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In Fragen des Wohnens wäre es, nach jahrzehntelanger hoch emotionaler Diskussion, höchste Zeit zu Fakten zurückzukehren – egal in welcher Konstellation sich unsere Bundesregierung nach der Wahl 2019 zusammensetzt.
Wenn ein Gut knapp ist, kann davon nicht mehr angeboten werden, wenn man es billiger macht. Trotz dieser Binsenweisheit wird immer wieder gefordert, die Mieten gesetzlich zu senken bzw. zu deckeln.
Wenn zu wenig Bier angeboten wird, gibt es dann mehr davon, wenn man den Preis senkt? Jeder mit Hausverstand würde sagen: So funktioniert das nicht, man muss mehr produzieren, wenn man mehr haben will! Bei Wohnungen allerdings wird diese simple Logik von einigen Parteien und auch von der Arbeiterkammer schlicht und einfach ignoriert. Hier glaubt […]
Der neue Bundeskanzler Christian Kern spricht von einem Neustart bzw. „New Deal“. Wir hoffen, dass sich das auch bis in die Niederungen der Verhandler einer Mietrechtsreform herumspricht. Denn die unselige Diskussion über „leistbares Wohnen“ muss endlich mit Hausverstand angereichert werden, da Leistbarkeit für jeden Einzelnen eine sehr subjektive Angelegenheit darstellt.
Vermieter immer nur auf den Aspekt des Eigentümers zu reduzieren und– wenn man es noch etwas „schärfen“ will– als zügellosen Ausnutzer der armen Mieter darzustellen, ist nicht nur hochgradig unfair, sondern auch völlig unrealistisch.
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In einem sich stetig wandelnden Immobilienmarkt ist zeitnahe und präzise Information von unschätzbarem Wert für strategische Entscheidungen und nachhaltige Investitionen.