetzen, das ein bisschen vorwegnehmen. Und es ist eigentlich unser großes Themengebiet für 2026 und das heißt das Jahr der Lösungen. Und eine dieser Lösungen wird doch sein, miteinander statt gegeneinander, das ist die Devise. Und nur wenn die Branche in grundlegenden Dingen an einem Strang zieht und baterschaftlich agiert, dann wird das auch in Zukunft Erfolg bringen. Und welche Möglichkeiten das sind, wo man da miteinander arbeiten kann, darüber wollen wir heute ein bisschen unterhalten. Es ist vielleicht heute ein bisschen ein visionäres Thema,

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1:34 aber viele Dinge, in der Immobilienwirtschaft passiert sind, waren ja oft visionär und haben am Anfang gar nicht so sehr ausgesehen, als würde das auch tatsächlich funktionieren. Und damit werfen wir einen Blick auf die Gemeinsamkeiten, auf gemeinsam in die Immobilienwirtschaft und ich darf ganz herzlich begrüßen, Ladies first, Astrid Grantner-Fuchs, Geschäftsführerin von EHL Immobilienbewertung. Hallo Astrid. Hallo, schönen Nachmittag. Andreas Holler, Geschäftsführer der Buvo Group. Hallo Andreas. Hallo, schönen Nachmittag. Und Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer von Remax Österreich. Hallo Bernhard.

2:14 Ja hallo auch von mir einen schönen Nachmittag. Wir hätten da noch einen Gast, aber der ist im Anblick noch nicht da. Wir werden sehen, sich das von der Delta-Gruppe, Wolfgang Kardischnik aber mal sehen. Wir starten trotzdem in unser Gespräch und, Astrid, du hast im Vorgespräch das wir wie immer geführt haben, hast du gemeint, auch wenn wir uns 2026 wieder mit der Zukunft beschäftigen werden, weil es ja auch vernünftig ist, glaube ich noch dass wir die Vergangenheit ein bisschen aufarbeiten müssen. Kannst das noch ein bisschen erklären? Der Hintergrund zu diesem Statement war,

2:55 ich habe natürlich die Bewerterbrille auf und als Bewerterin sehen wir natürlich auch, dass es hier noch genug Themen gibt, die aufzuarbeiten sind. Und deswegen sehe ich einerseits ja, wir sehen, es kommt Bewegung wieder hinein, aber gleichzeitig sehen wir auch, dass nach wie vor ein großer Ballast da ist. Also das lässt sich auch in Zahlen sagen, zuletzt hat die ÖNP publiziert, wir haben noch immer ein Volumen von 26 Milliarden Euro an faulen Krediten im Immobilienbereich. Das ist dominiert von

3:36 Krediten für die Wohnbaufinanzierung, es sind etwas weniger im Bereich der gewerblichen Finanzierungen, aber nichtsdestotrotz, dieses Volumen ist enorm und das muss bis 2027 abgebaut werden. Das ist das eine und gleichzeitig, was vielleicht auch zu denken gibt, es wurde ja schon seitens des Finanzmarktstabilitätsgremiums bereits ein erhöhter Risikobuffer eingeführt und im Dezember wird eben aufgrund dieser Situation jetzt das noch einmal evaluiert. Auch da war sozusagen die Aussage seitens FMA oder

4:17 der Appell an die Banken, mögen sich vorbereiten, dass es im Bereich der Immobilienfinanzierung durchaus zu weiteren Erschwernissen kommen kann. Natürlich, die Finanzierung ist essentiell dafür, unser Markt funktionieren kann und wieder in Schwung kommen kann sozusagen und das ist ein wirklich ganz wesentlicher Knackpunkt und gerade in dem Bereich sollte dieses künftige Miteinander ziehen, dass auch genügend Vertrauen da ist, also gerade zu den Entwicklern und Bauträgern, die ja jetzt noch am Markt sind.

4:57 Ich glaube, da ist es auch berechtigt, Vertrauen zu haben und dass man da tatsächlich auch sozusagen die, die da sind, entsprechend gut auch unterstützt für zukünftige Projekte die wir brauchen. Wir sehen es ja an den Zahlen der Baugenehmigungen. Astrid, Dank, das war schon mal ein guter Einleitung von heuer gleich aufs nächste Jahr, auch aufs gemeinsame. Wir kommen dann auch noch zu den Lösungen. Ich, Lösungen werden wir jetzt nicht direkt vorschlagen, aber abgebaut kann das nur werden, wenn man einfach das in einer Form der Gemeinsamkeit macht. Aber wird das nicht funktionieren, egal ob es jetzt die Banken sind.

5:37 Ich glaube, im Augenblick sehen wir noch ein bisschen so, dass jeder noch zu sehr nur auf seine Seite schaut, aber nicht auf die der anderen und das glaube ich erschwert auch derzeit ein bisschen diese Formen der Nachfinanzierungen. Ja, ich denke auch, also auch in dem Bereich ist es gut. Natürlich bekommen wir mit, es wird lösungsorientiert gearbeitet, aber eben es braucht einfach eine realistische Herangehensweise. Und wir ziehen das ganze Thema jetzt eh schon über Jahre hinweg. Also gewisse Dinge sollten wir jetzt nicht daran scheitern

6:18 lassen, dass es vielleicht noch ein Jahr länger als 26 dauert. Astrid, danke für deine erste Einschätzung. Andreas, seid ja, wenn man jetzt sagt Zusammenarbeit, dann ist mir bei euch etwas aufgefallen und zwar, also beziehungsweise unter anderem noch aufgefallen, diese unter anderem neue Zusammenarbeit bei der BUWOG mit der Firma Gropius. zwar ist das Gropius stellt fertig, Teile her für Häuser, aber nicht im standardisierten Format, sondern die sind ja schon sehr, technisch, sehr, weit fortgeschritten. ihr macht diese Zusammenarbeit, nicht nur, ihr zusammenarbeitet,

6:59 es hat sich auch die Vonovia daran beteiligt. Ja, das ist korrekt. sind, tatsächlich hat sich die BUWOG faktisch beteiligt. Es ist über die österreichische BUWOG die Beteiligung, die Muttergesellschaft Vonovia hat wie gesagt, im Endeffekt die Beteiligung. Wir sind durchgerecht, aber es ist eine strategische Beteiligung, ist eine strategische Kooperation, es ist nicht ausschließlich, also ich habe es auch schon in unseren Vorgesprächen erklärt, also wir sind einerseits Investoren, Kunden, einerseits auch Partner, wo wir kooperieren. Deswegen natürlich auch das Investments, wir daran glauben. Wir glauben auch daran, dass das Modulare bauen,

7:40 vor allem in der Form, es Gropius entwickelt hat, weil Gropius ein bisschen so dieses Tesla-Modell, also von der Herstellung, vollautomatisierte Herstellen. Wir erst die Software, dann praktisch die Roboter hergestellt. Jetzt gibt es die erste Fabrik in Deutschland, die jetzt vollfertigt. Wir haben das erste Projekt tatsächlich in Österreich auch gestartet. In Österreich in Salzburg bauen wir da ca. 4000 Quadratmeter jetzt einmal ein Haus mit Gropius, wo wir sozusagen miteinander am selben Strang sind,

8:20 weil wir, wie gesagt, also die ganze Experience aus der Bewirtschaftung und aus der Projektentwicklung oder aus dem Development, natürlich denen als Hersteller oder als GU praktisch den Input liefern, damit man bei diesem Thema auch weiterkommt. Und Andreas, danke, das Modulare bauen, war ja bei euch schon, das war ja lange ein Thema. Es hat sich ja schon abgezeichnet, die Baupreise gestiegen sind, hat man gewusst, das wird einfach ein großes Thema sein. Jetzt nehme ich aber an, ihr habt nicht die erste Firma genommen, die euch über den Weg gelaufen ist, sondern ihr habt ja schon sehr viele angesehen und gesagt,

9:02 mit denen kann man am besten zusammenarbeiten. Da ist die Gemeinsamkeit am höchsten oder der Input oder der Output. Also es bringt sich bei uns, dass wir gesagt haben kein neues Thema, das Modulare bauen. Es hat jetzt Hochkonjunktur mit der Brisanz der Teuerung, Inflation, Zinsen, bauen wird immer teurer, Leistbarkeit. Das Modulare bauen, es gibt schon seit Jahrzehnten das Thema in Wahrheit. Wir arbeiten nicht ausschließlich mit also am engsten mit Gropius, weil wir arbeiten nicht ausschließlich mit Gropius, es gibt verschiedene Modelle, muss man auch dazu sagen, wir schließen auch gar keine anderen Modelle aus.

9:42 Was jetzt bei Gropius besonders ist, was uns gefallen hat, ist tatsächlich der Prozess und diese Vollautomatisierung. Die anderen, zumindest heutigen Lösungen, ja nicht ausschließlich der Prozess, sondern passieren ja eigentlich, weil dann ist das so ein Push-Prinzip, also ich stelle her, leg mir was aufs Lager, muss die Teile herstellen usw. Und die kommen praktisch von der Softwareseite und von Vollautomatisierung her, haben praktisch so eine Komplettlösung, die uns ganz gut gefallen hat, wir glauben, zusätzlich prozessual durch diese Digitalisierung, die die auch haben,

10:22 dass man halt mit der Skalierung mit noch mehr Kosteneffizienz Lösungen herbeiführen kann. Und es ist noch ein zweites Thema, das ist dieses Thema Value-Add, also das heißt praktisch Zusatzdienstleistungen in den Wohnraum, die man praktisch durch diese Lösung von Gropius auch noch mitverwerten kann. Und dann gibt es auch einen dritten Punkt, natürlich die Nachhaltigkeit, das ist ja Vollholz mit alternativen Baumaterialienlösungen, also das diese drei Punkte praktisch, das System per se, diesen Value-Add-Gedanken und die Nachhaltigkeit, waren so die Argumente, warum wir gesagt haben, wir wollen in eine engere Kooperation.

11:06 Andreas, danke. Wolfgang, hallo. Hallo, grüß euch. Die Technik. Wir als Delta sind mit Zoom auf Kriegsfuß. Ich verstehe, ja ich bin mit der ganzen Technik immer auf Kriegsfuß, ich bin froh, dass ich Techniker habe, der das für mich erledigt. Wolfgang, aber schön, dass du da bist, schön, dass du dabei bist. Kannst noch kurz akklimatisieren? Ich wollte jetzt den Bernhard fragen, wir haben unser Thema gemeinsam in die Immobilienzukunft. Jetzt muss man natürlich dazu sagen, Remax gemeinsam seit 1999 und da war ja schon, das war ja schon so ein Grundgedanke des Franchise-Systems.

11:49 Völlig richtig, also seit 1999 in Österreich und der Grundgedanke und die DNA ist das Thema Kooperation, Zusammenarbeit, wird schrittweise am Gesamtmarkt besser, aber ist noch viel zu wenig, dass man bisschen Gefühl bekommt, im Remax-Netzwerk werden wir heuer ca. 3000 Kooperationsgeschäfte erfolgreich abschließen, sowohl intern im Netzwerk, aber auch mit Kollegen außerhalb des Netzwerkes. Es hört sich auf der einen Seite viel an, ist aber unterm Strich noch immer deutlich zu wenig,

12:29 denn wir in der Immobilienvermittlung müssen immer mehr oder verstärkt die Kundenbrille aufsetzen. Wir haben auf der einen Seite den Suchenden, der Immobilie sucht, der möchte ein entsprechendes Kundenerlebnis haben, nehme immer das Beispiel, ich suche eine Wohnung in Wien, möchte an einem Tag runterfahren, möchte 5 6, Wohnungen besichtigen, die meinen Ansprüchen entsprechen, meinen Vorstellungen und ob diese Immobilie dann von der Bubok, von der EHL, von Reifeisen oder von wem auch immer ist, ist mir in Wahrheit völlig egal, mir als Suchenden, und umgekehrt auf der Verkäuferseite, ich habe Immobile,

13:13 die möchte bestmöglich verkaufen, und ob der Käufer von der EHL, von Reifeisen, von Remax oder von wem auch immer kommt, ist mir als Verkäufer grundsätzlich auch völlig egal. Und da denke ich, sind die Fortschritte, die wir in der österreichischen Immobilienbranche gemacht haben in den letzten Jahren überschaubar. Es ist noch viel zu sehr das Denken da, ich habe Immobile gelistet, ich möchte die Immobile verkaufen, damit ich meine Provision maximieren kann, und vergiss dabei, man, wenn man es gemeinsam macht,

13:53 unterm Strich 1 und 1 3, unterm Strich profitieren alle Beteiligten, man macht auch, auch wenn man es im ersten Schritt nicht glaubt, unterm Strich mehr Geschäft, mehr Provision, natürlich bei einem Geschäft muss man vielleicht einmal zurückstecken, dafür profitiert man bei zwei anderen wieder davon. Wie gesagt, da haben wir noch einiges vor uns in der Branche, aber, das muss man auch ganz deutlich sagen, wenn wir hier etwas verändern wollen, dann geht das nur gemeinsam als Branche. Es ist nett und es freut mich, dass es bei uns größtenteils sehr gut funktioniert, auch nicht 100%, aber größtenteils sehr gut funktioniert,

14:31 aber wenn wir nachhaltig etwas verändern wollen, dann sind wir gesamt als Branche gefragt. Bernhard danke, da kommen wir auch noch im Detail darauf zu sprechen, bei euch nach dem Motto besser, zwei halbe Geschäfte als ein ganzes das nicht funktioniert. Es ist dieser Austausch einfach im Miteinander. Ja, aber wie gesagt, man muss immer die Kundenbrille aufsetzen, was möchte der Kunde und der Kunde möchte nicht sechs oder sieben Makler in Wien anrufen und viermal nach Wien fahren müssen, das ist kein Kundenerlebnis,

15:15 definitiv nicht. Und wenn ein Verkäufer im Nachhinein draufkommt, es hätte andere Interessenten auch gegeben, wo vielleicht einer dabei gewesen wäre, der aus welchem Grund auch immer mehr bezahlt hätte, und der Makler hat das Geschäft nicht zugelassen, der den Auftrag hat, hätte ich auch keine Freude als Verkäufer. Und da haben wir in Österreich sicher noch genug Themen. Go, aber da muss man erst dazu, so 1999 ist Remax auf den Markt gekommen, das ist ja aus Kanada gekommen, von Frank Bolzler, und die haben das in den 50er Jahren schon mehr oder weniger gehabt, das war Standard in Kanada.

15:57 70er 80er, 50er geht es ja nicht aus. 50er, 80er, na ja, was ist 30 Jahre gegen die Ewigkeit, aber es ist natürlich schon interessant, dass das dort einfach problemlos funktioniert und das ist auch normal. Kooperationspflicht, Einbringungspflicht und bei nicht eine Haltung Konsequenz. Das sind die drei Schlüssel-Elemente, die wir in Österreich alle nicht haben. Vielleicht schaffen wir es in den kommenden Jahren es könnte ja sein, denn wir sind in einer Zeit, in der wir große Verantwortung und Chancen haben, Wolfgang,

16:37 und auch eine Transformation mehr oder weniger einzuleiten und auch weiterzuführen. Danke, Walter, und Entschuldigung noch einmal, dass ich mich hier so plagen habe müssen. Ich habe euch jetzt auf mein Handy vor mir, das funktioniert offensichtlich besser als mein Laptop, unser EDV-Mann ist gerade abgedrottet vor mit meinem Laptop, hat selber nicht gewusst, was da jetzt läuft. Offensichtlich sind wir hier irgendwo einem Zoom-Angriff zum Opfer gefallen. Ja Aber jetzt bist du da, Wolfgang, und das passt ja einfach. Genau, super. Und ich möchte gleich direkt anknüpfen auf das was der

17:18 Bernhard gesagt hat und auf das, was auch du gesagt hast. Wir sind ja kein kanadisches Unternehmen oder gebürtig aus Kanada, sondern wir sind Oberösterreicher, wir sind home-based Upper Austria, jetzt aber international in mehreren Ländern tätig Und das, hier aus meiner Sicht relevant ist beim Blick in die Immobilienzukunft, ist, dass wir in der Immobilienbranche einfach einen riesen Impact haben auf Vieles, insbesondere auf Mensch und Umwelt. Und das ist auf der einen Seite eine große

17:59 Verantwortung und auf der anderen Seite eine riesengroße Chance, weil wir auch viel beeinflussen können. Und wenn wir uns das genau anschauen, wir haben uns heuer ja im Rahmen der IG-Lebenszyklus auch mit der ökosozialen Transformation beschäftigt. Letztlich geht es darum, und das müssen wir in der Branche schaffen, und da knüpfe ich unmittelbar an meine Vorredner an, wir können das nur gemeinsam stemmen. Das kann eine Person nicht, das kann ein Unternehmer nicht, das können wir nur als Branche gemeinsam. Und das Schöne ist zu sehen, dass sich viele auf den Weg gemacht haben, dass wir gemeinsam Aspekte wie einfach das

18:40 Sanierungsbereich forciert wird. Dass wir schauen, wir Gebäude designen, im CO2-Footprint passen, dass wir eine kreislaufwirtschafts-zikulär gedachte Gebäude designen. Dass wir vor allem uns bewusst sind, dass wenn wir gute, nachhaltige, zukunftsfitte Gebäude machen wollen, dass wir auch einen guten Prozess dorthin brauchen. Das heißt dass das miteinander beim Projekt passen muss. Das heißt, das ist der Weg in die Innobilien-Zukunft, dass wir als Branche uns viel stärker verschränken und vernetzen müssen. Disziplinen übergreifend, Makler mit Planern, mit Ausführenden, natürlich mit Auftraggeberinnen und Auftraggebern.

19:22 Wir müssen schauen, dass wir uns gemeinsam hier aufstellen, um auch solche Projekte ins Ziel zu bekommen, die zukunftstauglich sind, zukunftsfit sind. Wolfgang, danke, was mir gefallen hat, Astrid, dass du Wolfgang gemeint hast. Wir haben schon, die Immobilienwirtschaft hat einen enormen Impact auf den Menschen und auf die Umwelt. Also das ist ich glaube, das ist irgendwie in der Branche das braucht noch, bis das durchkommt. Ja, also ich glaube, dass das ist vielleicht, also wir sollten auch dieses Thema über die Branche,

20:02 über die eigene sozusagen hinaus denken. Ich glaube es wäre so wahnsinnig wichtig, dass dieser Impact einmal positiv wahrgenommen wird in der breiten Masse, wenn man es so sagen will. Weil wir haben auch im Vorgespräch glaube ich, ein bisschen diskutiert über das immer noch oft bisschen negativ behaftete Image der Immobilienbranche. Und da wäre es so wichtig, dass eben solche, wie es der Wolfgang beschrieben hat, solche positiven Leuchtturmprojekte vielleicht auch mehr Bewusstsein schaffen dafür, was hier moderngedachte

20:44 Immobilienentwicklung beispielsweise was das leistet. Ich glaube, da fehlt es noch an Bewusstsein. Wobei, du hast das im Vorgespräch gesagt, was ich sehr interessant finde, man ist ja dann eher also das Miteinander, miteinander zu arbeiten, man ist ja dann eher erst bereit, wenn es auch einen Mehrwert für die einzelnen... Ja, das ist sicherlich ein Haken, ein Haken, offenbar, so wie es der Herr Reikersdorfer vorhin geschildert hat, ja in der Marksloh-Branche beispielsweise auch nicht angekommen ist, immer noch nicht vielleicht, ja,

21:24 welchen Mehrwert so eine Kooperation bringt. Und ich glaube solange man das nicht wirklich versteht und wahrnehmen kann, was Zusammenarbeit für einen Mehrwert schafft, wird es nicht funktionieren. Man muss irgendwo wirklich erkennen können, dass es eben mehr bringt, als sich sozusagen in einer einzeln kämpferischen Art durchzulavieren. Ja, Und dieser Mehrwert ist glaube ich, zumindest noch nicht so ganz spürbar für viele. Astrid danke. Andreas, wenn wir reden von Mehrwert oder auch von gemeinsam,

22:06 fehlt uns eigentlich in der Branche ein gemeinsames Sprachrohr nach außen hin? Ja, sagen wir, es fehlt aus meiner Sicht ich wir haben ja Interessensvertretungen, glaube ich, noch näher. Das Gleiche gilt auch, meine, es gibt auch einzelne Vereinigungen, die auch Interessen vertreten. Ich glaube, das, fehlt, ist wirklich so eine Stimme oder das Streamlinen der Branche. Da kann man immer nur an jeden einzelnen appellieren für die wichtigsten Themen, dass man die kommuniziert auch. Ich hätte dazu gesetzt, ich gebe dem vollkommen recht man muss das Bewusstsein schaffen, auf allem in Richtung Politik.

22:49 Was wir jetzt gesehen haben in letzter Zeit, war eigentlich eher kontraproduktiv. Wenn man es das Kripp beinahe nennt, wir haben ja jetzt im vergangenen keine ausschließlich Immobilien oder Krise, sondern eine Wirtschaftskrise. Das heißt, die Immobilien waren da halt sehr stark betroffen. Und das Thema ist wir haben jetzt in der Politik gesehen, dass jetzt zusätzlich Maßnahmen getroffen oder eben nicht getroffen worden sind, um wieder sozusagen dieses Konjunkturrat anzudrehen. Um diese Themen praktisch zu kommunizieren, die wichtig für uns alle sind wir haben vorher darüber,

23:29 ein Keypointpunkt ist, es gibt keine Finanzierungen. meine, warum sind wir die einzigen, die jetzt Volumsbau wieder machen können, ist weil wir nicht abhängig sind von Bankfinanzierung. Aber es schadet sagen wir mal, dem Gesamtmarkt, wenn andere auch nicht bauen können, wenn jetzt die Banken nicht mehr finanzieren. Das Gleiche gilt jetzt mit dieser Kim-Verordnung. glaube, ist genauso ein wichtiges Thema. Die Kim-Verordnung die wurde zwar abgeschafft, aber in Wahrheit gibt es praktisch eine Empfehlung der Nationalbank, dass die Banken weiterhin so tun als gäbe es eine Kim-Verordnung. Und das sind halt die falschen Maßnahmen.

24:09 Und da müssen wir halt gemeinsam daran arbeiten, dieses Bewusstsein zu schaffen, wie wichtig das ist, dass Menschen die Finanzierung bekommen, dass Unternehmen die Finanzierung bekommen, damit mehr gebaut wird und wieder gebaut wird. ich glaube, wir haben uns das mal ausgerechnet, aber wir reden ja von 2 3 4, 5 Milliarden Euro Investitionsvolumen was uns verloren geht, als Gesamtwirtschaft. Da ist noch nicht einmal die Unbegräntabilität mit Eingerechnet. Genau. Das heißt, da rede ich nicht einmal über denjenigen, Facharbeiter der jetzt vielleicht heute nicht da ist und nicht mehr seine Wurst selber oder sein Essen dort kauft,

24:52 was normalerweise kaufen würde. Also solche Themen sind noch nicht einmal inkludiert. Und ich glaube, ist das Appell. Wir sind jetzt, wir mal, sehr sehr sehr gut gestreut mit einzelnen Interessensvertretungen. Diese eine Stimme, die Gemeinschaft, das kann ja nur funktionieren, indem jeder einzelne Mitarbeiter mitarbeitet oder in der Branche arbeitet, das Gleiche kommuniziert. Und unabhängig von den Einzelinteressen, die Gesamtinteressen im Vordergrund, steht. Ja, Andreas, du hast es ja schon auf den Punkt gebracht und ich sehe Bernhard, es brennt ja einiges unter den Fingern. Es gibt ja Gemeinsamkeit, gemeinsame Sprachrohr.

25:34 Das ist ja in der Branche das ist ja nicht so einfach. Das ist definitiv nicht einfach. möchte aber noch kurz anschließen an das, was der Holler gesagt hat. Es geht ja dann weiter. Wenn wenig gebaut wird, was ist die Folge? Wir haben entsprechende Angebotsklappheit und das führt zu steigenden Preisen. Unterm Strich sollte eben klar sein, auch der Politik, je mehr gebaut wird, je mehr Angebot, wir haben, desto moderater steigen die Preise oder steigen eben nicht. sage, da sind wir momentan in einem Rad drinnen,

26:14 das aus meiner Sicht völlig in die verkehrte Richtung geht. Das Thema leistbares Wohnen das wird in Zukunft und das werden wir jetzt erst dann so richtig sehen. Die Auswirkungen aus meiner Sicht im Jahr 2026, 2027, was jetzt in den letzten Jahren nicht begonnen worden ist zu bauen, kommt nicht auf den Markt. Und hat dann natürlich in weiter Erfolg auch entsprechende Auswirkungen auf den Privatimmobilienmarkt, sprich auf die gebrauchten Immobilien. Und es braucht sich dann niemand beschweren, auch in der Politik niemand. Wenn es dann heißt, die Preise steigen, die Preise steigen, das ist aus meiner Sicht irgendwo ausgemacht,

26:53 was da im Moment passiert. Aber das nur als Ergänzung zu meinem Vorredner aus meiner Sicht. Gemeinsame Plattform. Immobilien, Immomarktplatz. Immomarktplatz oder auch ein gemeinsames Sprachwort, hast nämlich gemeint ich zeige dir, worauf ich hinaus. hast gesagt, ja, wir könnten das ja schaffen, aber man müsste vermutlich mit dem Ego das müsste ein bisschen in den Hintergrund treten. Völlig richtig. Es gibt ja verschiedene Strömungen, auch was jetzt das Thema gemeinsame Plattform

27:34 anbelangt. Aber auch hier ist es notwendig wie in vielen anderen Bereichen, dass man einen gemeinsamen Nenner findet und dass man zwei oder drei verschiedene Strömungen haben, die gegeneinander wirken. Weil unterm Strich wird es so sein, dass gar nichts funktioniert. Wäre viel besser, auch hier die Kräfte zu bündeln und gemeinsam einen Weg zu gehen. Das war in diesem Zusammenhang. Das ist aber auch notwendig, der einen oder anderen Person einen Schritt zurückzugehen. Persönliche Ego ist halt leider Gottes so.

28:15 Aber wenn wir da einen neuen guten Weg gehen wollen, dann wird es notwendig sein. Sonst werden die Projekte, die in Planung sind, meiner Sicht nicht Erfolgreich Sein. Wobei es ist schon so, in turbulenten Zeiten gibt es immer wieder Innovationen, neue Ideen, Kooperationen, Gedanken. Also ich glaube, wir sind heute Visionär, dass es vielleicht auch teilweise nur eine Frage der Zeit sein kann, bis wir dorthin kommen. Man wird sehen, wenn sich die Zeiten wieder ändern und es wird besser, dann schauen wir dann, ob die Gedanken auch noch so sind.

28:57 soll ja nicht nur so sein, man schlechten Zeiten darüber nachdenkt. Sondern in gutem und in schlechtem drüber nachdenkt, das Ganze in Bewegung setzt und in gutem in diesen ganzen Dingen dann weiter macht. Richtig. Bernhard, danke. Aber eine ganz spannende Sache, wir sagen Kooperation. Wolfgang, du hast gesagt, vor wenigen Wochen wurde die Kooperation Bau gegründet. ist im Endeffekt, wenn sich Makroorganisationen zusammenschließen, Kooperation Bau ist ja etwas ähnliches. Vielleicht ein Schritt Davor.

29:38 Unsere Sorge ist, dass die Branche ausstirbt. Das hört sich jetzt sehr plakativ an, aber es ist wirklich ernst gemeint. Wir haben einen Fachkräftemangel. Wir merken, dass die jungen Leute sich sehr wohl überlegen, gehen sie in die Baubranche. Was reizt an der Baubranche? Wir sind keine attraktive Branche. leider sehr viel gegeneinander gearbeitet, noch immer viel gestritten. Das heißt, wie können wir die jungen Menschen wieder in die Branche hereinbringen? Wie können wir attraktiv sein? Und das hat uns bewogen, den Verein CoO Bau zu gründen.

30:20 Das ist eine Initiative, die im Facetten in der Bau- Immobilienbranche zu stärken. Wir werden eine große Veranstaltung haben im Frühling am 24. März nächsten Jahres, wo wir auch Best-Projects-Projekte präsentieren werden aus dem Dachraum Schweiz, Deutschland, Österreich und wo wir auch gemeinsam mit den Teilnehmenden arbeiten wollen an solchen Konzepten und Ideen. Wir wollen auf der einen Seite eine Community schaffen, also Menschen, eine Gesinnungsgemeinschaft,

31:00 die wirklich hier etwas verändern wollen, so wie diese Gruppe auch die jetzt hier in dem Video gerade auch ihre Statements abgibt. Menschen, die da zutiefst der Überzeugung sind, dass es nur miteinander erfolgreich sein kann und die Kräfte zusammenführen, bündeln über alle Segmente oder Sektoren hinweg, sodass wir eine Kraft zusammen bekommen, die die Branche wirklich wieder als hochattraktiv und als zukunftsfähig auch nach außen hin präsentiert. Ich merke das in meinen Leertätigkeiten auch auf den Hochschulen. Die jungen Leute die wollen nicht streiten,

31:42 die wollen gescheit samarbeiten, wollen etwas Schönes schaffen, die wollen Gebäude kreieren, die sage ich einmal, möglichst sie selbst überleben. wir haben so viele Perspektive, wir müssen es nur gemeinsam angehen und tun. Also es liegt eher an den Alten, vielleicht nicht wollen und die die Egos nicht in den zurückdrängen können in gewisser Weise. Und Astrid, du hast ja auch schon gesagt, der Ansturm der Jungen auf die TU und FH, ist auch schon gebremst. Das ist jetzt wirklich mein hochpersönlicher Eindruck aus der Tätigkeit

32:24 dort und da, TU und FH, wo man einfach sieht, dass ich glaube einfach diese letzten Jahre, gezeigt haben, dass die Immobilienbranche, also ich rede ja tendenziell eher von der Immobilienbranche, nicht nur sozusagen Boden ist für fantastische Geschäftsmöglichkeiten, sondern dass eben dieser Zyklus auch einmal scharf abgebremst werden kann. Das war ja in vielen Köpfen so nicht präsent, möchte ich fast sagen. Also gerade bei den jungen Leuten habe ich das schon erwähnt, wenn man über das Thema

33:04 Projektentwicklung gesprochen hat. Da ist schon eine große Blauäugigkeit auch da gewesen im Sinn von, ich sage jetzt sehr sehr verkürzt, aber im Sinn von man muss nicht viel darüber nachdenken, man muss nicht viel daran arbeiten, weil das Produkt findet sowieso seinen Absatz und wir sehen halt jetzt auch da in dieser Marktsituation, dass das sehr wohl enorm selektiert wird und Produkte einfach liegen bleiben. Die finden dann eben keine Nachfrage mehr, wo man nicht entsprechend Grips hineingesteckt hat und Arbeit. Aber das Interesse der Jungen stellst du auch,

33:44 weil der Wolfgang hat ja gesagt, der hat Sorge, dass die Branche ausstirbt. schwitze Interesse stellst du schon fest. Zumindest zuletzt, genau, war das Feedback, die Einsteiger sozusagen, die Zahlen, wo vorher die Ausbildungen wirklich ich sage mal, fast überrannt waren, dass sie jetzt schon wieder eingependelt hat und mich erinnert es ein bisschen, ich habe meinen Master an der TU gemacht im Jahr 2008 gestartet. Das war auch so eine Krisenphase und da waren wir auch ein Jahrgang mit nur ich glaube, 23 Teilnehmern oder so was im Vergleich zu den Vorjahren eben auch

34:24 fast ein Drittel weniger War. In dieser Bewegung ist es einfach wahrscheinlich ein normaler Effekt. Astrid, danke. Andreas Astrid hat gemeint, es wurde scharf gebremst. Haben wir diese Marktbereinigung in gewisser Weise gebraucht, damit wir vielleicht auf andere Ideen kommen oder auf andere Gedanken kommen? Naja, das brauchen wir, also brauchen wir unbedingt nicht, das hätte ich auslassen können. Aber es ist halt geschuldet wie gesagt, gesamtwirtschaftlichen Lage und das ist halt so dass es halt Unternehmen gibt beziehungsweise die nicht darauf vorbereitet sind,

35:05 dass sich das Umfeld ändert oder was jetzt Zinsentum und so weiter und so fort. Abgesehen davon, wir haben so gesehen, dass die Preise sind ja ins Endlose nach oben gegangen und wir haben ja als Unternehmen relativ viel ich die ersten gesagt haben das geht nicht so weiter, wir drücken auf die Management oder Capital Management getrieben, dass jetzt viele entwickelt oder viele ehemalige Bekannte oder bekannte Unternehmen jetzt mittlerweile nicht mehr existieren. sind jetzt nicht Freunde davon, dass man eine Marktbereinigung braucht,

35:45 dann nur noch zwei drei Player da sind, sondern im Gegenteil ich glaube der Wettbewerb, auch wie es gesagt worden ist, sind auch daran, je mehr gebaut wird, ist ja die einzige Lösung in Griff zu bekommen, sagen wir mal die Preise, weil wenn es kein Angebot gibt, dann geht die Preise automatisch auf, was das umfällt, ist ja logisch. Das heißt, einzige Lösung und alles andere, man erzählt, ist glaube ich, Humbug ist, es muss viel gebaut werden und da muss man halt das Umfeld schaffen, wenn viel gebaut wird, dann kriegt man sozusagen diese Leistbarkeit in den Griff, das ist glaube ich das. Das heißt, gebraucht, sagen wir mal,

36:24 so wie du es auch gesagt hast, es ist tatsächlich so, es in Krisenzeiten, es ist eine Krise oder ein Zyklus gerade wieder, der nach meiner Meinung schon am unten ist und wieder rauf geht, vielleicht langsamer als gewohnt, aber es wird vielleicht jetzt noch nicht 26 wirklich so sichtbar bergauf gehen für alle, aber zumindest geht es nicht mehr runter, sagen wir mal so. Und da braucht es halt manchmal die Zeit, dass man halt wirklich innovative Lösungen oder sich mehr konzentriert auf Digitalisierung. Wir haben es ja auch damals in der Pandemie gesehen, wir sind da zu Hause gewesen, haben eigentlich das Glück gehabt, also wir jetzt als

37:02 Unternehmen, dass wir uns so intensiv mit Digitalisierung auseinandergesetzt haben was wir normalerweise nicht gemacht hätten, wir haben ja so im Tagesgeschäft hängen geblieben, da redet man halt den Ergebnissen, den Bau nach und so weiter, dass man so, und ich glaube, solche Zeiten sind wirklich sehr wichtig, dass man so in diese Phase kommt, was sind die Alternativen, was gibt es für Lösungen, was passiert mit Digitalisierung und für das kann man ja sagen, dass es vielleicht die Zeit gebraucht hat. Das ist auch ein gutes Beispiel, jetzt gerade in der Zeit also anscheinend hat man Zeit, auch um diese Themen, also sich der Jugend zu widmen,

37:42 zum Beispiel, dass man jetzt irgendwelche Plattformen gründet, wo man sich der Jugend widmet oder wo man dann gemeinsam macht, geht verloren wahrscheinlich in der Turbulenz eines Aufwärts. Schnellen Marktes. Eines schnellen Marktes. Und das heißt, für sowas sagen wir mal, in der Beziehung ist das eigentlich relativ gut für eine Branche, sagen wir mal, wenn man sagt, man konzentriert sich vielleicht auf diese Themen, jetzt in der Zukunft noch mehr bringen oder Lösungen, die eigentlich durch die Krise ausgelöst worden sind die man braucht. Andreas, danke, Bernhard. waren jetzt zwei Punkte dabei.

38:18 Das eine war, die 21 und 22, das waren ja sehr außergewöhnliche Jahre und es war schon irgendwo klar, dass hast du glaube ich im Vorgespräch gesagt, dass das nicht die Normalität sein kann. Wenn man so lang am Markt ist, dann weiß man, das ist eher ein Ausreißen nach oben. Jeder setzt das dann lineardenkend fort und sagt,, das haben wir 2040, es geht weiter. Ja natürlich, wenn es einmal in die Tour geht, es immer sehr sehr schwer. Ich habe, ich bin jetzt 30 Jahre dabei und ich habe es beim Vorgespräch gesagt, wenn man mich fragen würde, außergewöhnlichsten Jahre, würde ich jetzt nicht sagen,

38:59 war das Jahr 24, sondern für mich die außergewöhnlichsten Jahre waren die Jahre 21, 22, wo man sich dann schon denkt, okay, wo geht das hin, wo führt das hin. Wir haben auf einmal in Österreich 160.000 Verbücherungen im Grundbuch gehabt. Im Jahr 2013 waren es 80.000. Also das war dann von 2013 bis 2022 war das wirklich Jahr ein massiver Anstieg. Im Jahr 23 sind wir dann am gesamten österreichischen Markt auf 100.000 Retour gefallen, wirklich spürbar. Heuer wären wir irgendwo bei 115.000 120.000

39:41 Immobilienverbücherungen Also es geht definitiv aufwärts, wobei das in erster Linie dem Zweitwohnungsmarkt bzw. weniger dem Neubau geschuldet. Wenn wir uns irgendwo einpendeln, 130.000 140.000 in den nächsten zwei drei Jahren, dann ist das durchaus eine vernünftige Zahl. Und dann sind wir unterm Strich, dass wir wieder dorthin kommen, wo wir schon einmal waren, sind wir wieder abhängig davon, dass entsprechend viel gebaut wird, das für den Markt kommt.

40:21 Weil sonst brauchen nicht nur die gebrauchte Ware, sondern wir brauchen natürlich auch den Neubau. Die gebrauchte Ware in dem Sinn wird es aus meiner Sicht immer geben, egal wie der Markt ist. Wir werden zukünftig Scheidungen haben, ganz egal wie der Markt ist. werden auch zukünftig die Erbschaften haben, diesen Markt wird es immer geben. Aber den Neubau den brauchen wir definitiv auch dazu. Ich würde gerne den Herr Reikersdorfer noch was fragen, weil es mir nur gerade ad hoc einfällt, wenn ich darf. Wie Sehen Sie das, Reikersdorfer?

41:01 Weil wir sehen ja manche Projekte die sind fertig, Neubau. Und wenn Sie von der gebrauchten Ware sprechen, was ist jetzt, wenn diese Projekte sagen wir jetzt brutal gesagt, zwei, drei Jahre herumstehen und es braucht fast keiner, wird es dann weil ich denke, die Entwicklung geht so schnell und so rasch und Moden oder Ansprüche ändern sich, das dann wirklich noch, also fällt das dann auch schon unter Gebrauch, obwohl es eigentlich noch nie bezogen worden ist, vielleicht so ein Objekt? Ich würde das jetzt nicht als Neubau sehen, natürlich, wenn ein Immobile zwei,

41:42 drei Jahre am Markt ist oder ein Projekt und da wird nichts verkauft, wirkt sich das auch entsprechend aus, weil wir wissen, Suchende verfolgen das natürlich, gerade die, die auf der Suche sind. Ja und dann hat man aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten, wenn sich gar nichts tut. Das eine ist man tut beim Preis was oder man hat auch viele gemacht, da hat gesagt, okay, ich tu halt nicht verkaufen, ich tu vermieten. Aber grundsätzlich, um die Frage zu beantworten, wenn was zwei, drei Jahre am Markt ist, ist es mich, wenn es noch nie verwertet wurde, immer

42:22 In Den Neubaubereichen Weil wenn Sie von Verbücherungen geredet haben, sind das ja Transaktionszahlen die lebt von dem, was besteht, also was da ist, ist eh klar, wenn jetzt nichts gebaut wird. vielleicht, um das Problem noch immer nähter zu zeigen, so leerstehende Häuser oder Wohnungen haben den einzigen Grund, dass es da von dem was wir vorgesprochen haben, diese Verdauungsprobleme noch nicht abgeschlossen sind, weil es ja wirklich nur damit zu tun hat, wie ein geschätzter Kollege gesagt hat, wenn man den Preis reduziert, dann ist die Wohnung weg, wenn die dann verkauft oder vermietet, was auch immer.

43:02 Also wenn da irgendwas leersteht, sollte was fertiggebaut ist, wundert es mich eigentlich. Also dann hat das irgendwas zu tun mit der Finanzierungsstruktur, der Eigentümerstruktur, das da so nicht geregelt ist. Aber ansonsten gibt es keine, jetzt wenn man vom Wohnraum spricht, etwas, was man nicht vermieten oder verkaufen kann. Also wir haben selber in unserem gesamten Bestand keinen Leerstand, weil zu wenig gebaut wird. Und jetzt beim Neubau nur vielleicht ein bisschen Zahlen. Ich habe jetzt die Gesamtzahl von Österreich nicht, nur zu kommen auf die Transaktionen die Sie gesagt haben, dass die so raufgegangen sind.

43:36 glaube, die Transaktionen, auf der Hochzeit waren, sind die die es gebraucht hat in Österreich tatsächlich und nicht die, die weniger sind. Das genauso wie beim Neubau. Wir Beispiel in Wien, wir da bei über 20.000 Einheiten. Jetzt rutschen wir anscheinend. glaube, das weiß gar nicht, ob das die National oder was nicht veröffentlicht hat oder vielleicht ich weiß es gar nicht, ich habe jetzt gesehen, dass offiziell die Zahl ist, nächstes Jahr 6.000 Neubauwohnungen. Ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert, wann wir bei 6.000 in Wien waren. muss ja eh, ich weiß nicht, wann war das erste Mal diese Endung?

44:12 Vor den 90er Jahren. Also und jetzt sind wir rutschend runter. Angeblich habe ich gehört von es gibt ja wie gesagt, von den großen News, die anscheinend alles am Tisch bekommen. Die meinen sogar, es wären sogar nur 4.000 maximal. höre wie gesagt, auch nur limitiert von. Also vor allem bei Projekten, sage ich mal, 40 Wohnungen plus oder 20 Wohnungen plus, also Volumensneubau. Also das ist fast Stilstand. Aber nur zu sagen, diese 20.000 Wohnungen, die hat Wien gebraucht, natürlich Leistbarkeit war gefragt. Das war eher das Problem, dass nicht alle Wohnungen jetzt erst einmal,

44:52 oder dass die mitten so oder was auch immer. Aber die brauchen wir mindestens, weil man muss ja nur anschauen, ganz Österreich oder sogar urban, wir wachsen. Wir haben jetzt schon eine Wohnbaulücke gehabt die letzten paar Jahre, die man vielleicht ein Jahr aufgeholt hat, aber die wird immer größer. Und ich habe leider die Befürchtung, wir nicht und das ist ein Thema, wenn wir nicht da gemeinsam daran arbeiten, das heißt alle, die ganze Branche mit der Politik aus, steuern wir in eine echte Wohnbaukrise. Jetzt von einer Wirtschaftskrise in eine Wohnbaukrise. Und das ist glaube ich, das Damoclash-Wert,

45:24 was uns dann bevorstehen würde. Ich hoffe, dass ich nicht recht habe, dass man die Rahmenbedingungen schafft, dass eben mehr Firmen... Und diese Rahmenbedingungen werden wir natürlich auch nur gemeinsam schaffen, um wieder auf das Thema zurückzukommen. Aber danke, ist natürlich ein kleiner Exkurs ist immer interessant, ist immer eine spannende Geschichte. Aber, damit wir das so schaffen, es stehen ja noch genug Gebäude, es stehen ja genug Projektfinanzierungen an, sozusagen die auch jetzt refinanziert werden. Aber eine Lösung gemeinsam, siehst du, dass man irgendwie aufeinander mehr zugeht, dass man sagt,

46:04 es geht halt gar nicht anders. Weil das heißt, du ein, zwei Jahre sagst, okay, vielleicht wird es eh besser. Und jetzt sind wir im dritten Jahr, sagst, na ja, und vielleicht ist es dann im vierten Jahr, wo man sagt, okay, jetzt finden wir eine Lösung, so oder so Ich Glaube, es ist schon unterschiedlich, pauschal schwer zu sagen. eben, ich das Finanzierungsthema vorhin eh schon angesprochen und ich glaube, das hängt eben auch... Es ist jetzt gewisse Überreaktion, würde ich es fast nennen, so wie es zur Kim-Verordnung kam. Das war ja auch eine Überreaktion, zum völlig falschen Zeitpunkt gekommen ist.

46:43 So kommen jetzt diese Erschwernisse in der Immobilienfinanzierung, wo es eigentlich darum geht, die Historie aufzuarbeiten und nicht die Zukunft zu blockieren. Ich finde, Problem ist halt wirklich, und das ist mir auch noch wichtig in Hinblick auf das, was der Herr Roller gesagt hat, was jetzt sozusagen die Bautätigkeit der Zukunft auch betrifft, es fehlt finde ich, rundherum und insbesondere, wenn wir an die Politik denken, die Rahmenbedingungen eben schaffen sollte, es fehlt daran, dass wir uns auf die Sache beziehen und mit Sachargumenten

47:23 das Ganze angehen und eben nicht mit polemischen Aussagen eben zum Thema Mitpreis, Deckel oder Leistbares Wohnen. Es ist bekannt, wozu das führt und es wird genau in die Richtung führen, die ist das Traurige, wo ich mir denke, da wäre viel mehr Gemeinsamkeit notwendig, sich in einem wirklich sachlichen Rahmen zu bewegen und nicht eben dann in Richtung politischer Interessen oder sonstiges. Oder eben, dass das Ego zu groß ist und man an dem nicht vorbeikommt und da die sachlichen Themen gar nicht mehr sieht, um jetzt etwas gemeinsam zu machen.

48:04 ja, ich sehe das auch ganz genau so. Nur, warum Wolfgang glaubst, siehst du vielleicht, weil hast es beim deinem ersten Statement angesprochen, vielleicht auch, man, soll ich sagen, dass es sich zumindest abzeichnet, dass sich das Mindset vielleicht auch der Menschen ein bisschen verändert zu einer Gemeinsamkeit hin. Die aktuelle Situation schaut so aus, wir sind mitten in einer Riesentransformation. Wir sind mit einem Fuß in einer alten Welt, wo Wachstum zählt, wo hierarchische Systeme noch vorherrschen

48:45 und auf der anderen Seite erkennen wir schon und mit einem Fuß kratast man sich schon so vor, wo es mehr um qualitatives Wachstum und Sufizienz geht, wo wir erkennen, dass dass die Hierarchie Grenzen gesetzt haben in einer VUCA-Welt, man so schön sagt, in einer Welt die extrem dynamisch, die extrem unsicher ist, komplex ist, wo einer alleine das unmöglich durchschauen kann, wo es eigentlich Kooperation braucht, um Lösungen zu finden, Teamwork braucht, Führungsteams braucht. Das heißt, wir erkennen das,

49:25 aber wir trauen uns noch nicht ganz rüberzusteigen und wir schaffen es wahrscheinlich auch nicht. Wenn wir jetzt zu 100% das Business oder die Art, wie wir Business betreiben, wechseln wollen, dann werden wir ins Drunnen kommen. Das heißt, wir haben die Situation, wir, wir jetzt nach vorne schauen, wir müssen mit einem Fuß noch ein bisschen in dieser alten Welt sein, wo auch diese Gesetzmäßigkeiten, wir können das nicht verleugnen und auf der anderen Seite müssen wir aber um uns zukunftsfähig zu machen, wir neue Wege ausbundschöpfen, probieren, Pilotprojekte machen und müssen schauen,

50:09 wie es gehen kann. Und eins ist das Faktum, die Zukunftsprojekte können nicht in der Wir kommen nicht runter, die zweieinhalb Hektar da sind wir einen Meilen weiter vorn entfernt. Das heißt, wir haben in Österreich 5 Millionen Quadratmeter müsst ihr euch vorstellen, Leerstand und bauen, wie der Teufel kommt raus, neu. Das heißt, meine, auch wenn wir immer zu wenig Wohnungen bauen, es wird trotzdem viel zu viel neu gebaut. Man muss wirklich sagen, wir müssen viel mehr Lösungen finden, wie können wir umnutzen,

50:50 wie können wir Gewerbeimmobilien umnutzen. da passt es halt im Moment und das merkt jeder nicht zusammen. Finanzierung, Finanzierungskonditionen passen nicht zusammen mit dem, was sich in den Gebäuden darstellen lässt, was ich bekommen kann, am Verkaufserlösen, an Mieten und so weiter. Da klappt im Moment eine große Lücke, die man halt kaum erschließen kann. Und trotzdem bin ich zutiefst der Meinung, wir müssen den Weg gehen, es bleibt uns ja nichts anderes über. Wir sind innerhalb von planetaren Grenzen drinnen, wir verbrauchen vier Erden in Österreich pro Jahr,

51:30 das muss man sich vorstellen. kennen ja, wenn wir bisschen ein Verantwortungsgefühl unseren Kindern und Enkern gegenüber haben, können wir ja gar nichts anderes tun als mit Hochdruck miteinander schauen, dass bauen anders wird. Nicht nur nachhaltiger im Sinne der Ökologie, sondern auch nachhaltiger Sinne des Miteinanders, dass wir möglichst nicht so viele Reibungsverluste haben am Weg, weil wir haben viele Reibungsverluste, deswegen bauen wir ja auch zu teuer. ist immer noch das Gegeneinander vorherrschend, das muss man gerade sagen. gut. Das heißt, die Reibungsverluste verschwinden im Miteinander, das ist das eine.

52:10 es ist aber schon so, Wolfgang, dass die Politik sehr sehr viel mit reinträgt, dass es auch so schwierig ist, oder teuer wird, oder was auch immer. Also es sind schon viele Themen, die Immobilien, ich möchte eine Lanzer für die Immobilienbranche sprechen, aber es sind schon viele Themen, die da mit reingetragen werden und mit denen man sich jetzt plötzlich herumschlagen Muss. Also ich verwehre mir ein bisschen gegen diese Opfermentalität, weil ich der Überzeugung bin, wir machen das ja, indem wir einen Heihandsanierungskipfel gemacht haben, indem wir immer wieder Positionspapiere auch an die Politik richten.

52:47 Aber es ist nicht so, dass ich es ignoriere, dass da vielleicht auf der anderen Seite das regulativ nicht so geändert, vereinfacht auch teilweise wird, wie wir es bräuchten. Aber letztlich, wir können doch nicht warten, bis sie auf der Seite was bewegt und sagen, ich habe nichts tun können, weil die Politik hat ja nicht da. Das ist nicht die Antwort aus meiner Sicht. Wir müssen schauen, dass wir innerhalb unserer Möglichkeiten, also bestmöglich Kräfte bündeln, zusammenschließen, einen Zwergerlaufstand machen als Branche, auch gemeinsam natürlich und schauen, dass wir die Weichen in eine andere Richtung stellen.

53:27 Weniger dazu, dass wir mit dem Finger wohin zeigen und sagen, das sind ja schuld ich kann ja nichts tun. Da hast du natürlich völlig recht. Der Bernd hat nur erfolgen, wenn wir keine Schuldzuweisungen machen. Ganz genau. Dass Man sagt, man macht jetzt einen Strich drunter und sagt so und jetzt gehen wir es an gemeinsam. Definitiv. Wir sind ja heute wirklich eine sehr diverse Gruppe. Verschiedene Bereiche sind da vertreten, von Auftraggeberseite,

54:12 wir müssen uns nur an unsere Kräfte und unseres Miteinanders besinnen und müssen schauen, wo können wir gemeinsam was bewegen. Ich kann jeden nur ermutigen, tut es mit, bei den Gemeinschaften die es in der Branche gibt, trete es bei bei der Co-Bau, beim Sanierungskipfel im nächsten Jahr, bitte kommt hin. Sehr viele Verbände haben da schon zusammengeführt, über zehn Verbände, die da schon gemeinsam werken. Schauen wir, dass wir unsere Kräfte, so gut es geht, zusammenführen und bündeln und dann werden wir auch was bewegen. bin ich überzeugt, solange sich die Branche nicht einig ist, werden wir die Politik auf keinen Fall bewegen.

54:52 Die Welt ist eben so komplex. Die haben das Gefühl, wenn sie sich nach links bewegen, dann sind die auf der rechten Seite abfressen, wenn sie sich nach rechts bewegen, dann die auf der linken abfressen und damit bewegen sie sich gar nicht. Wenn wir aber geschlossen sind und eine klare Richtung vorgeben, dann wissen die Wahrscheinlichkeit, dass hier auch Bewegung beginnt, wesentlich größer. Wolfgang, danke für diesen Appell. Man muss natürlich dazu sagen, es scheint vielleicht jetzt bisschen visionär zu sein, aber im Jahr 1999, wie Remax gegründet worden ist, hat man ja auch gesagt, naja, was machen die da und so weiter.

55:29 das ist jetzt ein Vierteljahrhundert her, wenn man das durchrechnet, und es hat ja auch funktioniert und man hat ja auch etwas bewegen können. Und ich glaube, ihr seid im Anblick der einzigen Franchiser, die es an Markt noch gibt. Also ich denke, gibt Engel und Völkers, gibt es noch. Ah ja, Sorry. Eine der Wenigen. Wobei, um das geht es gar nicht. Es mag jetzt vielleicht komisch gingen, ich würde mich freuen, wenn es weitere Starke geben würde. Wir haben noch so viel Marktpotenzial in Österreich, jetzt die Immobilienmarkler anbelangt,

56:10 und je stärker man gemeinsam auftreten würde, desto leichter ist es für alle Beteiligten. Aber ich habe gesagt, ja, wir haben es geschafft und denken auch, dass wir absolut am richtigen Weg sind mit dem, wie wir tun und was wir tun, sei es Digitalisierung, sei es Kooperation etc. Ja umsonst wird das Jahr 2025, das habe ich mit Ende Oktober schon gewusst, das mit Abstand beste Jahr in der Geschichte. Da dürfte man zumindest nicht alles falsch machen und das, obwohl der Markt doch spürbar im Vergleich zu 2021 und 2022 zurückgegangen ist.

56:52 Aber ja, Bernhard, danke. Und nicht so klar, das so funktioniert. man hat es einfach mal, man hat Gestartet. Gemeinsam ist man in die Zukunft Gegangen. Absolut. Und ich glaube, du kannst es ganz gut nachvollziehen. warst ja 99 auch schon dabei. Sogar bei der Pressekonferenz. Genau. Du wirst auch die Pressemeldungen nach der Pressekonferenz kennen. Wenn man heute schaut, die Frauen glaubt hat nicht wirklich jemand. Ich glaube, der Vater der einzige, der daran glaubt hat.

57:32 Alle Marktteilnehmer die dort nicht dran geglaubt haben, gibt es in der Immobilienbranche nicht mehr wirklich. Also jetzt sind die jeweiligen Personen. Aber ich glaube, ist schon auch mit ein Beweis dafür, dass wenn man versucht, gemeinsam Wege zu gehen, dass sich etwas bewegen lässt. Aber das muss man auch ganz klar sagen, wir sind noch lange nicht am Ziel als Branche. Wir haben noch so viele Möglichkeiten und so viel Potenzial. Und wir sind ja viele Jahre gesehen worden, bald, ich sage es jetzt bewusst, Gegner oder von dem, ich fürchte,

58:14 ich ja kompletter ich sage kompletter Blödsinn, wie können wir die Branche verändern? das ist vorher auch kurz angesprochen worden, nicht zu warten, was passiert, sondern zu agieren und nicht zu reagieren. Nicht immer zur Freude der Branche von gewissen Aktivitäten die wir gesetzt haben, die dann erfreulicherweise zwei drei Jahre später dann von vielen auch übernommen wurden, wo sie absolut gut und suppel ist. Wir waren auch daran beteiligt, oder maßgeblich beteiligt, oder Geburtshelfer wie es immer geheißen hat,

58:57 dass wir die Markttransparenz am Immobilienmarkt in Österreich haben, wie wir sie haben, sprich Grundbuchzahlen, Marktzahlen mit United, mit dem Roland Schmidt im Jahr 2009. Kann ich auch sagen, ja hätten wir selber auch irgendwie machen können, nur für Remarks oder wie auch immer, Branche verfügbar und offen und das ist auch gut So. Und es war eigentlich auch eine klassische Kooperation. Da sind wir wieder beim Thema. Da sind wir wieder beim Thema und um noch einen Blick in die Zukunft zu werfen, Andreas und dann die Astrid, bitte, wir schauen in das Jahr 2026 und natürlich darüber hinaus

59:39 und mit dem großen Begriff gemeinsam in die Immobilien Zukunft, wo siehst du so die nächsten Schritte, was vielleicht auch die BuWoG betrifft oder auch, wo du siehst Themen, sich in diesem Bereich abzeichnen? Ich glaube Prinzip aus der VW, wenn man jetzt kurzfristig also ein Jahr, gesagt, relativ ist ja nicht viel, aber wir werden uns da ein bisschen in diese Seitwärtsbewegungen ein paar Dinge die wir vertauen müssen. Also nicht wir, sondern die gesamte Wirtschaft und auch speziell die Immobilienwirtschaft, die nächstes Jahr noch gelöst werden müssen, ein paar Punkte. Aber es bewegt sich. Wir haben begonnen, wieder zu bauen, wir waren die ersten,

1:00:18 die wieder begonnen haben, zu bauen. Wir werden auch weiterbauen. haben wir gerade was weiß ich, Wohnungen im Bau. Ich glaube, werden die nächsten 1000 in den Markt setzen und ich hoffe, werden nicht die Einzigen sein, damit es wieder aufwärts geht. Aber das Ganze natürlich gebündelt mit dem Thema, wie kriegen wir Kosten in den Griff. Und hier haben meine Kollegen gesagt, trotz und natürlich in Betrachtnahme auf Nachhaltigkeit auch. das ist ja das Thema. Es wird in die Richtung gehen, Digitalisierung, Prozesse-Digitalisierung, Kosten in Griff bekommen, Bau noch nachhaltiger werden und dadurch

1:01:02 nicht Kosten steigern zu lassen. Es wird Themen gehen, wie zum Beispiel Zollisten-Normen zu reduzieren, die ausgemistet gehören, damit man schneller geht. sage mal zum Beispiel, gibt, wir schielen nach Deutschland, da muss man nur schauen, das ist ein bisschen jetzt für uns ein Genie-Pick. Die sind uns einmal immer einen Schritt voraus, sowohl in Krisenzeiten als auch natürlich wenn es wieder aufwärts geht. Also wenn man da rüberschaut, gibt es zum Beispiel, dort hat die Regierung, weil wir gesagt haben, alleine schaffen wir es nicht als Branche. Wenn die Politik nicht mitspielt, ich da keine Chance.

1:01:33 Also da muss ich leider widersprechen. Also das heißt, muss politisch was geschehen, weil die Rahmenbedingungen von denen sind wir abhängig. Die können zwar wir gemeinsam beeinflussen, indem wir uns stark mit einer starken Stimme gemeinsam über welche Plattformen auch immer appellieren an die Politik, dass die Maßnahmen und Rahmenbedingungen so passieren müssen, damit wir eben nicht oder aus einer Krise rauskommen. Und ich glaube, daran wird jetzt nächstes Jahr gearbeitet. Einige sehen, so viel ich weiß, wird auch so ein kleiner Schritt auch der durch viele die jetzt in der Branche beteiligt sind, mit.

1:02:09 Dann wird jetzt zum Beispiel glaube ich, von der Regierung eine Initiative ergriffen und sagen wie kann ich regulieren? Das hat ja für uns jetzt den direkten Impact, dass wir Normen und so weiter gerade pingen. wie gesagt, Mentalisierung, Kosteneffizienz, wir als Bauern und ich hoffe, dass wir nicht die einzigen sein werden, die dann Wohnungen in drei Jahren haben, sondern dass viele Mitbewerber da sind, viele Makler, viele Planer, weil davon lebt eine Wirtschaft vom Wettbewerb und dass man eigentlich die Konjunktur so wieder in den Schwung bringt. Und dann kommen wir erst dort hin damit wir sagen können,

1:02:48 wieder unseren jungen Leuten, es ist eine coole Branche wo man gerne arbeitet. Damit bringen wir Sie auch wieder rein, jeden Fall großes zusammen, gemeinsam Politik und Branche, auf jeden Fall einen riesen Schritt. Astrid, ist für dich noch so, was wäre für dich noch ein Thema, wenn man es überbegriffen gemeinsam, gemeinsam mit die Zukunft? Ich möchte es eigentlich ganz kurz machen. Für mich wäre einfach nur wichtig, dass wir uns verabschieden von dem Gedanken, wann wird es wieder so wie es mal war, sondern dass wir einfach wirklich mit vorausschauen ins neue

1:03:28 Jahr und auf sachlicher Ebene gemeinsam gute Lösungen finden. da stehen wir nicht nur als Bewerter, sondern auch sonstige Dienstleister in der gesamten Branche stehen bereit, glaube ich, da sehr wohl an einem Strang zu ziehen. Astrid danke. Der Wolfram wollte etwas sagen. Einnehme ich es wird nicht mehr so wie es war, es wird neu werden. Das war dein Thema. Nur zwei Sätze, nur zwei Sätze, sagen möchte. Wir haben jetzt gemeinsam die historische Chance, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Vernunft miteinander zu verbinden. wir prägen Lebensräume,

1:04:09 das müssen wir uns immer bewusst sein, für die nächsten Generationen. Das macht aus meiner Sicht nachhaltiges und kooperatives Handeln zur Pflicht und nicht zur Option. Wolfgang, danke. Wir prägen Lebensräume und wir haben einen Impact auf Menschen und Umwelt. Das ist es. Und eigentlich schongrunddessen sollte die Branche immer enger zusammenarbeiten. ich glaube wir haben auf jeden Fall heute in unserem Gespräch schon mal ein bisschen, man muss ja aufwühlen, es ist ja immer so, die immer so mit kleinen Schritten vorangehen, bis es dann auch wirklich immer größer wird und greift. Wir haben das gesagt im Vorgespräch,

1:04:50 es entwickelt sich daraus eine Energie und die soll es weiter werden. Und das wollen wir uns auch im nächsten Jahr fürs nächste Jahr beibehalten. Ich möchte mich bei euch für bedanken, dass ihr Zeit gehabt habt, heute dabei zu sein, weil wir gespannenden, ein ungewöhnlichen Thema, aber es wird uns in den nächsten Jahren begleiten. Und bei Ihnen möchten wir uns bedanken, dass Sie zugesehen haben. Wie immer werden die Kapitel gesetzt und Sie können sich die einzelnen Teile dann jederzeit anschauen, ab seit April oder seit April 2020. Und wir fünf wünschen Ihnen noch einen schönen Nachmittag. Auf Wiedersehen. Schönen Nachmittag.

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