1:49
Wie wir uns auch unterhalten, wie sie auf den Markt wirken können. Wir haben viele Themen und daher komme ich auch schon zu unserem Podiumsteilnehmer und darf ganz herzlich begrüßen, alphabetischer Reihenfolge wie gehabt, Wolfgang M. Fessel, Geschäftsführer der Gesellschaft bei Rheinberg & Partner, hallo Wolfgang. Was? Gerhard Kerbl, Steuerberater und Partner bei TPA Steuerberatung, hallo Gerhard. Hallo. Und Markus Mendel, Geschäftsführer bei EHL Investment Consulting. Hallo Markus. Hallo, schönen Nachmittag. Starten möchte ich gleich Gerhard.
2:29
Ja wir haben uns glaube ich Ende des Jahres im November haben uns auch noch einmal gesehen bei EmoLive, wie schaut es im Augenweg aus? Haben sich irgendwie die Herausforderungen, die Ansprüche, die Fragen eurer Klienten verändert? Ja ich würde mal sagen seit November glücklicherweise nicht, wenn wir kämpfen oder Mandanten kämpfen natürlich noch mit den alten Bekannten. Also brauchen wir nicht reden Zinsdruck, Standstill Vereinbarungen jetzt im klassischen österreichischen KMU, schrägstechter Wettbewerberbereich, natürlich die Länge der Krise, das braucht man auch glaube ich nicht diskutieren, 2024 oder vor einem Jahr glaube ich hatten wir noch
3:10
diskutiert, gut wie lange wird es denn noch dauern, mittlerweile wissen wir noch länger. Man sieht aber auch, dass auch in Entwicklung seit letztem April, Mai das institutionelle Investoren zunehmend wieder zwar zaghaft, aber dennoch aufs Parkett zurückkehren, die Immobilien nachfragen, institutionelle Transaktionen vorfühlen, sicherlich nicht mehr mit dieser Aggressivität wie es noch vor der Krise, also vor 2022, aber vielleicht auch noch vor Corona der Fall war, das brauchen wir auch nicht diskutieren, aber doch wieder, also sozusagen gemischte Zeichen, aber gerade für österreichische,
3:51
einheimische Developer ist einfach das Thema Liquidität ein extensuelles, das muss man klar sagen. Gerald, danke auf dieses Thema, kommen wir dann auch nachher mal zu sprechen, danke für die Übersicht, du hast jetzt gesagt, ja für die Investoren, das wird schon interessant und Markus, du bringst uns zum Einstieg sozusagen ein Beispiel mit, wir haben am Freitag unser Vorgespräch gehabt und da warst du bei einem Signing und da geht es, also es geht bergauf würdest du sagen, nach diesem Freitag. Ich bin natürlich berufsoptimist, natürlich geht es wieder bisschen besser, ein bisschen flüssiger, das ist glaube ich die Hoffnung,
4:31
die wir alle haben, es ist ein schöner Jahresstart, wenn man ein Jahr mit so einem schnellen beginnen kann, es war auch eine Projektentwicklung die da verkauft wurde, aber natürlich ist noch ein weiter Schritt zu gehen, es wieder reibungslos läuft, also das ist definitiv der Fall und was Gerald gerade gesagt hat, das kann ich unterstreichen, also was wir merken, es wird wieder deutlich ernsthafter geprüft, also ernsthaft im Sinne von, es ist nicht nur Market Research, einzelne Investmenthäuser, die schauen, was ist alles am Marken wo liegt das Preisniveau aktuell, sondern ein zielorientiertes Prüfen von Objekten,
5:12
um tatsächlich am Ende des Tages wieder zu kaufen, dass das Ganze immer noch extrem lange dauert, dass es eine Zurückhaltung gibt, dass das Preisniveau weiterhin in vielen Fällen ein Thema ist, also sprich eine Preisdiskrepanz zwischen Preisvorstellung des Käufers und Preisvorstellung des Verkäufers, das glaube ich, brauche ich nicht zu sagen, das ist natürlich so, aber vom Grundsatz her wird es wieder deutlich aktiver und das Ganze, wir haben jetzt gerade eben erst unser Investmentupdate rausgebracht, da sieht man auch wie sich das in der zweiten Jahreshälfte, also Quartal 3 und Quartal 4 schon abgezeichnet hat,
5:49
einfach mit der Anzahl der Transaktionen bzw. Dem Transaktionsvolumen. Markus, danke, du hast ja auch gesagt, du hast es ja auch jetzt erwähnt, dieses Signing am Freitag das war ja eine Projektentwicklung, das heißt, das war kein fixes Projekt, sondern, und das ist ja schon einmal ein Sprung drüber, über ein bestehendes Objekt, weil man einfach davon ausgeht dass man das entwickeln kann in der kommenden Zeit. Das ist richtig, also ich sage mal, Projektentwicklung im jetzigen Marktumfeld zu verkaufen ist glaube ich, mit einer der herausforderndsten Geschichten, weil natürlich bei einer Projektentwicklung klar,
6:30
schwören viel mehr Risiken mit der Projektentwicklung selbst, das heißt, Kostenrisiken, Exitrisiken und so weiter mit, und das ist schwierig, in manchen Fällen gelingt, Gott sei Dank, und ich glaube, das wird auch wieder stärker kommen, in der Vergangenheit war man das gerade im Wohnbereich, war das an der Tagesordnung, die klassischen Forward Funding Deals, die sind die letzten zwei Jahre praktisch verschwunden. Ich möchte jetzt nicht sagen, das kommt jetzt schnell wieder zurück, aber es geht zumindest wieder in die richtige Richtung, dass man sich auch solche Projekte ansieht und dass sie auch veräußerbar sind.
7:09
Markus, danke, du kannst natürlich von dem Signing noch nicht sagen, aber wir freuen uns auf die Pressemeldung, wenn es soweit ist. Die kommt garantiert. Wenn man darüber reden kann, um welches Projekt es sich handelt. Wolfgang, Gerald und Markus haben schon gesagt, ja, es ist die Preise, man sucht sich noch, es ist auch nicht irgendwo eine klare Tendenz, wie siehst du das derzeit, die Preise bzw. was die Bewertung, die Einschätzung der S-Klassen betrifft? Also das Positivste, wenn man das letzte Jahr abschließt, ist das, die Bewertungen die wir alle gemacht haben, tatsächlich funktioniert haben, weil es hatte genug
7:48
Transaktionen schon gegeben, vor allem bei den Immobilienfonds sind ja einige Objekte verkauft worden und es ist halt schön, es funktioniert, soll heißen, wenn man mit der Bewertung auf irgendeinen Punkt gelegen ist und das heißt, dieser Interessensausgleich zwischen Käufern und Verkäufern auch wirklich funktioniert hat. Das ist auch das, was Markus gerade angedeutet hat, das ist das, was wir sehen, eigentlich weiß der Markt genau, wo das Niveau jetzt liegt. Das wir haben es ja schon gesehen bei den Transaktionen, die passieren ja alle auf ziemlich genau dem Niveau, wo man es auch vermuten würde und die Tatsache,
8:20
dass es jetzt trotzdem so wenig Transaktionen gibt, wenn es jetzt offensichtlich tatsächlich noch ein Gap gibt zwischen den Vorstellungen von Käufern und Verkäufern, heißt ja, dass irgendeine Seite ein falsches Bild der Realität noch hat. Auf Käuferseite glaube ich nicht, dass es ist, weil dann gibt es genug Vergleichswerte, aber ich vermute doch, dass auf Verkäuferseite das eine oder andere restante Maul nach gegenüber Verkauf da ist, ob das jetzt ein Kapitallücke ist, ein Zinsdrucker, was auch immer, aber dort glaube ich hakt es noch und ich denke mir, dass da das Liquiditätsthema im kommenden Jahr doch ein
8:58
Drückenderes werden wird und dass rein daraus schon einmal ein Lückenschluss passieren wird, dass man wieder mehr normale Transaktionen sehen am Markt. Das Preisniveau selber ist genau da wo man es vermutet hat, also man hat gesehen, speziell bei den Wohnimmobilien, alles was den Neubau betrifft, der sehr stabil ist, der hat in einem ganz niedrigen einstelligen Prozentsatz halt nachgegeben, gut, nichts Schlimmeres passieren. Der zweite Verb hinkt jetzt etwas hinterher, auch klar, weil es einen Gap, wir immer schon hatten, zwischen einer Neubau- und Verb, der hat sich ja zum Schluss in der Halbphase am Markt
9:41
deutlich verringert, ja der kommt jetzt halt wieder auf ein normales Niveau, das heißt wir werden halt wieder eine Lücke zwischen 20 und 30 Prozent im Wert sehen zwischen einer Neubau und einer zweiten Verbswohnung, auch nichts Ungewöhnliches. Und im Gewerbe hat man bei uns dieses Aufwertungsrad ja nicht so intensiv gedreht wie in Deutschland, das heißt auch dort haben sich die Niveaus geklettet, wohl auch dadurch, dass wir ja diesen Wertverfall der Gewerbeimmobilien großteils durch die Inflation wieder auffangen konnten. Darum bin ich sehr zuversichtlich, dass wir jetzt genau wissen, wo das Preisniveau ist und dass man halt auf dem Niveau auch
10:20
wieder mehr sehen wird nächstes Jahr. Und Wolfgang danke und das gilt für alle Asset-Klassen, also man weiß, Shoppingcenter ist wenig Bewegung drinnen, aber wenn man jetzt einmal die Bürohäuser nimmt, dann weiß man ungefähr, wo sich das einpendeln wird, weil es ein oder wo es sich schon eingependelt hat. Stellt sich aber trotzdem die Frage, warum der eine oder andere immer noch mit zu hohen Preisen in den Verkauf geht? Eine gute Frage, ja. Also ich vergleiche das immer so mit allem, was man am gebrauchten Markt so sieht.
11:00
Man geht halt einmal in den Markt, weiß ungefähr, wo das Niveau ist und setzt dann halt einen gewissen Verhandlungsspielraum an. Das ist nichts ungewöhnliches, also jeder Markler kann ein Lied davon singen und jetzt ist halt die Frage, wie groß wählt man denn diesen Verhandlungsspielraum? Und da haben wir halt in unserer westlichen Kultur eine relativ enge Spanne, die wir da als vernünftig oder verhandelbar ansehen und wenn das außerhalb liegt, dann tun wir uns schwer damit. Und derzeit liegen aber sehr viele Angebote immer noch außerhalb. Ich glaube, ist halt einfach so eine Art, das Prinzip Hoffnung dahinter.
11:35
Man biert einmal was aus und schaut, was passiert. Im Zweifelsfall wird das Objekt wieder vom Markt genommen für einen Monat oder ein halbes Jahr und man probiert es dann mit einem niedrigen Ransatz weiter. Oder kann ja der Markus eh vielleicht mehr dazu sagen dann. Hat ja auch, dass vermutlich sehr viel, oder ein gewisser Prozent, sondern Eigenkapital drinnen steht und er ist natürlich, das ist der Teil, der natürlich sofort weg ist, wenn das Projekt billiger verkauft wird. Und jeder möchte natürlich, so wie du gesagt hast, ja Prinzip Hoffnung glaubt natürlich, dass es irgendwie noch weitergeht oder dass es trotzdem um
12:10
diesen Preis geht. Möglicherweise, Das heißt es ist eine Frage der Psyche, wenn man das so will. Eine andere Frage habe ich noch, auch noch kurz Wolfgang. Du hast gesagt, die Lücke Neubau und Zweiterwerb wird im Wohnbau zurückgehen. Da bin ich mir nicht ganz sicher, wenn das Wohnraum, wenn es vom Wohnraum her knapp wird. Naja, trotzdem. wir sehen ja jetzt schon, es war ja selbst wenn es in der Vergangenheit Phasen Mitzinger mehr oder weniger Angebotsdruck gegeben hat, gab es immer eine Diskrepanz im Preisgefüge zwischen einer Neubau-Erstbezugswohnung und einer Zweiterwerbswohnung.
12:51
Diese Lücke ist aber in der Half-Wass auf nahezu Null geschrumpft in der Zeit so um 20 21, das kann es natürlich nicht sein. Das widerspricht ja auch der Ratio, dass ich sage, wieso soll ich etwas quasi Gebrauchtes genauso viel zahlen für das Fabrik Neues. war es ja nicht. Und diese Lücke die kommt jetzt wieder zum Vorschein. Die ist auch ganz natürlich und ist auch nichts anderes als eine Marktbereinigung, die da in dem Bereich wieder stattfindet. Wolfgang, danke., Gerald, glaubst du,
13:31
haben wir jetzt noch ein Back-to-Normal-Jahr vor uns und wird das erst 20, 26 sich wieder, normal wird es eh nicht mehr, so wie es vorher war, können wir davon ausgehen, wird es nicht mehr werden. Aber was glaubst du, wie lange wir da jetzt noch diese Diskussion führen müssten? Ich freue mich natürlich immer über steuerrechtliche Fragen, man anhand von Gesetzbüchern beantworten kann. Das ist jetzt keine davon, würde ich sagen. ja, generell sicher ein Jahr Back-to-Normal, das hoffentlich positiv verläuft, haben wir mindestens noch vor uns. Also wenn es nicht noch 26 auch sein wird,
14:14
dass wir zur Konsolidierung benötigen werden. das ist einfach auch so bisschen Bauchgefühl, wenn man sich jetzt anschaut. Innovationsentwicklung, Dienstentwicklung, generell das muss man auch klar sagen, letztes Jahr Österreich war in der Rezession. Generell die Entwicklung des GDBs also da spielen viele Arbeitslosenquote, die geopolitischen Spannungen das spielt extrem viel zusammen. Irgendein neuer Konflikt, der die Inflation wieder anheizt, Lieferketten, unterbrochen werden, können da natürlich extrem viel ausmachen. Aber grundsätzlich ja, ich hoffe, 25 wird ein Konsolidierungsjahr und nein, ich glaube nicht,
14:47
dass es der Turnaround wird. Den werden wir glaube ich, erst in zwei, drei Jahren, wenn überhaupt,. Ja Depressiv, Entschuldige. Herald, jetzt hast du wieder keine steuerrechtliche Frage. Es sind schon im Augenblick sehr sehr viele Unsicherheiten im Markt, wo man überhaupt nicht weiß, wie sich das eigentlich auswirken kann. ich glaube, siehst du, dass das auch die Leute verunsichern, dass sie sagen, naja, seit gestern weht ein neuer Wind, wenn man das so will. Ich glaube, ich kann nicht jetzt schwer sagen, also mein Hauptaktienübungspunkt sind die institutionelle Investoren.
15:27
Da sieht man es nicht, die beurteilen das natürlich sehr professionell auf einem sehr globalen Niveau. Da habe ich jetzt seit gestern oder seitdem auch Trump, oder seit November eigentlich, seitdem Trump gewonnen hat dass klar war, dass wir einen neuen alten Präsidenten haben werden, keine große Änderung wahrgenommen. Also ich glaube, man setzt nach wie vor auf wahrscheinlich langsam sinkende Zinsen Ja, in vielen Zinsschritten, im Jahr 2025 und auf ein vermehrtes Investment in Immobilien. Wobei, das ganz kurz, der Wolfgang gesagt hat, da kann ich ihm nur beipflichten. Ich, die EU-Tax-on-Me und Nachhaltigkeit natürlich müssen
16:04
sich die im Preis auf jeden Fall widerspiegeln und die EU-Tax-on-Me ist ja auch gekommen, um zu bleiben. Da schreiben wir in jedes Gesetz rein. Ich meine, das ist eine Verordnung mit sehr sehr viel delegierten Rechtsakten. dass das quasi weggeht, geopolitischen Spannungen und ob Trump hier pro oder kontra diese Richtung gehen möchte, das wird glaube ich hier auf die Bemühungen in Europa, das weiter voranzutreiben, keinen großen Einfluss haben. Wolfgang, Gerhard danke. Wir kommen auf diese ISG-Digitalisierung, kommen wir dann noch bisschen zu sprechen.
16:44
Markus, wo, welchen Assetklatschen siehst du eigentlich im Anblick die meiste Bewegung? Ich glaube, eurem Investmentmarktbericht war weiterhin Büro an erster Stelle. Das wird vermutlich auch so bleiben. Siehst du, dass hinten in den weiteren Rängen vielleicht irgendwelche Veränderungen kommen könnten? Kommt immer auf die Angebotssituation an. Also Büro ist ein starker Bereich, war vor dem Hype um die Wohnimmobilien, vergangenheit, war das immer die stärkste Assetklasse historisch. Das ist immer wieder back to normal,
17:25
ist Büro wieder die stärkste Assetklasse. Der österreichische Markt im Vergleich zu vielen anderen europäischen Märkten, insbesondere der Wiener Büromarkt, ist ein extrem stabiler, gekennzeichnet durch sehr geringen Leerstand. Darum funktioniert das hier auch gut. Der Büromarkt das ist in Deutschland, in vielen deutschen Städten ganz anders. Von den Assetklassen, Büro, allerdings dort das Top-Segment, also sprich gute Lage, gute Vermietung, neues, nachhaltiges Produkt, das ist nachgefragt. Da gibt es natürlich eine Angebotsknappheit ist klar. Es funktioniert das Thema Bestandswohnen, relativ neuwertiges Bestandswohnen.
18:03
Also sprich so der Investors Darling im Wohnbereich ist so das klassische 10 Jahre alte oder maximal 10 Jahre alte Bestandswohnhaus voll vermietet, entsprechend nachhaltig ohne Gasheizung. So um das mal relativ zu machen. Logistikbereich konzentriert sich zwischenzeitlich nicht mehr auf alles, sondern ebenfalls auf den Top-Bereich. Das heißt, entsprechende Bestandsobjekte, Projektentwicklungen sind da, je nachdem wo sie gelegen sind, mitunter schwierig zu bedachten, weil sich da einfach die Vermietungsmärkte gedreht haben und es ist nicht mehr alles so leicht zu vermieten, wie es früher der Fall war.
18:44
Hotelbereich ist zurückgekommen. gab letztes Jahr die ein oder andere Hoteltransaktion. das hat deutlich zugenommen. Das wird auch weiterhin gut performen. Ich mache den jetzt einmal auf, den Hotelbegriff. Ich subsumiere da alles gewerbliche Wohnen darunter, es Student Housing, sei es Service Apartments, sei es das klassische Hotel. Also das funktioniert gut. Da gibt es auch tendenziell mehr Nachfrage als Angebot. Was man sagen kann, das, was wirklich dem Spitzensegment zuzuordnen ist, das funktioniert gut vom Grundsatz her. Erst einmal würde ich behaupten unabhängig von der S-Klasse,
19:25
alles, was da nachgelagerte Qualitätsmerkmale aufweist, sei es in der Lage, sei es im Objekt, da wird es dann teilweise schon schwieriger. Und da sehen wir natürlich eine ganz signifikante Preisdifferenz auch im Vergleich zu früher. Danke Markus. Du hast noch etwas anderes gesagt. hast gemeint, werden auch immer wieder, Objekte umgewandelt werden und neu strukturiert werden und auf diesen, also nicht finanziell strukturiert werden, sondern dass einfach die S-Klasse verändert wird und das über diesen Weg verkauft werden. Allerdings, das braucht eine Vision.
20:06
Also man muss schon eine Vision haben, die auch den Banken zu verkaufen ist. Absolut. ich sage mal, um jetzt gerade und wenn man die Nutzung ändert, dann weiß man, man redet automatisch von einer Projektentwicklung oder einer zu konvertierenden Immobilie. Und da ist es bei Weipen immer so, das, früher ausgeschaut hat, wie ein Grundstück, das auf Unterlage klassischerweise für den Einzelhandel präsidiert ist, dass es Einzelhandel wird, sondern vielleicht wenn man mit einer anderen Idee hingeht und das wird es statt Einzelhandel, ein Handwerk oder Gewerbepark, weil die Lage wie Faust aufs Auge passt oder ähnliches,
20:45
also nur um ein Beispiel zu bringen, dann kann das plötzlich einen ganz signifikanten Einfluss darauf haben, wie das Objekt mit dieser neuen Nutzungsidee vom möglichen Investor oder Entwickler gesehen wird und plötzlich funktioniert vielleicht was was vorher überhaupt nicht funktioniert hat. Das sehen wir in der Vergangenheit immer stärker. Das heißt, sind, da ist auch vom Investmentberatungsbereich auch angehalten, ein bisschen noch deutlich kreativer zu denken. Das heißt, alles aufzumachen und einmal zu schauen, wie kann es investmenttechnisch jetzt ganz losgelöst von der
21:25
Nutzung, was funktioniert. Und das versuchen wir natürlich zu tun. Das hat in der Vergangenheit oftmals geholfen, weil das, was vorher auf der Hand gelegen war von der Nutzung, hat nicht zum Verkaufserfolg geführt, sondern es war am Ende des Tages eine ganz andere Nutzung, an die man vielleicht zu Beginn noch gar nicht gedacht hat, auch der Eigentümer und Verkäufer noch nicht gedacht hat. Die Digituzentrum wird Ja auch zwangsläufig sein,? Also einerseits werden wir ja aufgrund der energetischen Anforderungen, aber auch aufgrund der regionalen und demografischen Anforderungen Immobilien haben, die den ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllen.
22:06
Also irgendwas werden wir damit tun müssen. Also jetzt wird sich die Nutzungen quasi aufzwängen. Und bekannt ist das Beispiel, wir haben da glaube ich jetzt einen ganzen Haufen Möbelhäuser, wo man sich wohl in der Nachnutzung überlegen wird, müssen wir so viele Möbelhändler jetzt nicht geben, die das füllen können jetzt. Auch da wird es ziemlich viel kreativ Arbeit brauchen, um das nach wie vor halt makkig zu machen, so eine Immobilie. Wolfgang, ist man bei dir oder bei euch schon mit zu diesen Themen gekommen? hat, ja was kann man draus machen? Oder gibt es schon Vorschläge, was man damit machen kann?
22:38
Weil Möbelhäuser in der Peripherie sind schon sehr speziell. Würde ich auch so sagen. Das hatten wir Gott sei Dank noch nicht, auch nicht in der Bewertung. Aber wir haben in Deutschland ein paar von diesen Galeriekaufhäusern in der Bewertung gehabt. Und solange die funktionieren, dann hat man ein ziemlich konsistentes Zeilengefüge, wenn man sich da etwas anderes überlegen muss. Und es gibt da jetzt die ersten die schon nachgenutzt sind von diesen Galeriekaufhäusern. Äußerst schwierig kann ich nur sagen, weil die Dinge haben also eine Dimension, die dort an der Lage wo sie stehen, so überhaupt nicht zusammenpasst.
23:14
Und da braucht man dann schon A, doch die größere Geldbörse, um sowas auf Vordermann zu bringen und B, auch wirklich gute Ideen, was man da alles einbringen kann. Sieht man ja auch bei Maria Hilferstraße, Lamar ist ein typisches Beispiel. Ich weiß jetzt noch ich habe noch nichts gehört. Weiß einer von euch, welche Pläne da vorgesehen sind? Hat man irgendwas schon gehört im Markt? ist es? Nein, okay, müssen wir es für eines der nächsten ImoLive aufheben, weil es gibt ja sehr unterschiedliche Zugänge, was man aus dem auch alles machen kann. Ich glaube aber nicht, dass es von Stumpf gekauft wurde,
23:55
ohne irgendeinem Plan dahinter, man mit diesem Projekt was man da umsetzen kann. Ja aber auf den Bin ich auch schon sehr Gespannt, Ja? Ja, das Lamar ist sicher eine große Geschichte. Vor allem es hatte noch einen Riesenhaken, man damals da,, das Stadelhuber hat man das gesagt, das ist einfach ein das ist ja logistisch, diese Baustelle überhaupt zu bewirtschaften, ja schon, das musst du ja mal gescheit anfahren, bis das Ganze überhaupt mal wieder, die Baustelle wieder in Betrieb gehen kann. Jetzt hat Gerhard eine andere Frage, es ist halb steuertechnisch,
24:35
du in den letzten Jahren irgendwie, findest du Vergleiche zwischen 2024, 2025 und den letzten Jahren oder ist das, sind diese Jahre jetzt wirklich ganz besonders? In welchem Bezug vergleiche, also steuerrechtlich oder wirtschaftlich? Ja, wirtschaftlich in allen Bereichen, was dir gerade so einfällt, bei mir, ich sehe ja schon, wir, ich sehe für mich, dass die Themen, über die wir schreiben oder über die ich schreibe, dass sich die schon in einer gewissen Weise verändern,
25:17
es ist sehr interessant. Ja, ja ja ja das stimmt, also ich glaube die große Weichenstellung, also die große Weichenstellung, Marktimpulse der letzten Jahre, war zu meinen sicherlich das Thema KI, dass das ganz klar dass überall mittlerweile genutzt wird, in mehr oder minder unterschiedlichen Ausprägungsformen, dann natürlich das Thema Green Deal, warum auch nicht, mit allen Ausprägungsformen, jetzt uns hier auch in der Technik beschäftigen, in der Wertentwicklung, in der Bewertung, in der Transaktion und ich glaube, das wäre es jetzt mal so ganz kurz zusammengefasst meine vielleicht doch ein ganz
25:55
kurzer Side Step noch zu meiner eigentlichen Profession, zum Steuerecht. Da hat sich, würde ich jetzt sagen, nicht irgendwo der große Wurf abgezeichnet und ich glaube, man braucht auch, wenn man jetzt auch schaut, was hier alles geplant ist, die große Sorge haben, ich glaube Standardpolitik, Lohnnebenkosten, das hat man sehr wohl im Blick, dass das sehr, wichtig ist, also jetzt nicht unbedingt eine Erhöhung der Corporate Tax oder eine Erhöhung von Lohnnebenkosten, ich meine, das sind natürlich jetzt für die Mehrheit der Bevölkerung schon auch einschneidende Kürzungen notwendig das muss man sagen,
26:33
Stiefer-Klimaponus und einige andere und gerade jetzt mit Blick auf die Immobilienwirtschaft, ich meine, das kann da vielleicht noch ein bisschen Grundsteuer, Anpassungen, Fragezeichen und ich glaube, was jetzt auch hier publiziert wurde, die Grundwerbsteuer beim Share Deal, ja, wird vielleicht ein bisschen die Transaktionsstruktur verändern, aber jetzt nicht den Immobilienmarkt landen. Also von daher glaube ich, man durchaus ein bisschen entspannter auch mal in die Immobilienzukunft Schauen. Also diese Veränderungen, was den Stauern betrifft, wird nicht so extrem sein wie eine andere, die du gerade angeschnitten hast, nämlich die KI,
27:07
du hast im Vorgespräch ein ganz interessantes Thema gebracht, du hast ja gesagt, hat einen Vertrag bekommen, 50 Seiten in russischer Sprache und das liest sich ja innerhalb von zwei Minuten glaube ich, in eine Übertragung. Also ganz großartig, ich muss dazu sagen, also ich nutze jeden Tag, ohne hier Werbung zu machen, es gibt ja viele unterschiedliche Plattformen dafür oder Tools, ich nutze DeepL wirklich sehr gerne, wenn ich sehr viel Auslandsbezug habe und da kann es schon mal sein, ein Vertrag auf chinesisch oder russisch daherkommt und früher musste man den von einer Mitarbeit übersetzen lassen, das hat einen Tag gedauert oder die
27:44
wesentlichen Punkte rausschreiben lassen und jetzt kann man einfach das nackte PDF nehmen, hochladen in zwei Minuten oder eine Minute oder fünf Minuten später, bekommt man eine übersetzte Version, die man sich auch noch in Word anzeigen und runterladen kann. Also aus meiner Sicht eine unglaubliche Erleichterung und die macht ja auch Sinn, weil stupide Tätigkeiten zu digitalisieren macht ja total Sinn und also ohne jetzt die Übersetzung geringschätzend zu holen, es gibt sicher spannendere Themen. KI auf jeden Fall, Markus bei euch, auch KI wird das 2025 großes Thema werden und in welcher Form? Die KI ist natürlich auch bei uns ein Thema,
28:26
also wer stimmt wenn nicht, natürlich verwenden wir das auch, um uns Themen zu einfachen, wir beschreiben viel, es gibt Lagebeschreibungen, solche Themen, das kann man natürlich damit ganz gut machen, es gibt aber auch durchaus Themen, da kann man die KI noch nicht, oder Gott sei Dank, sonst sind wir irgendwann überflüssiger, kann man es noch nicht einsetzen, es ist natürlich so gerade wenn um irgendwelche sei es Übersetzungsthemen, wie der Gerhard gesagt hat, sei es sonstige Erklärungsthemen und so weiter, wenn es darum geht, da kann man das natürlich ganz effizient einsetzen, sich Zeit sparen, das tun wir natürlich auch,
29:10
wir tasten uns immer so ein bisschen, so ein Stück weit nach vorne, was geht noch und was ist möglich und das geht ja bis zur Bildbearbeitung und so weiter also wir versuchen das schon, da so die Grenzen auszutesten, die für uns halt nützlich sind und ich glaube das ist auch wichtig und sollte man machen, damit man möglichst effizient ist, weil natürlich sind wir alle bestrebt, so effizient wie möglich zu arbeiten und Dinge, die jemand anders, wie in dem Fall die KI, schneller kann, da greift man natürlich gern drauf zurück. Markus, danke, also auch in dem Punkt, Wolfgang, du likest dich immer dazu, bisschen weiter vorauszudenken,
29:50
wie siehst du das mit der KI so in den kommenden Jahren, vielleicht nicht nur speziell was euer Geschäft betrifft, Wir in der Immobilienbranche sind jetzt nicht wirklich die großen Innovatoren, was den technischen Fortschritt betrifft, denn wir bauen immer noch wie vor 100 Jahren. Wir nutzen das also muss man jetzt sagen, kaum tatsächlich, wenn wir das brauchen dann bei Recherchetätigkeiten, das hilft doch, wenn man größere Datenmengen einfacher verarbeiten kann. Wir haben es auch manchmal ausprobiert in Bezug auf so konkrete Baubeschreibungen oder Bauwerksbeschreibungen, ist katastrophal schiefgegangen, hat geklingelt,
30:30
wie wenn ein 7-jähriger einen Aufsatz schreibt, das wird das nichts. Aber wie gesagt, überhaupt aus Recherchetätigkeiten sind wunderbar, dafür ist es ja auch gedacht, um große Datenmengen zu bewältigen. Ich bin nur insofern skeptisch, weil bis jetzt hat jeder von uns immer sein eigenes Gehirnschmalz eingebracht und hat damit also was bewegt und jetzt gibt es die KI, die das Ganze zusammensammelt und dann weiterverarbeitet. Bloß die Fragestellung wenn wir jetzt alle weniger denken und die KI mehr macht, von wem lernt denn dann die KI in der Zukunft? Das ist eine Fragestellung die ich noch nicht
31:05
zufriedenstellend beantworten konnte. Ich würde sagen, das ist in der Tat gefährlich. Ich nutze ja manchmal Chat-GDP auch, weil ich habe drei Töchter und wenn eine meiner Töchter kommt und ich, jetzt hilf mal bei einer Mathematik-Hausübung und das sind ja manchmal knifflige Beispiele mittlerweile auch schon dabei. Aber auch gesehen, lineare Gleichungen, so simpel es ist, das schaffe ich jetzt auch noch, und Chat-GDP schafft es nicht. Also wenn ich auf X ist gleich zwei komme, das Lösungs, sagt X ist gleich zwei, Chat-GDP X ist gleich 31 und wir fragen uns verdammt wie kommt der drauf. Also von daher,
31:41
Alles haben wir nicht Nehmen, was da rauskommt. Es wird interessant. Also die KI wird sicher einer großen, man kann es auch überhaupt noch nicht abschätzen. erst ein Bruchteil von dem, was in Wirklichkeit möglich ist. glaube auch, irgendwo haben sie jetzt noch einen Quantencomputer oder einen Quantenchips entwickelt und das scheint sich noch einmal auf eine weitere Ebene zu heben. Also ich glaube, da haben wir noch einiges vor uns, aber ein anderes Thema noch, was der Wolfgang du hast es gerade angeschnitten, hat gesagt, wir bauen noch immer wie vor 100 Jahren. Ja, das ist so.
32:21
glaube so, dass sich da aufgrund der nächsten Jahre irgendwo auch sich was verändern wird, neue Entwicklungen kommen, so wie beim Autobau zum Beispiel, wobei… Ja, Also ich habe immer noch die Hoffnung, dass wir innovativer sind als die Autobauer. Mal schauen, ob diese Rechnungen in den nächsten Tagen aufgehen werden. Die ersten Ansätze sehen wir jetzt schon. Wir kriegen ja jetzt in Kürze in Wien noch einen Holzhochhaus mit so knapp 100 Metern. Das könnte dann wieder ein ziemlicher Schritt nach vorne sein. Ich habe jetzt in Deutschland ein paar Holzhybrid-Hochhäuser schon angeschaut, also auch Bürohäuser.
33:00
Ja muss man sagen, ist jetzt natürlich noch kein reiner Holzbau, aber doch schon ein ganz vernünftiges Verhältnis aus Stahlbetonanteilen und Holzanteilen. Und meines Erachtens muss da was weitergehen, weil wir werden uns nicht gerade in Bezug die Nachhaltigkeit, werden wir uns die bisherigen Bauweisen nicht leisten können. Also ein Stahlbeton, Skelett hinzugießen und dann außen den Matten drauf zu kleben und überall dort wo man eine Leitung braucht, dann noch ein Loch wieder rein zu machen. Das kann es nicht sein in Zukunft, weil das ist also sehr weit entfernt von nachhaltig. Und ich denke gerade da wird diese Holzmodul-Bauweise,
33:42
oder von mir aus auch diese Holzhybrid-Bauweise, wenn man also höhere Höhen braucht, da sollte man doch schon mehr sehen da vorne. Das erste werden wir ja in absehbarer Zeit bekommen und ich bin sehr neugierig wie das einschlagen wird. Wie schaut das eigentlich dann mit der Bewertung aus, wenn das Holzhybrid ist, oder siehst du, dass sich das schon Richtung je mehr Nachhaltigkeit drinnen steckt, desto besser? Also ich könnte jetzt nicht sagen, ja, weil es Holzhybrid ist, ist es um 10 Prozent mehr wert. Nein, das ist humbug so was. Aber was man schon sehen kann, und das sehen wir aus den Objekten die wir schon länger
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begleitet haben, die Vermarktung, nämlich auch die Vermietung der einzelnen Berufsflächen da drinnen, ist deutlich leichter und findet auch auf einem dezent höheren Niveau statt als von einem konventionellen Haus. Wir wissen, dass wenn wir in Deutschland zwei so Gebäude nebeneinander stehen haben und daher genau abkitzeln kann, wie lange braucht man für die Vollvermietung und was kriegt man links, was kriegt man rechts quasi dann vermieten, das sind jetzt keine Welten auseinander. Aber ich glaube, dass es auch gar nicht darum geht, ob ich jetzt um 20 Cent am Berat mit der Mehrmiete kriege, sondern die Frage wird sein,
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brauche ich zwei Jahre für die Vollvermietung oder brauche ich sechs Monate für die Vollvermietung und dort wird wahrscheinlich der Vorteil dann drinnen liegen. Natürlich kann ich so ein Objekt dann auch leichter vermarkten, wenn es mal gefüllt ist. Weil du natürlich auch, weil auch die Firmen andere sind, die reinwollen, weil sie natürlich auch ESG-mäßig versuchen, so nachhaltig wie möglich zu agieren und natürlich dann den Voll-Zybrid-Bau vorziehen. Ja wenn ich heute eine Gewerbeimmobilie auf den Markt bringe, wo ich großflächige Einheiten drinnen vermieten muss, dann spiele ich natürlich in einer internationalen
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Liga bei den Mietern und die haben halt oft schon recht strenge Vorgaben, wenn sie sich neue Objekte suchen, gehen natürlich dann bevorzugt in die neueren Objekte und dann habe ich natürlich das Nachsehen, wenn ich das nicht bieten kann. Danke, Wolfgang, aber große Frage, Gerald, ESG omnipräsent, gar keine Frage, aber wir haben auch noch immer, wir haben weiterhin große Herausforderungen, 2025 wird nicht so leicht werden. Wird ESG glaubst du, omnipräsent bleiben oder werden wir da ein bisschen zurückfahren? Also wie wir es zuerst schon gesagt haben, das ist jetzt natürlich eine sehr subjektive Wahrnehmung,
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aber den Kurs, die EU im Green Deal eingeschlagen hat, kann ich mir jetzt nicht vorstellen, dass die EU den verlässt, weil ich meine, schon vorher war China der größte Produzent von Treibhaus- und CO2-Emissionen, unabhängig davon, was die USA macht, könnte ich mir jetzt nicht vorstellen, dass EU irgendwas dazu veranlasst, hier ein bisschen mehr auf die Bremse zu drücken. Es ist natürlich eine gewisse Divergenz, wenn der Markt schwächelt und man packt dann noch einen strengen Kurs zur Einsparung der Emissionswerte drauf. Muss man schauen, wo da das Optimum ist, zum Teil wird es ja auch schon aufgrund von
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Umsetzungsproblemen ist ja auch schon zu Beginn verschoben worden, also wir wollten ja schon 24 haben, dann ist es ja auf 25, 26 gegangen, vielleicht verliert es ein wenig an Dynamik, aber die Kontinenz wird ganz sicher bleiben, die ist ja auch gescheit, muss man ja auch klar sagen. Ich glaube ja auch, die, dass mit Nachhaltigkeit, das ist gar keine Frage, aber es ist immer wie sehr du das versuchst, jemanden zu oktroyieren oder wie sehr du versuchst, Ganze in eine, die Leute zu motivieren und Wolfgang, hast ja gesagt, das ist mit der die Nachhaltigkeit, ISG, so stark ist es eigentlich mit Finanzierung verknüpft,
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aber eigentlich hätte man das anders aufziehen können. Naja, das Thema wird sein, alle diese Vorgaben und Ideen zum Green Deal sind in einer Zeit geschaffen worden, es der Wirtschaft extrem gut gegangen ist, in der Bogenphase, da war genug Geld da, da kümmert man sich auch gerne um solche Agenten, jetzt haben wir aber genau das Gegenteil davon, das heißt also die Firmen kümmern sich quasi in ihrer eigenen Bedürfnispyramide erst einmal ums Überleben zum Teil, dann ums Gewinn machen und dann wird man sich wieder um ESG kümmern, das heißt ich glaube, deswegen, diese ESG-Dema, das wird schon omnipräsent bleiben aber es
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wird wohl in der Hierarchie etwas nach unten wandern, das soll heißen, also die Firmen werden sich vordrig um andere Dinge jetzt kümmern und natürlich der größte Druck dabei kommt immer von der Finanzierungsseite, weil überall dort wo man halt in der Wirtschaft Geld braucht, werden die Banken Vorgaben haben und Vorgaben machen und denen wird man nachkommen müssen, nur bin ich halt skeptisch, ob man dieses komplexe Thema wirklich mit Regeln, mit Verboten und mit Vorgaben lösen kann, weil in Wirklichkeit, wenn wir es nicht denken und nicht leben, dann passiert da nichts dazu Und dann sind wir auf der Verliererstraße damit.
38:40
Ich wollte noch ganz kurz noch ein, vielleicht zwei kleine Hinweise, ich meine was man natürlich schon sieht, wir ja verpflichtet, jetzt ab 25. Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen, natürlich der Wille, freiwillig schon einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen, der auch mit Kosten verbunden ist, der noch nicht notwendig ist, der noch nicht geprüft werden muss, der ist natürlich jetzt nicht ganz so groß in der Krisenzeit, das muss man sagen und zum anderen vielleicht jetzt global gedacht, Green Deal, ein Finanzierungsinstrument des Green Deals ist natürlich auch die staatliche Förderung und wenn der Staatshaushalt
39:17
nicht qualanziert ist, wenn ich ein offenes Defizit habe und einspannen muss, dann muss ich auch die Förderungen zurückschrauben und das verlangsamt automatisch natürlich die Weiterentwicklung der zum Beispiel Ausstieg aus Öl, Ausstieg aus Gas, also all das, was hier nicht gefährdet wird. Das ist ein gewisser logischer Automatismus und von daher wird es wahrscheinlich auch der Praxis ganz klar verzögern, aber auf der anderen Seite natürlich Banken liegen in der Bewertung schon großen Wert auf die nachhaltige Bauweise der Immobilie, auch das ist ein Faktum. Markus, deine Meinung dazu? Thema Nachhaltigkeit ist natürlich wichtig,
39:57
komme immer darauf an, was für eine Ausprägung, Ideologie ist gut, man muss es sich aber auch leisten können. glaube, das bringt es für mich so bisschen auf den Punkt. Es wird sowieso nachhaltig werden, ich glaube, dass wir noch sehr viele Ideen finden werden, sehr viele Möglichkeiten, auch was Energiegewinnung oder so betrifft, aber es ist halt im Augenblick aufgrund der ganzen Situation schon sehr angespannt und in der Bedürfnispyramide ist das ISG, das ist eben ganz an der Spitze, so wie Gerald gesagt hat, wenn es der Wirtschaft gut geht, dann kann man natürlich sich leicht über solche Themen
40:37
unterhalten oder Pläne einführen oder wie auch immer. Ich glaube, dass es noch einmal um zwei drei Jahre verzögert wird, bis man sieht, dass man das tatsächlich vielleicht großflächig in Europa umsetzen kann. Ist das eigentlich, Markus, in Deutschland großes Thema oder sind das auch so wie wir, im Augenblick geht es eher darum, das ganze Werklamm laufen zu halten? Das ist überall das gleiche Thema, egal ob in Deutschland oder in Österreich, man muss sich immer anschauen und da kann wahrscheinlich der Gerald ein Lied auch davon singen, für ein, sag mal,
41:17
alle Nachhaltigkeit ist gut, nachhaltiges Bauen, alles top und überall der Chor, aber was da für ein wahnsinnsirrwitziger regulatorischer Aufwand dahinter steckt, das ist ja eigentlich das Irrsinnige. Es gibt, wenn man mit den großen Unternehmen redet, es gibt ganze Abteilungen, die aus dem gestampft werden, die sich nur damit beschäftigen, irgendwelche ISG-Reports, Nachhaltigkeitsberichte und so weiter, also Riesenwirtschaftszweiger da kann man viel Geld damit verdienen natürlich, aber es ist ein ölwitziger Aufwand und diese ganze Regulatorik was da drumherum passiert,
41:58
ist natürlich ein purer Wahnsinn, dass es einen guten ideologischen Grund hat, warum, aber die Frage ist, setzt man es richtig um? Das ist genau das, ich zuerst gemeint habe, mit dem verkehrten Zugang. Wirklichkeit, wenn man ganz ehrlich ist, jedes Unternehmen wird versuchen, sein Geschäft so zu machen wie bisher und dann schauen wir wie wir das ISG-Thema da reinbringen, da hakt es schon mal es schon mal verkehrt, weil wenn ich nicht Sachen neu denke und anders anpacke, werde ich das Thema nie erreiten und das ist genau der falsche Zugang. Wenn wir jetzt schon so weit wären, dass wir neu denken und Sachen anders anpacken,
42:38
dann würden wir das extreme Regulatorium nicht brauchen, sondern das Regulatorium brauchen wir ja, damit es uns quasi in die richtige Richtung zwingt, endlich einmal nachhaltend zu denken und dieses Regulatorium das wird noch viel schlimmer im Endeffekt, weil man versucht, das auszugleichen, woran es beim Menschen fehlt, an der Denkweise. Da gebe ich dir vollkommen recht und jetzt leben wir in einer globalen Welt und überlegen mal, was jeder vernünftige Unternehmer macht, wir reden vom Green Deal der EU, das heißt, in der EU hast du Wettbewerbsnachteile gegenüber von anderen Destinationen, jeder vernünftig denkende oder viele der vernünftig
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denkenden und wirtschaftlich denkenden Unternehmen, was machen die, die verlagern sich ins Ausland das sind wir noch unnöcher und das ist glaube ich nichts, im Sinne von uns allen ist, also von daher gibt es ganz, ich glaube, das könnte man Stunden und Tage und Wochen lang diskutieren, aber das ist halt so ein Punkt, man darüber nachdenken muss, was will ich diesem Nachhaltigkeitsgedanken vielleicht opfern. Ich sehe das nämlich, so wie der Wolfgang gesagt hat, glaube, man das, jetzt ist es natürlich spät, aber wenn man das rechtzeitig schon vor ein paar Jahren anders implementiert hätte, nämlich versucht in die Köpfe der Leute reinzubringen und
44:01
das geht ja bei anderen Themen sehr wohl auch, man muss das ja nur lang genug machen, dann hätten wir vielleicht dieses Problem, dann bräuchten wir auch tatsächlich nicht so viele Regulatorien, wie es jetzt notwendig ist und was ja auch ein komisches Thema ist, dass man das genau über die Banken spielt, dass man sagt, dass man es genau über diesen Punkt des Geldes spielt, da kriegt es dann ein Geld, wenn ihr diese ganzen Sachen einhaltet und damit schaffst du schon einen großen Druck, Gerald, du warst Nicht am Luftdruck. Nein, ich wollte nur sagen, das ist natürlich jetzt vor der Krise sehr sinnvoll gedacht,
44:37
jetzt in der Krise absolut wirklich. Und am Ende des Tages wird es das Geld auch wieder regeln, weil wenn es die Förderung und du Gerald, glaube ich hast es gesagt, wenn es die Förderungen nicht mehr gibt, die das Ganze finanzieren, dann wird das Geld das Ganze auch wieder regeln Du brauchst den staatlichen Haushalt und du brauchst natürlich auch die privaten und da steht ja in dem Taxon wie, wo drin, Positionspapier, wo dann die Uwe auch beschreibt, was sind die Hintergedanken, was sind die Ideen und wie kann man das umsetzen, man sagt, na gut, einen Teil können die Staaten dazu beitragen, aber einen anderen Teil muss quasi auch von privaten kommen
45:13
und also von daher muss der Staat aber auf der anderen Seite immer auch mitmachen, Stichwort Kesseltauschprämie, was auch immer, mit Förderungen hier das voranzutreiben. Also spannendes Thema momentan glaube ich, um zu aller geringste Sorge, aber nicht die allergrößte zumindest, wichtig glaube ich, ist, dass ja jetzt momentan auch noch wieder überleben und wir 2025 nicht so viele Konkurse sehen wie 2024, wobei da bin ich jetzt nicht so optimistisch, dass es an dieser Front so viel anders laufen wird. Glaubst, dass es so weitergeht? Also 2025 glaube ich schon noch mal, also glaube die falsche Statistik geht ja auch davon aus,
45:53
dass das Krisenjahr 2024 von der Anzahl der Konkurse auch 2025 noch mal wiederholt, vielleicht mit einer leichten Besserung gegen Ende hin, so wird das Quartal möglicherweise, und ich meine der Hintergrund ist natürlich klar, jeder, jeder ich bleibe jetzt mal beim klassischen Immobilien-Developer der jetzt in diese Krise reingestoßen wurde, wie wir alle, hat natürlich die klassischen Themen Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung kann ich natürlich ganz gut in den Griff bekommen, mit Standstill vereinbaren und auf der anderen Seite, die laufen irgendwann auch mal aus,
46:25
wenn ich einen großen Bestand an Immobilien, an Rohstoffimmobilien, den ich developen möchte, mit Schleppe, auch dafür muss ich Zinsen bezahlen, es sind vielleicht dann doch Immobilien, wie ihr gesagt habt, Max und Wolfgang, die weniger Fantasie haben, die ich umnutzen muss, das ist ja alles nicht eingepreist und von daher glaube ich schon, dass wir auch 2024, als allein schon in Österreich durchaus noch einige große Insolvenzen sehen werden, leider. Betrifft aber nicht nur Immobilien, also allgemein war das jetzt oder Immobilien Betrifft natürlich alle, wir haben immer so das Gefühl, die sozusagen Insolvenzwelle hat jetzt
47:00
in der Immobilienbranche mit Zigna was auch immer begonnen, betrifft, betrifft sich natürlich in viele Bereiche hinein. Immobilien sind natürlich prädestiniert, die wie die Industrie sehr anlangintensiv ist und da einfach sehr viel Geld für Sachenlagevermögen ausgegeben werden muss, das natürlich je nach Nutzung, Auslastung und Entwicklungsidee extrem teuer ist bei den Steigernzinsen. Ja, war es leider auch noch ein Nachteil oder Vorteil, aber der Wolfgang hat das glaube ich im Vorgespräch gesagt, Immobilienwirtschaft ist eine kleine, aber die Auswirkungen sind enorm, weil das einfach eine irrsinnige Breitenwirkung hat bis hin
47:35
sage ich jetzt mal zum letzten Klobesen. Ja, natürlich, also wir als Immobilienbranche, die Tatsache, dass wir uns eh schon untereinander kennen, zeigt ja schon mal, wie klein die Branche ist, aber tatsächlich hat die natürlich eine enorme Wertschöpfung und nicht nur die direkte Wertschöpfung, sondern alles, was damit dann zusammenhängt. ich sage jetzt mal, bin zum kleinsten Elektriker oder Hilfsarbeiter, der da dranhängt an den ganzen Gewerken, ist die Wertschöpfung eine enorme. Natürlich ist das aber natürlich auch dann der richtige Hebel zum Ansetzen, wenn ich sage, wie schaut es jetzt aus mit Nachhaltigkeitsaspekten und
48:10
so gesehen ist es klar, dass man sich natürlich die Immobilienbranche da raus sucht, weil die ist halt für den Großteil der Emissionen beim Baum verantwortlich. Ja, sie ist, das ist schon klar, aber es hat ja auch so, wenn ich mal jetzt vielleicht ein übertriebenes Beispiel mit dem Klobesen, aber es geht ja bis in die Einrichtungshäuser, das bricht sich herunter, ja, bis zur Bademate mehr oder weniger. Ja klar, also kann man ja schauen, wenn man sich anschaut im Zuge der Signi Insolvenz, wie viele Projekte da drinnen waren, was da an Nutzfläche jetzt nicht entwickelt wird dann kommt man schon mal vor ein tausend Kücheneinrichtungen,
48:50
die jetzt nicht passieren, weil halt ein Developer in die Insolvenz geschlittert ist. Ja, Gerald? Entschuldigung, wenn dazu vielleicht noch ganz kurz ergänzend, das gibt Wolfgang 100% recht, das denkt man eigentlich gar nicht. Ich bin schon zu Beginn Ende 2022 auch mit einem internationalen Bodenhersteller mal bei einer Konferenz zusammengesessen. hat gesagt, naja, ich habe jetzt die Produktion schon extrem runtergefahren und gesagt, warum denn jetzt schon oder wieso? Dann hat gesagt, naja, jetzt wird mal einige Zeit lang gar nichts gebaut und bis jetzt wieder jemand kommt und einen Boden verlegt,
49:29
muss mal wieder eine Zeit vergehen. Das heißt, da stellt man sich jetzt nicht so betrachtet auf ein paar Jahre Stillstand ein und ist de facto so. das geht jetzt eben vom Boden bis Elektrik bis die ganz zulieferten Dienstleistungsfirmen, das hat eine unglaubliche Breitenwirkung. jetzt nicht ad hoc parallel im Kopf, wie viel Anteil die Immobilienwirtschaft am Piep hat, aber es ist glaube ich, kein unbedeutender. Schaut Es kurz nach. Ah ist in Ordnung. allem, wie gesagt, bricht sich auch immer weiter runter. Wir haben aber natürlich noch eine andere Herausforderung in Österreich zu bewältigen, wir noch immer keine Regierung.
50:07
Die haben gesagt, naja, ISG, Green Deal, muss auch sehr, könnte auch, der Politik kommen oder von Seiten des Staates irgendwie mitgetragen werden, die Kosten mitgetragen werden. Möcht sich irgendwer äußern, was sonst muss ich mich äußern, nein, was wir, was wir uns erwarten von einer fünftigen Regierung, was wir positiv. Also ich kann mich gut erinnern an die nicht die letzte Wahl, sondern die davor schon, wo der Herr Filzmeier mal vorgetragen hat in der Immobilienbranche, warum Dinge passieren,
50:47
warum Dinge nicht passieren. Und er hat eine sehr gute Grundlagenarbeit dazu gemacht. Er hat gesagt, wenn man die Leute befragt und man schaut dann, was ist den Leuten wirklich wichtig, dann war Wohnen damals an der elften Stelle in dieser Prioritätenliste der Leute. Und er hat ganz einfach gesagt zu den Anwesenden damals, ich setze an der elften Stelle und das ist es, das heißt es gibt zehn andere Dinge, die die Leute stärker interessieren als eure Branche und so läuft es dann halt auch bei den Wahlen und so laufen halt dann auch die Prioritäten und ich glaube es wird diesmal nicht viel anders sein.
51:22
Das heißt, wenn die, wenn es weiterhin an zehntelfter Stelle ist, wird auch von den Prioritäten, ja was ist denn dann an erster Stelle, das würde ich mich ja fragen, weil Wohnen ist schon von der Pyramide eines der wesentlichsten Themen. Ich weiß jetzt noch ganz genau, dass es die elfte Stelle war, ja gut, vielleicht zumindest auf der siebten, auch egal, aber das heißt es gibt immer noch viel viel mehr an anderen Themen, was den Leuten wichtiger ist und klarerweise kümmert man sich um den natürlich zuerst dann. Wolfgang, danke, wir, ja ob sich der Steuer herumreißen lässt das ist natürlich
52:04
immer so eine Frage, aber ein Thema noch, Markus würde mich interessieren, war es ich glaube es wird so sein, ich war schon überzeugt vor eineinhalb Jahren davon, es, rückt man irgendwie enger zusammen, versucht man diese wirtschaftlichen Schwierigkeiten noch irgendwie auszugleichen mit einem stärkeren Miteinander? Ich glaube das liegt auf der Hand, Immobilienbranche, egal was es ist, das heißt die Vermittler, die Berater, die Projektentwickler, die Käufer, Investoren, das ist ja, in Wahrheit ist es ja eine kleine Welt und man kennt sich,
52:46
von daher, man rückt natürlich zusammen, jeder der dort aktiv ist eine gewisse Zeit und sich auskennt, der weiß natürlich auch um die Sorgen des anderen, das ist auch klar, dass man da zusammenrückt, ist glaube ich selbstverständlich, dass es immer in schwierigen Zeiten so und soll auch so sein, nur durch reine Zusammenrücken kann man vielleicht beim einen oder anderen helfen oder verzögern aber ganz lösen kann man es halt auch nicht, weil das sind halt einfach Rahmenbedingungen, die von außen auf obdruiert sind, aber natürlich, also ich glaube wir sind, das ist eine Branche,
53:27
man kennt sich, man unterstützt sich, aber nur vom Zusammenrücken wird es halt auch nicht besser. Markus, danke, noch eine Frage, ganz was anderes, Gerald. Nein, bitte,. Du wolltest was sagen. Nein, nein, ich falle dir nicht ins Wort, das kann ich nachher auch Fragen. Nein nein, die Frage hat mit ganz was anderem schon zu tun, die schließt, dein Wurscht, was du fragst, schließt sicher besser an als das, was meine nächste Frage Ist. Bin ich mir nicht sicher, ja, nein ich wollte nur generell fragen, sozusagen an die Zuschauerinnen und Zuschauer, was sie sich vielleicht für eine der folgenden Diskussionen
54:01
oder generell was bewegt erwarten würden, also vielleicht irgendwie könnte auch gerne jemand in den Chat schreiben oder sagt, naja, das treibt mich herum, das wäre jetzt ein interessantes Thema, gerne mal ein EmoLive Format oder was eigentlich sonst beantwortet haben möchte, ja, das wäre mir nur ein Anliegen, dass man einfach auch vielleicht hier nochmal alle mehr noch kurz mit einbezieht und sagt, gut, ist denn euer Thema, ja weil wir sitzen alle im gleichen Boot das ist ja unbestritten. Gerald danke für die Werbeeinschaltung, ich will es gleich weiterführen, ja. Namen von EmoLive. Im Namen von EmoLive und von der TPA, nein,
54:36
ein sicher entspannendes Thema. Ich glaube auch dass wir uns in den nächsten Monaten und Jahren werden sich noch einige Themen stark verändern. Ich sehe das ja auch, wenn ich mir das anschaue, wir haben im April oder im April 2020 mit EmoLive begonnen, was wir da teilweise für Themen haben, gehabt haben, was wir jetzt für Themen haben und wie gesagt, wenn Sie andere Interessen hätten, wenn Sie eine Runde gerne hätten, mit bestimmten Themen, die wir diskutieren sollen, wir philosophieren auch gerne. Das möchte ich dazu sagen, ich neige dazu, aber das hat jetzt mit EmoBilen weniger zu tun.
55:17
Aber Gerald, meins ist doch noch eine Spur weiter weg und ich wollte den Wolfgang noch fragen, großes Thema Wolfgang noch nächstes Jahr, nächstes Jahr heuer ist das natürlich, Kim-Verordnung fällt, wie wird sich das auf den Wohnungsimmobilienmarkt auswirken? Ja, meine meine, dazu kennst du ja, ich glaube, Ist ein Schwaches Aufbutschmittel wird es Sein, Die Kriterien von den Banken werden sich nicht ändern, die hätten A, gern Zinsen, B, ihr Geld wieder zurück, also das hat sich am Bankgeschäft noch immer nicht verändert und die paar Ausnahmegenehmigungen,
55:58
die die Banken gemacht haben oder hätten machen können, die können sie jetzt halt leichter machen, aber ich glaube nicht, dass es an den quasi Richtlinien der Kim-Verordnung gelegen hat, sondern am wirtschaftlichen Umfeld generell, also es sind halt wahnsinnig viele Sachen finanziert worden vorher, deswegen, weil das Geld nichts kostet, jetzt kostet das Geld wieder was, das war aber auch immer schon so vorher, dass Geld etwas gekostet hat, wir waren halt einfach nur jetzt 10 15 Jahre verwöhnt und wenn ich 10 15 Jahre verwöhnt bin, tue ich mir wahnsinnig schwer, wieder zum Normal zurückzukommen und ich glaube,
56:34
es geht nur darum, dass wir wieder zum Normal zurückkommen, wir wissen, wenn ich mehr eine Immobilie leisten will, dann muss ich damit rechnen, dass ich 5 Prozent an Zinsen zahle, über 20 Jahre, wenn ich mir das dann leisten kann, dann mache ich das Ganze, wenn ich damit spekulieren muss, naja, gut, vielleicht sind die Zinsen in drei Jahren wieder und ich brauche nur mal ein Prozent oder zwei Prozent zahlen, dann geht sich das vielleicht aus, das ist nicht die Basis für ein Kreditgeschäft. Vor allem nicht auf so lange Zeit, das heißt, du erwartest, dass die Banken trotz Wegfall der Kim-Verordnung weiterhin
57:08
sehr vorsichtig sind in der Kreditvergabe. Ich glaube nicht, dass sie besonders vorsichtig sind, die wollen einfach nur drauf schauen, dass sich der Kunde das auch wirklich leisten kann und wenn er sich das mit einem Zinssatz zwischen ich sage jetzt plakativ, vier und fünf Prozent, weil dann haben wir halt ein Euribor, der von mir zwischen zwei und zweieinhalb steht, die Banken mal auch was verdienen, also müssen wir zumindest unter Kante vier Prozent rechnen auf längere Frist jetzt und wenn ich mir diese vier oder vier und halb Prozent langfristig leisten kann, dann wird die Bank den Kredit schon hergeben.
57:40
Wenn das nicht sichergestellt ist, dann hilft es auch nichts, wenn ich die Laufzeit auf 70 Jahre ausdehne oder sonstiges, das wird halt einfach nichts. Wolfgang, danke., dann wolltest du noch was sagen, Gerald, Oder? würde nur ergänzen, ich meine, die FMA hat ja auch ganz klar dazu gesagt, dass sie die Einhaltung der Kriterien der Banken sehr genau prüfen wird, was natürlich auch heißt, wie der Wolfgang sagt, ja, das wird jetzt kein großes Doping sein, also der Effekt wird glaube ich sehr viel weniger sein, als wir uns alle erhoffen, vielleicht. Wobei wir natürlich auch relativ wenig Wohnprojekte auf
58:18
den Markt bekommen,, ja, das ist ja auch ein Punkt mit den Wohnprojekten, meiner Meinung nach den man ja überhaupt ganz schwer einschätzen kann, wie es draus wird, dass wir einfach zu wenig Wohnraum haben, das ist schon klar, aber wie sich diese ganze Kette dann weiter fortsetzen wird, das finde ich ist zum Beispiel etwas, wo ich auch das Gefühl habe, dass viele nicht wirklich gerne hin denken wollen. Ja ich hätte auch noch keine Idee, wenn ich sage, wir haben jetzt zwei Jahre nichts gebaut, jetzt bauen wir noch zwei Jahre nichts, dann haben wir vier Jahre nichts gebaut, dann brauchen wir auch ein bisschen,
58:58
bis die Projekte wieder soweit sind, also haben wir jetzt fünf Jahre nichts gebaut im Endeffekt. Die Nachfrage in der Zwischenzeit ist nicht geringer geworden, aber ich habe auch keine Idee, wie sich dieser Knoten jetzt dann lösen lässt oder wie das nachher weitergeht, weil irgendwann wird die Nachfrage oder der Druck ja natürlich dann schon sehr groß, wenn auf der Angebotsseite nichts nachkommt, was passiert dann mit dem Reisenniveau. Ich habe auch keine Idee. Ja, es ist so bisschen so eine unvorstellbare Situation oder vielleicht, ich meine, wenn man älter ist, es waren ja früher, die Wohnungen waren kleiner,
59:35
man hat zu mehr drinnen gewohnt, wird vielleicht wird man wieder zusammenrücken müssen. Das wäre ja nur ist die Frage, wie weit man zusammenrücken muss und wie weit man Zusammenrücken. Das Thema Mehrfamilienhaus gleich eine neue Bedeutung. Ja, in gewisser Weise, aber Wolfgang, ich finde ich gut, dass du auch gesagt hast, na ja, es ist schwer vorzustellen einfach. Finde ich sehe ich auch so. Zinsen, man, Zinsen, da bei den Zinsen gibt es auch unterschiedliche Meinungen, ob die raufgehen, ob die runtergehen, ob die, aber sie sind zumindest, es ist ein bisschen eine Hoffnung dafür 2025,
1:00:15
die Zinsen sind jetzt doch wieder ein bisschen gesunken, was ja auch den Immobilien, die Immobilienwirtschaft an sich erfreuen wird. Und dann sind wir auch schon im letzten Punkt und da wollte ich mal mit Gerald starten. Gerald, wie werden wir, wenn wir uns Ende des Jahres wieder treffen, unter welchen Schlagworten oder unter welchen Schlagworten würdest du jetzt 2025 einordnen? Na ja, also um konsistent zu bleiben, ich dann sagen, hoffen wir, die positive Entwicklung 2025 auch 2026 weitergeht. gut. Die leicht positive Entwicklung.
1:00:56
Wir wollen ja nicht immer alles negativ sehen. Ja, wir wackeln hin und her zwischen einerseits Optimismus und andererseits natürlich auch Realismus. Und es ist halt auch sehr, schwierig, das Ganze auch zu sehen. Aber welche positiven Aspekte siehst du, Markus, für 2025? Na ja, haben viele schon diskutiert. Also ich hoffe dass ich Ende 2025 hinsetzen kann und ein Investment Update für das Jahr 2025 schreiben kann das da heißt, dass das Transaktionsvolumen wieder deutlich angestiegen ist. Das heißt nicht unbedingt dass die Preise viel, besser und alles teurer wird, sondern dass einfach der Markt wieder besser funktioniert.
1:01:36
Das glaube ich definitiv. Also ich glaube, dass man da eine deutliche Aktivitätssteigerung die auch in mehr Transaktionen, Transaktionsabschlüssen mündet, sehen werden, inwiefern sich das Preisniveau verändert im positiven Sinne. Das heißt, die Preise wieder steigen, die Renditen fallen. Das bleibt abzuwarten. Das hängt an Inflation, und so weiter. Das ist alles glaskugel. ich glaube doch dran, alle Anzeichen gehen dahin, es wieder etwas, wenn man so will, flüssiger läuft. Markus, danke. Wolfgang, dein Slogan für 2025?
1:02:16
Also ich glaube, wir, wenn wir uns am Ende des Jahres wieder sehen über den einen oder anderen Zweck, Optimismus vom Beginn Jahres, dann lachen werden darüber. Ist das jetzt eher negativ gemeint? Nein, Aber ich glaube, dass es am Ende des Jahres ganz lustig ist, wie wir uns den Anfang des Jahres vorgestellt haben. Du ja da hast du natürlich recht. Das heißt, sollten uns Ende des Jahres wieder in der Konstellation, dann spielen wir uns das vorher vor und dann diskutieren wir noch einmal darüber, wer was gesagt hat, bis 2025 ausstammt. Es wird uns beinlich sein, Ja. Ja, herzlichen Dank für bei euch treiben,
1:02:54
dass ihr heute mit dabei wart bei unserem Emo Live. Oder wolltest du noch was sagen, Gerald? Nein, ich wollte mich nur auf Abschied und Bedanken. Ach so, ja. Und herzlichen Dank, dass Sie dabei waren, dass Sie zugeschaut haben. Wir setzen jetzt danach wieder die Kapitel und Sie können sich auch einzelne Themen in der nächsten Zeit immer auf der Immobilienredaktion anschauen. Und wir wünschen noch einen schönen Nachmittag. Wiedersehen. Wir sehen einen Nachmittag. Tschüss. Wiedersehen.