Best Practice für eine klimafitte ImmoZukunft

Best Practice für eine klimafitte ImmoZukunft

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Das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Maßnahmen für umweltgerechtes Entwickeln und managen von Immobilien ist in den letzten Monaten auf der Prioritätenliste etwas "nach unten" gerutscht. Wirtschaftlicher Erfolg dafür nach oben.

 

Dabei kann nachhaltiges Agieren eben auch wirtschaftlichen Erfolg bringen - und wird in der Zukunft auch absolute Notwendigkeit dafür sein. Wir holen Fachleute aufs Podium, die jetzt schon wirtschaftlich sinnvolle und gleichzeitig zukunftsorientierte Lösungen geschaffen haben.

 

Denn nachhaltige Gebäude sind rentabel: Anlagen, die in der Zukunft nicht nur viel CO2, sondern auch Geld sparen – und das über viele Jahrzehnte hinweg. Immobilien, die das „Büro der Zukunft“ für Nutzer trotz Homeoffice-Option attraktiv machen – und langfristige Mieteinnahmen versprechen.

 

Verantwortungsbewusstsein seitens der Unternehmen, Verschärfung der staatlichen Regulierung, fortschreitender Klimawandel und eine zunehmende Nachfrage durch die Konsumenten sind die wesentlichen Treiber der intensiveren Integration von ökologischen und sozio-kulturellen Belangen im Rahmen einer modernen und nachhaltigen Immobilienwirtschaft. Die verstärkte Nachhaltigkeitsorientierung auf allen Ebenen der Gesellschaft stellt auch klare Anforderungen. Investoren, Mieter und andere Kunden erwarten in größerem Ausmaß nachhaltige Produkte. 

 

ImmobilienentwicklerInnen, ‑eigentümerInnen sowie Investorinnen und Investoren stehen durch den Übergang zu nach­haltigen Gebäuden vor enormen Heraus­forderungen, zumal die Finanzmärkte und Regulierungs­behörden ehrgeizige Strategien und zuverlässige ESG-Daten von der Branche verlangen.

 

Aber: nachhaltige Gebäude sind rentabel: Anlagen, die in der Zukunft nicht nur viel CO2, sondern auch Geld sparen – und das über viele Jahrzehnte hinweg. Immobilien, die das „Büro der Zukunft“ für Nutzer trotz Homeoffice-Option attraktiv machen – und langfristige Mieteinnahmen versprechen.

Transkript

0:20 Herzlich willkommen zu EmoLife, Diskussionsformat der Immobilienredaktion in Zusammenarbeit mit iValue. Wie immer wird unsere heutige Diskussion ein bisschen anders sein. Unser Thema ist Best Practice Beispiele für eine klimafitte Zukunft und mittlerweile gibt es mehr Ideen, wie wir unsere Gebäude als Lebensräume für eine klimafitte Zukunft gestalten werden und wir möchten heute drei Best Practice Beispiele vorstellen. Wir wollen aber auch zeigen, wo die Herausforderungen liegen und wir wollen auch noch am Schluss ein gemeinsames Projekt entwickeln, wo wir einfach versuchen auch ein bisschen über die Grenzen

1:02 zu denken und noch ein bisschen weiter in die Zukunft hinaus und damit freue ich mich schon sehr. Wir bei uns begrüßen zu können in Ladies First natürlich Diana Weber-Ovcian, Team Lead Office bei Immobilienz.. Hallo. Dietmar Reindl, Geschäftsführer vom Baumhaus. Hallo Dietmar. Hallo, Roddy Halle-Walter. Und Tobias Wiener, Geschäftsführer von One Two Zero. Herzliches Grüß Gott Zusammen. Starten. Wir haben uns das so gedacht, wir starten und jeder zeigt einmal ein bisschen aus seinem

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1:42 sein eigenes Projekt vor, seine eigenen Ideen, die das Ganze, eine klimafitte Zukunft sozusagen betreffen. Und ja, Diana, habt ja doch einiges, ein paar große Sachen gemacht am Wienerberg. Es stimmt, wir machen immer große Sachen. Also unser wirklich neuster Zuwachs zu unserer MyHive-Family, also MyHive, unsere Office-Produkt am Standort am Wienerberg und wir haben auch noch einen zweiten Standort in Wien in der Ungergasse. Und da haben wir letztes Jahr sozusagen unseren jüngsten Zuwachs bekommen und der ist vom Namen her zeigt das schon in die Richtung Klima Fit und Nachhaltigkeit.

2:23 Und zwar haben wir ihn in Urban Garden getauft. Und das haben wir letztes Jahr im Herbst abgeschlossen, ist eine relativ große Bürofläche mit 17.600 Quadratmetern. Und wie der Name eben schon sagt, das ist wirklich ein exzellentes Beispiel für eine klimafitte Immobilie. haben da oder wir streben da an die Prim-Zertifizierung Outstanding, was glaube ich auch sehr selten und ein sehr kleiner Kreis an Immobilien ist, die das erreiche. Das Gebäude ist auch EU-Taxonomie konform eingestuft und wir haben da eigentlich schon im Bau und in der

3:03 Sanierung die ersten Schritte gesetzt. Also wir haben sozusagen sehr ressourcenschonend gebaut. wir haben circa 11.000 Tonnen CO2 gespart, indem wir sozusagen nur revitalisiert haben und nicht abgerissen und neu gebaut haben. Wir haben in den Bauprozess viel Stahlbeton was vorher im Gebäude drin war, wiederverwendet. Wir haben zusätzliche Grünflächen, also eine grüne Fassade. Wir haben auch sehr viel Grünflächen im Erdgeschoss verbaut, anstatt dass wir die Flächen versiegelt haben. Wir haben im Objekt generell wassersparende Armaturen was generell schon fast zur Standard-Ausführung gehört, verbaut.

3:47 Was auch spannend ist das habe ich jetzt gelernt. Der Teppich den wir da verlegt haben im gesamten Gebäude, was eben wie gesagt fast 16.000 Quadratmeter sind, ist ein Gradle-to-Gradle-Produkt, was heißt, dass durchgängig im Kreislauf sich befindet und sozusagen das Recycling der Produkte als Schwerpunkt hat. ja im laufenden Betrieb sind wir genauso nachhaltig also wir beziehen 100% Ökostrom, haben energieentsparende LED-Beleuchtungen eingebracht und was auch sehr spannend ist, im Urban Garden sozusagen das erste Objekt bei uns im Office-Portfolio, wir haben für jede Mietfläche Smart-Mieter eingebaut und

4:27 zwar für alle Medien, also Brauchwasser, Strom, Wärme, Kälte, somit kann der Mieter das sehr, gut selbst steuern und ist eigentlich immer im Bilde was er da gerade so von Verbrauch hat. Ja dann, wie gesagt, das übliche, was wir am Standard auch schon haben, Carsharing, Bike-Sharing. Also da sind sehr viele Services, die wir in MyHive auch anbieten, schon auf einer sehr nachhaltigen Ebene und nachdem wir das, gesagt, alle natürlich nicht alleine stemmen als Vermieter, wir uns unsere wichtigsten Partner mit ins Boot geholt, die Mieter und haben im Urban Garden da das erste Bauwerk, wo wir Green-Lease-Verträge mit den Mietern schließen,

5:10 um dann die Verantwortung logischerweise auch zu teilen und im laufenden Betrieb die auch ins Boot zu Holen. Jana, danke mal, 17.600 Quadratmeter sind die voll. Noch nicht ganz, wir haben noch zwei kleine Flächen übrig, aber wir sind sehr happy, dass das Produkt so wahnsinnig gut angenommen wird und vor allen Dingen auch quer durch alle Branchen haben wir da sehr gute Mieter gefunden und zwei Flächen sind noch zu haben, aber da haben wir auch schon Interessenten. Jana danke. Wir kommen ja dann auch noch auf ein paar Punkte zu sprechen, die du schon jetzt gerade im Vorfeld gesagt hast. Tobias, One2Zero,

5:53 kannst du ein bisschen erklären, was ihr macht? Kannst du sagen, was euer Best-Practice-Beispiel eigentlich ist, bzw. habt ja viele Best-Practice-Beispiele? Ja vielen Dank, schön in Runde dabei zu sein, freut mich. One2Zero macht in Wahrheit zwei Dinge. Also auf der einen Seite holen wir Kunden ab, die bei der Energiewende und Klimathematik einfach stehen, anstehen, Orientierung machen und auf der anderen Seite tun wir auch diese Lösungen umsetzen für diese B2B-Kunden. Das heißt, B2B-Kunden können einfach das Thema Klima und Energiewende zu uns geben, also zu uns sourcen, den Kopf frei haben für ihr Kerngeschäft und unsere Aufgabe

6:34 ist es den Kunden aus einer Hand zu dekarbonisieren, auf dem Weg zu begleiten. Es gibt unterschiedlichste Leuchtturmprojekte, sei es Kurparkumstellung, Mobilität oder einen Volumen-Rollab, wo man praktisch an mehreren Standorten nämlich 260 mal in Österreich, gerade das Thema PV realisieren oder auch beim Thema Batterien. Ich glaube, das Thema Generärespeicher, das Thema Flexibilität kommt in Österreich jetzt immer stärker an, weil es geht am Ende um Unabhängigkeit und so sind wir als Pioniere bei dieser Klima und Energiewende einfach ganz schlagvoll dabei beim Kunden und helfen diesem Kunden das Thema umzusetzen und ich glaube,

7:14 es gibt kein wichtigeres Thema, deswegen ist uns auch der Name One2Zero sehr wichtig, also wir sind der eine, der euch am Weg zu Zero-Emission begleitet und es gibt keinen Planeten E und das Thema müssen wir jetzt lösen und da lernen wir auch dazu, jeden Tag wo wir das machen, weil die Lösungen gibt es. Prost, heiß, noch nicht. Sag, Tobias, du hast in unserem Vorgespräch etwas gemeint du hast gesagt, haben, das habe ich mich selber überholt, es kommen jetzt immer, der Speicher hat Österreich erreicht. Die Batteriespeicher sind vollständig im Gewerbegebiet angekommen, kannst du das nochmal kurz erklären?

7:57 Ja, glaube, also das Thema PV hat jetzt einen richtigen Boom erlebt in Österreich in den letzten zwei Jahren, sind wir auf das aus der Kundensicht aber nur dann, wenn man das komplette System denkt, das heißt, mit der Sonnenenergie erzeugen, mit speichern, das sind auch sozusagen zu nutzen, zu laden, zu entladen, da bin ich mit dem Thema Flexibilitäten und dann natürlich auch in Wärmelösungen zu denken und ich glaube, immer mehr Kunden verstehen, dass dieses Dekarbonisierungsthema einmal ein Kostenthema ist, das heißt ich kann mir doch Kosten senken an Standards und es macht mich auf der anderen Seite unabhängiger,

8:34 das heißt, ich nehme die Dinge eher selbst in die Hand, das Einzige was die Kunden halt dann nicht so gerne wollen, ist zu betreiben und das zu orchestrieren und deswegen gibt es die Bontosührung. Der Speicher wird Österreich 2025 sehr stark erreichen und wir werden dann sehen, dass dieser Popcorn-Effekt dann auch mit den Speichern aus meiner Sicht ausröre. Tobias, danke, zu den Speichern kommen wir dann noch und was natürlich auch ein großes Thema ist, das besprechen wir dann auch noch, weil das gehört zu diesem Best Practice Beispiel für eine klimafitte Zukunft dazu, das ist, es soll so einfach und

9:06 so handhabbar wie möglich sein. Ist ein Thema noch, da werden wir noch ein bisschen drüber sprechen, aber bevor wir zu dem kommen, Dietmar, alles ok soweit technisch? Ja danke danke ich habe es geschafft mit mehreren Geräten mich jetzt zu bewegen, ich durch zu viel Photovoltaik wahrscheinlich zu stark mir ansprucht., das weiß ich gar Nicht. Ja, aber Dietmar wir sehen dich gut, wir hören dich gut und es hat die Diana ihr Best Practice Beispiel für klimafitte Zukunft, Tobias, und kannst noch kurz was über Baumhaus erzählen?

9:49 Ja gerne, zunächst einmal in die Runde Hallo, die Themen sind mir glaube ich ganz gut vertraut, auch gehört habe und mit Baumhaus widmen wir uns zwei Themen sehr intensiv, das eine ist, dass Immobilien 40% der weltweiten CO2 Emissionen produzieren, das zweite ist, dass die voranschreitende Bodenversiegelung zu immer schwierigen Situationen führt beim Thema Boden, Biodiversität, ich will gar nicht jetzt die Starkregen anführen und die Wir wollen eben nicht auf die grüne Wiese neu bauen, das das eine, wir wollen keine neuen Flächen versiegeln,

10:30 deswegen verdichten wir den Bestand, wir überbauen sei es Handelsflächen oder auch öffentliche Gebäude, wir haben eine Unzahl an eingeschossigen Schulen in Österreich und zum zweiten verwenden wir als Baustoff zu einem überwiegenden Großteil nicht klassisch Beton oder Stahl, wenn es da auch Bewegung gibt bei diesen Materialien CO2 Anteile zu reduzieren, sondern wir wollen mit Holz arbeiten, wir sind ein Land, wo es ausreichend Holz gibt, auch in Deutschland gibt es ohne Ende Holz und damit glauben wir einen sehr großen Beitrag leisten zu können, wenn wir mit der klassischen Art zu bauen so weitermachen,

11:11 dann wird das Land bald ausgehen und parallel werden die Behörden, das sehen wir jetzt schon auch kein Grünland mehr umwidmen, unabhängig von der Klimaschutzdiskussion, das ist wirklich schon schwierig geworden und Baumauß bietet hier eine neue Lösungsmöglichkeit, wir nutzen technisch also ich kann schlecht sagen, dass ich baue CO2 emissionsneutral und dann mache ich eine Ölheizung rein, natürlich kombinieren wir das genauso, wie der Tobias gesagt hat mit Photovoltaik, Photovoltaik, ob man es selbst speichert, andere speichern lässt, ob man die Technik aus der Hand gibt oder ich glaube,

11:51 das ist dann die technische Umsetzung, aber Photovoltaik gepaart mit Wärmepumpen, idealerweise mit Tiefenbohrung, das Thema Eisspeicher kommt immer stärker, es gibt auch Lösungen, die Abwässer zu nutzen, wir duschen uns mit 40 Grad, wärme das teuer und dann schütten wir es in den Kanal, da gibt es tolle Lösungen, wo man in Cisternen quasi die Wärme nutzt und dann damit heizt oder auch kühlt und das ist so das Konzept von Baumauß, an dem wir arbeiten. Jetzt muss man allerdings dazu sagen, Dietmar, es ist ja nicht so wenn man sagt, überbauen, das denkt man sich, puh, nur nicht zu schwer,

12:31 maximal ein Stock, nein, das geht ja auch viel höher, ihr habt glaube ich bis zu vier Stockwerke möglich. Also in unserem Konzept können wir bis zu fünf Stockwerke gehen, das ist weniger der Technik geschuldet, sondern eher den österreichischen Hochhausnormen, ab einer gewissen Höhe wird es dann schwierig mit Schallschutz Dämmung, Fluchtwegen, Aufzüge und so weiter, also wir gehen bis zu circa 22 Meter Höhe. Dietmar, danke, jetzt haben wir drei Projekte, also Best Practice Beispiele vorgestellt und jetzt würde ich mich noch interessieren, Diana, gibt es irgendein Best Practice Beispiel international,

13:13 das dir besonders gut gefällt? Ja, ich habe echt überlegt und habe dann gedacht, eigentlich muss man gar nicht so international gehen, wir haben nämlich ganz prominente Nachbarn da am Wienerberg, die Biotop City, ich ob das schon mal jemand gehört hat und es in dem Sinn mal international, dass dieses Leitbild, dieses Konzept Biotop City 2002 von einer niederländischen Stadtplanerin entwickelt wurde und dieses Konzept ist halt ausgebaut worden, da gibt es auch schon Journal dafür etc. und es ist am Wienerberg, auf die alten Coca-Cola-Lände, ist sozusagen ein Wohnen-

13:55 und Geschäftsfeld gebaut worden, genau nach diesem Leitbild Biotop City und das finde ich sehr, spannend, weil das genau diese Dinge nämlich umsetzt, diese Renaturierung der Städte, der Wohngebiete, es sehr, viel Grünfläche. Gibt mehr Grünfläche als vorher, das ist Ein sehr sehr spannendes Produkt und Projekt und das ist wie gesagt in Wien das Erste, was sie wirklich nach diesem Biotop-Leitbild auch gebaut haben, das finde ich sehr sehr spannend, da könnte man auch glaube ich sehr, viel drüber reden, wir haben uns das mal angeschaut, auch wo es eröffnet wurde,

14:36 so 2020 rum und es sehr spannende Konzepte umgesetzt worden. Du hast ja auch nicht so weit, musst du nur über die Straße drüber gehen. Genau, ich muss nur über die Straße drüber und kann das exzellent anschauen. Tobias, mehr treiber hast hast du so ein internationales Best-Practice-Beispiel? Also meine Hero-Story die ich immer wieder erzähle, ist folgende, es ist ungefähr fünf Wochen vor Weihnachten, unsere Firma war noch nicht mal so richtig gegründet und dann ruft ein CFO an, den ich nicht mal kannte, von einer Firma, die ich auch nicht kannte und hat gesagt, ich habe euch jetzt im Internet gefunden und ihr könnt die

15:18 Klima und Energiewende und ich habe da eine Anfrage von einem Kunden von mir, dass ich in Zukunft die Küchen in Deutschland emissionsfrei ausliefern muss und ich soll das jetzt in einem Piloten in fünf Monaten zeigen, wie das geht. Ich habe noch leider keine Ahnung, vom Elektroauto, vom Fuhrpark, vom Anstecken, von Batterien könnte mir helfen und ich glaube, das ist eine typische Kundensituation, viele viele Anforderungen, jetzt regulatorisch, technischer Natur und so weiter, einfach für Desorientierungssorgen bei Kunden, weil es halt nicht alltäglich ist und weil es nicht ein Kerngeschäft ist und ich glaube, das zeigt ganz gut,

15:57 dass halt viele große Unternehmen, also weltweitführende Unternehmen wahrscheinlich ihre Klima-Hausaufgaben schon sehr stark im Fokus haben, wegen den Kunden natürlich und auch wegen den Kosten und sie hat jetzt auch von ihren Lieferanten oder Partnern oder kleinen Unternehmen einfach diese Dinge einfach auch erwarten und da habe ich jetzt zwei Möglichkeiten, da kann ich wegschauen oder ich kann hinschauen und ich glaube, hinschauen ist immer die bessere Antwort im Berufssinn. Irgendwann wird sich das Thema sowieso stellen. Tobias, danke. Dietmar, dein internationales Best Practice Beispiel? In meinem Bereich überbauen von Bestandsgebäuden gibt es

16:35 ja nicht so viel prägelnde Dinge, aber was mir sehr gut gefallen hat das ist in Deutschland eine super clevere Kombination aus verschiedenen technischen Lösungen und zwar das Eishockey-Stadion in Hoffenheim, glaube ich. Die haben es geschafft, mit riesengroßen Eisspeichern und mit der Verwendung von Wärme und Kälte aus dem daneben liegenden Luftfluss das Eis-Stadion ganzjährig energieautark zu bekommen und wenn man sich vorstellt, welche Energie ist man braucht, um im Sommer bei 30-40 Grad Eis zu produzieren oder im Frühling nur und das ist eine tolle Leistung.

17:17 glaube, dass es aktuell diese Leuchtturmprojekte deutlich schwerer haben. Die Abwendung vom Thema Klimaschutz, das sehen wir rundherum politisch und auch faktisch und ich weiß, umso wichtiger, dass in solchen Runden wie heute man nicht aufgibt und nicht aufhört, diesem Bereich Beispiele zu suchen und Beispiele auch selbst zu geben. Aber Dietmar, worin siehst du jetzt, warum siehst du eine Abwendung und wie stellst du das fest in deiner täglichen Arbeit oder wenn du dich vielleicht

17:57 in Medien informierst? Naja, also ich bin mir mit dem Konzept ja, dass auf diesen drei Bereichen Klimaschutz, CO2-Emissionen, keine Bodenversicherung aufbaut. Zwei Jahre sehr intensiv unterwegs, davor auch schon einige Jahre noch zu Inrufinanzzeiten und das Thema Klimaschutz als Argument ist auf Investorenseite, auf Behördenseite völlig verloren gegangen und wird jetzt auch noch durch die aktuellen politischen Entwicklungen bekommen, also die politische Unterstützung und da werden wir es alle schwer haben und wie auch jetzt politisch das kann man bewerten, wie man will, den Menschen wird gesagt,

18:35 ihr müsst keine Verantwortung übernehmen, eure Verantwortung reicht bis zur Kante eurer eigenen Geldtasche und alles wird gut und so werden wir Thema Klimaschutz nicht wirklich voranbringen und braucht umso mehr Unternehmen, Menschen, die erkennen, dass es halt so bisschen schwierig werden wird, wenn man an die in Aserbaidschan denkt. Der Staat Aserbaidschan hat diese COP29 wunderbar genützt, um es ihre Öllieferverträge weltweit noch deutlich auszuweiten und da sieht man halt der Konflikt zwischen Geld und Klima, der es nicht ausdiskutiert und wenn große politische

19:16 Strömungen, das ist gar nicht nur in, es ist genauso in USA, das auch den Leuten quasi erzählen, alles ist in Ordnung, dann werden wir da uns echt noch weiter mehr anstrengen müssen und ich glaube auch wir müssen uns mehr anstrengen als in den letzten zwei drei Jahren. Wobei, da möchte ich dazusagen, du hast, glaube ich im Vorfeld hast du gesagt, Green Deal, van der Leyen hat gesagt, der Green Deal wird ja nicht halten, also es ist ja auch politisch jetzt schon so ein bisschen ist das wackelig, aber probierst du hast so genickt, das, du siehst das auch so. Also ich würde das sogar noch verstärken,

19:55 also ich kann da sehr gut mitgehen, ich denke, warten ist ein trauriger Ort und wenn man auf die COP wartet, dann verliert man einfach die Wettbewerbsposition, also was warten die Kunden von heute, grüne Produkte und Services, was erwarten die Talente, die wir brauchen in Unternehmen, die erwarten einfach grüne Antworten und einen Purpose letztendlich der in diese Richtung zeigt was erwarten Investoren, die erwarten auch im Prinzip ein grünes Investment, das kommt ja nicht von ungemein, dass das BlackRock zum Beispiel vor, vor fünf Jahren angekündigt hat, also jedes Investment, das ist das Tätigen,

20:31 muss einfach ein grünes Zertifikat sein und auf dieses Thema einzahlen. Ich glaube, wir sind da oftmals in Europa ein bisschen im Schlafagon unterwegs, ich glaube, es tut uns aber schon auch gut, sich nicht auf diesen Lorbein auszuruhen, nur weil es halt wie bei mir im Hintergrund einfach die schönen Berge und die schönen Seen gibt, heißt es ja nicht, sodass das so bleiben wird langfristig und da muss ich meine Hausaufgaben glaube ich, als Unternehmer schon machen, weil ich in Zukunft auch von diesem Gewinnen profitieren will und mein Geschäft weitermachen will. Wobei, du hast jetzt etwas gesagt,

21:10 da möchte ich eine Diana weitergeben, Tobias hat gesagt, grüne Produkte und Services sind wichtig, merkst du das bei den Anfragen für MyHive, was die Interessenten betrifft? Ja, absolut, es wird immer mehr, dass die Interessenten schon bei den Besichtigungen oder generell bei den Anfragen, ich will sagen einen Fragenkatalog oder einen einen klimafitten Katalog für die Gebäude haben, aber es gibt sehr genaue Vorgaben, die die Firmenmieter mitbringen, die sie dann natürlich auch erfüllt haben möchten in den Office-Flächen, die sie dann anmieten. Wie gesagt, hatten jetzt letztens auch ein Mieter der hat ja

21:50 wirklich ganz klar gesagt, wir können einen gewissen CO2-Abdruck pro Quadratmeter nicht übersteigen und das sehen wir sehr, deutlich, dass einfach auch die Objekte, die Immobilien, die auch wirklich klimafit gemacht sind oder auf dem Weg dahin sind, nachhaltig sind, auch teilweise besser zu mieten sind und deswegen machen wir das sozusagen in all unseren Objekten, sei es jetzt Office oder Retail, sicherlich sehr unterschiedliche Vorgaben und Felder aber schlussendlich läuft alles darauf hinaus, dass die Mieter und die Interessenten genau das nachfragen. Vor allem, gibt ja da durchaus Diana danke,

22:32 aber es gibt da durchaus, Tobias, es gibt einfach auch total viele neue Chancen für Unternehmen, für Start-ups. Ihr setzt eigentlich wirklich ein Best Practice Beispiele für eine klimafitte Zukunft. Das, ihr macht, seit etwa zehn Jahren wäre nicht machbar gewesen, vielleicht technisch und hier vielleicht auch noch nicht so interessant gewesen. Ja, also wir machen das was wir machen, auch mir gern, dafür stehen wir auf. Wir sind auch ein Stück weit Pioniere, weil es natürlich am Ende immer wieder um die Wirtschaftlichkeit geht, also bei Unternehmen und wir können uns auch nicht erlauben, nicht ökologisch und ökonomisch rentable Projekte zu machen,

23:14 aber ich glaube beides ist wichtig, also sowohl die ökonomische wirtschaftliche Seite, auch diese Umweltrendite, weil sie einfach den Finanzinvestoren und den Kunden immer wichtiger wird und ja, also dafür stehen wir auf, das machen wir gerne. Das ist nicht immer einfach, aber ich lege das immer auch sehr gerne mit der Digitalisierung. Also was haben wir über die Digitalisierung geredet die letzten 20 Jahre? In Wahrheit haben Unternehmen wie AOL und andere einfach mit der Digitalisierung angefangen und so sind dann die ganzen Tech-Giganten entstanden, wie Meta, wie Amazon und so weiter weil sie einfach diesen Markt erkannt haben und

23:53 diese Tech-Giganten haben einen unheimlichen Datenhunger und wie werden diese Daten alle gemanagt und über Energien, was haben diese Tech-Giganten damit für einen weiteren Appetit natürlich, dass diese Energien kosteneffizient und erneuerbar sind und ich habe da keine Sorge für die Zukunft, ich denke wir können sie selbst gestalten. Wobei, du hast ja gesagt, das finde ich ja interessant, wir reden jetzt von einer Energiewende, aber bei der Digitalisierung wir haben von keiner Digitalwende gesprochen, das war gar kein Thema, sondern es ist einfach es wurde einfach von den Unternehmern

24:33 gemacht. Ja genau, also Digitalwende, Wort kenne ich nicht, die Energiewende ist in Wahrheit die größte Chance für Europa und Österreich wettbewerbsfähig zu bleiben und nicht weiter gegenüber China und Asien da einfach zu verlieren. Ich glaube das Innovationsthema, das ist einfach im Mindset von amerikanischen Firmen ganz anders verankert wie bei uns. Ich glaube auch mit diesen Skaleneffekten in China tun wir uns eher schwer, damit müssen wir eine Antwort finden und ich glaube eine gute Antwort ist, dass die ökologischsten Produkte und Services und vielleicht auch Gebäude in Europa zu finden sind,

25:11 dann wäre das glaube ich eine gute Lösung und dann bleibt es in Österreich auch so schön wie es jetzt ist. Wobei man natürlich dazu sagen muss, dass man da schon auch die Kirche im Dorf lassen sollte, was eine Wende betrifft, weil sonst macht man sich ja im Endeffekt mehr kaputt, als man gut machen wollte oder gut machen möchte. Ich kann das Wort nicht wenn ich mit Kunden rede, da geht es eher um die Chance dahinter, um die Transformation und um das Geschäft dahinter. Am Ende ist das Thema Klima und Energie eine Riesengeschäftsmittel das ist größer als das Internet,

25:52 das sagen auch ganz viele Wirtschaftsekonomen, da glaube ich auch dran und ich glaube, da sollten wir viel positiver davon sprechen und dann gewinnen wir auch mehr in der Gesellschaft für dieses Thema und nicht gegen dieses Thema. Ja aber der digital Wende, die es ja nie gegeben hat, war es ja wie du gesagt, Marketing war wichtig, Brand, Lifestyle und man hat es den Leuten einfach anders verkauft und dadurch hat es ja auch viel besser funktioniert, weil jetzt, wenn man kommt, klimafitte Zukunft, da kann sich keiner was vorstellen, Dietmar hat es ja auch schon gesagt, das sind so CO2, was mir jetzt nicht genau interessiert, niemanden,

26:30 also man müsste es ja auch den Menschen anders verkaufen, wobei, Dietmar, deine Idee Baumhaus für mich eine logische Idee ist, wo es nur Vorteile gibt, aber das Problem ist bei dir oder nicht bei dir, sondern es ist einfach auch die Politik teilweise. Ja, vielleicht, ich würde noch etwas gerne was zum Tortieren anmerken, wir erlauben zu ergänzen, die Europäer und Amerika haben ja seit 1850 ungefähr 48% der weltweiten CO2 Emissionen verursacht,

27:12 China bis heute erst 13%, weil wir uns immer davon stellen wollen, die Chinesen machen, die bauen Kohligrafberge und so weiter und so weiter. Die können auch ein bisschen aufholen, die Chinesen, aber was die Chinesen anders machen als wir, wir jammern herum und schimpfen und diskutieren den ganzen Tag, die Chinesen bauen jetzt noch Kohligrafwerke, sehr schlecht ist das, aber parallel machen sie zum Beispiel schwimmende Photovoltaikkraftwerke, das letzte haben sie jetzt gerade eröffnet, das versorgt 2,7 Millionen Menschen und meine große Sorge ist, dass China sich so gut und so rasch und so skaliert darauf vorbereitet, dann,

27:50 wenn ökologische Produkte einfach den richtigen Preis haben, dass sie switchen können und die Produkte eben mit nicht fossilen Energieträgern herstellen können und Europa wieder dumm dasteht, das ist bisschen meine Sorge aktuell und das werden vielleicht nicht mehr aber wahrscheinlich meine Kinder schon noch spüren. Das ist nämlich der VW-Effekt, dann einfach bei den Produkten passiert, ist der gleiche Effekt wie bei der Elektromobilität, dass im Moment, die Kosten runtergehen, also Video-Recorder-Kosten runtergegangen, DVD, alle diese Produkte sind überall die Kosten runtergegangen und es war ein Aberglaube,

28:27 dass die Kosten bei Mobilität niemals sinken werden das sieht man ja gerade. Also wenn ich natürlich dann auf einmal zu ganz anderen Preisen elektromobile Fahrzeuge produzieren kann, dann ist die einzige Antwort der Zoll- protektionistischen Maßnahmen glaube ich sind immer schlecht. Also genau, das Thema, dann was du Walter angesprochen hast, die Politik an sich hat glaube ich schon verstanden, das Thema Bodenversiegelung, das ist so unterschwellig, das hat sogar der Rechnungshof schon verstanden, dass da ein Thema ist, die neuen Dingen aufgeschlossen zu sein, das nicht die Stärke, wir in Österreich haben, Tobias,

29:03 hast angesprochen, die USA, da geht das deutlich einfacher. Die Politik verabsorbenes, quasi das, was sie bewegen wollen, auch wirklich in die Beamtenschaft und in die Verwaltung umzusetzen. ist Punkt, jeder Bürgermeister sagt, fantastisch, verdichten im Bestand, Holzbauweise, leistbares Wohnen, wenn es dann darum geht, das in ein konkretes Projekt in vernünftiger Zeit bis zu einer Baugenehmigung zu bringen, dann sind wir halt in Österreich auch in kleinen Gemeinden so arbeitsteilig organisiert, das wird viele Projekte zerstören und das haben die Behörden fantastisch gelernt die letzten 100 Jahre, ich glaube,

29:45 konnte in Habsburg kommen, bei klassischen Bauprojekten und wenn jetzt was Neues kommt, wo wir in die Höhe gehen wollen und verdichten, dann ist das noch mal eins drauf und da steckt man drinnen und eigentlich habe ich immer gefordert, dass es für die Projekte, die den ökologischen Zielsetzungen des jeweiligen Landes, Staates, Bundes mehr als entsprechend eine Fastlane gibt, aber das ist eher eine Lane Duck im Moment und keine Fastlane, also das gibt es gar nicht, das gibt es überhaupt nicht. Ja, kann man das sagen, Jana, es liegt eigentlich im Augenblick vor allem auch an seinen

30:28 einzelnen Unternehmern, dass man etwas tut, dass man Best-Practice-Beispiele bringt und zeigt, was eigentlich alles machbar ist, weil du hast ja gesagt, du hast ja ein bisschen erzählt, was bei euch im MyHive gemacht wird, das geht ja eigentlich weit, also das wird einfach von euch selbst umgesetzt, in die Hand genommen, gar nicht gewartet. Genau also wie gesagt, wir sehen natürlich, was der Bedarf ist und darauf richten wir uns ein, sind natürlich proaktiv unterwegs, also wir wollen logischerweise das Produkt da haben, wenn der Mieter der Interessent dann kommt und genau diesen Bedarf dann auch übermittelt,

31:07 aber ich finde es generell recht spannend, weil ich muss ganz ehrlich sagen, in Vorbereitung auf den Talk heute, habe ich mir natürlich ein bisschen mehr in die Technik eingestiegen und habe da wirklich tolle Dinge gelernt und finde es eigentlich sehr bemerkenswert, dass wir in der Größe des Standorts und ich meine, wir haben mit dem Twin Towers auch ein sehr sehr großes Gebäude, ein Landmark bei uns am Standort stehen, was wir da schon in Richtung Nachhaltigkeit machen, wir haben da im Vorgespräch auch drüber gesprochen, haben letztes Jahr die Kältemaschine im Twin Tower ausgetauscht oder austauschen müssen,

31:45 die Lebensdauer war zu Ende und ich der Twin Tower ist mit dieser durchgehenden Glasfassade natürlich ein präsentes Beispiel dafür, dass man einfach dass sich die Gebäude aufheizen man muss klima, man muss kühlen, ich, die Sommer werden immer wärmer generell und da stand mir natürlich schon von einer ziemlichen Herausforderung gesagt,, bringen wir das, wie setzen wir das um, die Fenster verschatten und alles zu bauen war leider nicht die Möglichkeit, also dass wir die Sonnenenergie draußen lassen, also haben wir uns sozusagen auf die Kältemaschine fokussiert und haben die wie gesagt ausgetauscht und die

32:24 arbeitet jetzt mit einem natürlichen Kühlmittel Ammoniak und was ich besonders toll fand ist, das hat einen GWP-Wert von Null, das wusste ich vorher auch nicht, also dieses Global Warming Potential ist mit Ammoniak bei Null und das ist natürlich auf der einen Seite in Richtung Nachhaltigkeit ein sehr sehr großer Vorteil, wo wir sagen können, wir können dieses Gebäude kühlen und machen das aber mit einer nachhaltigen Anlage und auf der anderen Seite die Wirtschaftlichkeit haben wir auch schon mehrmals mit angesprochen, der Stromverbrauch der Anlage ist viel geringer als wie die vorherige und auch die Wartungskosten,

33:01 somit schlägt sich das natürlich wieder bei jedem einzelnen Mieter auf die Betriebskosten um, die dann etwas geringer werden, was dann den wirtschaftlichen Effekt natürlich auch mit befeuern. Also das sind die Dinge, wir in unserem Bereich tun. Ja, na danke, da kommen wir auch schon zu einem Thema noch und zwar das mit Energie, Energiegemeinschaften, Tobias wird ein ganz großes Thema in Zukunft werden, dass man das Ganze also gemeinsam macht und gemeinsam die Energie produziert und auch vielleicht in einem eigenen Kreislauf hält.

33:41 Ja, es ist sehr spannendes Thema und da freut es uns natürlich als Want-to-City, dass wir da Pioniere da in Österreich sind und Österreich da vor allem Pionier ist, also das Thema Energiegemeinschaft, glaube ich, steht stellvertretend für die Innovationskraft auch von Österreich. Österreich ist eines der innovativsten Länder der Welt, das liest man immer wieder, am Thema Energiegemeinschaften sieht man es. Wo liest man das wirklich? Das ist einfach mal in Niemt in einem Kugel also das ist Nummer 7 sogar, Österreich. Die Energiegemeinschaften sind da ein Beispiel davon, gutes Beispiel, glaube ich.

34:17 Wenn immer mehr Unternehmen diese erneuerbaren Portfolien bauen und diese Energie vielleicht gar nicht selbst so stark verbrauchen können, dann müssen sie zu den Zeiten, wo die Energie halt einfach da ist oder die Batterie gespeichert ist, müssen sie das entweder wieder weiterleiten oder halt dann in Speicher entladen und da können Energiegemeinschaften eine gute Antwort sein, dass man nämlich den Menschen hilft, die kein eigenes Dach haben oder kein eigenes Auto haben und das sind immerhin 75 Prozent der Weltbevölkerung, die sich alle fragen, was ist denn das Thema Energiewende eigentlich? Da ist dieses Wort wieder und die kann ich da mitnehmen,

34:52 weil die können einfach bei so einer Energiegemeinschaft einsteigen und dann von diesen Vorteilen partizipieren. Ich finde das ganz intelligente Lösung, die hoffentlich auch aus Österreich da in die Welt finden wird und die Wanda Service da der geeignete Ansprechpartner dafür. Tobias, danke. Wobei Energiegemeinschaften, Dietmar, wir kommen dann noch auf die IMO-Finanz kurz zu sprechen. Diana, weil habt euch auch was spezielles gemacht, aber Dietmar, eigentliche Energiegemeinschaften mit der Idee des Baumhaus als Best Practice kann nur jeder gewinnen, weil wenn du einen Supermarkt überbaust, sage ich jetzt,

35:27 dann kann man dort so viel, unterschiedliche Energie produziert, gebraucht, da könnte man ja wirklich viel machen. Also prinzipiell ist natürlich Energiegewinnung zentral in größeren Wohnanlagen oder in größeren Anlagen ohnehin schon mal per se eine Gemeinschaft, aber was du ansprichst, Synergieeffekte zu nutzen zwischen verschiedenen Gebäudeteilen, die zu unterschiedlichen Teilen eine Wärmerkette brauchen, fantastisch, nach Berechnung der Otter Rehe bringt uns das ca. 15% Energieeinsparnis, also Energieeinsparnis und die beste Energie ist die, die ich nicht verbrauche.

36:09 Das ist natürlich logisch, aber wir führen auch Spreche darüber hinaus, über unsere eigenen Standards hinaus, Energiegemeinschaften zu nutzen. Natürlich wäre es spannend, wenn man selber eine starke Photovoltaik hat, die Energiegemeinschaft das Winterloch der Photovoltaik Dezember, Jänner abzufedern und da gibt es schon Energiegemeinschaften weiß ich nicht das macht, Tobias, die sich auch der Windkraft widmen und versuchen auch Windkraft reinzuholen, damit man die zu verfügenden Tageszeiten anfallenden Energieproduktion und Energieleistungen und im

36:54 Richtung Energieautarkie zu denken, so eine Gemeinschaft genau richtig ist fantastisch, ich finde das toll, jedenfalls unser Ziel da mitzumachen. Dietmar, danke, Diana, ihr habt ja im Konzern so etwas schon, eine Energiegemeinschaft, wie schaut das auf, wie funktioniert das? Also eigentlich zwei, um genau zu sein, also wir haben mit der Energieallianz Österreich, haben wir da eine Energiegemeinschaft gebildet und zwar stellen wir unser virtuelles Kraftwerk zur Verfügung, wo wir sozusagen unsere Stromüberschüsse,

37:37 wir auf den PV-Anlagen, welche wir auf unseren Retail-Dächern sozusagen installiert haben, da einspeisen, also all diesen Strom den wir direkt am Objekt, an den Retail-Shops nicht verbrauchen, wird sozusagen dieses virtuelle Kraftwerk eingespeist und dann auf die anderen Objekte in Österreich, die einen größeren Strombedarf haben, wieder verwendet und das ist halt schon sehr spannend, weil wir haben gerade in Österreich wirklich jedes Stop-Shop der möglich war, mit einer PV-Anlage ausgestattet, auch unsere zwei Office-Objekte, die wir haben, also jedes und zwei Office-Objekte hat ebenfalls eine

38:16 PV-Anlage und all diese Stromüberschüsse, im Twin Tower haben wir es nicht, weil wir da einfach zu viel Strom brauchen, also da speisen wir nichts irgendwo fremd ein, aber wie gesagt, die Retail-Shops, haben schon definitiv Überschüsse und die werden über dieses virtuelle Kraftwerk dann abgebildet und wir haben auch noch, wie gesagt, eine zweite Energieallianz, die auch sag ich jetzt mal, Strom aus erneuerbaren Energien, also aus Wasserkraft, da arbeiten wir mit einem Energielieferanten in Stockenbeu zusammen, also der betreibt da ein kleines Wasserkraftwerk und der liefert uns circa ein Drittel des Strombedarfs für die Twin

38:55 Towers und das geht auch wie gesagt, über dieses virtuelle Kraftwerk und wird dann dort verwendet. Das Klingt halt sehr gut. Ja, wie gesagt das ist jetzt relativ neu, das haben wir dieses Jahr angefangen, sogenanntes Power Purchase Agreement, das ist PPA, was wir mit ihm geschlossen haben und das hält uns sozusagen mal für die nächsten fünf Jahre auch zu einem fixierten Preis einen guten Stromanbieter. Die Energieallianz, eins noch, man hätte ja nie geglaubt, dass man mit Shopping-Sentern, mit Shopping-Flächen nicht nur Mieten erwirtschaften kann, sondern dass man auf ganz anderen Ecken auch noch verdienen

39:37 kann und vor zehn Jahren hätte das keiner so geglaubt und das ist glaube ich, schon ein Zeichen, wohin es mit den Best-Practice-Beispielen geht. Aber Tobias, die Diana hat es gerade angeschnitten, sie hat gesagt, sie haben so ein virtuelles Kraftwerk, da stellen wir das vor, da kann man dann schauen und da schauen wir wo das Strom rausgeht und wo er reinguckt. Ist es nicht wesentlich, man diese Themen, diese Best-Practice-Beispiele auch dass man das auch so vereinfacht den Leuten rüberbringt, dass sie auch sagen, dass sie es auch verstehen oder vielleicht in einer Art Gamification. Also glaubst dass eher Gamification zählen wird oder dass es

40:19 eher darum geht, das zu vereinfachen? Ich glaube, es geht immer darum, dass der User das am Ende versteht und der User ist der Kunde und der Kunde muss ein Mehrwert sehen und dann einen Preis dafür bezahlen und das sieht man ja zu der Vergleich zwischen der digitalen Wende, die nicht da war und der Energiewende, also was digitale Services halten, die nutzt ja jeder. Es gibt Apps von unterschiedlichen Online-Stores, die man benutzt, es gibt Bankhäuser oder was wir alles für Apps am Handy haben, das sind alles digitale Services und vor was wir jetzt gerade sprechen, sind ja eigentlich Energy Services.

40:57 Also Energy Services, heißt, Unternehmen steigen immer stärker in das Thema neue Ware Energien ein, damit kann man diese Energie natürlich auch Kunden zur Verfügung stellen, ist die erste Anwendungsfalle, das zweite Anwendungsfalle ist, dass man Energie auch virtuell handeln kann, das hat die Anna gerade gesagt mit diesen Power Purchase Agreements und dann geht es natürlich auch weiter, dass ich diese Flexibilität nutze und diesen Energy Services, da meine ich jetzt Batterien damit, da meine ich aber auch Elektroautos damit, also 90 % der Fahrzeuge stehen ja unter dem Tag rum und werden in Zukunft alle eine Batterie haben,

41:30 diese Batterie kann ich aber nutzen, das heißt, ich kann diese Services natürlich nicht nur Unternehmen zur Verfügung stellen, sondern auch Kunden und jetzt geht es aber darum, dass man die Gesellschaft mitnimmt, dass man das nicht nur den Kunden zur Verfügung stellt, die eben ein Dach haben und ein Auto haben, sondern dass man ein möglichst breites Angebot bietet und da kommt eben dieses virtuelle Starkwinseln an, das heißt virtuelle Kraftwerke und virtuelle Energy Services machen halt den Zugang für andere leichter und je mehr das dann dabei ist, umso größer wird diese Crowd und auch dieser Veränderungswille und die Veränderungsbereitschaft.

42:06 Weil der Veränderungswille muss ja in der Gesellschaft da sein, weil sonst funktioniert das ja nicht. Es muss einen Mehrwert haben, also am Ende muss ich ja sagen,. Es muss einen Mehrwert haben, du wirst und da wollte ich jetzt in Dietmar fragen, wenn du jetzt mit der Idee vom Baumhaus zu einem Stranded Asset kommst oder kommen würdest, da müssten die ja sagen, super, endlich können wir was Gescheites daraus machen oder ist das auch nicht das Thema, ist der Druck doch nicht zu groß von den Gemeinden, dass sie dann plötzlich mit Stranded Assets in der Masse

42:46 oder das eine oder andere umgehen müssen? Also wenn du mit Stranded Assets brach brachelinge Flächen oder Industriebrachen meinst oder Brownfield, nein, da ist die Hilflosigkeit noch im Vordergrund und der Druck noch nicht ausreichend groß, auch innerstädtischen Flächen zu nutzen. Es sind zwar kleinere Städte, sind natürlich jammern sehr, die die Entvölkerung der Innenstädte, aber sind noch nicht in der Lage, die konzentriert, diese Flächenproduktale in der Stadt entweder aufzukaufen, zu verbinden, umzuwidmen, um damit den Stadtkern zum Beispiel zu beleben,

43:30 gemischte Nutzungen zu schaffen, da sind wir echt noch sehr am Anfang. Das mit dem Oberösterreich gibt es zum Beispiel eine Initiative von der Landesregierung, das heißt BISS-UP, die den Brachendialog die erstmals Brachen erfassen, in Oberösterreich, mittlerweile gibt es das auch in ganz Österreich über das Klimaministerium, den Brachendialog, wo man solche Themen beginnt zum einen zu erfassen und einen gewissen Druck aufzubauen gegenüber den Grundeigentümern und auch die Chancen aufzuzeigen, aber da sind wir sehr sehr am Anfang.

44:11 Das war auch früher auch so, wenn du dich erinnerst, wieder das Thema mit diesen digitalen Services, was wir früher Zettel ausfüllen mussten, dass wir einen Onlinezugang erhalten haben, das heißt, du auf Papier eine Unterschrift leisten müssen, irgendwo was anrollen müssen und hast dann einen Onlinezugang bekommen. Was machst du heute? Du gehst in einen digitalen Service rein, klickst der Hackerl und du bist drinnen. Also ich glaube, da müssen die Unternehmen ein Stück weit mehr selbst in die Hand nehmen und diese Dinge einfach machen und nicht auf die Politik warten. Das heißt, die Politik zu warten ist

44:50 Tobias der Wort mal lang? Das kann Sinn machen, muss aber keinen Sinn machen. Ich glaube, das muss jedes Unternehmen für sich selbst beantworten. Die haben glaube ich, schon einen wirtschaftlichen Zweck, Gewinne zu erwirtschaften und sie müssen an größter Zeit bleiben. Also kann Ich noch unterstützen, es gibt glaube ich, weltweit sehr wenige Fälle, wo Innovation durch Politik kommt. Da sind wir uns alle einig, da müssen wir uns schon selber am Riemen nehmen und Dinge hervorbringen. Innovation kommt meistens durch Druck und ich denke mir auch, haben ja, es zeichnet sich doch ab,

45:32 wenn man jetzt diese ganzen Einkaufsstraßen, aber diese ganzen Geschäftszeilen da sieht, irgendwo in kleinen Orten, wie du gesagt hast, Dietmar, dann muss doch, ich meine, ein spezieller ist für mich zum Beispiel Horn, wo man schon sieht, bei einigen immer weniger Autos stehen, da muss doch irgendwie ein Interesse da sein, dass man aus dem etwas macht. das ist nicht einmal eine Industriebrache, sondern ich sage, ich kann das dort nicht einfach so stehen lassen. Ja aber da ist die Politik oder auch die

46:16 Verwaltung noch nicht in der Lage. Es gibt schon Fälle, wo Städte durch Aufkaufen von einzelnen Häusern und einem gesamthaften Konzept über eine Marketingagentur das dann lösen nur was ist so ein steiniger Weg noch, zum einen als Stadteigentum von Privaten zu erwerben, die Privaten zu zwingen das ist verfassungsrechtlich beinahe eigentlich unmöglich und die dann zu begeistern, etwas zu tun, das passiert nicht und es gibt zum Beispiel in Mödling gibt es einen Versuch, dann in Wien kämpft man um verschiedene Vereinigungen,

46:58 das sind aber so viele verschiedene Interessen, so viele Unternehmer und bei diesen gemeinsamen Aktionen ist immer die Gefahr, dass man Angst hat, dass der andere mehr profitiert als man selbst und so ist es in Österreich. Also diese gemeinsamen Entwicklungen in Städten mit vielen Eigentümern, das geht nur über eine starke Stadt und einen starken Bürgermeister. Aber wir vier wissen ja, wie es geht und wenn wir die Chance hätten, jetzt kommt jemand zu dir und, wir haben da eine und wir denken jetzt,

47:38 es gibt da keine Regeln, keine Bauordnungen, also Bauordnungen natürlich schon, dass jetzt die Politik das auch verstanden hat, dass man sagt, schauen Sie, wir haben da eine Geschäftszeile die ist relativ lang und das sind die ein oder anderen Gebäude, das kann man nicht mehr nutzen. Wie würdest du zum Beispiel Dietmar, wie würdest du das als ersten Schritt, was würdest du da mal machen, wenn sagen, einzelne Fachmarktzentren, einzelnes Gebäude im Fachmarktzentrum, wo sie sagen so und da macht man jetzt auch ein Wohnhaus draus, ohne jetzt drüber nachzudenken ob das rein von den Normen her möglich wäre.

48:16 Also das, man oftmals vergisst, ich würde einfach beginnen mit Marktforschung mal zu erheben, was sind die Potenziale, was sind die Bedürfnisse von den Menschen, warum ziehen die Menschen von dort weg, warum funktionieren die Betriebe nicht, warum gehen die Leute wahnsinnig einkaufen. Aus dieser Erkenntnis kann man dann ein Konzept schneidern und das Konzept muss man aber so einbinden in ein einheitliches Vorgehen, entweder durch gemeinsames Eigentum oder eine sehr starke gemeinsame Gesellschaft, dass man dann umsetzen kann und idealerweise wird es nur funktionieren, wenn es eine Art Mietergemeinschaft gibt,

48:51 so wie in den klassischen Bauherrmodellen, wo der einzelne Eigentümer nicht auf die Miete seines eigenen Hauses nur angewiesen ist, sondern wo es einen Mietenpool gibt, wo dann quasi die Auslastung der gesamten Straße im Gesamtinteresse liegt und je besser die gesamte Straße funktioniert, desto besser geht es allen. Was darüber dann mit Wohnen anzureichern durch Verdichten im Bestand, wenn der Bedarf da ist, erhöht natürlich die Krisenresilienz dieser Entwicklung, weil wenn ich drüber 50 Prozent Wohnen habe, egal wie schlimm es da unten aussieht im Geschäft, ich habe zumindest immer 50 Prozent Einnahmen aus dem

49:28 Wohnen. Habe doch mal schnell hingesagt. Ja ich weiß, aber Tobias? Ja sehr schönes Beispiel ist das, weil da ist ganz viel Wahrheit drin. Also das eine ist ja dass es immer um eine Standardanalyse geht und einen Quick Check sozusagen, also wo ist was möglich, das muss ich mal heranschauen, und da muss ich einen gescheiten Rollerplan machen und da muss ich anfangen, die Wahrheit. Und die Flächen, ich glaube, das kann jeder selbst bewirtschaften, wo ich jetzt hin will, selbst wenn ich dann auf diese ganzen Flächen was draufsetze, also an Wohnungen, je weiter ich den Turm hochbaue im Lego,

50:08 irgendwann gibt es wieder ein Dach oder eine Fassade, wo ich Photovoltaik zum Beispiel machen kann. Und das ist doch gescheit, man muss nicht gegeneinander die Lösungen ausspielen, sondern miteinander eine Lösung schaffen, also Wohnraum schaffen und erneuerbare Technologie ermöglichen, das ist für mich eine intelligente Kombination. Das wäre ja ideal, also wir wüssten ja wie es geht. Die Sache ist, wenn du das jetzt in so einem Fachmarktzentrum machst, musst du das ja auch ein bisschen einbinden, weil du kannst nicht einfach ein Haus hinstellen ohne und sagen, ok, da wohnt sie jetzt, aber es tut sie heute einfach nichts.

50:43 Das heißt, man müsste ja auch das ganze Fachmarktzentrum noch ein bisschen anders strukturieren oder beleben. Und würdest du, Diana, was wählst du von Büroflächen, wenn man die dann auch integriert? Ja das ist glaube ich auch immer ein bisschen schwierig, weil wie Dietmar schon gesagt hat, ich glaube der erste Schritt ist immer die Bedarfsanalyse und es macht schon den Unterschied, ob ich jetzt irgendwo mitten in der Stadt bin oder eben in einem Großraum Wien oder ob ich mich dann weiter rausbewege, oder wo auch immer hin, sind einfach andere Bedürfnisse, man da abdeckt. wir haben bei uns jetzt hier im Büro wir haben sehr viele

51:24 große Büroflächen, wir haben immer noch sehr viele Interessenten, sehr viele Mieter, die diese Büroflächen auch in der Größe nutzen. Auf der anderen Seite sehen wir auch, noch da haben wir ein passendes Produkt dafür schon implementiert, dass es einfach die Mieten sehr viel flexibler werden müssen, sehr viel kleiner, also mit unserem MycoWorks sind wir da glaube ich in diese Sparte ganz gut eingestiegen, wo man eben sehr kleine Büroflächen oder eben nur einen Büroraum zu sehr kurzen Mietzeiten, je nachdem wie man es braucht, auch anmieten kann. Das funktioniert auch sehr gut, also wir sehen, jetzt einfach beides wird gebraucht und das müsste man sich

52:01 dann halt anschauen, was eben dann gerade auf einem Fachmarktzentrum oder in einem Fachmarktzentrum was da gebraucht wird. Ich klassische Büroflächen eher nicht. Nein, das habe ich auch nicht so gedacht. Es hat ja jeder immer sein eigenes Bild vor Augen. habe ein Bild von Augen in Horn in der Prager Straße, ist Ding über Horn quasi wohnen. Dann hast du die Straße und dann auf der anderen Seite hast du die ganzen Geschäftszeilen und wenn man da zum Beispiel aus einem Gebäude aus einer Immobile etwas machen würde, da müsste man ja auch schauen, wie man das integriert.

52:41 Denken dürfen wir, also nachdenken dürfen wir ja drüber, so ist es ja nicht. Glaube die Mikrolage bestimmt die Potenziale, je nachdem wie die Mikrolage ist. Du wirst auch keine Wohnungswidmung bekommen über der Lackiererei am Ortsrand. Es braucht eine Grundinfrastruktur und der Fachmarkt an sich kann sicher nicht die Infrastruktur schaffen. Da geht es um soziale Infrastruktur, geht es um Verkehrsinfrastruktur. Das muss schon eingebettet sein, aber es gibt schon cleverere Ideen, wie man zum Beispiel Synergie nutzen kann. Wir haben ein Projekt, wo wir nicht nur einen großen Markt überbauen,

53:25 auch den Parkplatz überbauen. Da Schüler und Lehrlingsheime hin und die haben normalerweise auch eine Küche, weil die Jugendlichen Frühstück brauchen und Abendessen. Da haben wir das Projekt so organisiert, da gibt es ein großes Restaurant, ein ehemaliges Merkel-Restaurant. Dieses Restaurant übernimmt dann zu den Frühstücks und Abendessenzeiten die Verpflegung für die Schüler im Wohnheim. Das ist in dieser Mikrolage fantastisch, irgendwann funktioniert es sicher nicht. Aber man muss einfach lokal schauen, was das Potenzial, dass man das technisch verbindet mit horizontaler oder

54:07 vertikaler Photovoltaik Und cleverer Technik, das ist eigentlich schon Standard aus meiner Sicht. Das sehe auch so. Ich finde es eine ganz spannende Diskussion gerade. Das Potenzial ist ungemein auch bei der Fassade. Wir reden gerade über Makro und Mikro, also Stadt und Land habe ich gerade herausgehört, die einen und so weiter. Aus meiner Sicht ist es eins aus der Kundensicht. Was will der Kunde? Er will an dem Ort, er ist, egal Land oder Stadt, Lifestyle. Was will er Er will essen, will wohnen, er will arbeiten, er will mobil sein, er will was erleben letztendlich. Und es machbar, leistbar sein.

54:50 Ich glaube, so muss man das denken aus der Kundensicht. Deswegen ist es für Fachmarktzentrum glaube ich, nur eine Aufwertung, wenn der Kunde so nahe als möglich bei diesem Fachmarktzentrum lebt letztendlich und arbeitet, weil dort einfach mal eine Traction höher wird. Und genauso ist es auch in Freizeitregionen. ich glaube, dass man da einfach sehr stark unterscheiden muss, sind wir an einem Ort unterwegs in Zukunft? Und an den Orten wo wir unterwegs sind, muss man einfach dieses Lifestyle-Angebot schaffen. Und ein Lifestyle-Angebot der Zukunft ist für mich für die Konsumenten von morgen einfach das Thema erneuerbare

55:24 Energie, weil es Standard sein wird. Tobias, danke. Diana, aber wir haben das jetzt, wir sind uns einig, best practice Beispiele funktionieren nur gemeinsam. Das heißt man muss sich da zusammentun, in welcher Form auch immer, und auch gemeinsam neue Ideen überlegen und zulassen. Genau so. wie gesagt, ich kann da noch das wiederholen, was der Dietmar und der Tobias gesagt haben. Es funktioniert nur gemeinsam. meine, jeder ist spezialisiert auf seinen Bereich. Wir machen Bürolösungen und Fachmarktzentren und haben natürlich da einfach auch den Bedarf wie gesagt,

56:05 und weil wir vor uns auch so schön angesprochen haben, die Infrastruktur. Wir sehen das bei uns ganz genau. Der Wiener Berg ist jetzt nicht business central, liegt nicht im ersten Bezirk. Das heißt, wir müssen irgendwo natürlich auch diese Infrastruktur schaffen. das machen wir. Und genauso wäre das wenn ich das irgendwo in ein Fachmarktzentrum oder irgendwo in eine Mikrolage bringe, muss ich wenn ich dieses ganze Gebilde mit Wohnen, weil der Mieter kommt früh ins Büro, er erledigt seine Arbeit und all das, in seinem täglichen in seinem Tag noch wichtig

56:46 ist, auch noch mit. Also er kann von seinen Einkäufen über hin zum Friseur, zum Fitness, er kann sich Massagen buchen. Also er kann wirklich alles abarbeiten und geht am Abend nach Hause und hat alles gemacht, was er gerne wollte. Und genau diese Kombination und dieses Gesamtpaket ist glaube ich, wichtig, das auch anzubieten und das eben in der Kombination mit Nachhaltigkeit. Das ist auch das, was der Tobias gesagt hat, dass man einfach ein Gesamtkonzept anbietet. Ich man hat gesagt, man muss anbieten für solche Best-Projecten-Beispiele, dass man das einmal den Bedarf eruiert. Noch ein ganz kurzer Blick starten beim Tobias, 2022,

57:27 2025 oder vielleicht auch weiter hinaus in die Zukunft. Das werden so die nächsten, vielleicht größere Themen sein. Ja ich glaube fest daran, dass der Speicher nach Österreich findet und das Thema Flexibilität und die Energiegemeinschaften eine österreichische Erfolgsgeschichte werden. Also das, was früher noch ein Nice-to-have ist, wird ein Must und es wird sich einfach übers Geld spielen. Wenn es günstiger wird, dann wird das natürlich immer eine spannende Sache, sowieso. Tobias, danke. Diana, dein Blick in die Zukunft? Ja, so nahezu, wir haben es vor uns eh schon angesprochen,

58:09 im Urban Garden. Es geht halt sehr viel auf die Individualisierung, um die Verbräuche besser einschätzen zu können. Die Mieter möchten es selbst in der Hand haben, möchten es jetzt sehen. wie gesagt, auch gesprochen mit diesen Screens, wo kann ich direkt schauen, was sind meine Verbräuche? Und das werden wir jetzt weiter ausrollen im nächsten Jahr sozusagen auf unsere Office-Objekte, auch international, Kroatien, Italien. Und werden sozusagen unsere Office-Flächen mit digitalen Zählern aufstocken und das dann wie gesagt, auf fast 500.000 Quadratmetern ausrollen. ist unser nächster großer Step in Richtung Verhaltigkeit.

58:47 Danke. auch Südosteuropa, wo ihr auch sehr viele Stop-Shops habt und da wird das auch weiter getragen. Genau. Bis in die Zukunft. Apropos Zukunft, Dietmar, dein Blick?, Hab, bei mir im Keller ist bereits ein Speicher angekommen und der war auch günstig. wollte unbedingt einen österreichischen haben und letzte Woche sehe ich, dass da BYD oben steht. Ich bin fast umgefallen. Also auch da wurde Chinesenmaterial reingeschummelt, aber das ist halt so. Mein Blick in die Zukunft. Ich glaube, dass wir vom Finanzsektor

59:28 aufgrund der geringeren Bedeutung der EU-Taxonomie echten Gegenwind bekommen. Ich hoffe nicht, dass die Frau van der Leyen nachgibt und den Green Deal cancelt, weil dann bricht glaube ich sehr viel zusammen. Dann wird von Investorenseite die Bedeutung die wir heute alle glaube ich sehen, von nachhaltigen Produkten in der Immobilienbranche deutlich geringer werden. Also das das wäre eine wichtige Sache. Für Baumhaus wollen wir im nächsten Jahr weiter kämpfen mit Politik und Behörden und die zwei Umwidmungen und die ersten beiden Baugenehmigungen und die ersten Baustarts haben und

1:00:09 dann leisten wir unseren Beitrag und übernehmen wir Verantwortung und das ist halt das Schöne, wenn das rundherum auch viele andere Unternehmen tun. Dietmar, danke, wobei ich überzeugt bin wenn das einmal läuft und man das anschauen kann und die sehen, da eigentlich andere Bürgermeister, andere politisch Verantwortliche sehen, was da eigentlich passiert und welche Vorteile das hat, dass es dann auch anders funktioniert und man kann sich als Mensch ja immer leichter etwas vorstellen, wenn man es sieht, als wenn man es nur hört und ich denke mal, ist auch, wir werden es auch in Zukunft sehen, werden eben neue Ideen kommen,

1:00:48 wir werden und es werden viele Ideen kommen und sie werden auch dann wieder schnell kommen, weil irgendwann ist der wir als der 100. Affe ist dann erreicht und dann haben wir es mehr oder weniger alle verstanden und dann kriegen wir immer mehr Best Practice Beispiele. Möchte ich bei euch bedanken, dass ihr Zeit gefunden habt, heute dabei zu sein bei glaube ich, unserem 184. IMO Live. Bei Ihnen möchten wir vier uns bedanken, dass Sie Zeit gehabt haben zuzusehen. Wir setzen wie immer die Kapitel, die sind dann ab morgen verfügbar auf der Immobilienredaktion und wir vier wünschen Ihnen noch einen

1:01:22 schönen Nachmittag. Wiedersehen. Wiedersehen.

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