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Einkaufen. Und dazu darf ich unsere Podiumsrunde begrüßen, das ist First und dann natürlich eine alphabetische Reihenfolge, wie schon die letzten 190 Sendungen. Herzlich willkommen Heide Marie Gritz, Architektin und Shopdesignerin bei Gritz Retail. Hallo Heide. Hallo, schönen Nachmittag. Stefan Goigitzer, Managing Partner von Core. Hallo, schönen Nachmittag von meiner Seite. Markus Kitz, Augenhammer, Vorstand der Immobilienraut DITA G. Hallo, auch schönen Nachmittag. Dann noch herzlich willkommen Mario Schweiger, Bereichsleiter Einzelhandel bei EHL
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Immobilien. Ja auch von mir, schönen Nachmittag und auf eine spannende Diskussionsrunde. Spannend wird sie heute auf jeden Fall, so wie immer, weil wir auch sehr viel in die Zukunft blicken. Es gibt sehr viele Ideen, die auch den Handel im Augenblick bewegen. In dem hat er mal gesagt, er eine Krise auch als einen Katalysator sehen soll, wo sich halt auch viele neue Themen bilden, wo auch viele neue Gedanken kommen. Aber bevor wir zu dem kommen, Mario, kannst du uns einen kurzen Blick geben auf die aktuelle Lage im Einzelhandel? Mit einem kurzen Blick wird es schwer,
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sehr sehr difícil nach wie vor, aber ich würde sagen, es ist natürlich sehr sehr branchenabhängig und standortbezogen. Also wie es dem Einzelhandel geht, je nachdem natürlich ob es dem welche, bis dem einen Shoppingcenter, bis in der Innenstadt, bis in Wien, bis in Graz. Also da kommen wirklich sehr sehr viele Themen zusammen. Aber ich traue mir sagen, so die Grundstimmung ist nach wie vor positiv, auch wenn man gefühlt wöchentlich eine andere Insolvenz liest in den Medien. das ist teilweise auch also oft keine Überraschung sage ich
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mal, für Branchenkennner, warum es auch in die oder eine andere Richtung geht bei vielen Unternehmen. Und ich bin immer der Befürworter, die ihre Hausaufgaben gemacht haben auch schon in den letzten Monaten, seit Corona. Die sind ganz gut aufgestellt und natürlich, gibt Branchen, denen geht es besser und Branchen, denen geht schlechter. Aber es gibt sehr sehr viele, die noch optimieren, Filialen auch schließen, schauen, dass sie wieder auf gesunden Beinen stehen und auch auch sehr sehr viele, die im neuen Flächen suchen. Es gibt einige, die den Markteintritt in Österreich prüfen. Tourismus spielt eine ganz große Rolle, also die Stimmung,
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oder ich glaube das generell, also Wien ist international sehr sehr hoch angesehen bei den Retailern, auch bei internationalen Marken und insofern, also ich bin sehr positiv gestimmt, auch für dieses Jahr, dass wieder schöne neue Marken nach Österreich kommen. sieht auch viel Tod, sich viele auch verbessern vom Standort. Also das ist auch ein großes Thema, viele möchten vergrößern andere möchten verkleinern. Also es gibt nach wie vor in die Richtung Optimierung und ja. Aber Mario, wenn ich das richtig verstanden habe, Österreich, Absolut. Also wir kriegen das auch von unseren Netzwerk-Kollegen,
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eben der BNP, aus UK, aus Frankreich immer wieder kommuniziert, die da Gespräche mit internationalen Retailern führen und da steht Wien sehr sehr häufig auf vielen Ziellisten, diese internationalen Retailer und insofern freut uns das natürlich, dass wir da im Vergleich zu anderen europäischen Städten durchaus weit vorne liegen momentan. Mario, danke für deine erste Einschätzung mit dem Blick in die Lage. Stefan, Mario hat schon ein bisschen angesprochen, wer expandiert und wo wird auch expandiert,
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beziehungsweise es gibt eine sehr interessante Zweiteilung ein bisschen des Marktes. Ja absolut, also weil du gefragt hast, ob Wien noch spannend ist, ich würde es viel viel positiver formulieren, ich würde sagen, dass was ich gerade von den Luxusmarken gehört habe, ist Wien eine der wenigen Städte oder die einzige Stadt, noch Potenzial für ein Umsatzwachstum bietet, wie gerade im Luxusbereich und das ist also total spannend, weil man also jetzt schon langsam sieht, was entwickelt sich, um das jetzt ganz kurz zu betrachten,
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auch bei den Teilmärkten her oder von den Teilmärkten her dass sich der Kohlmarkt als Luxussegment etabliert hat und sich das jetzt Ganze, das Ganze also über den Graben hin zur Kärntner Straße entwickelt. Also dort ist die Nachfrage sehr sehr stark und so wie der Mario vorher richtig gesagt hat, da gibt es sowohl einerseits neue Markteintritte, Vergrößerung der Bestehen in Flächen, also das ist ein ganz spannendes Thema auf der einen Seite, also heißt, die gesamte Innenstadt wird nachgefragt, nach wie vor noch,
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das betrifft sicherlich auch die Kärntner Straße, wird jetzt nicht ganz so in dem Ausmaß, wie das Luxussegment Grabenkohlmarkt hat, hauptsächlich mit dem extrem starken Tourismus in Wien zu tun. Wir haben einen Plus von knapp zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr und haben das Alltime High von, war glaube ich das 19 vor der Pandemie, genau, haben wir also übertroffen, was schon einiges aussagt. Dann muss man natürlich sagen, alle Discounter, alle die Discount-Bereich stark sind,
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sind also sehr expansiv unterwegs, die Teddy's Woolverse und so weiter und so weiter. Action habe ich gesehen, jetzt bei uns in der Marihilferstraße hat sich man gern groß eingemietet, sehr groß sogar, also das war ja früher, also früher vor sechs sieben Jahren hat man gesagt, Discounter um Gottes Willen, aber nein, sie sind mittlerweile Zugpferde und loben auch tatsächlich viele Leute, viele Kunden an und Kundinnen und vor allem, ziehen ja auch einerseits in die Straßen, aber andererseits auch in die Shopping-Center. Danke Stefan.
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Markus, ihr habt als Immobilien-Rundit HG, ihr glaube ich drei Shopping-Center. Kannst du dann bisschen was sagen, es für dich so die Entwicklung sich derzeit darstellt? Ja, also konkret, wie man hinter mir sieht, haben wir ein Shopping-Center in St. Pölten. Das haben wir vor circa zwei Jahren übernommen und das war, ich weiß nicht, von der Eintellung her, man geht ins Erdgeschoss hinein und dann hat man noch ein Untergeschoss und jeder der das kennt, weiß, dass das Untergeschoss das Unbeliebteste ist bei allen und dementsprechend, wie wir das übernommen haben, war auch unten sehr viele kleine Läden, die alle leer waren.
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Ich, da war noch ein Kofferverkäufer, der kaum sich selber über Wasser gehalten hat mit ihrem Geschäft, dann ein Computergeschäft, das das einfach nur Computer ausgibt, ein kleiner Gastronom und der Rest war eigentlich leer, blieb bis auf einen Bilder, der als Anker mit da unten war und dem es halt eigentlich immer ganz gut geht und das haben wir wie wir es übernommen haben, habe ich eine Zeit lang alles Mögliche versucht. Das war so 22, 23, 23, 24 und das war eine Zeit, der tatsächlich keine Expansion praktisch stattgefunden hat. Also egal, mit welchen Expansionisten ich geredet habe, haben wir alle relativ stark abgewunken und dann kam eben,
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wie schon vom Stefan gesagt, eigentlich die Explosion von diesen ganzen Diskontern und jetzt haben wir unten eine 1500 Quadratmeter-Fläche, also wir haben praktisch alle rausgenommen, haben das Ganze zu einer Fläche gemacht und auf diesen 1500 Quadratmeter hat sich jetzt eben Woolworth eingemietet, was ein bisschen eine Überraschung ist, weil 1500 Quadratmeter ist eigentlich schon ein ganz guter Ankermeter. meine, wir haben dort auch den H&M drin und der hat 2500 Quadratmeter, der Bilder hat 900 und genau dazwischen ein Discounter, also das ist eher ungewöhnlich, wenn ich mir denke wie das früher war. Aber
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Es funktioniert. Es funktioniert, ja es ist eine gute Sache, weil jetzt natürlich erst einmal die gesamte Fläche unten voll ist und der Discounter auch viele Leute anzieht und damit das gesamte Center gewonnen hat. Das Zweite, was ich beobachte, inzwischen auch Gastros, die expandieren und da haben wir auch immer wieder sehr gute Sachen, also einerseits natürlich diese wie soll ich sagen, Gastronomen mit Vision, die wenig Geld haben, aber eben ganz gerne etwas Tolles, Neues, Schönes machen würden und dann gibt es halt auch Marken die wieder expandieren. Also wir sind in Verhandlungen mit einer Bürgerkette,
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die oben dann dort auch noch dazukommt und im Endeffekt, wenn die Bürgerkette dazukommt, haben wir das innerhalb von eineinhalb Jahren, das gesamte Center wieder gefüllt und das ist einer der Landmarks in der Innenstadt von St. Pölten. Vor allem es schließt ja auch dann sozusagen die Herrengasse ab. Es schließt dann die Herrengasse ab, genau, und Ähnliches haben wir auch als Erfahrung in Enns gemacht, da haben wir ein großes Fachmarktzentrum, das war dieses, ich werde es wahrscheinlich alle kennen, diese Karawane, dass ein Fachmarktzentrum irgendwann in die Jahre kommt und dann die ganzen guten Mieter in das hundert Meter weiter
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gerade neu eröffnete Fachmarktzentrum umzieht und dann hat man halt ein altes Fachmarktzentrum und da hat man dann halt meistens irgendeine Spielhülle drinnen und vielleicht irgendeinen Chinesengastro und das war es dann auch schon und so etwas haben wir ihm gekauft und haben es dann tatsächlich auch ein bisschen umgebaut und inzwischen vergrößert sich dort der Teddy. Der Woolworth ist dazugekommen, dann gibt es noch so eine deutsche Kette, Thomas Philipps heißt die, die ist reingegangen ungefähr vor zwei Jahren und hat dann gesagt, okay, wir brauchen eigentlich doppelte Bleche und plötzlich ist das gesamte Center wieder voll.
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Das sind schöne Erfolge, wo man sagt, okay, ist, mit dem Discontamarkt kommen wir ganz gut klar und da wir ja schon alte Center kaufen, passt das auch vom Preisgefüge her und das funktioniert für deine Seiten sehr gut. Finde ich interessant, das heißt, du bestätigst eigentlich das, was der Mario gesagt hat, optimistisch in die Zukunft blicken, mit neuen Ideen, mit guten Konzepten kann man sehr wohl Kunden anziehen und in die Shop, in die Center bringen und auch in Einkaufsflächen bringen. Marcos, danke. Heidi, du bist Architektin
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und Shopdesignerin und es werden sich natürlich viele fragen, also Heinzel Handel ist schon okay, ist Shopdesignerin, aber Architektur und Shopdesignerin du hast eine ganz spezielle Tätigkeit, ich mal, und bietet es eine besondere Dienstleistung an? Ganz genau, also zum einen ja das normale, was man sich vorstellen kann natürlich mit der Konzeption von Geschäftslokalen als Shopdesignerin oder Retailarchitektin, das ist das eine, aber da ist auch eine Besonderheit, dass das alles aus einer Hand kommt, also 360 Grad, damit die Fehlerquellen reduziert werden und die
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Schnittstellen die versuche ich eben zu minimieren, weil das habe ich im Laufe meiner Karriere, die ja doch schon über 27 Jahre andauert und wo ich bei globalen Brands in Haus lange Zeit tätig war, gemerkt, dass je mehr Schnittstellen natürlich wie überall im Leben, desto mehr Fehler können passieren und deswegen, wie gesagt, habe ich das für mich und mein Unternehmen so entschlossen, dass ich das reduziere und maximiere mit minimalen Fehlerquellen eben, einen. Zum zweiten, bei Bestandsgeschäften, da ist mir mein Corona-Baby, wenn man so will, eingefallen,
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während der Pandemie, dass natürlich es genug Geschäftslokale gibt, die oft nur einen kleinen Anstoß brauchen, kleines, Schönheitsritual oder keine Ahnung, eine Behübschung wenn man so ausdrücken will und das funktioniert ganz gut, es läuft unter dem Namen Point-of-Sale-Doktor, weil zum Doktor geht man dann halt auch, wenn irgendwie, wenn man wenn es irgendwo krankt oder wenn es wo zwickt oder wenn was nicht passt und ja, da gehen wir halt entweder online oder auch offline natürlich in die Geschäftslokale hineinschauen, wo ein bisschen Hand angelegt werden müsste oder was
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verändert werden sollte und das bringt gute Erfolge für die Geschäftspersonen, für die Einzelhändler und haben gute Beispiele in Wien bis zu zweistellige Umsatzgewinne, also das funktioniert ganz Gut. Heißt, wenn ich jetzt ein Retailer bin, der zum Beispiel in Innsbruck sitzt oder in Salzburg, kann ich dich anrufen und der geht mit seinem Handy durchs Geschäft durch und du mit deiner 27 Jahren Erfahrung schaust und kannst eigentlich erkennen, wo so kleine Veränderungen notwendig wären, um das Ganze wieder anzukurbeln.
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Ganz genau, also die weiteste Kundin die weit entfernteste Kundin war in Sri Lanka während der Pandemie, also da habe ich dann halt dort quasi sie beraten, das hat ganz super funktioniert und wie gesagt ist natürlich auch nachhaltig, weil man muss nicht überall hinfliegen, man muss das nicht überall gleich vor Ort machen, sondern das geht aufgrund eben wie gesagt, da bin ich halt geschädigt im Positiven, weil ich habe über 200 Umsetzungen gemacht und das waren damals auch schon mit Fotos und zu Beginn der Handyzeit, wo ich auch schon genau schauen musste und sehen musste, wo halt die Schwachstellen sind und ich meine,
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das ist halt einer meiner USBs. Heidi, super, danke, sehr spannend auf jeden Fall, alles geht, bevor man umzieht, vielleicht geht es, also bevor man sein Geschäft umzieht, vielleicht geht es auch in eine andere Richtung, vielleicht sind es nur Kleinigkeiten, die man ändern muss. Gehen wir jetzt noch einmal in so allgemeine Themen kurz rein. Mario, die Mietverhandlungen, es ist ja, wie kennt sich die im Anblick da, es dieses Risk Sharing, über das wir ja schon lange diskutieren zwischen Mieter und Vermieter das sich ja mit dem anderen Hand eigentlich komplett verschoben hat, hat man da schon Lösungen gefunden?
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Ja, Lösungen, es ist wirklich sehr individuell, jede Verhandlung ist, es hat ihre eigenen Gesetze, sage ich mal, und jeder versucht natürlich auch aufgrund der derzeitigen Lage, dass es eben hohe Betriebskosten gibt, die Mieten sind gestiegen in den letzten Jahren, dann natürlich sehr aggressiv oder vorsichtig zu verhandeln, das wirkt sich insofern aus, dass einfach die Mietvertragsverhandlungen länger dauern, also wo man früher vielleicht beim halben Jahr war von der Erstbesichtigung hin zur Übergabe der Geschäftsfläche, also da sind wir mittlerweile fast schon beim dreiviertel Jahr hin zu einem Jahr auch,
17:18
vor allem wenn es bauliche Themen gibt, Umwidmungen sind so ein großes Thema, die erst geprüft werden müssen, Neureinreichungen, gerade bei Betriebsanlagen kann das auch länger dauern als gewünscht, also das ist auch schon ein Riesenthema und Wir haben Den Eindruck, dass das einfach tatsächlich länger dauert und auch das Geld bei den Eigentümern natürlich auch nicht mehr so locker sitzt, wie vielleicht noch in den besten Jahren. Eigentümer jetzt der Immobilie, da sage ich, Immobilien Liegenschaftseigentümer oder Immobilien-Eigentümer, also die schauen natürlich auch ganz genau auf die Kosten,
17:58
müssen natürlich auch versuchen ihre Miete wieder zu realisieren oder die sie auch in den Bewertungsbüchern drin haben, in diversen Bewertungsgutachten für die Banken, das ist auch ein Riesenthema, dass sie jetzt auch nicht sagen können, sie gehen jetzt 50% unter das Marktsniveau oder den Marktwert, also das ist auch so Thema, das wir oft diskutieren oder hören, dass man sagt, wir können, wir würden gern, aber wir brauchen es für die Finanzierung, wir brauchen diese Miete und da kämpfen wir gerade ein bisschen, dass wir der Eigentümer des Gebäudes und eben die Mieter zusammenführen. Mario, danke.
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Stefan, die Vertragsverhandlungen dauern länger, die Mietdauer selber, wird die kürzer oder verändert sich da auch Etwas? Naja, 37500:18:46.560 --> 00:18:50.740auch da wiederum standardabhängig. sage, die Standorte, die nachgefragt sind im Luxusbereich, da hat sich de facto nicht sehr viel geändert an der Mietvertragslänge. Muss werden, die einfach wirklich extrem hoch sind, was Schockausstattung betrifft und so weiter. Das heißt, unter zehn Jahren zahlt sich das Ganze kaum
19:18
aus zu investieren. Damit hat der Mieter dann auch kein Problem. Was anderes ist es dann natürlich, wenn ich heute gehe in die Nicht-, oder in die Mass-Market-Lagen, wo ich sage, okay, wir haben aus der Pandemie gelernt, wir sind also nur mehr bereit, einen Mietvertrag mit zwei zehn Jahren zu unterschreiben, aber mit einer Break- Clause nach drei Jahren bzw. nach fünf Jahren. direkt in der Pandemie war es sowieso fast unmöglich, Mietverträge abzuschließen, aber nach den Lockdowns waren also diese drei Jahre
19:58
schon gesetzt. Mittlerweile sind wir da auch wieder bei fünf Jahren. Aber auch da, wenn jemand also unbedingt einen Standort haben will, dann zeigt man da auch Flexibilität auch von der Mieterseite her. Weil es am Ende des Tages so ist, ja diese Standorte normalerweise gerade in den High-Street-Lagen gerade zwei-, dreimal, wenn überhaupt, so oft gibt in der Größenintervallisie. Und da muss man auch sagen, dass es einfach auch wiederum Unternehmen gibt, die schon sehr lange nach einem Standort suchen, und der ist dann natürlich eher bereit dazu, langfristiger zu unterschreiben, als wir jetzt in einem Fachmarktzentrum,
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wo dann in drei Jahren sowieso sicher ist, dass da eben mal ein anderes gebaut wird, wie wir vorher gehört Haben. Ja, Steffan, danke. noch eine, also es ist ja wirklich eine klassische Frage. Markus, ihr beobachtet ja diese Entwicklung des Flächenangebots das er auf will haben. Und wie hat sie denn, was siehst du dafür, eine Entwicklung in letzten Jahren? Ja, also prinzipiell einmal, wenn man sich im Geschäftslokale sich ansieht, dann war es so, nach 22 ist es
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relativ stark raufgegangen mit freien Flächen. Es ist tatsächlich so, dass sich das fast verdoppelt hat. In dem Fall haben wir uns Wien angeschaut und diese Verdoppelung der Flächen hat man ja eigentlich auch wahrgenommen. Die Journalisten sind ja meistens dann irgendwann auch schon auf einem Thema drauf. jetzt ist dann die Marienhilferstraße ein paar Mal in den Medien gewesen, dann auch überhaupt Einkaufsstraßen. Also es fällt ja schon auf, dass die Geschäftslokale überall leerer werden. Und das hat sich jetzt in den letzten, ich würde sagen zwei, drei Monaten wieder geändert.
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Also ich merke, dass wir haben ja selber eine kleine Kette, heißt Aladdin. Und für die suche ich selber auch immer wieder Standorte. Und da merke ich, dass die Standorte, die wir uns angesehen haben vor vier, fünf Monaten, das waren recht gute Standorte. Und wir haben uns halt damals auch noch gedacht, warten wir noch ein bisschen, dass die Vermieter merken, dass es eigentlich schwieriger wird. Und da sind die meisten eigentlich weg. es ist jetzt vieles noch am Markt, das sowieso schon seit zwei, drei Jahren am Markt war. Also ich irgendwo am Stadtrand etwas in einem großen Siedlung. So Geschichten sind öfter am Markt.
22:40
Aber so richtig gute schöne Anlagen findet man kaum. Markus, danke. Zum Aladdin kommen wir jetzt dann in der nächsten Runde zu sprechen, wenn es um die Zukunft, um die Ideen geht. Wobei die Heidi hat im Vorgespräch gesagt, ja, die Einzelhändler, wollen ja eher jammern als irgendetwas verändern. Ist das von dir eine berufliche Erfahrung? Ja kann man so schon sagen, weil wenn ich da durch die Straßen spaziere und mir zum Teil die Auslagen anschaue und dann denke, ich meine, es ist so viel möglich und das Schaufenster, die Visitenkarte eines Geschäfts und auch die Möglichkeit,
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um aus passanten Kunden zu machen, wird sehr oft vernachlässigt. wenn ich dann so mit dem einen oder anderen Geschäfts Betreiber spreche, dann höre ich dann oft so Aussagen wie, ja sie sind schon in der dritten Generation oder in der zweiten und sie kennen ihre Kunden und sie wissen, was sie tun. das ist halt dann schon ein bisschen unter der Prämisse, die wir wissen, dass der Kunde sich verändert hat, das Kaufverhalten sich massiv verändert hat. Ist jetzt natürlich schon ein bisschen,, nicht ganz geschickt, würde ich so als Steirerin behaupten, weil mehr geht immer und ich würde,
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wenn ich jetzt der Schweißlehändlerin wäre, ich würde versuchen, ich würde machen und versuchen, weil ich meine, nur ein Versuch kann Erfolg haben. Ich nichts tue und wenn ich einfaches so lasse oder immer so mache, wie ich es immer schon gemacht habe, dann wird sie nicht viel tun, das ist das große Thema. Ok, das hast du gemeint, mit dem sie jammern nur, aber sie tun ja nichts. Heidi, danke. Mario, hast gemeint, auch im Vorgespräch, ihr nehmt derzeit, also wir haben jetzt gesagt, die A-Flächen, die sind relativ gut nachgefragt, ihr nehmt derzeit immer mehr auf.
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Und es stellt sich natürlich die Frage, was macht man mit denen? Gibt es da, ja. Ja das ist tatsächlich so, also ich bin selber ein bisschen überrascht über die Anzahl an sag ich quasi, Nebenlagen, die wir derzeit so reinbekommen, wo eben unsere Hilfe angefragt wird oder wo man hört, ok, da ist wieder der und der mit rausgegangen. Ja das ist tatsächlich ein Riesenthema, was macht man mit solchen Belagen, also bei den A-Lagen braucht man nicht diskutieren, also die sind sehr sehr stark nachgefragt, eben die Einkaufsstraßen, die besten in Österreich, die guten Shopping-Center, die tollen Fachmärkte,
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also da haben wir wirklich kaum Themen am Tisch, aber bei den Belagen, das merkt man massiv und nicht nur in der Miete, sondern was auch interessant ist auch im Verkauf, es trennen sich tatsächlich viele auch die Geschäftslokale im Eigentum hatten die letzten Jahre, wo es vielleicht auch leicht war Mieter zu finden, das merkt man heuer ganz massiv, also wir haben jetzt wirklich schon viele Eigentumslokale angeboten bekommen, ob wir sie vermarkten wollen, sind wir auch dabei, ist natürlich auch wieder lageabhängig ob man es überhaupt annehmen, wir können jetzt auch nicht alles bedienen, aber ich sage jetzt einmal in guten Lagen,
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ist das natürlich spannend auch und für die B-Lagen oder die halt keine klassische Einzelhandelslage sind, gibt es die unterschiedlichsten Nutzungskonzepte, das ist jetzt von Büronutzung teilweise, wo man sagt, okay, dort gibt es vielleicht keine großen Bürostandorte in der Nähe, aber trotzdem könnte man sich das vorstellen, dass man das Büro nutzt vielleicht, hängt natürlich dann auch immer mit Widmungsfragen zusammen, also gibt es genug Belichtung für die Arbeitsplätze, also kann man auch nicht so schnell sagen, okay, dann nutzt man es als Büro, Ärzte ist so Thema auch, natürlich, sind auch wieder
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so häufig das Thema Wasseranschluss im Geschäftslokal, gibt es überhaupt die Möglichkeit, dass du für die Ärzte dann entsprechende Wasseranschlüsse zur Verfügung stellst, also da schwingen einfach so viele Themen mit, weswegen eine schnelle Verwertung von den B-Lagen jetzt nicht so ganz trivial ist und wenn man sagt, das Wohnen, das Thema hat man auch im Vorbesprechung, widmet halt so Airbnb-Wohnungen um, das ist auch ein Riesenwidmungsthema, überhaupt Wohnungen gewidmet werden können in dem Bereich aufgrund der Raumordnung, also ganz viele Themen, da in der Nachverwertung einfach Mitschwingen. Die Lagen
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wären ja auch deinweise nicht so schlecht, die könnte man ja für viele Themen verwenden, Mario, danke, aber der Markus hat, du hast in einem Artikel für die Presse hast du gesagt, dass in Wien verhindern dumme Paragraphen, die nach und neu nutzen spannende Objekte, du hast damit aber glaube ich Büros gemeint, aber es ist im Einzelhandel nicht anders. Ja eh, also die Widmungsproblematiken haben wir ja überall, also am Land ist es natürlich so offensichtlich, die Geschichte mit über Jahrzehnte wurden irgendwo am Stadtrand und logischerweise am Stadtrand weil die Leute alle mit dem Auto hinkommen,
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Fachmarktzentren gewidmet und dann plötzlich sind alle Zentren leer und dann wird natürlich der Bürgermeister bisschen feinzählig über diesen Fachmarktmärkten am Stadtrand und versucht irgendwie alles im Inneren zu halten, wo es aber keine Parkplätze gibt und im Endeffekt wird das halt so eine Überalterung und das insgesamt ist sozusagen da an dem eigentlichen Bedürfnis wahrscheinlich vorbeigewidmet worden, weil man hätte sich ja auch überlegen können, wie man das mit den Parkplätzen oder den Parkflächen oder mit teils vielleicht sogar, ich, weiß, die kleinen Städte haben nicht das Geld, aber eine Art von öffentlichem Verkehr oder günstiger
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Anbindung, wo halt die Leute reinkommen, das wäre so eine Geschichte und in Wien selber haben wir natürlich viele Widmungen, also wir sehen ja jetzt gerade, dass Leute ihre Wohnungen vermieten durften auf Airbnb und Booking und das hat sich inzwischen zu einem aus meiner Sicht kompletten ich nicht, Desaster für viele entwickelt, weil sie nur mal 90 Tage dürfen und jetzt wird durchgegangen, allen das zu vermiesen, dies länger machen beziehungsweise auch zu kriminalisieren zum Teil, also da gehen viele Widmungen durcheinander, einerseits das Interesse der Leute auf eine staatliche
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Regulation trifft und diese staatliche Regulation die weiß natürlich immer genau, was Sache ist, wie man, ich nicht, wir haben auch so ein Beispiel, wir kennen alle diese schöne Satellitenstadt, wo früher im Flughafen war in Wien, man, wenn man dort sich für ein Geschäftslokal bewirkt, dann muss man ganz bestimmte Kriterien erfüllen, damit man das bekommt und wir haben zum Beispiel auch mal die Idee gehabt, dort einen Allerdienst zu eröffnen, aus dem einfachen Grund, weil wir von Leuten die dort wohnen, gesagt bekommen, dass sie keine Infrastruktur dort haben, also sie haben dort keine Geschäfte und es wäre super,
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wenn es irgendetwas gäbe, was rund um die offen hat, keine Chance, dass man das dort unterbringt. Also das heißt, ist tatsächlich sehr oft an den Bauern Entwidmungen und Borgaben, einfach zu streng sind, um da auch wirklich neue Konzepte und neue Ideen reinzubringen. Markus, danke. Jetzt haben wir es schon zweimal gehört. Jetzt musst du aber kurz erklären, was Aladdin ist. Okay, ja, Aladdin. Viele von euch, werdet ihr schon gesehen, nämlich diese Automaten-Shops. Das heißt ich gehe irgendwo rein, habe keine Menschen, sondern habe sozusagen die Möglichkeit,
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Automaten mir etwas rauszuziehen. Das gibt es jetzt in der Form, wie das viele machen, irgendwie drei vier billige übertragene Automaten, wo ich immer noch dasselbe Problem habe wie früher, dass wenn ich mein Geld reinwirfe, weiß ich nicht, was rauskommt und ob es rauskommt. Und dieses Konzept haben wir zum Beispiel auf den Bahnhöfen, genau. dieses Konzept haben wir inzwischen komplett umgeändert. Ihr könnt kennen auch von McDonalds, wenn ihr irgendwo hingeht, habt ihr ein Terminal, zu bestellen, was ihr wollt. Da könnt ihr swipen und könnt zahlen und könnt alles machen, was notwendig ist. dann kommt die Ware entweder bei
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McDonalds, natürlich bei der Theke. Bei uns ist es so, dass wir eben zwischen fünf und 13 Automaten in jedem Geschäft haben. Und dann kommt bei uns die Ware in den Automaten kommt halt da raus. Es gibt Automaten, wie wir noch jung waren und die Leute noch nicht genau gewusst haben was da passiert, haben wir über den Automaten der eben das Produkt ausgibt, jemanden tanzen lassen auf einem Bildschirm. Und das haben die Leute natürlich total lustig gefunden, dass dann jetzt über den Bildschirm irgendwie ein Couch Potato mit einem dicken Bauch einen richtig schönen Tanz aufführt. Hat jedenfalls dazu geführt, dass die Leute wussten,
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wo sie sich aus dem Automaten oder bei welchen Automaten ihr Produkt rauskommt. Inzwischen ist es schon so dass die Leute genau wissen. Also wir haben eigentlich 99 Prozent Leute, die bei uns immer wieder einkaufen, weil wir eine sehr klare Zielgruppe haben, nämlich junge Leute, Gen Zs Und die Gen Zs kommen jetzt auch schon langsam in die Arbeitswelt und haben damit auch Geld. Und für die ist das was sie jetzt wollen, das wollen sie auch jetzt. Das heißt, sie gehen einfach dafür auch ein bisschen einen weiteren Weg aber sie können sich gleich haulen. Und das ist halt das, was wir bieten mit dem 24-7-Service,
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dass die Leute das was sie haben wollen, sich bei uns holen können. Also Automaten-Shops auf ein neues Level gebracht. Wir kommen ja noch ein bisschen auf das Thema Gamification zu sprechen. Stefan, wenn du jetzt hörst Automaten-Shops sind natürlich Das eine, was man machen könnte. Was siehst du eigentlich so andere internationale Trends, die sich gerade so jetzt nicht nur in B-Lagen so allgemein entwickeln? Ja, absolut. Also ganz spannend ist das Thema Silver-Ager, nicht nur, weil es mich auch betrifft, sondern ganz generell, weil das eine Gruppe ist, die im Markt
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komplett vernachlässigt worden ist. Dazu gibt es internationale Studien. Ein Beispiel war aus der Vergangenheit Gary Weber, der sich genau dem Thema angenommen hat. Mode für recht wohlhabende Silver-Ager eben. sehr gut funktioniert hat grundsätzlich, dann, wie er so ungestiegen ist auf andere Themen, hat das auf einmal nicht mehr sehr gut funktioniert. Und ich glaube, das ist eine Gruppe, man wo die gesamte Branche auch gesehen hat, die dann sehr vernachlässigt wurde, wo es sicherlich auch spannend sein wird,
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was für neue Konzepte da in Zukunft auf den Markt kommen werden. Glaubst du, muss man das auch irgendwie ein bisschen beim Verkauf anders darstellen? Ist ein Unterschied, so wie der Markus jetzt gesagt hat, ob die Generation Set einkauft oder die Plus 50? Absolut, absolut. Also ich glaube, dass das Einkaufsverhalten dann ganz anderes ist, wenn man das je nach Generation sieht und dass man also hier auch die Konzepte, das Layout, die Architektur,
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die Ansprache der Kunden total auf diese Generation hin ausrichten wird müssen. Und es wird aber auch so funktionieren und wird mit Sicherheit auch sehr positiv angenommen werden. Das heißt, man braucht einfach andere Überlegungen und andere Konzepte Einrichtungen, was auch immer, um die Generation Sets zu überzeugen, auch shoppen, einkaufen zu gehen, den Laden zu kommen. Ganz genau. Sie brauchen Inspiration, Interaktivität, Erlebnis, all diese Dinge.
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Und das muss alles schnell sein, schnell verfügbar. Und das haben wir schon vorher gehört. Also das ist total wichtig, weil die Aufmerksamkeit Spanien natürlich dementsprechend nieder ist. Das haben sie jetzt in den letzten Jahren sich angeeignet, wenn man sich anschaut das ist natürlich ein Thema. Man sieht ja auch, welche Konzepte an den Start kommen. sind immer wieder Gemmification natürlich ist ein Thema. Und natürlich Community Building ist ein Thema.
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diese, ja, also oft ist dann auch so, in Deutschland habe ich ja einige Konzepte gesehen, wie zum Beispiel bei Link und Co. Das geht ja auch alles nur auf Community Building hinaus, halt keiner, da weiß man gar nicht, was die verkaufen, wenn man das Konzept nicht kennt. In Wahrheit ist es ein Auto, dass man dort quasi mieten bzw. erwerben kann. Und in Wahrheit ist dort der Kaffeehaus. Man kann dort wie beim Concept Store, kann man einkaufen und Zeit verbringen. Da gibt es dann Parties und in Wahrheit, wie gesagt, Community, Adressen und darum geht es. Also Niu ist ja auch so was.
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Zeitvertreib ist ein anderes Konzept, wie jetzt haben wir auch in der Marilfer Straße bei dem Icono zum Beispiel, da wo ja, das ist alles Instagramable. Also da sieht man dann auf Instagram, auf TikTok und Snapchat sieht man dann die jungen Leute, wie sie dann heraus Videos machen, wie sie mit ihren Freunden dort Zeit verbringen und Erlebnisse haben. Es Geht sehr stark in die Richtung. Du warst ja auch auf der Eurozis in Düsseldorf.. Sind das so die Trends du gerade erzählt hast die du
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da mitgenommen hast? Oder gibt es noch andere auch, du sagst, das habe ich auch interessant gefunden? Naja, bei der Eurozis war es so, da war ja natürlich, die KI war überall, die war ja überall vertreten, klarerweise. Also das war natürlich ganz klar, ob es jetzt bei der Personalplanung war, da hat natürlich die KI Einzug gehalten, ob es jetzt bei den Scannen, bei großen Scannenbereichen, wo dann 50 Pakete da sind mit QR-Code oder mit Strichcode und das geht in einem zack drüber und man hat das gleich eingescannt und zugeordnet
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etc. Es waren auch diese schon lang bekannten ESL, also diese Electronic Shelves, Labels, jetzt mittlerweile schon 15 Jahre, also ich habe ja eine Firma gefunden, schon 15 Jahre dauert, also Leistung hat von einem Anbieter, das fand ich dann schon wieder spannend, aber 15 Jahre zahlt sie schon aus. Es war natürlich die ganze Geschichte mit Smart Shopper, wo auch unter anderem nachgerüstet werden kann, wo man dann mit dem Einkaufswagen geht und wo dann natürlich Retail Media hereingespielt wird, wo man dann auch gleich scannen kann und wo natürlich der
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Prozess beim Rausgehen, also beim Kassabereich entlastet wird, weil man hat das schon gescannt und man braucht das dann nur mehr mit QR-Code zahlen, ohne dass man jetzt einen Kassadresen braucht. Eine Weltneuheit und die fand ich persönlich so spannend war, ein Anbieter hat dort zum ersten Mal gezeigt, eine patentierte Lösung, eine Kassa, eine Bedienerkassa per Knopfdruck zu einer Selbstbedienungskassa modiert, auch für Gehbehinderte, zum Rausgehen dann quasi,
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zum Checkout und das war super schöne, formschöne Lösung, auch mit Merchandising Unit, also das war sehr spannend, weil es war wirklich innerhalb von wenigen Sekunden hat sich das dann runtergefahren oder raufgefahren. Das war eine spannende Lösung, ja also es waren dann auch KI-unterstützte Möglichkeiten, man mittels eines Fotos Absatzprognosen und Preisempfehlungen erhalten kann und wo man dann wenn man bei einem Handler ist, wenn man zum Beispiel einkauft für Unternehmen und man ist zum Beispiel bei einem Hersteller oder einem Lieferanten und dann kann man das gleich
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abchecken und nachschauen, welche Chancen das hat und ob das jetzt passt mit meinem Sortiment, das ich schon anbiete, wie ähnlich das Produkt ist und so weiter und so fort, also es gab sehr sehr viel. Heidi, danke, vor allem es geht, Markus, es geht auch immer stärker in dieses Gamification, du hast das von Alladin schon angedeutet, wo ist, wo sind denn so die neuen Ideen, wo liegt das Einkaufserlebnis, wenn ich in einen Automaten-Shop sehe, wenn Leute neu bei uns drinnen sind, dass sie es sehr interessant finden.
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Unsere Automaten sind ja nicht einfach Automaten, wo oben irgendwie sich was dreht und dann fällt was runter, sondern wir haben Arme, wo tatsächlich die Getränkedose oder die Flasche einfach geholt wird, rübergegeben wird, ins Fach ausgegeben wird und das ist was was die Leute gerne sozusagen mit dem Handy filmen und dann online stellen und da haben wir sehr oft, gerade wenn wir einen neuen Laden irgendwo aufmachen, wir haben jetzt gerade in Simmering einen neuen Laden aufgemacht, Simmering Hauptstraße, da hast du dann wirklich so die ersten eineinhalb, zwei Monate hast du da jeden Tag jemanden drinnen,
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der das filmt und online stellt und wir sind, meiner Sicht, innerhalb von drei Wochen haben wir eigentlich 70, 80 Prozent unserer zukünftigen Kunden im Auto drinnen gehabt, weil das so schnell dann weitergeht und die Leute sich das einfach gegenseitig durch diese Social-Media-Geschichte verbreiten. Das ist das eine und das zweite ist, aus unserer Sicht werden wir als nächste Variante irgendwann einmal nicht mehr diese großen Fenster, wo man halt einfach die Ware nur sieht im Automaten machen, sondern wir werden wahrscheinlich große Bildschirme machen. Es gibt ja eine gewisse Wartezeit also wenn man zwei,
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drei Produkte rausdrückt, dann kann man das innerhalb von einer halben dreiviertel Minute durchaus schon haben, aber wir haben auch schon Leute gehabt, die haben sich 87 Bierflaschen herausgeholt aus so einem Automaten und das dauert wirklich lange, da braucht noch viel Geduld und da wird man dann halt auf Bildschirmen Spiele zur Verfügung stellen, wo die Leute von Tic Tac Toe oder was auch immer, dass man halt etwas hat, wo man die Zeit ein bisschen schneller rumkriegt und die Leute auch dazu bringt, wenn sie etwas spielen wollen, schnelles, da im Shop drinnen Zeit zu verbringen. Finde ich hochinteressant, was ich auch spannend finde,
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Markus, es bewirbt sich faktisch selber, wenn die alle vorbeigehen und dann ihre Videos machen, ist eine Überlegung dort auch, dass man dort sich auch sitzen kann wie in einem Lokal oder ist das doch zu weit gegriffen oder ist das gar kein Thema? Prinzipiell, es gab diese Bestrebungen auch, also wir haben ja ein System und dieses System hat auch jemand andere in Salzburg gemacht, der hat dann tatsächlich Leute gehabt, das Problem ist nur, unser Konzept spricht ein bisschen dagegen, also wir schauen, dass wir ein sehr offenes, einsichtig von außen ein Konzept haben, die Leute reinkommen können,
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das hell ist und vor allen Dingen nicht so ist, dass da drei Leute drinnen stehen wie auf der Tankstelle und ihren Alkohol trinken und stinken und laut sind, das ist nicht das Ziel, das wir haben. Unser Ziel ist es eher ein junges Publikum zu haben, dass dort nicht so viel Zeit verbringt, sondern sich ihr Zeug holt und dann einfach entweder auf die Party geht, die Kundschaft, die ganz erstaunt ist, dass es jetzt einen Feiertag gibt und dann ihr Frühstück sich bei uns holt. Nicht das, wir in unserem Alter als Silberrücken jetzt frühstücken würden, aber bei den
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jungen Leuten geht das halt noch. Aber man hat zumindest etwas zum Essen, das ist ja schon etwas interessant. Ganz kurz noch, Größe, welche Lokalgröße sucht sie ungefähr immer? Ca. 50 bis 70 Quadratmeter ist das was wir suchen. Ja Markus, danke für diesen wirklich spannenden Einblick. Ja, Mario, jetzt haben wir natürlich, es schließen ja auch viele Lokale, schließen ja auch, also nicht nur Lokale, es schließen ja auch viele Märkte, Supermärkte oder so Wir haben jetzt im Augenblick auch das Thema bei Möbelgeschäften. Was wären da so Konzepte, die ja dann,
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auf der einen Seite haben wir Allerdeen mit 50 bis 70 Quadratmeter, auf der anderen Seite haben wir so große Flächen, die plötzlich frei wären. Was wären da so Konzepte dafür? Ja es ist tatsächlich sehr spannend, also die Nachnutzung von ehemaligen Supermärkten. Wir haben uns jetzt die letzten Monate oder die letzten ein zwei Jahre intensiver damit beschäftigt. Auch in den Bundesländern gibt es natürlich einige, wo aufgrund der Dichte einfach der Supermärkte oder auch der verschiedenen Konzeptentwicklungen, denkt jetzt an also Villa Plus ist daraus geworden aus Merkur und so weiter.
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Da gab es auch gewisse Bereinigungen und dann bleiben einfach so Standalone-Einheiten über und es ist ganz spannend eigentlich, weil es doch viel Fläche ist man möchte nicht neu versiegeln auch, ist auch ein Riesenthema bei den Gemeinden für die Bürgermeister, dass sagen, ja bitte bringt es da wen hin, ich möchte nicht diese leere Halle da stehen haben, das soll in einer Nachnutzung zugeführt werden, ich möchte wieder Arbeitsplätze schaffen etc. Und da gibt es durchaus von bis, also es ist alles dabei, von der Kfz-Werkstätte eben bis zum Discounter natürlich auch, der auch dieses Flächenmaß zwischen 500 und 1500
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Quadratmeter Nutzfläche einfach benötigt, die natürlich auch auf der Suche sind, wo sie noch weiße Flecken haben österreichweit, also bietet sich an, dass man da in diese Richtung geht, aber auch von Umweltlaboren hatten wir schon Gespräche, die das gerne als Labor nutzen würden, gibt es wirklich in den unterschiedlichsten Bereichen und auch sehr spannend, weil natürlich auch für den Fitnessbereich nicht uninteressant, es sind viele Parkplätze vor der Tür und kann direkt mein Auto vor die Eingangstür fahren, also mache ich mir auch keine Sorgen, dass da genug Nachnutzer findet oder der Private,
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der seine Oldtimer-Sammlung irgendwo unterbringen möchte, sagt man schon. Die Oldtimer-Sammlung, muss man natürlich jemanden finden, der genug Oldtimer hat. Gibt es genug? Es gibt genug, das Wollte man nicht glauben. Ich finde das auf jeden Fall spannend, weil früher hat man gesagt, lass mal stehen, aber jetzt wird wirklich versucht, auf Bundressen dass man auch nicht mehr auf der grünen Wiese baut, versucht man auch Nachnutzer zu finden und versucht das einfach auch wieder zu beleben, es ist ja auch nicht nett, wenn es da eine Agglomeration hast und dann sind da ein, zwei größere Läden leer.
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In einem Fachmarktzentrum ist es leichter, da geht es vom Konzept her anders. Mario, danke. Stefan, was siehst du so mit Supermärkten, was man vielleicht als Alternative machen könnte, Pop-up-Stores? Naja, das Ist Auch sehr Lageabhängig. Nicht nur Supermärkte, sondern überhaupt, was man als Alternative mit reinbringen könnte. Naja, es gibt sehr spannende Konzepte, aus dem Gesundheits- und Schönheitsbereich, die auf die Märkte kommen. Das ist ein Thema, bei uns wenn man sich den asiatischen
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oder das könnte ein Nachnutzungskonzept sein. Für die grüne Wiese, ja, das was natürlich da noch dazu kommt, sind alle kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe. Also wo ich sage, ich habe die Parkplätze, habe günstige Parkplätze vom Haus, ich habe da möglicherweise Konzepte die jetzt auch ein bisschen über den Tellerrand hinausdenken können, wo ich sagen, bei der Schlosserei mache ich das das dazu. Und wenn ich die Fläche habe,
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und da muss man also möglicherweise auch zukünftigen Mieter bisschen an der Hand führen und ihnen auch Ideen mitgeben. Interessant, Stefan Wern ja auch, haben wir glaube ich im Vorgespräch auch gehabt, so Shopping-Centern mit Dienstleistern. Das fängt da bei uns schon so langsam an aber es ist noch ein bisschen eben, es ist im Wern, ich meine, es ist im Billa Plus, im Gerngross hast du unten einen Mr. Minute, das ist eigentlich der einzige Dienstleister, wenn man das so will, aber es wäre auch ein interessantes Konzept. Ja natürlich, natürlich, weil ich ja die Standorte habe, ich habe die Betriebsanlage,
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ich die technischen Voraussetzungen dafür. Ich habe eben die Parkplätze, also das wäre natürlich ein Thema, das auch von den Dienstleistungen her eben schlüsselt ist, weil sich nicht alles was Gesundheit betrifft, Physiotherapie, alles was rein das Thema hineinpasst, hineinzupacken, absolut. Stefan, danke. Ein interessanter Aspekt, den die Heide noch aufgebracht hat, war ja vor ein paar Jahren großes Thema, Pop-up-Stores oder so, das ist jetzt in meiner Meinung nach wieder ein bisschen untergegangen, aber hätte aber eine Idee dahinter, nämlich auch der Staat eine gewisse Eigenheit zu geben.
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Ja klar, zum einen, also könnte man da Dinge ausprobieren, also und das finde ich immer toll, wenn man was ausprobiert, weil man hat ja auch nicht den großen Aufwand finanzieller Natur und man könnte heute schauen, zum einen lokale Produkte, wie sie ankommen beim Kunden. Lustigerweise, gestern in der Nacht habe ich noch gesehen, auf Instagram gab es jetzt 22 Tage ein Pop-up irgendwo in Deutschland, wo sie junge Leute, also die Gen Z verkauft haben, die haben tagsüber eben Textilien verkauft, ihre eigenen Kreationen und am Abend war dann quasi Party, da ist dann einer dahergekommen und hat halt dann Musik
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aufgelegt und wurde dann so das ganze lokal bespielt mitunter. Also diese Dinge glaube ich oder Concept-Stores zum Beispiel, das ist ja wie Colette in Paris, das der Fall war, ein Potpourri aus tollen Produkten die jemand zusammenstellt und anbietet, wo sich das dann ständig abwechselt, das kann natürlich auch jetzt mit auch mit lokalen heimischen Produkten der Fall sein und gibt es auch ein tolles Geschäft, zum Beispiel New York, wo eben das genauso funktioniert und die Kreativen,
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also das ist dort ein Mode-Geschäft mit Accessoires und Schuhe und Schmuck und die Kreativen, müssen dann einen gewissen Zeitraum, also eine Woche oder wie lange auch immer, pro Monat dort quasi vor Ort sein und mithelfen zu verkaufen. Macht natürlich den Vorteil, man natürlich auch vom Personal ein wenig flexibler ist, weil man ja natürlich jetzt das Repertoire an diesen ganzen Designer und Designerinnen ja einteilen kann und ja, das läuft ganz gut. Die haben jetzt schon in Paris einen Shop aufgemacht.
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Es hat ja für die Designer eine Anforderung du kommst direkt in Kontakt mit den Kunden und der weiß vielleicht nicht, dass du der Designer oder die Designerin bist und sagt dir, was ihnen an der Ware gefällt oder nicht. Also ich finde das eine sehr sehr spannende Vermischung schon insgesamt. Heide danke. Ein Thema noch ganz kurz, du hast erzählt von einem im Vorgespräch, Amazon hat in Thailand, nicht in Thailand, in Mailand eine Art Apotheke eröffnet. Genau, vor wenigen Tagen, Wochen. Die erste Amazon Apotheke, die ein Kollege von mir der war dort,
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hat sich das angeschaut und seine Meldung war ja also ohne Seele halt, also kein Erlebnis, wie man es halt wahrscheinlich eher von Amazon gewohnt ist. Aber warum geht es denn? Also es geht darum, dass Amazon natürlich Daten sammelt, auch natürlich im Physischen Store und Sie jetzt natürlich schauen dass Sie jetzt auch auf anderen Wege zu den Kunden kommen, weil mit dem Online bestellen, ist so toll wie es vor Jahren und während der Pandemie war, ist es natürlich nicht mehr. Deswegen suchen Sie jetzt natürlich auch andere Wege. Amazon Go kennen wir zum Beispiel, wo man
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halt einkaufen kann, ohne dass halt jemand dort sitzt und jetzt versuchen Sie halt in diesem Weg, natürlich dekorative Kosmetik auch noch dabei, wo man das auch probieren kann, wie bei uns halt bei einem Drogerieladen. Wir dürfen keine Werbung machen, aber vielleicht zahlt der DM. weiß, wir werden ihm das Video zuspielen. Aber danke Heidi, viele spannende Ideen, spannende Sachen. Ganz kurz so möchte ich jetzt nicht mehr behandeln, aber du hast ja mal gesagt, Gastro ist auch die Schwester von Retail und die beiden passen ja auch gut zusammen.
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sieht das ja auch immer mehr, dass immer mehr Gastro in den Geschäften drinnen ist, um die Leute auch zum Dableiben zu bewegen. Also das Einkaufen wird zum Erlebnis, wo es noch nicht ganz zum Erlebnis wird oder immer weniger, das ist im Augenblick in den Kleinstädten. Es hat eine Untersuchung gegeben, die leiden im Augenblick sehr darunter, dass einfach unter diesem Strukturwandel, dass da keine neuen Konzepte reinkommen. Ich wollte mal kurz was dazu sagen. da gab es ja durchaus Bemühungen. es ist nicht so, dass es nichts gab dazu.
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Ich glaube Unic oder so, haben diese Container hingemacht, in den Kleinstädten der Nähe von Bahnhöfen vielleicht, wo man rund um die Uhr einkaufen konnte. Ganz normal, man geht halt rein mit der Bankomatkarte, kann sich die Sachen nehmen, weil man weiß sozusagen als Unic, wer das war und auch das ganze Film, braucht man sich keine Sorgen machen mit dem Diebstahl oder weniger Sorgen machen mit dem Diebstahl und das Konzept ist einfach abgedreht worden aufgrund der Ladenschlusszeiten und das ist was, zum Beispiel wir mit dem Automatenprivileg, ist es tatsächlich so, dass wir das können. Wir können 24 7 offen halten,
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aber die haben ihre ganzen Läden wieder geschlossen und die waren alle dezentral irgendwo am Land. Stimmt, kann ich mich erinnern. Markus, danke. Mario, bei kleineren Städten, die Einkaufsstraßen leiden manchmal sehr, sind die eigentlich Beratungsresidenten weil im Endeffekt hast du ja, wenn ich jetzt eine neue Hilfestraße habe, so eine riesige, dann ist das was anderes als zum Beispiel in einer kleineren Stadt, wo nicht so viele Geschäfte sind und wo man sich doch viel leichter zusammentun könnte und auch vielleicht politisch etwas umsetzen kann. Ja, ich sage es eh immer wieder und immer bei den
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Diskussionen, also ich glaube es gehört einfach auch für eine Einkaufsstraße auch eine Art Einkaufsstraßenmanagement her, der da wirklich überlegt, was fehlt und was fehlt den Anreinern an Konzepten an Unternehmen, wie kann man das generell schöner machen, gestalten, es soll Ruheplätze geben, es irgendwelche Dekorationen, soll Events geben und das geht einfach nicht, wenn jeder so ein eigenes Süppchen, jeder Eigentümer oder Gebäude-Eigentümer sein eigenes Süppchen kocht. Ich glaube, das geht nur gemeinsam. Manche Städte machen das besser, manche machen das koordinierter, manche auch mit einer zentralen Stelle,
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so City-Marketing, die sich dann genug einfallen und auch immens koordiniert oder da die Leute versucht zusammenzubringen und ich glaube, es geht nur so und wenn da jeder sein eigenes Süppchen kocht, dann schaut jeder, dass er irgendwie die die Erdgeschosszone vermietet, sei es jetzt ein Barbershop oder Gastronomie-Lokale die sie nicht lang halten oder irgendeine Pop-Up-Nutzung, also das gehört einfach koordiniert und da müssen einfach alle mitspielen, dann wird das auch funktionieren. Und natürlich Parkmöglichkeiten, so wie es der Marco auch vorgesagt hat, also öffentliche Anbindung, öffentliche Verkehrsstruktur schaffen,
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also das sind auch sehr sehr viele Punkte, die da berücksichtigt werden müssen, dass es funktioniert. Also Ideen gibt es ja viele, Entwicklungen gibt es ja auch viele, aber da fehlt es manchmal noch ein bisschen, eben wie du gesagt hast an der Koordination. Stefan, wenn du jetzt so bisschen in die Zukunft blickst des Handels, es schaut nicht so schlecht aus, also wenn man sich an uns halten würde, würde das gut funktionieren. Na absolut, sitzt da mit den Experten zusammen, nein Spaß beiseite. Spannend, ja auf jeden Fall, also ich finde, finde es ist eine absolute Dynamik im Markt zu merken, es ist die Nachfrage vorhanden,
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es ist dieses, trotz unserer mäßigen politischen Situation, es ist irgendwie zu merken, dass es auch neue Konzepte gibt, spannende Konzepte gibt, dass die Leute schon bereit sind, sich anzupassen, weil du angesprochen hast Gastronomie. Also da gibt es natürlich sehr viele, jetzt die Möglichkeit haben, weil die ganz hohen Ablösungen gefallen sind, auch einmal auszuprobieren. Kann natürlich sein, dass vielleicht 40-50% dieser Konzepte nicht funktionieren, aber immerhin bleibt dann ein Rest über, der dann sehr sehr gut funktioniert und ich glaube, das macht das Ganze spannend und jede Krise ist am Ende des
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Tages natürlich eine Chance und für den Handel sowieso, weil der an sich immer schon, auch wenn man es von außen vielleicht nicht ganz so merkt, aber extrem dynamisch war und sich immer neuen Situationen relativ rasch angepasst hat, muss man sagen. Ja, ich meine, ich sehe ja auch, wir, auch allein im Emo Live, das haben wir vor fünf Jahren begonnen, welche Themen wir davor vor fünf Jahren gehabt haben und welche Themen wir jetzt haben und wie schnell eigentlich diese Entwicklung geht und ich bin auch wirklich gespannt, was wir uns in einem Jahr, worüber wir da reden werden, was den Einzelhandel betrifft, aber ich finde,
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wir haben heute einen guten Überblick mal gezeigt, was es so gibt, wo es hingehen wird und welche neuen Konzepte, welche Ideen und auf jeden Fall, wenn Sie Einzelhandelsflächen haben, die Sie vielleicht irgendwie anders nützen wollen oder so, hier haben Sie vier Spezialisten, die sich auskennen und die Ihnen helfen können. Ich möchte mich bei Euch bedanken, dass ihr Zeit gefunden habt, vorbeizuschauen und die gemeinsam zu diskutieren und bei Ihnen möchten wir wir uns bedanken, dass Sie zugesehen haben und wir wünschen Ihnen noch einen, alle gemeinsam einen schönen Nachmittag. Wiedersehen.
1:00:08
So.