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Teilnehmerinnen begrüßen. Allen voran unsere Gastgeberin Birgit Kramel, Partnerin bei DLA Piper. Hallo Birgit. Hallo. Herzlich willkommen auch von meiner Seite und danke, dass euch dieses Thema angenommen Hat. Es ein sehr spannendes Thema und ja, schauen wir weiter. Aber noch beim Podium, Nadine Gelke, Head of Data Center in Deutschland bei Sibir Re. Hallo Nadine. Hallo. Gerald Herbel, Steuerberater und Partner bei TPA Steuerberatung. Hallo. Auch Ebenfalls aus Deutschland, Jörg Tengemann, Head
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of Syndication and Sales, Kommunalkredit Austria. Hallo. Ebenfalls von der Kommunalkredit Austria, Stefan Waller, Head of Origination. Hallo Stefan. Hallo freut mich sehr. Head of Origination wird uns dann nachher noch erklären, was genau ist. Und wir machen heute wie immer eine Einstiegsrunde über den aktuellen Status quo. Und dann wollen wir uns ein bisschen näher mit dem ganzen Markt befassen. dass nachdem in Deutschland schon ein bisschen weiter voraus
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ist als in Österreich, wollte ich dich fragen Nadine. Erstens einmal kannst du dich ganz kurz vorstellen, über der Gerald Herbel und die Birgit Kramer sind in Österreich bekannt. Du nicht so, was du machst. Und dann ein bisschen einen Überblick über den Data Center Markt in Deutschland geben. Sehr sehr gerne. Wie gesagt, mein Name ist Nadine Gelke. Ich verantworte bei Sibir Re alle Aktivitäten rund um Datencenter. Das umfasst von Research-Aktivitäten bis hin zur Unterstützung bei Machbarkeitsstudien. Das heißt, wir helfen zu schauen, wo können Datencenter-Entwicklungen Sinn machen oder wo können sie im Zweifel auch keinen Sinn machen.
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Wir beraten bei Transaktionen auf Sell-Site als auch auf Buy-Site-Siten. Ganz häufig geht es dabei um Grundstücke. In seltenen Fällen geht es dann um Capital-Markets-Deals, das heißt um Bestandstransaktionen. Auch helfen wir Marktteilnehmern, Kapazitäten, also Megawatt zu finden, Occupier-Aktivitäten. Und was machen wir noch? Mit unserer Schwester-Companie Sibir eGWS managen wir auch Datencenter. Von daher eigentlich das ganze Spektrum rund um Datencenter. Und vielleicht noch ein Worte zum Thema, sehen wir in Deutschland? Ich denke, ich sage nichts Überraschendes,
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wenn das Thema momentan sehr gehypt, sehr präsent ist. Wir sehen viele neue Marktteilnehmer. Wir sehen natürlich auch etablierte Marktteilnehmer, die versuchen sich an der Umsetzung der digitalen Infrastruktur zu beteiligen. Wenn wir sehen, welchem Bereich ist die meiste Aktivität, dann ist das sicherlich Landtransaktion, respektive Landentwicklung von Unpowered Land zu Powered Land. Das vielleicht kurz erklärt. Strom ist ja, sage ich mal, das wesentliche Element. Ohne Strom und ohne relevante Mengen von Strom funktionieren Datencenter entsprechend nicht Von daher ist eine der
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Hauptherausforderungen, entsprechende Mengen an Strom für die Entwicklung eines Datencenters zu sichern. In dem Bereich gibt es viele Aktivitäten, dass man letztlich an Grundstücke Strom andient, liefert, um dann perspektivischen Datencenter zu entwickeln. Es gibt ja unterschiedliche Varianten an der Zubringung von Strom. Welche Möglichkeiten es da gibt, welche Synergie es auch gibt, welche es geben kann und worüber man auch im Deutschland in gewisser Weise schon diskutiert, beziehungsweise welche Sachen man umsetzt. Ja, Birgit, Status Quo, der Datencenter Markt in Österreich.
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In Österreich und habe ganz generell ich glaube am europäischen Kontinent, ist es noch nicht so fortgeschritten, wenn man so liest. Ich meine, Rem Kohlhass hat schon 2020 eine Ausstellung zu Datencenter gemacht und jetzt ist auch im chilenischen Pavillon auf der Pionade in Venedig Auswirkungen von Datencenter, die quasi den ländlichen Raum okkupieren, quasi die Städte jetzt heutzutage nicht nur mit Nahrungsmitteln, sondern eben mit Daten oder quasi versorgen. Hier in Österreich ist es so,
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in Metropolen in Wien, dass es da einige Datencenter-Entwicklungen gibt. Aber was man so sieht am Markt ist, dass einem ganz viele Grundstücke angeboten werden. Einfach glaube ich eben dieser Hype ist, ich habe ein Grundstück, was tue ich damit? könnte sich doch anbieten als Datencenter von Datencenter-Developer und ich glaube, ist das, was ich zumindest ganz massiv in den letzten Monaten mitbekommen habe, dass Grundstücke angeboten werden, wenn man dann aber bisschen nachfragt, ist oft das Thema,
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naja, bestenfalls ist es schon ungewidmet, aber wie die Nadine schon gesagt hat, ja, woher kommt der Strom? Ja, da gebe es Angebote, wenn jemand kommt, dann wird es dann in den nächsten fünf bis sieben Jahren dann auch die Stromversorgung da sein. Und so ein Datencenter normalerweise baut sich ja binnen sage ich mal, 30 Monaten. Das heißt, das ist für kurzfristig jetzt nicht wirklich eine Option. Heißt, sind doch Grundstücke, es viele, nur sie oder würden viele angeboten nur sie entsprechen überhaupt nicht den Voraussetzungen.
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Welche Voraussetzungen das sind, mir gedanke mal, werden wir auch heute dann noch weiter besprechen. möchte jetzt bitte mit Jörg und mit Stefan kurz sprechen und ich möchte euch bitten, wenn ihr nicht dran seid, um über euch zu muten, weil ihr habt nämlich ein relativ starkes Mikrofon und da schaltet sich dann immer dazwischen ein. Ja, aber jetzt soll es eingeschaltet bleiben und zwar Jörg Hennemann. kann ebenfalls kurz sagen, welche Aufgabenbereiche du bei der Kommunalkredit hast und auch aus deinem Aufgabenbereich ein bisschen einen Einblick geben in die Welt der Datencenter.
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Sehr gerne, nochmal vielen Dank zur Einladung zur Nummer 203. Herzlichen Glückwunsch, dass es soweit gekommen ist. nehme natürlich sehr gerne teil, vielleicht ganz kurz abgerissen, was mein Aufgabenbereich bzw. ein Schritt zurück, der Kommunalkredit ist begriffen in Österreich, wie der Name schon sagt, maßgeblich auch mit Krediten an Kommunen, wie Beratungsgeschäfte und Fördergeschäfte. Aber ein zweiter großer Teil der Bank ist Infrastruktur, Energiefinanzierungen und innerhalb von Infrastrukturfinanzierung spielt der sogenannte digitale Bereich, dann eingeordnet werden eine große Rolle und eine Großzahl
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auf unseren neuen Kreditgeschäfts- transaktionen stammen aus diesem Bereich. Bereich Syndication bezieht sich im Wesentlichen, Kapitalfinanzierungen für Datencenter-Betreiber. kommen im Detail nochmal auf die verschiedenen Modelle später drauf zu sprechen, herzustellen, zu strukturieren und auch an weitere Kreditgeber weiter zu sindizieren, letztlich geht es darum, marktgerechte Finanzierungsstrukturen zu erstellen, die auch aufnahmefähig für andere Kapitalgeber sind. Und wir sind ein Teil der Erschaffungskette und ein zweiter
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Teil der wird vom Stefan Maler geleitet, ist natürlich auch die Betreuung von Finanzinvestoren, von Infrastrukturinvestoren, die in Datencenter oder Rechencenter und Projekte investieren. Vielleicht ganz kurz gleich anknüpfen daran, auch noch ein kurzer Kommunalkredit, die Kommunalkredit agiert, das ist nicht so bekannt eigentlich europaweit. Der Name Austria und Kommunalkredit ist mittlerweile vielleicht nicht mehr ganz akkurat, wir machen natürlich Geschäft in Österreich, wir sind aber extrem stark unterwegs im Bereich der Finanzierung von Infrastruktur und auch von
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Energieunternehmen und Energieprojekten europaweit. von Skandinavien bis hinunter nach Italien, Liberien, das mal so gesagt. Und das bezieht sich unter anderem eben auch auf den Bereich Digitalinfrastruktur und da unter anderem eben auch auf Rechenzentren oder Neudeutsch-Deta-Center. Meine Aufgabe in dem gesamten Bereich ist eigentlich, wenn wir für einen Kunden, das kann ein Finanzinvestor sein, das kann ein Corporate, also eine Unternehmensgruppe sein, Finanzierung, Strukturieren anbieten und auch durchführen oder auch eine Beratung bei der Finanzierung anbieten,
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dann geht es natürlich einmal darum, den Kunden in Kontakt zu treten, ihnen Vorschläge zu machen und den Deal oder den Kunden, den bestehenden Kunden bei der Stange zu halten oder neue Kunden zu gewinnen. Und Origination ist eigentlich im Endeffekt auch neu deutsch für den Begriff, dass ich quasi im Endeffekt die Kundenseite verantworte, soll heißen, ich originiere, ich versuche neue Transaktionen und Kunden an die Bank zu bringen, zu binden und natürlich bestehende Kunden so gut wie möglich mit meinem Team zu betreuen. Mit dem Ziel, natürlich neue Transaktionen unter anderem auch die Finanzierung vom Datencenter an die Bank heranzubringen und
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wenn wir dann eine größere Transaktion finanzierungsmäßig wirklich gut führen, dann behalten wir uns einen beträchtlichen Teil dieser Finanzierung auf unseren eigenen Büchern. Wenn es aber ein großer Teil ist, versuchen wir auch Partner andere Banken einzuladen und das ist dann der Teil, der mit seinen Syndizierungskunden, Partnern auf den Plan tritt. Vielleicht ein letzter Punkt noch zum Markt, was ganz wichtig ist aus meiner Sicht. Es gibt wirklich viele Personen, die den Hype versuchen auszunützen mit Grundstücken ohne viel Plan.
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Aber was wirklich wie die Nadine, die wir auch schon gut kennen, gesagt haben, was wirklich wichtig ist, ist der Zugang zu Energie und idealerweise zu grüner Energie. Und der letzte Punkt, es gibt jetzt wirklich eine Konvergenz, also eine Zusammenführung. Einerseits reden alle von der Digitalisierung, auch die Politik, die natürlich da ist. Es immer mehr Daten produziert, die müssen immer stärker verarbeitet werden, deshalb Rechenzentren. Gleichzeitig reden aber alle von der grünen Wende, der Green Transition. Und wie Nadine schon gesagt hat Datenzentren sind unglaublich große Energiefresser. Das heißt, wir müssen einen Weg finden,
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Datenzentren, deren Kapazitäten immer weiter wachsen, auch entsprechend mit grüner Energie sicher zu versorgen. Und da sind extrem viele Investments und auch Finanzierungen notwendig. Stefan, danke. Ihr beide habt jetzt schon etliche Punkte angeschnitten, auf die wir dann noch genauer eingehen werden. Aber eins, was ich jetzt mitbekommen habe, also beziehungsweise einfach schon im Vorgespräch gehabt, Finanzierung ist relativ komplex bei solchen Datenzentren. Also da geht es schon ein bisschen weiter hinaus. Und das andere, was ich euch jetzt noch ganz kurz fragen wollte, wir haben ja Immobilienredaktion, Immobilien.
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Jetzt ist die Frage, reden wir hier von Immobilien oder reden wir hier von Infrastruktur? Reden im Zweifel von beiden, auch hier denke ich, ist ein hybrider Ansatz. Auf der Finanzierungsseite ist es maßgeblich noch eine Projektinfrastrukturfinanzierung, wobei wir zunehmend auch verschiedene Akteure sehen, die aus einer Immobilienfinanzierung oder Immobilieninvestmentwarte kommen. Grundsätzlich glaube ich, muss man hier entscheiden zwischen Eigenkapital oder Investor auf der Eigenkapitalseite und Finanzierungspartner. Wenn ihr euch Banken ansieht, die meisten Banken mit denen wir regelmäßig
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Rechenzentrenfinanzierung machen, ist es maßgeblich aus der Projekt- bzw. Infrastrukturfinanzierung, hat verschiedene Hintergründe, sei es die Zweitverwendungsmöglichkeit oder auch der Ansatz, dass wir natürlich auf die Cash-Low, also auf die Mieteinnahmen, was tatsächlich zum Schuldendienst verfügbar ist, schauen, wohingegen bei Immobilienfinanzierung auch maßgeblich die Zweitverwendungs und Bewertungs-Dinge, solche Dinge wollen spielen, die aktuell noch nicht der Standard sind. Aber auch hier ist der Übergang fließend, sowie auf der Eigenkapitalseite auf der Fremdkapitalseite sehen wir stellenweise hybride Ansätze,
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aber zur Mehrheit ist es aktuell noch auf der Infrastrukturfinanzierungsseite angesiedelt. Wenn ich einen Punkt dazu zufügen, wir reden von Grundstücken, wir reden von Gebäuden, das klingt nach Immobilien und das sind auch Immobilien in dem Sinn. Wir reden aber davon, dass die Kunden von Rechenzentren, eine Google, eine Microsoft, wie auch immer, kleinere Unternehmen, die mieten eigentlich oder bezahlen nicht unbedingt für einen Quadratmeter Rechenzentrum, sondern die mieten eigentlich die bezahlen für Rechenleistung und die Rechenleistung wird eigentlich in
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Megawatt abgerechnet und damit sind wir eigentlich dabei, dass Rechenzentren, Datacenter in erster Linie Energie oder Rechenpower zur Verfügung stellen und jetzt nicht unbedingt drei Quadratmeter, also aus der Sicht geht es eher in Richtung Energie und Infrastruktur, so könnte man es zumindest sehen. Stefan, danke für den Einwurf., hat was für sich. Gerald, Steuerberatung, wie häufig schlägt eigentlich bei euch die SL-Klasse
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auf, bzw. gibt es irgendwelche Fragen, stellt sich bei dir aus der Struktur heraus? Gute Frage, sind jetzt schon viele Punkte gefallen, wir haben gedacht, dazu können wir durchaus was sagen. Ich fasse es mal grundsätzlich zusammen. kannst Noch was dazu sagen, wir gehen noch ins Beteil, es sind ja viele Dinge, die wir jetzt im Augenblick so ein bisschen mal besprochen haben, da gibt es ja noch einiges. Total, du kennst mich ja. ja betreuen sondern natürlich auch Kunden, die Rechenzentren entwickeln, von daher ist natürlich immer die Frage,
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welches Rechenzentrum ist es? Das sind jetzt wahrscheinlich in Österreich sehr sehr wenige weil sich das kaum jemand leisten kann, also das können die großen Blackstone-Bitching wer auch immer. Was ist ohne Okkobyte? Also, du de facto baust, auch die technische Infrastruktur zur Verfügung stellst und vermietest, oder stelle ich quasi nur die Halle hin und lasse die Mieter sozusagen ihre eigene Software einstellen. Und dann ist natürlich immer die Frage, für wen wird gebaut? Also ich denke, wir haben in Österreich, ich jetzt bei den eigenen Mandanten sehe, die sich an Rechenzentren heranwagen. Es ist schon eine wahnsinnige Spezial-Immobilie,
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Spezial-Infrastruktur, weil das ist eben vorher sehr schön rausgekommen, wir vermieten nicht die Immobilie. Die Halle drum herum kostet nicht die Welt, ich natürlich braucht die ganzen Mietungen, die Vorbereitungen, der Stromanschluss kostet sehr viel Geld, also sprich meine Netzwerklizenz. Da habe ich das Spiel wieder zur Finanzierungszeit hin zu einem relativ kurzen Zeitraum, in dem ich auch einen relativ großen Geldbetrag einzahlen muss, der Netzbetreiber die entsprechende Versorgung sicherstellen kann, die dann erst in ein paar Jahren zur Verfügung steht, im Worst Case. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch vor dem
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Hintergrund des technischen Wandels nicht ganz einfach, hier richtig zu dimensionieren. Die Fläche spielt jetzt vor dem Hintergrund des technischen Vorschrifts nicht immer die entscheidende Rolle. Also tatsächlich, wie viel bekomme ich denn letztlich raus? diese Vermietung, vielleicht auch das, ich bin ja der langweilige Steuerrechtler, wenn wir da hier anschauen. Die zur Verfügung stehende Service Base ist keine Grundstücksleistung, das ist keine Grundstücksvermietung. da bin ich jetzt nicht irgendwo im Bereich von 0% Umsatzsteuer mit der Option, also so Geschäftsflächen, sondern das ist automatisch mit 20% Umsatzsteuer,
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Regelsteuersatz. International ist vielleicht noch interessant die Server, also zu den Servern habe ich ja de facto als Mieter eigentlich nie einen Zutritt. Und jetzt sagt die Literatur zu Doppelbesteuerungsabkommen, naja, da kann ich auch keine Betriebsstätte durch diese Server begründen, was natürlich auch international wieder relativ interessant ist. Und vielleicht ein letzter Punkt, ich beim Steuerrecht hier bleiben darf. Wir haben ja auch die aktuelle Steuerreform, diese Begutachtungsentwurf versendet worden, die wird ja auch sehr kurzfristig beschlossen werden. Wir hatten massive Änderungen im Bereich der
19:29
Grunderwerbsteuer. Für die Grunderwerbsteuer ist aber so ein Datacenter trotzdem wieder ein Gebäude. Also nur, dass man das auch vielleicht mit am Schirm hat, das heißt diese Tatbestände, ohne die jetzt im Detail durchzugehen. Der Anteilsvereinigung spielen für Datacenter wieder sehr wohl eine Rolle und verteuern künftig auch Transaktionen im Rahmen von Share deals. Jetzt bin ich auch schon mal ruhig. Da ich eine Frage dazu, wäre das jedenfalls so, würde man Datacenter eben als Immobiliengesellschaft sehen? Das haben wir im Rahmen der Begutachtung eingebracht, ob denn das so sein sollte. Man muss ja auch überlegen, hat ja ein Crossup.
20:10
Früher war jetzt die Anteilsvereinigung 0,5 Prozent vom Grundstückswert, jetzt sind es 3,5 Prozent vom gemeinen Wert, sprich quasi Verkehrswert vereinfacht. Bei der Mittelbahn Anteilsvereinigung an einer Grundstücksbesitzenden Gesellschaft. Wir haben ja gesagt, na gut, es gibt vielleicht auch Immobilien, die hier nicht runterfallen, weil ein Datacenter ist vereinfacht gesprochen, die Gebäudehülle. Aber das Wertvolle und Teure ist Stromanschluss und die Technik darin. Dazu habe ich nichts gehört, also angemerkt wurde es. Meines Wissens kam auch von uns. Ich nehme schon an dass man das Datacenter hier auch und die
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normale Immobilie einer Immobilienbesitzer in die Gesellschaft zubstimmeln wird. Gerald, danke. Steuerlich sind da ja offensichtlich noch einige, also wer sich informieren möchte, geht am besten so. Gerald Kerber wollte ich jetzt auch gleich dazu sagen. Aber rechtlich gibt es ja offensichtlich, das ist ja auch noch nicht ganz durch. Da gibt es ja auch sehr viele ich sage jetzt einmal, Gesetze, die man unterschiedlich auslegen kann. Immer. Okay, was wir Lerntejuristen wissen, wir das natürlich. Aber ich meine jetzt, das in einer gewissen Weise,
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ist ja viel offen. Wir haben jetzt gesagt, Infrastruktur, Infrastruktur, Immobilie. geht jetzt um die Quadratmeter, es geht eher um die Energie, die geliefert wird, also auch Mietverträge. Ja, das wollte ich kurz ansprechen. Also Mietverträge sind ja keine normalen Mietverträge im ursprünglichen Sinn, sondern das sind ja eigentlich extrem komplexe, eigentlich vorwiegend technische Verträge, die da abgeschlossen werden, eben leistungsbezogenen Server etc. Was uns in Österreich darauf hin zu der Frage führt, in Österreich gibt es Rechtsgeschäftsgebühren auf
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Mietverträge, ob das ein typischer Mietvertrag ist. meine, Finanzwirtschaft wird es eher offen auslegen wollen. Ich glaube aber dass man das schon auch unterscheiden muss. Und es ist sicher spannend, ich weiß nicht, ob ihr Gerald schon mal sowas gehabt habt, weil ich weiß ja dass ihr da sehr affin seid und gerne Sachen auch rauftreibt zum Verwaltungsgerichtshof. Das wäre natürlich schon eine spannende Frage, wie das bei solchen Verträgen ist. Meines Erachtens muss man da schon unterscheiden, weil da so viele Teile in so einem Vertrag eben es nicht nur auf den Bestand geht. Und wie auch schon vorhin gesagt wurde,
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ich kann ja oft gar nicht reingehen in dieses Datencent oder etc., Sondern es wird mir eigentlich ganz was anderes gegeben. Also insofern wäre das auch ganz spannend zu sehen, wie das ausgelegt wird. Absolut, wenn ich nur ganz kurz Darauf Antworten darf als in den aktuellen Gebührberichtlinien ist mir dazu keine Sonderbestimmung untergekommen. Aber es ist natürlich auch ein bisschen berechtigt, weil ich vermiete de facto nicht die Immobilie. sind ganz andere Dienstleistungen, die in Rechnung gestellt werden. vor allem ein Dienstleistungsvertrag, genau.
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Ich habe das Gefühl, wir sind in diesem Bereich was das Rechtliche betrifft, eher so ein bisschen bei Learning, bei Doing. Ja weil es total neu ist. Und natürlich gibt es in den Richtlinien nichts, weil sich noch niemand damit wirklich auseinandergesetzt hat. es ist ja viel zu, also so viele von diesen Datencentern gibt es ja in Österreich nicht Und schon gar nicht von diesen Hyperscalern, wo solche Service-Provider-Verträge angewendet werden. Insofern glaube ich, ist das ja noch ein ziemliches Neuland. Ich Muss dich kurz unterbrechen. Hyperscale, kannst du das kurz erklären?
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Hyperscaler, meine, die Nadine kann sicher besser erklären als ich, aber das sind halt die Datencenter aller Microsoft, Google etc. Die, richtig viel Strom verbrauchen. Weil in Österreich, wird da angeboten? Da sind wir oft unter bei irgendwas 30 50 Megawatt. Das interessiert die ja nicht einmal ansatzweise. Setzt das einen Laptop an sozusagen? Ja. Okay, also da geht es so da sind die großen Center. Ja, Nadine, die Birgit hat, ich habe die Frage jetzt quasi an dich weitergeleitet, ist das Hyperscale, also es geht um sehr sehr große.
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Und das ist das eine Thema, das andere wie schaut in Deutschland rechtlich bis jetzt aus? Hat sich das schon etwas mehr entwickelt als bei uns, weil vielleicht so ein bisschen hinten nach sind? Also grundsätzlich ich, es ist ja insgesamt eine junge erste Klasse. Von daher, learning by doing ist da glaube ich, schon grundsätzlich gut eingeordnet. Wir sehen in Deutschland relativ wenige vermietete Datencenter, also relativ wenig Core und Shell Vermietungen. Jetzt wirst du mich gleich wieder fragen, also zur Einordnung, quasi wenn du wirklich nur wenn jemand die Hülle hinstellt und der Operator in Microsoft, in Amazon,
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in NTT sich quasi in die Immobilie einmietet und das ganze Equipment mitbringt, sehen wir relativ wenig. Gibt es verschiedene Gründe für aber ich finde, ein sehr plakatives Argument und auch nochmal ein bisschen auf die vorangegangene Diskussion eingehen, wenn wir gucken, wo welche Kosten allokiert werden, wurde vorhin, ich, schon mal gesagt, je nachdem, welchen Bericht man liest, ist immer ein bisschen unterschiedlich. Aber wir sagen in der Regel, dass zwischen 20 und 30 Prozent der Gesamtkosten der Entwicklung eines Datencenters auf den Boden und die Hülle allokiert werden und 70 bis 80 Prozent der Kosten auf die
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Ausstattung. Und wenn man jetzt wiederum sagt, dass allein die Ausstattung, je nachdem auch da gibt es Variationen, gern 11 12, 13 Millionen pro Megawatt kosten kann, sind das immense Summen die du allein in die Immobilie steckst an Ausstattung, technischer Ausstattung, Surfern etc. Und das finde ich ist ein sehr valides Argument, warum du als Operator natürlich das lieber in deine eigene Immobilie investierst, anstatt in eine vermietete Immobilie um Schnittstellen, Verantwortlichkeiten etc. natürlich entsprechend zu vermeiden. Das wiederum kann man natürlich auch als Argument anführen, ist es eine Immobilie oder ist es Infrastruktur?
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Der Großteil des Geldes geht in Infrastruktur, würde wiederum für die Allokationen Infrastruktur sprechen. Das heißt, jetzt fällt mir dein Satz von unserem Vorgespräch, dass diejenigen, gerne ein Datencenter entwickeln wollen, die haben ihre Informationen meist aus den Medien und werden dann mit der Realität konfrontiert. Und so wie du das jetzt erklärt hast, scheint das schon sehr komplex zu sein. Aber die Cowboys sterben nicht aus, hast du gesagt? Die sterben nicht aus, respektive sie gehen zwischendurch mal schlafen und tauchen dann irgendwann wieder auf. Es ist natürlich ich würde schon sagen,
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eine komplexere Assetklasse als andere Assetklassen, die momentan und auch schon seit geräumer Zeit viel Aufmerksamkeit bekommt und ich dann das immer so bisschen der Realitätscheck, wenn man die Medien verfolgt, dann könnte man natürlich denken, dass das jetzt der neue Geldsegen potenziell sein könnte, einfach verdientes Geld. Damit einhergehen, dass das grundsätzlich eine sehr komplexe und auch eine neue Assetklasse ist, was jetzt darstellen, weil es ist so ein Mismatch, dass wir schon viele neue Marktteilnehmer sehen, die mit einer gewissen Naivität an den Marktrand treten und sagen so,, ich habe da ein Grundstück,
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neben einem Windpark mache ich ein Datencenter hin, weil es ja Strom, ganz so einfach ist es nicht. Und wenn wir vielleicht mal schauen, wo findet denn der Wachstum statt, wo wollen denn die Operator, am Ende die Datencenter betreiben, wo wollen die hingehen, dann sehen wir schon eindeutig dann sind das die Tier-1-Märkte, also die großen Märkte wie London, Frankfurt, das ist immer noch Priorität One. Da gibt es natürlich Land als auch Power Constraints, dass wir in den letzten Monaten schon gesehen haben, dass es da ein gewisses Ausweichen gibt auf Tier-2-Märkte für Deutschland, das ist jetzt Berlin,
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Wien zählt auch als Tier-2-Markt, dass man dann halt guckt, okay, in Frankfurt geht nichts mehr, dann Berlin als zweiter etablierter Markt, weil ich sage immer so bisschen scherzhaft, sind das Rudeltiere, die fühlen sich am wurzen, wenn sie in Gesellschaft sind und man sieht auch ganz klar, wenn man jetzt mal das Thema KI ausklammert, was nicht zwingend auf sehr niedrige Latenzen ausgelegt ist, sieht man immer, dass die sich in Zonen zusammenfinden, und selten irgendwo auf der grünen Wiese, was wir als Trend so bisschen sehen,
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weil das Thema künstliche Intelligenz natürlich sehr gehypt wird und man wie gesagt da nicht so darauf angewiesen ist, dass man nah an anderen Centern ist, dass man retundant ist, dass wir sehr viele Grundstücke an uns herangetragen werden, ich sage mal außerhalb der etablierten Zonen, ob das dann jetzt für Deutschland gesprochen, in Schleswig-Holstein, Leipzig, Dresden ist, Das sehen wir aber ehrlicherweise nicht nicht passieren. Ja also die Frage ist ja auch, wie viel KI-Wachstum wird bei uns in Europa, in Deutschland und Österreich stattfinden? Findet KI nicht tendenziell eher statt,
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wo der Strom billiger ist, wo die Regulatorik einfacher ist, wo Genehmigungsprozesse einfacher laufen, weil du bist nicht abhängig davon, ob du in der Nähe von anderen Centern bist und letztlich ist es relativ egal, ob das KI-Trainingscenter, und dein Name sagt es ja schon, es ist ein Training Center, ob das irgendwo in Finnland oder irgendwo in der Wüste von Amerika steht. Von daher, sage nicht, um Gottes Willen, dass es nicht im Einzelfall hier und da mal in Deutschland stattfinden wird, aber es wird für das eigentliche Wachstum eine untergeordnete Rolle finden, weil viel mehr Wachstum aus dem Bereich kommt und letztlich
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unser ich sage mal, unser digitales Leben, ob jetzt privat, beruflich, die hunderte von Fotos mal als ganz banales Beispiel genannt, die wir jeden Tag mit unserem Handy machen, weil kostet ja nichts, in Anführungszeichen. All das muss ja irgendwo gelagert werden und ein Rechenzentrum ist ja nichts anderes als die Lagerhalle für all unsere Daten, die wir mit unserem Core hier generieren und mit jeder digitalen Aktivität, die wir täglich 100.000-fach jeder von uns vollzieht. Und deshalb ist es eigentlich auch egal, wo es unter Anführungszeichen steht, es muss aber eben gewisse Voraussetzungen haben,
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diese Center und da wollte ich jetzt den Jörg und den Stefan fragen, wenn es jemand sagt, ich habe ein Datencenter, ich würde das gerne finanzieren, ich habe ein Grundstück, worauf schaut ihr, wie das relativ egal sein wird ob es in Deutschland ist oder in Österreich, der Stefan hat ja auch gesagt, seid also über Deutschland und Österreich hinaus tätig. Also ich glaube grundsätzlich muss man erstmal unterscheiden, das nochmal abzuschließen, von den Nadinen, die verschiedenen Betreibermodelle,
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in der Regel gibt es Hyperscaler, Co-Location oder es gibt eigene Rechenzentren, die Bankensicherungen haben aufgrund von regulatorischen Sachen oder eben von Kommunikationsgesellschaften, wie eine A1, eine Telekom, die aber wiederum das auch outsourcen, so und für uns als Bank, das Kerngeschäft ist natürlich, geben Kredite und wollen die Kredite zurück, das heißt, wir sind natürlich darauf bedacht, eine Kreditanalyse zu machen und ganz wichtig ist für uns natürlich zu verstehen, wie wird denn praktisch die Einnahmen generiert, damit Kredite und Zinsen der Schuldendienst bedient werden können.
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Jetzt muss man unterscheiden, unterstützen wir den Bau eines Datencenters oder refinanzieren wir einen Campus, der einen anderen Campus kaufen will. Fangen wir vielleicht mal an mit dem ich möchte einen Rechenzentrum bauen, dann ist es so, dass wir natürlich nachhaltig sicherstellen müssen als Bank, dass der Schuldendienst gewährleistet werden kann und das kann nur gewährleistet in dem Sinne, dass wir auf Mietverträge angewiesen sind, denn nur die Mietverträge sichern uns natürlich den Kapitaldienst zu, den wir brauchen, um die Kredite zu bedienen und hier geht es im Wesentlichen natürlich daran, die Bonität des Mieters zu beurteilen.
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Das ist erstmal die wesentliche Voraussetzung, dann gibt es natürlich gerade in der Bauphase viele Sachen, zwar der Eingang zu den Stromen, ganz großes Thema, also gibt es bereits die Stromgenehmigung, ist es gelegt, viele Sachen wie, wer baut eigentlich dieses Datencenter, Banken wollen auch natürlich sehen, gibt es ein Generalunternehmer, wie ist dieser Generalunternehmervertrag ausgeschaltet, was passiert denn wenn es Verschiebungen gibt in der Bauphase. Wie sehen denn dann die Entschädigungszahlungen aus, weil wir als Bank finanzieren natürlich einen gewissen Teil zusätzlich zum Eigenkapital bereits in der Bauphase,
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hier gibt es verschiedene Größen, aber grundsätzlich kann man sagen, dass man 70% Rentkapital, 30% Eigenkapital Auszahlungen erfolgen, je nach Baufortschritt, dann geht es weiter, das glaube ich wir sprechen auch noch. Darf ich ganz kurz unterbrechen, es kommt da noch dazu, ich, weil das jetzt eine normale Gewerbeimmobile ist oder eine Wohnimmobile, da hat man natürlich viele Unternehmer, die sich auskennen und die das führen könnten, wenn es Probleme gibt bei der Ausführung, was bei Datacenter vermutlich nicht so ist, das heißt du musst dann noch einmal genauer schauen, wer das eigentlich wer das baut,
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wer auch für die Befüllung des Datacenters zuständig ist. Vielleicht ein wichtiger Grundstein, kannst du übernehmen, es gibt schon globale aktive Anbieter, die auch für den Bau von Datacentern maßgeblich bekannt Sind., ich glaube aber auch, Angriffen dann Jörg, wenn wir eine Baufinanzierung machen, ist natürlich wichtig, dass Eigenkapital vorhanden ist und dass das von einem potenten Investor in erster Linie einmal vorab reingesteckt wird, es sozusagen, die Bank vertraut natürlich darauf, dass das Eigenkapital eine gewisse Größe zuerst reingeht und der Baufortschritt und auch die Verträge,
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die vielleicht vor Verträge dann mit den Mietern oder die die die Power dann mieten, je nachdem, je nach Baufortschritt oder Fortschritt dieser Verhandlungen, da gibt es vielleicht schon Letters of Interest, das geht dann über eine gewisse Phase durch, je mehr von diesen Meilensteinen erzielt werden, desto mehr kann dann die Bank auch quasi vom Kredit aus zahlen, aber die Bank und wir schauen uns natürlich schon sehr genau an, wird der Plan, wie bei den Meilenfamilienhausingriffen eingehalten, werden die Termine eingehalten, werden die jeweiligen Meilensteine eben sozusagen eben
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Verhandlungen mit Abnehmern, Zugang zu Energie etc und auf der Basis kann man dann das ist meistens schon recht im Detail ausverhandelt, dann die jeweiligen weiteren Branchen auszahlen, das ist bei der Baufinanzierung, was der Jörg auch gesagt hat, es gibt aber schon auch Themen, dass es vor allem Finanzinvestoren gibt international, die bestehende, bereits laufende Data Center einfach kaufen und vielleicht mit der Zusatzoption diese weiter auszubauen, soll heißen, ich kaufe mir ein Data Center das bereits Verträge hat, läuft, das Cashflow und Einnahmen generiert,
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ich kaufe es aber auch deshalb weil ich weiß, gibt daneben noch eben ein Stück Land, wo ich zum Beispiel die Kapazität verdoppeln kann, dann ist es oft eine Kombination davon, dass man zuerst eben eine Akquisitionsfinanzierung, also eine Kauffinanzierung strukturiert, was wir auch tun, und dann zusätzlich eben noch eine Capital Expenditure, also quasi eine weitere Baufinanzierung noch zusätzlich im Paket dazu strukturiert, um eben dann den notwendigen Ausbau der Kapazitäten zu ermöglichen. Ja, Stefan, danke, jetzt sage an Jörg, internationale Player, woher kommen die, wer agiert da im Augenblick?
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Bitte, Stefan. Also es sind, wie auch Nadine angebreitet hat, es gibt verschiedene, es gibt sehr, es gibt unglaublich viel Geld und Liquidität von internationalen, US, UK, aber auch europa-basierten Finanzinvestoren, wir reden immer von Private Equity Fonds und von Heuschrecken, leider in Österreich, wenn es um privates Kapital geht, es gibt aber immer auch Private Equity Fonds, die sich vor allen Dingen auf den Infrastruktursektor die spezifisiert werden, die eben in Infrastruktur, in Digitalinfrastruktur, auch in Transportinfrastruktur, es gibt ja nicht nur digitale auch in Sozialinfrastruktur
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und eben auch Energieunternehmen investieren, BlackRock wurde genannt, wo wir auch mitfinanziert haben, es gibt aber auch andere, kommen, und da sind wir wieder bei Immobilien, es gibt auch Spezifische Fonds, Asset Manager aus dem Real Estate, Immobilienbereich, die auch in vor allem bestehende, bereits laufende Datenzentren investieren und es gibt auch ein paar strategische Investoren, die das tun,
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also das Feld ist relativ weit, es ist sehr international würde ich sagen, und es ist sicherlich eher ich würde sagen, also international eher androamerikanisch angehaucht. Ich muss sagen, es entwickelt sich auch weiter, ich glaube, es gibt jetzt mittlerweile auch viele Operator, die zu Private Equity Investoren gehören, auch wobei es universalistisch sind, die haben dann mit einem Campus angefangen und haben sich mittlerweile als europäische oder sogar globale Datencenter-Betreiber entwickelt, das ist ein Punkt und vielleicht noch ergänzend abschließend ein zweiter Punkt, wir sehen auch viele Zusammenschlüsse,
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also sogenannte Joint Ventures zwischen Energie, Energieversorgern und strategischen oder Finanzinvestoren oder Telekommunikationsunternehmen, die sozusagen ihre Anteilsverhältnisse zusammenbündeln und die Projekte gemeinsam gestalten, was natürlich auch von dem Hintergrund Sinn macht, wer biegt die Energieversorgung, hat einen strategischen Ansatz, also die ganze Asset-Klasse, auch wenn relativ jung, entwickelt sich rasant schnell und wird internationaler und breiter von einem und du weißt es besser, wahrscheinlich von einem, ich erinnere mich noch von zehn Jahren in Deutschland, war das sehr sehr hoch es zwei,
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drei Anbieter die haben mal angefangen, niemand wusste eigentlich, Datencenter ist, wir selber haben überlegt, okay, wo stecken wir das jetzt eigentlich rein und es wird etablierter und internationaler anerkannte als Asset-Klasse. Das heißt also, wo man auch versucht, das Datencenter hat man und auch auf der anderen Seite gleichzeitig auch die Energieversorgung für das Datencenter sozusagen sicherstellt. Wirklich, wäre das in Österreich ein Thema, wir vom Hyperscale gehört, das braucht schon sehr viel Energie, kleine Datencenter überhaupt eine Möglichkeit, die wir umsetzen können, wären die überhaupt gefragt?
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Ja, gibt natürlich schon auch, aber ich glaube, gerade für den großen Player ist es ja dann nicht so interessant, ich meine, das ist, glaube ich, ganz andere Dimension. Ja und ich würde jetzt noch mal sagen, in der Datencenter-Klasse eine ganz andere Klasse von Nutzen und Interessenten würde ich mal sagen. Wenn ich da vielleicht kurz reinspringen dürfte oder ergänzen dürfte, wir sehen eine Tendenz, dass selbst Operator, die sich früher auf kleinere, edgigeres Center, das sind die kleinere 2 3 4 5 Megawatt
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Center, dass die sich auf größere Themen zunehmend fokussieren. Warum Rein aus Skalierungsthemen etc., Aufwand, Planung etc., die Kosten damit verbunden sind, lohnt sich dann halt einfach bei größeren Centern, der Need ist ja grundsätzlich momentan da. Ich denke so ein bisschen, dass kleinere Center, also die Edge-Center wiederum, gerade so ein bisschen unterrepräsentiert sind, weil letztlich sind ja alle Anwendungen die ich sag mal, nah am Kunden laufen müssen, müssen ja auch reflektiert werden, was dann halt ganz häufig in den kleineren Centern
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stattfindet, die momentan, wie gesagt, bei allen Aktivitäten, die wir so am Markt sehen, unterrepräsentiert sind, natürlich die Großen, die Microsofts Entities, Digital Reality etc., sehr präsent sind und sich um die großen Chancen kümmern. Was aber durchaus eine Sache wäre, wenn du das mit dem Strom angesprochen hast, wenn wir zum Beispiel, ich sag jetzt mal, in der nächsten Zukunft neue Energieformen finden würden, könnte man das ja durchaus auch über kleinere Center betreiben. Ich meine, das ist natürlich jetzt Zukunftsvision, aber ist nicht glaube ich, nicht ganz so abgehoben. Ich glaube es kommt immer ein bisschen darauf an,
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welche Nutzung das letztlich relevant ist. Wir in Deutschland haben jetzt grundsätzlich nicht das Problem, dass wir zu wenig Strom haben. Wir immer das Problem, dass den Strom in entsprechender Menge an die entsprechenden Orte geleitet zu bekommen. heißt, der Ausbau des Quits ist die Herausforderung, was auch die Zeiträume zur Realisierung eines Datencenters so extrem lang macht. Wenn wir vor ein paar Jahren noch bei einer Stromlieferung in einer relevanten Größenordnung von drei vier Jahren waren, sehen wir mittlerweile auch mal Aussagen, dass es dauert dass sieben acht Jahre dauert, bis der Strom an die angefragte Location
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geliefert werden kann. Und da wird es natürlich dann schwierig, wenn nichtsdestotrotz wenn in ihrem Grundstück sich das natürlich auch Mittel damit verbunden sind, Ressourcen sind damit verbunden. Und das wird dann einfach für die Realisierung sehr schwierig. Und vielleicht da noch den Brückenschlag zu machen, gerade was Real Estate Investoren angeht, die ja auch auf den Markt drängen. Finden digitale Infrastruktur auch total sexy und wollen sich da engagieren. Wenn wir denen dann immer die Realität dann widerspiegeln und sagen, hey, das sind die Zeiträume, die du brauchst, um so ein Datencenter zu realisieren und die es braucht,
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bis letztlich irgendwann mal ein Catchflow läuft. Da verabschieden sich schon relativ viele wieder freundlich aus den Gesprächen auf einen sehr langen Atem für das Datencenter. Nadine, danke. Gerald, du wolltest doch was dazu sagen. Also ich wollte das, gesagt, nochmal bestätigen, also eigentlich die letzten zwei Aussagen. Also ich finde auch sehr international und auch sehr angloamerikanisch. Also man sieht Blackstone, man sieht Beechim, noch zwei drei andere die sind hier sehr untriebig gerade auch in Deutschland. In Österreich habe ich die jetzt noch nicht so wahrgenommen, aber wir sind halt auch tatsächlich ein sehr
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viel kleinerer Markt. Und dann genau das Thema, das Nadine gesagt hat, ich habe einen Mandanten, der ein Datencenter baut, bauen möchte. Und de facto gibt es einen relativ kurzen Slot, ich eine Reservierungsgebühr bezahlen muss, dass der Netzwerkbetreiber grundsätzlich hier den entsprechenden Umbauten vornimmt und mir den Strom hinleitet. Derzeit, Mandant habe ich dazu noch mal gesprochen, der sagt mir, Veranschlag ziehen hier fünf Jahre. Und das ist ohnehin schon relativ schnell. Und in fünf Jahren kann ich eigentlich erst, wenn ich in fünf Jahren den Strom bekomme, fange ich vielleicht in viereinhalb Jahren zu bauen an.
44:59
Also das braucht wirklich eine relativ lange Anlaufzeit. Und die Gebühr ist zwar refundable, aber die ist jetzt nicht gering. Also im konkreten Fall waren das knappe drei Millionen Euro. Und die kann ich auch nicht zwischen- und fremdfinanzieren. Also ich meine, die österreichischen Developers sind natürlich durchaus sehr fremdkapitalverwöhnt. Aber da brauche ich schon Punkt A einen richtig langen Atem und Punkt B relativ volle Taschen, wenn ich so ein Projekt durchstehen möchte. Danke. Gerhard, kann ich mit Förderungen rechnen in Österreich? Bislang ist mir nicht unmittelbar etwas bekannt. Und vor dem Hintergrund der aktuellen Budgetrede würde ich
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jetzt mit Förderungen ja auch bisschen restriktiver umgehen in der Zukunft. Wobei gerade, wenn ich jetzt sage, für kritische Infrastrukturen da gehört Datensender definitiv dazu, wäre das jetzt kein Bereich, man mit Förderungen allzu sympathisch sparen sollte. ich denke, es macht Sinn hier zu fördern. Vielleicht darf ich nur ganz kurz zu dem, es gibt schon die eine oder andere Möglichkeit, die wir sehen, um die Zeit zu verkürzen. an den Anschluss ans Distributionsgrid, wir sehen da schon Tendenzen. Ich meine, das eine ist natürlich,
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das haben wir in Deutschland, in Frankfurt gesehen. im Endeffekt das ist öffentlich bekannt, wo die Mainover die Endeffekt die Utility, also so eine Art Wiener Energie von Frankfurt ist. Die haben gesagt, wir machen eine eigene Data Center Entwicklung, haben eine eigene Tochtergeserft gegründet. Und haben im Rahmen Vorarbeiten geleistet und haben dann gesagt, wir holen uns einen internationalen Investor für 51% rein. Das war dann BlackRock, der dann auch weiter Eigenkapital und das weiter funded. Gleichzeitig hat man auf die Art und Weise natürlich sichergestellt, dass man auf der Energieversorgungsseite
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sicherlich nicht benachteiligt wird, wenn man dann die entsprechenden Energielieferungen braucht. Also diese Art von JVs sind sicherlich eine potenzielle Möglichkeit, um das etwas zu verbessern, die immer das stimmt, die immer länger werdende Wartezeit auf den entsprechenden Anschluss. Die andere Variante die man in Amerika verstärkt sieht und die wir jetzt auch mittlerweile in zumindest in Europa, wenn ich in Österreich oder Deutschland sehe, ist dass es ganz große Investoren im Bereich Datencenter gibt. Dazu gehört zum Beispiel Digital Bridge,
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das sind ja glaube ich, der größte Betreiber von Data Centers, internationalen Medienplattformen. Die kaufen sich einfach ihre eigenen Kraftwerke in der Nähe von Datencentern oder entwickeln entwickeln einfach auf Greenfield, bauen sich ihre Kraftwerke, ihre Solar-Wind-Parks in unmittelbarer Nähe, so es denn möglich ist, wie FairSex und umgehen eigentlich damit oder versuchen, dem Grid-Anschluss damit zu Umgehen. Das ist Eigentlich Zukunftsunsicht. Ja, aber der Gerald hat gesagt, dauert ja so,
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oder wir haben gesagt, es dauert so lange, um den Strom dahin zu bringen. Das heißt eigentlich, wenn ich ein Stromanbieter bin, wäre ich ja eigentlich der ideale Developer für Data Center, wenn ich immer die richtigen Unternehmer reinhole, die das dann an den bestimmten Standorten entwickeln würden. Oder habe ich das falsch verstanden? Das richtig. Das sehen wir in vielen Locationen europaweit, dass sozusagen Gemeinschaftsunternehmen schon in Ventures gegründet werden mit Energiedienstleistern. Und im Zweifel kriegen sie dann sofort das Grid und sogar das Land auch stellenweise, sodass du natürlich dann eine Remuneration hast.
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Das sehen wir das sehen wir häufig. Okay, danke. Ja, großes Thema auch noch, weil wir das ja so angesprochen haben. Braucht natürlich viel Strom, braucht viel Energie und braucht auch ISG. Ja, Birgit, wie siehst du denn, wie sich das in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird? Vor allem aber mal die erste Frage ist eigentlich, wie teilt sich das auf? Normalerweise sind die Errichtungskosten ja nur ein Bruchteil von den Kosten, dann nachher anlaufen. Und ich glaube, das ist bei den Data Center nochmal ein bisschen anders. in dem Sinn ISG und Data Center, großes Thema.
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Auf jeden Fall. glaube, Thema ist, einerseits gibt es ja viele Data Center, die eben versuchen, Synergien zu finden mit Nachbarn. Dass man sieht, wie die Wärme irgendwohin verbringt. Also, dass die noch anders genutzt werden kann. Das macht mich natürlich auch nachhaltiger. Ja Investoren ist es sowieso immer ein Thema. Also Investoren, in Data Center investieren, werden schauen, dass sie nachhaltigere Objekte, grüner Strom wurde heute schon angesprochen, etc. haben. Und ich meine, es werden ja auch die Regularien immer restriktiver.
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meine gibt jetzt mal das Reichen Center sind zumindest jetzt mal angehalten, sind wir wieder bei den Reportings. Aber die müssen ja ihre Daten veröffentlichen, um eben zu sehen, wie effizient oder wie viel Energie verbrauchen sie, was ist ihr Wasserfußabdruck, etc. Also das ist ja jetzt schon verpflichtend vorgesehen für Reichen Center mit einer gewissen Energieleistung. Also die Stromverbrauchung,, mehr als 500, wenn mich nicht alles täuscht, Megawatt. Ja, okay, also das ist ein Thema
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Und natürlich, gerade wenn wir dann sind bei größeren Playern, die ja auch zur Nachhaltigkeitsreporting verpflichtet sind oder werden, ist das natürlich auch ein Thema. wenn die natürlich auch das irgendwie so drehen wollen, dass sie in Zukunft weniger Strom verbrauchen, aber trotzdem mehr Daten speichern können. Ja, wir Gedanken, in dem, in diesem Zusammenhang hat die Nadine im Vorfeld unserem Vorgespräch vom PoE-Faktor gesprochen. Kannst das doch mal kurz erklären, was es ist und auch
51:38
so ein bisschen, wie sie das in der nächsten Zeit weiterentwickelt, beziehungsweise wie der soll er sinken? Also vielleicht der PoE-Wert resultiert aus unserem Energieeffizienzgesetz, was ja in Deutschland lange diskutiert wurde und was entsprechend auch auf Datencenter abstellt. Der hat im Wesentlichen drei Aspekte, die zu berücksichtigen sind, gestaffelt auf verschiedene Jahre, jetzt ab 2026 immer steigend, einmal die Nutzung von Abwärme Die wird steigend von 10 15 auf 20 Prozent bis 28, dann die Nutzung von Grünstrom, die bis 27 bei 100 Prozent liegen soll und der
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quasi der Effizienzwert, der PoE-Wert, der letztlich das Verhältnis der Gesamtenergiedienstgebäude reinfließt, wiedergibt zu der für die IT, also für die eigentliche Dienstleistung erbrachte Leistung. funktioniert zwischen Neubaugebäuden, da liegt er bei 1,2, für ältere Center gibt es noch ein bisschen Kulanz, dass ich glaube bis 2030 müssen die aber auch bei 1,3 liegen. Das Heißt, 100 Prozent kommen rein, davon dürfen 1,2 Prozent verwendet werden für die Hülle und der Rest muss für die eigentliche Aufbereitung der
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Daten verwendet werden. Du musst quasi schauen, du minimalen Aufwand für Kühlung, für Lüftung etc. hast, um quasi den maximal höchsten Wert, wie näher du an der Eins bist, das heißt 100 Prozent der Energie rinnt und 100 Prozent quasi auch für die IT-Dienstleistung, umso besser ist das. Bei Bestandscentern sind wir einfach mal zur Einordnung, sind wir häufig bei 1,5 1,6. Der Wert hängt natürlich auch sehr davon ab, wie die Auslastung im Center ist. Das heißt, es ist ein sehr schwanger Wert und ich halte ihn auch für bedingt geeignet, um die wirkliche Nachhaltigkeit daran zu messen.
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Ich finde mal als wichtiges Argument, wir haben eine Verantwortung und da im Center sind wir nun mal Stromfresser und ich finde es ist wichtig, dass wir in der Tat nachhaltig agieren und auch als Standortvorteil, auch wenn das vielleicht erstmal lästig ist. Alles um Nachhaltigkeit, Energieeffizienz darf man nicht vergessen, dass der Strom bei uns im Vergleich zu anderen Ländern deutlich teurer ist. Und an der Stelle hilft natürlich die Effizienz auch, wenn wir schon teuren Strom haben, der ja doch ein relevanter Kostenblock ist im Betrieb, können wir zumindest, je effizienter wir sind, der Stelle
54:21
so ein Stück was wieder gut machen. Und wie Birgit gesagt hat, auch aus Investorensicht, haben ja viele Investoren Auflagen, Grundsätze in nachhaltige Immobilien zu investieren, einfach für die Attraktivität. Als Asset-Klasse ist es relevant, dass wir langfristig nachhaltig Agieren. Jetzt haben wir gehört, also Bestand, Neubau, große Unterschiede. IT entwickelt sich natürlich, ist es nicht schnell weiter, damit werden auch Rechtenzentren und Veranstalter schneller, wie wenn jemand zum Beispiel eine Finanzierung macht,
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was eine Bestandsimmobilie betrifft. Worauf wird da von eurer Seite geachtet? Wir sehen das in der Regel, das hat Herr Steffan vorhin angesprochen, wenn ein Betreiber vielleicht einen anderen Campus kaufen will. Dann ist es wieder, wie er gesagt hat, kommt es auf das Alter des Datencenters an. Wir gucken natürlich schon auf technische Wertgutachten, die gibt es dann auch schon, das bekommen von Trittanbietern, die beurteilen dann die Immobilie inklusive praktisch allen technischen Gegebenheiten. Dann drehen wir uns wieder zu den maßgebenden Dingen, Stromanschluss, wie sieht die Kühlung aus,
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wie sieht die Abwärme aus. Wichtiger Punkt übrigens, ein kleiner Schmankerl noch, wir haben auch Datencenter gemacht, das öffentliche Schwimmbad ein Kilometer weit weg praktisch verheizt wird. Also nur mal zum Thema Abwärme, auch solche Transaktionen haben wir gesehen, was absolut Sinn macht. Nein, also wir gucken natürlich auch gestanden, ist richtig. Da verlassen wir uns aber eine Regel auf technische Gutachten oder auf Marktgutachten, die zum Beispiel auch von CBRI kommen können, beispielsweise, weil wir sind selber keine Immobiliengutachter, sondern wir sind Finanzierer und verlassen uns natürlich
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dann auf Wertgutachtung. Und vielleicht auch dazu, ISG ist auch für uns als finanzierende Bank extrem wichtig. all diese Effizienzfaktoren und Themen sind bei uns, wenn wir ein bestehendes, aber auch einen Neubau uns ansehen, extrem wichtig. Das beginnt eben bei der Energie, ist die Energie grün sehr wichtig. In den USA werden sogar Kernreaktoren reaktiviert, um große Datenzentren zu powern. Das wird es bei uns nicht spielen, aber wie gesagt, woher die Energie kommt, wichtig. Wie effizient das Datenzentrum ist,
56:55
wie Nadine gesagt hat ist auch wichtig. Wir sehen unter anderem relativ viele in Skandinavien, wo es kalt ist, wo man nicht so viel Energie braucht für Kühlen usw. Das auch nicht ganz uninteressant, wo die POE-Faktoren dadurch eher niedrig sind. Und zu guter Letzt geht es auch dann und auch das wurde schon erwähnt, um Abwärme. Datenzentren produzieren hier ist ja nicht viel Wärme, und die Wärme kann man nutzen. Bei dem in Frankfurt welches wir finanziert haben, für Blackrock und Mainova, wird in dem Fall wie eine Art Fernwärme, Kraftwerk, ich glaube eine in der Nähe befindliche Konzertfalle oder
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auch Gebäude mit Wärme versorgt. Das heißt man hat dort irgendwie so eine Art Circle Economy Neudeutsch also es gibt so quasi eine Kreislaufwirtschaft. Wir finanzieren auch nach letzter Punkt ein Datenzentrum in Schweden, wo jetzt mit der Abwärme mitten in Schweden ein riesiges Greenhouse, in aller Tomaten für Schweden. Das heißt, man kann auch die Wärme die Abwärme entsprechend nutzen,
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und sollte sie auch nutzen im Sinne von ISG und Energieeffizienz. Also da gibt es viele Ideen, manches noch im Beginn, aber wie man damit energieeffizient umgehen kann. Beide sind sogar Datenzentren, die stellenweise geplant werden, der Holz, also der Baustoff Holz ein großer Einflussfaktor ist anstelle vom Beton. auch das entwickelt sich weiter und ist auch auf der Kreditgeberseite für uns als Bank, aber auch für Kreditgeber, Versicherer ein entscheidender Punkt, gemäß Artikel 8 9, also auch auf der Finanzierungsseite ein sehr interessantes Thema. Stefan und Jörg, super, danke mal für euren Blick in die Zukunft.
58:58
Hochinteressant Holz und auf der anderen Seite auch diese Gemeinsamkeiten, ohne die wird es in der ganzen Branche sowieso nicht mehr funktioniert. Und ich finde das interessant, dass gerade bei Datacenter das so ein Thema ist, weil man die Abwärme einfach gut nutzen kann, aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten der Synergien zu finden. Gerald, dein Blick in die Zukunft der Datacenter? Ja, ich finde es wirklich eine megaspannende nicht Asset-Klasse, eine megaspannende Infrastruktur-Asset-Klasse. Das ist ein Hybrid-Ding. Da wird sich wahnsinnig viel tun. Ich habe jetzt bisschen Bauch, weil der klassische
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österreichische Developer damit zurechtkommt. Dafür ist es wirklich tatsächlich ganz anders. Zukunft erfordert glaube ich sehr viel anderes, als der klassische Developer unweigerlich aus der Bauwirtschaft mitbringt. Aber ja, ich hoffe auf Wachstum, weil es ist letztlich schon das Rückgrat der digital economy. Das Sehe ich auch so. wenn du sagst, anderes Know-how, dafür sind wir ja heute da, um das mal bisschen die Facts zu liefern und auch zu zeigen, was eigentlich alles möglich ist. Und vor allem auch an wem man sich wenden kann. Und das hat noch ein kurzes Abschlusswort von der Nadine und dann von der Birgit.
1:00:17
Nadine, dein Blick in die Datacenter Zukunft? Prosit. Ich Glaube, der Tat, gibt ja also an dem am liebsten kein Zweifel, dass wir es hinbekommen müssen, weil es letztlich auch relevant ist für für jedes Wirtschaftswachstum bei Digitalisierung. Und ich glaube, das wird jetzt jeder anerkennen müssen ist gekommen, um zu bleiben. Es wird nur mehr werden. Und ich finde es extrem spannend, wie vorhin auch schon gesagt, braucht ich sage mal, ein kollektives Zusammenarbeiten aus verschiedenen
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Richtungen, ob das Geldgeber ist, ob das Power ist, ob das Gemeinden sind, die das unterstützen müssen, ob das die Betreiber sind. Es ist spannend und herausfordernd. Nadine, danke. Learning by Doing hat ja auch so einen Vorteil, man kann ja auch etwas mit einbringen in das Ganze. Und das finde ich ja besonders spannend. Und Birgit zum Schluss, wir werden es vermutlich rechtlich auch noch schaffen, auch in Österreich. Bestimmt und ich bin mir sicher, Gesetzgeber wird sich da auch noch bestimmte Dinge einverlassen, wenn er mal auf das Thema aufspringt. Aber ich sehe es so wie die Nadine, es ist die Zukunft,
1:01:37
es ist nur die Frage und ich glaube, ist schon noch Wirtschaftsstandort Österreich gefragt ein bisschen, wie sehr, wie attraktiv ist man, weil brauchen wird man sie. Und ich glaube, es wäre ein großes Attu für Österreich, wenn man auch eben große wie Blackstone etc. gewinnen könnte, nach Österreich zu kommen. Wobei die Gemeinden sich da nicht immer ganz so begeistern, das ist ja auch immer so. Ja die Nachbarn sind selten. Jeder will Netflix, aber keiner will das Datacenter neben sich. Jeder will seine Pakete sofort haben, aber keiner will das Logistikzentrum neben Sich.,
1:02:18
aber es wird ohne dem nicht gehen und auch wir werden alle Lösungen finden und wenn wir uns das nächste Mal zum Thema Datacenter zusammenfinden, wird es sicher schon einige neue Entwicklungen geben. In dem Sinn möchte ich mich bei euch, 1 2, 3 4 5, möchte ich mich bedanken, dass ihr heute Zeit gehabt habt, dabei zu sein bei unserem IMO Live zum Thema Datacenter und bei Ihnen die zugesehen haben, möchten wir uns bedanken, dass sie uns zugehört haben, dass sie zugesehen haben. Wir hoffen, einen guten Einblick gebracht in diese neue in dieser neue Assetklasse oder in dieser neue Infrastruktur,
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Immobilie, je nachdem. Und wir 5, wir 6, ich gehöre auch dazu, wir wünschen Ihnen noch einen schönen Nachmittag. Wiedersehen.