Mit dem wachsenden Einsatz von KI-Tools stellt sich eine zentrale Frage: Was passiert mit unseren Daten? In diesem Abschnitt wird erklärt, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten – und warum die DSGVO dabei eine entscheidende Rolle spielt. Klar wird: Jede KI-gestützte Datenverarbeitung braucht eine legitime Rechtsgrundlage – sei es eine Einwilligung, ein Vertrag oder ein berechtigtes Interesse. Besonders sensible Daten, etwa Gesundheitsinformationen über Mieter, unterliegen noch strengeren Regeln. Anhand eines konkreten Beispiels aus der Hausverwaltung wird deutlich, wo die Grenzen liegen. Dazu kommt: Die DSGVO-Grundsätze der Datenminimierung und Zweckbindung passen nur schwer zur Funktionsweise moderner KI-Systeme wie ChatGPT – was bereits zu behördlichen Konsequenzen geführt hat, etwa dem zeitweisen ChatGPT-Verbot in Italien 2023. Der praktische Rat: Daten vor der Eingabe in KI-Systeme anonymisieren – und bei der Wahl des Tools immer die AGBs prüfen, ob eingegebene Daten für das Training weiterverwendet werden.