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Community Management im Büro: Insights von Jasmina Rotermund

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Im Immobilien Redaktion OfficeTalk teilt Jasmina Rotermund vom Team Gnesda ihre Expertise im Bereich Community Management. Als erfahrene Fachkraft gibt sie wertvolle Einblicke in die Kunst, eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen und die Gemeinschaft im Büro zu fördern.

Schlüsselkompetenzen eines Community Managers

Rotermund betont die Bedeutung von Empathie, aktivem Zuhören und der Fähigkeit, Bedürfnisse zu erkennen. Ein erfolgreicher Community Manager muss kommunikativ, offen und kreativ sein. Auch Durchhaltevermögen ist wichtig, besonders wenn Ideen nicht sofort Anklang finden.

Innovative Ansätze entwickeln

Um frische Ideen zu generieren, empfiehlt Rotermund, stets aufmerksam zu sein und den Alltag als Inspirationsquelle zu nutzen. Sie unterstreicht die Wichtigkeit von Kommunikation und des “Am-Puls-Bleibens”, um relevante Aktivitäten für die Belegschaft zu konzipieren.

Balance zwischen Arbeit und Gemeinschaftsaktivitäten

Die richtige Mischung aus Events und alltäglichen Services ist entscheidend. Rotermund betont, dass die Häufigkeit und Art der Aktivitäten individuell auf das Unternehmen abgestimmt werden müssen. Dabei spielen Faktoren wie Unternehmensgröße und Budget eine Rolle, wobei kreative Lösungen auch mit begrenzten Mitteln möglich sind.

Messbarkeit und Auswirkungen auf die Produktivität

Der Erfolg von Community Management lässt sich an Faktoren wie dem Wachstum der Gemeinschaft und der Teilnahme an Veranstaltungen messen. Rotermund weist darauf hin, dass sich Mitarbeiter, die sich wohlfühlen, nachweislich produktiver und kreativer zeigen, was sich positiv auf die Unternehmensergebnisse auswirken kann.

Einstieg in das Community Management

Für Unternehmen, die in diesem Bereich Fuß fassen möchten, empfiehlt Rotermund die Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten wie dem Team Gnesda. Sie bietet an, maßgeschneiderte Konzepte zu entwickeln und bei der Implementierung zu unterstützen, sei es für Neueinsteiger oder zur Optimierung bestehender Community Management-Strukturen.

Dieses Interview unterstreicht die wachsende Bedeutung von Community Management in modernen Arbeitsumgebungen und bietet wertvolle Einblicke für Unternehmen, die ihre Bürokultur verbessern möchten.


Transkript

0:00 Herzlich willkommen zum Immobilienredaktion Office Talk. Wir sind wieder in den Büros vom Team Gnäster und bei mir ist Jasmina Rotermund. Jasmina hallo und danke, dass du die Zeit nimmst für unser Interview. Hallo. Jasmina, was machst du hier beim Team Gnäster? Ich brauche dann im Unternehmen jemanden der sich darum kümmert, egal ob es jetzt im großen Unternehmen ein eigener Community Manager ist oder ob es vielleicht in kleineren Unternehmen jemand der das mitmacht. Was muss so jemand mitbringen? Was muss der können, damit das funktioniert deiner Meinung

0:40 Nach? Viel Empathie. Er muss gut zuhören können, Bedürfnisse erkennen können und kommunikativ sein, offen sein und auch wenn mal was nicht funktioniert, weil es nicht gut angekommen ist, weitermachen, kreativ sein, Ideen entwickeln, das sollte er sein. Jetzt hier beim Team Gnäster kümmerst du dich darum. Wie findest du deine Ideen, neue Ansätze, Innovationen, um hier quasi dieses Level zu halten in der Community, im Gemeinschaftsgedanken? Ich höre wieder zu. Ich schnappe alles Mögliche auf.

Vollständiges Transkript anzeigen

1:21 Ich frage meine Kolleginnen, was sie zum Beispiel am Wochenende gemacht haben und wenn die eine zum Beispiel bei einer Gin-Verkostung war, ich sage jetzt einfach irgendwas, dann denke ich mir, hey, coole Idee das könnten wir bei uns ja auch machen. Und einfach durchs Reden. Einfach viel reden, zuhören und so entstehen Veranstaltungen, Verkostungen, was auch immer. Also am Puls bleiben? Am Puls bleiben, genau Kommunizieren, zuhören. Du hast es vorher angesprochen, soll auch nicht nur Freizeit werden, sondern es muss wahrscheinlich eine Balance gefunden werden, wie viel biete ich an und ab wann ist es vielleicht dann

2:01 auch zu viel. Wie analysiert man das, wie geht man das an um zu sagen,, wenn wir ein Event im Monat machen, ist das gut, weil das ist gut fürs Teambuilding, würden wir jede Woche eines machen, dann haben wir nur noch Party in der Firma. Wie schätzt man das Das ist sicher etwas, das die Erfahrung zeigt und man muss es auch individuell gestalten. Das heißt nicht, dass ich jetzt einmal im Monat ein Event organisiere. Ich kann auch zum Beispiel Dienstleistungen oder Services anbieten. Etwas das jeder in seinem Alltag benötigt oder braucht. Ich sage jetzt einfach ein Beispiel, wir müssen alle unsere Laptops zum Beispiel regelmäßig

2:42 reinigen, wäre ja cool, wenn ich da nicht noch extra irgendwo hingehen muss. Also der Mix macht das Ganze aus und je größer das Unternehmen, je mehr Mitarbeiter ich habe, dann finden andere Veranstaltungen statt. Das ist dann auch eine Budgetfrage, aber man kann schon mit ganz wenig Budget und tollen Ideen sehr viel erreichen. Jetzt dient das Ganze ja im Grundgedanken, mir ein Team aufzubauen, mir eine gewisse Stimmung und damit auch eine gewisse Motivation im Unternehmen zu erhalten, ist aber auch ein Stück weit dazu gedacht,

3:22 um die Leute wieder zurück ins Büro zu bringen. Wir haben zu viel Fläche, wie wir alle wissen. Da kommen wir ja auch mit unseren anderen Leistungen ins Spiel und es gilt diese überschüssige Fläche die wir haben, wenn wir sie nicht abgeben können, sage ich mal, gezielt zu bespielen. Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben, das ist gar keine Frage. Es wird sich aber wahrscheinlich bei zwei maximal drei Tagen pro Woche einpendeln und wenn wir das Büro als Ort der Begegnung so attraktiv wie möglich gestalten und zwar nicht nur im

4:03 Design der Flächen, sondern auch im Wohlfühlfaktor, dann kommen die Leute freiwillig ins Büro und wir sind soziale Menschen, wir suchen ja den Kontakt, also das spielt eine Rolle und wenn ich mich wohlfühle, habe ich eine hohe Arbeitgeberattraktivität und somit eine deutlich geringere Fluktuation. Jetzt, du hast es vorher gesagt und natürlich Events oder Aktionen, das Ganze kostet Geld und wahrscheinlich will ich dann irgendwann auch auf eine Art und Weise mal messen, wie sehr hat sich das rentiert, gerade wenn wir von größeren Unternehmen, 500 plus, sprechen, wo ich da nicht einmal in der Woche durch alle

4:44 Büros gehen kann und schauen kann, wie ist denn da die Stimmung. Wie mache ich denn so diese Arbeit des Community Managers messbar? Indem ich zum Beispiel als Community Manager irgendwann mal sehe, ok, der Vincent und der Vincent, hat bis jetzt eigentlich immer nur fünf Leute gekannt und jetzt kennt er auf einmal 50 Leute im Unternehmen, also wenn die Community wächst, je mehr Personen an Veranstaltungen teilnehmen, daran sehe ich, dass es gut ankommt, also am Wachstum der Community. Gibt es da auch Zahlen, ob das in irgendeiner Form mit der Produktivität im

5:24 Unternehmen korreliert? Wenn die Umsätze dann steigern, weil die Menschen produktiver und kreativer werden, weil sie sich wohlfühlen. Wir Menschen arbeiten definitiv besser und auch schneller, interessanter Weise, wenn wir uns wohlfühlen in der Arbeit. Generell sage ich mal, Unternehmen, die nicht so virtuell verteilt sind wie meines und vielleicht auch größer. Welchen Rat gibst du denen, wenn sie sagen, ich will in dem Bereich anfangen, außer sich an Team Gnesda zu wenden? Außer sich an Team Gnesda zu wenden. Ja, das ist also ein Beispiel. Man könnte sich an Team Gnesda wenden. In dem Fall würde man mit mir eben ein Konzept gemeinsam

6:04 erarbeiten, das ich dann in den Unternehmen einführe und übergebe. Oder die Unternehmen haben bereits einen auserwählten sage ich jetzt einmal, Community Manager, der das im Unternehmen umsetzt und sich vorab mit mir bespricht und einfach analysiert und wir ein Konzept gemeinsam erstellen. Wunderbar. Danke dir. Gerne. Und euch danke fürs Zuschauen und wenn ihr keine Folge des Immobilienredaktion Office Talk mehr verpassen wollt, dann abonniert unsere Newsletter auf .immobilienredaktion.com oder folgt unsere LinkedIn-Seite, die unabhängige Immobilienredaktion.

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