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3SI kauft drei Zinshäuser in Wien 2, 3 und 13

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Die 3SI Immogroup erweitert ihr Portfolio um drei Wiener Zinshäuser: Liegenschaften in der Hohlweggasse im 3. Bezirk, der Hagenberggasse im 13. Bezirk sowie der Großen Pfarrgasse im 2. Bezirk. Mit den jüngsten Ankäufen setzt das Wiener Familienunternehmen seinen Fokus auf hochwertige Bestandsimmobilien in gefragten Wiener Wohnlagen fort.

Bei den drei Liegenschaften liegt der Schwerpunkt auf hochwertigem Wiener Bestand in etablierten Wohnlagen. Geplant sind gezielte Aufwertungen der Häuser sowie die schrittweise Sanierung und der Einzelverkauf von Wohnungen. „Bei allen drei Häusern haben uns die ausgezeichneten Wohnlagen und die Qualität des Bestands überzeugt. Sie passen ideal zu unserer Strategie, gezielt in hochwertige Wiener Bestandsimmobilien zu investieren und deren Qualitäten langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln“, erklärt Michael Schmidt, Geschäftsführer der 3SI Immogroup.

Qualität im Bestand als langfristige Strategie

Die Liegenschaft in der Hohlweggasse in Wien-Landstraße umfasst rund 852 m² Nutzfläche und verbindet ruhiges Wohnen mit den Vorzügen einer zentralen Lage. Das bereits sanierte und um ein Dachgeschoss erweiterte Gebäude verfügt über einen Lift, mehrere Wohnungen bieten zudem private Freiflächen. Besonders attraktiv ist die Lage im Fasanviertel: Mit Belvedere, Botanischem Garten und Schweizergarten befinden sich großzügige Grün- und Erholungsräume in unmittelbarer Umgebung. Gleichzeitig sind der Hauptbahnhof, Nahversorgung, Gastronomie und Cafés rasch erreichbar. Geplante Modernisierungen der Allgemeinbereiche und ausgewählter Wohnungen sollen die Wohnqualität zusätzlich erhöhen.

Die Liegenschaft in der Hagenberggasse in Wien-Hietzing bietet rund 1.425 m² Nutzfläche und zeichnet sich insbesondere durch ihre ruhige Hanglage und großzügigen Freiflächen aus. Nahezu alle der 17 Wohnungen verfügen über Balkon, Terrasse oder Garten und bieten damit hohen Wohn- und Erholungswert, teilweise verbunden mit weitläufigen Ausblicken bis in Richtung Wiener Innenstadt. Die Nähe zu Ober St. Veit verbindet ein grünes, entspanntes Wohnumfeld mit guter Infrastruktur und öffentlicher Anbindung über U4 und Bus. Stellplätze sowie bereits aufgewertete Terrassen und Gärten ergänzen das Angebot. Weitere Modernisierungen der Allgemeinbereiche runden die qualitative Aufwertung der Liegenschaft ab.

Mit der Liegenschaft in der Großen Pfarrgasse im Wiener Karmeliterviertel ergänzt ein saniertes Gründerzeit-Eckhaus mit mehr als 2.300 m² Nutzfläche das Portfolio. Die Liegenschaft umfasst 25 Wohnungen und ist vollständig vermietet; das Dachgeschoss wurde 2023 ausgebaut. Besonders die Lage unweit des Karmelitermarkts zählt zu den Stärken des Objekts: Das lebendige Grätzl mit zahlreichen Gastronomieangeboten verbindet urbanes Wohnen mit kurzen Wegen zu Nahversorgung und Freizeitmöglichkeiten. Mit Augarten und Donaukanal befinden sich zudem attraktive Erholungsräume in der näheren Umgebung. Diegute öffentliche Anbindung, unter anderem über die U2-Station Taborstraße, ergänzt die hohe Wohnqualität des Standorts. Geplant sind gezielte Aufwertungsmaßnahmen am Gebäude sowie die schrittweise Sanierung und der Einzelverkauf von Wohnungen.

Transkript

0:10 Herzlich willkommen zur ersten Office-Talk-Folge nach der Sommerpause. Wir fangen mit einem Thema an, aktueller geht es fast gar nicht: Die 3SI hat ein Zinshaus gekauft, wieder im Karmeliterviertel. Bei mir heute ist Markus Scholz von der 3SI. Markus, hallo und danke, dass du dir so kurzfristig Zeit genommen hast für unser Interview. Sehr gerne. Markus, du bist Head of Real Estate, quasi der Herr der Häuser. Sozusagen. Oder alles, was mit unseren Häusern zu tun hat, im erweiterten Sinn. Ihr habt im Karmeliterviertel ein neues Haus zugekauft. Das ist schon das dritte Projekt, glaube ich, jetzt in der Gegend,

0:47 richtig? Mindestens, ja. Also zumindest seit ich bei der 3SI bin, ist es das dritte Objekt in dieser Gegend. Das Karmeliterviertel ist einfach eine Gegend, die uns sehr gut gefällt. Das ist ein urbanes, über die Zeit gewachsenes Grätzel mit einer hervorragenden Infrastruktur und auch bei unseren Wohnungskäufern einfach sehr nachgefragt. Also ein spannendes Gentrifizierungsgebiet, kann man sagen. Kann man so sagen, ja. Bleiben wir gleich bei dem Thema Gentrifizierung. Glaubst du, dass da langsam auch die Möglichkeiten ausgereizt sind in dem Viertel oder wird da noch mehr kommen? Grundsätzlich glaube ich, dass dieses Viertel schon sehr aufgewertet wurde in den

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1:26 vergangenen Jahren. Verbesserungspotenzial gibt es, so wie überall im Leben, immer. Im Karmeliterviertel sehe ich es fast mehr schon auf Objektebene, dass einfach die Qualität des Gebäudes, der Grundrisse mittlerweile eine größere Rolle spielt, weil das Viertel ohnehin sehr nachgefragt ist. Wo siehst du denn da gerade im Gründerzeithaus-Bestand die größten Hürden aktuell? Altbau ist immer sehr herausfordernd. Wir haben hier eine Mischung aus mietrechtlich relevanten Themen, die Gebäudesubstanz. Das heißt, die Erfahrung ist schon sehr wichtig im Altbaubereich. Da haben wir mittlerweile mit 25 Jahren

2:07 Firmengeschichte uns einen Vorsprung vielen anderen gegenüber aufgebaut und das hilft uns natürlich sehr. Gleich daneben ist das Nordbahnviertel, das auch einige Sanierungen und Aufwertungen hat. Da werden 10.000 Wohnungen fertig. Siehst du das eher als Konkurrenz oder als Sog, der euch auch Vorteile bringt für die Projekte im Karmeliterviertel? Ich sehe es eher als Sog. Je mehr Wohnungen in einem Bezirk fertiggestellt werden, umso mehr Bewohner wird es letztendlich geben. Das kann für den Bezirk natürlich gut sein. Ich sehe sowieso aber auch die Zielgruppen eher unterschiedlich. Im Nordbahnviertel ist es wahrscheinlich eher der moderne Neubau, der gefragt ist

2:47 momentan dort. Im Karmeliterviertel eher der Altbau. Von dem her sehe ich da jetzt keine unmittelbare Konkurrenz. Ihr habt ein weiteres Haus in der großen Karlgasse gekauft. Das ist jetzt ein bereits saniertes und vollvermietetes Haus. 3SI ist eigentlich eher bekannt dafür, Sanierungsobjekte zu kaufen und dann quasi in die Premiumqualität anzuheben. Warum habt ihr euch für dieses Objekt entschieden? Also grundsätzlich sind für uns entscheidend für einen Kauf die Lage und die Verwertbarkeit des Objekts. Das ist in diesem Fall aufgrund des hohen Befristungsanteils für uns gegeben. Also wir kaufen nicht reine Baustellen, sondern wenn wir ein fertiges Produkt

3:27 sozusagen mehr oder weniger bekommen, dann freuen wir uns genauso. In dem Fall ist der Befristungsanteil sehr hoch. Das heißt, wir können unser Ziel, die Wohnungen einzeln abverkaufen, über sukzessive Abwicklung sozusagen und freuen uns, dass wir dieses qualitativ hochwertig sanierte Gebäude kaufen konnten. Gibt es da noch Pläne für eine Qualitätssteigerung, vielleicht auch von euch? Absolut. Also wir werden natürlich die allgemeinen Teile des Hauses noch ein wenig aufwerten. Es ist zwar grundsätzlich ein schönes Haus, aber entspricht noch nicht ganz dem 3SI-Stil sozusagen. Und die Wohnungen in den Regelgeschossen brauchen auch noch ein paar

4:06 Sanierungsarbeiten. Nachverdichtung, Aufstockung, auch ein Thema bei dem Haus? Dachgeschoss ist bereits ausgebaut, ebenfalls sehr hochwertig. Auch erst vor drei, vier Jahren wurde das ausgebaut. Also noch höher geht es nicht. Der ganze Kauf war ein Off-Market-Deal. Welchen Anteil haben denn solche Deals bei euch im Ankauf und wie wichtig ist euch denn, da auch gut vernetzt zu sein? Also grundsätzlich ist der Zinshausmarkt momentan sowieso ein eher kleiner. Das heißt, die Maklerunternehmen kennen die handlungsfähigen Unternehmen, die Zinshäuser kaufen, bestens und sprechen die oft direkt an. Ist da dann die Preisfindung ungleich schwerer, wenn es kein

4:47 Bieterverfahren gibt? Ich glaube, die Schwierigkeit beim Bieterverfahren ist momentan eher, genügend Bieter zu finden. Off-Market-Deal heißt jetzt für uns auch nicht unbedingt, einen Preisvorteil zu haben, sondern die Makler kennen einfach die Unternehmen, die momentan Zinshäuser kaufen, sehr gut und sprechen die halt direkt an, weil es ohnehin fast sinnlos ist, das jetzt groß am Markt zu streuen, wenn fast kein Markt sozusagen existiert. Jetzt hast du es auch vorher schon gesagt: Karmeliterviertel hat sicher noch Potenzial. Wenn du in fünf Jahren durch das Viertel gehst, was wünschst du dir, dass sich noch verändert hat, außer dass noch drei Häuser von

5:21 3SI aufgewertet wurden? Was wünsche ich mir? Grundsätzlich würde ich mir allgemein für Wien wünschen, noch mehr Grün zu sehen, also weitere Bepflanzungen von Bäumen, einfach ein bisschen auch das Thema Klima weiter zu bearbeiten im Sinne von für natürliche Beschattung zu sorgen und so die Grätzel weiter aufzuwerten. Gut. Allgemein vielleicht noch zum Abschluss: Zinshausmarkt hast du schon angesprochen, Wohnungsmarkt in Wien aktuell sehr schwierig. Was würdest du dir wünschen, dass sich da vielleicht auch von den Regeln her in den kommenden Jahren noch ändert und verbessert? Da muss man ein bisschen unterscheiden, glaube ich.

5:59 Zinshausmarkt ist momentan natürlich noch ein bisschen schwierig. Wohnungsmarkt sehe ich eigentlich nicht so. Also aus unserer Erfahrung kann ich sagen, dass wir Wohnungen sehr gut verkaufen momentan, dass die Nachfrage sehr hoch ist. Was würde ich mir wünschen für den Markt? Niedrigere Zinsen. Das ist eine schöne Schlusswort. Danke dir für deine Zeit. Sehr gern. Und danke euch fürs Zuschauen. Und wenn ihr keine Folge unserer Office-Talk-Serie mehr verpassen wollt, dann folgt uns auf LinkedIn, die unabhängige Immobilienredaktion, oder abonniert direkt auf unserer Seite den Newsletter.

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