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… und es gibt sie immer noch

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MOG31 – das erste Wohnbauprojekt der WARIMPEX  in Polen
MOG31 – das erste Wohnbauprojekt der WARIMPEX  in Polen
© WARIMPEX
MOG31 – das erste Wohnbauprojekt der WARIMPEX in Polen

Die europäische Immobilienbranche bewegt sich aktuell in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld. Viele Unternehmen agieren aktuell zurückhaltender, da internationale Projektentwicklungen mit höheren Finanzierungs-, Währungs- und Marktrisiken verbunden sind. Trotzdem sind österreichische Projektenwickler weiterhin in ausländischen Märkten aktiv.

Mit der Ostöffnung Anfang der 90er-Jahre begannen die heimischen Immobilienunternehmen gegen Osten zu expandieren. Viele wollten ihr Glück probieren, manche erfolgreich, manche weniger. Der Boom ist vorbei, und nur wenige sind noch im Osten aktiv. Dafür hat sich aber das Spektrum auf andere Länder erweitert. Die Unternehmen konzentrieren sich auf ausgewählte Märkte, die langfristig stabile Perspektiven, attraktive Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zu nachhaltigen, renditestarken Investments bieten. „Der Schritt in neue Länder ist sowohl wirtschaftlich als auch regulatorisch anspruchsvoll und geht immer mit Risiken einher. Insbesondere, wenn man dort noch keine etablierte Präsenz hat“, erklärt Franz Jurkowitsch.

Schwieriges Exitumfeld

Der Vorstandsvorsitzende von Warimpex ist einer der Pioniere in Zentral- und Osteuropa und immer noch in der Region tätig ist. Viele Unternehmen lassen sich aufgrund der aktuellen Marktsituation und des schwierigen Exitumfelds nicht auf das Abenteuer „Ausland“ ein. „Steigende Finanzierungskosten, volatile Zinssätze und Unsicherheiten bei Bewertungen erschweren internationale Engagements“, sagt Franz Kollitsch, Investor & Managing Partner Kollitsch Invest. Schon in der Vergangenheit wurden Projekte in Rumänien, der Slowakei, Ungarn, der Ukraine oder den Niederlanden umgesetzt, aber „der Eintritt in neue Märkte erfordert fundiertes lokales Know-how und verlässliche Partner“, spricht Kollitsch aus Erfahrung. Ohne diese beiden Faktoren geht es definitiv nicht, und der langgediente Unternehmer Johannes Bauer, Vorstand der S+B Gruppe und für CEE zuständig, bestätigt: „Erfolgreiche Auslandstätigkeit erfordert ein tiefes Verständnis lokaler Märkte sowie verlässliche Partnerschaften vor Ort.“

 Präsenz und Netzwerk

Langjährige Präsenz und ein gut etabliertes lokales Netzwerk ermöglichen es daher der S+B Gruppe, Projekte in Tschechien, Polen und Rumänien effizient, marktnah und risikobewusst umzusetzen. „Die Länder bieten ein Umfeld mit wirtschaftlicher Stabilität, transparenten Regulierungen und einer nachhaltig positiven Nachfrageentwicklung in den urbanen Zentren“, so Johannes Bauer. Die S+B Gruppe realisiert aktuell mehrere Projekte in Mittel- und Osteuropa – darunter Wohn-, Büro- sowie Wissenschafts- und Digitalinfrastrukturprojekte. „Wir fokussieren uns bewusst auf diese zukunftsfähigen Assetklassen, da hochwertige Quartiers- und Mixed-Use-Immobilien auch in Zeiten struktureller Veränderungen eine stabile Nachfrage zeigen“, meint Johannes Bauer über die Strategie des Unternehmens. In Warschau und Prag befinden sich derzeit bedeutende Vorhaben in der Bau- bzw. Realisierungsphase, die moderne Arbeitswelten, nachhaltige Architektur und hohe städtebauliche Qualität mit optimaler öffentlicher Anbindung verbinden.

Abseits der Hauptstadt

Warimpex ist derzeit in Polen, Deutschland und Ungarn aktiv und entwickelt Immobilienprojekte in den Bereichen Büro, Hotel, Wohnen und Mischnutzung entsprechend der Marktnachfrage. „Indem wir Trends frühzeitig erkennen und eine solide finanzielle Basis aufrechterhalten, können wir rasch auf günstige Marktentwicklungen reagieren“, sieht Franz Jurkowitsch viele Chancen: „Somit sind wir auch vor dem Hintergrund insgesamt herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in europäischen Märkten gut für die Zukunft aufgestellt.“ Aktuell liegt der strategische Schwerpunkt auf dem Ausbau der Aktivitäten in Polen, „da das Land im EU-Vergleich ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum aufweist“. Speziell Städte abseits von Warschau sind „derzeit sehr attraktiv“. Im Oktober 2025 hat Warimpex die Baugenehmigung für das erste Wohnbauprojekt in Polen erhalten: „MOG31“ in der Mogilska-Straße 31 wird in Krakau errichtet. In der Stadt befindet sich darüber hinaus das „Chopin Co-Living/Office Project“ in der fortgeschrittenen Planungsphase, und „eine Baugenehmigung wurde bereits erteilt“.

Hotels folgen auf Zinshäuser

In Österreich ist JP Immobilien vor vielen Jahren mit Zinshäusern gestartet, nun engagiert man sich stark im Hotelbereich. Daniel Jelitzka, Eigentümer und geschäftsführender Gesellschafter JP Immobilien: „Wir fokussieren uns seit vielen Jahren auf die Assetklasse Hotel – schwerpunktmäßig in Österreich, aber zunehmend auch europaweit.“ Das Portfolio umfasst rund 14 Hotels im Inland und fünf im Ausland. Aktuell werden mehrere internationale Projekte umgesetzt: unter anderem ein 25hours City-Leisure-Hotel in der Altstadt von Triest, ein Skiresort in Zermatt unter der Marke Bikini Island & Mountain Hotels sowie ein City-Hotel in Florenz. Neben Italien ist JP Immobilien allerdings auch in Portugal, Spanien, Italien und Griechenland aktiv. Daniel Jelitzka über das Engagement: „Die Hospitality-Industrie in Südeuropa leidet weiterhin unter den Nachwirkungen der Pandemie mit ungelösten Nachfolgefragen, nötigen Repositionierungen und der fehlenden Professionalisierung vieler in die Jahre gekommener Familienbetriebe.“

Business und Wohnen

Städtische Businesshotels sind auch für Kollitsch Invest eine interessante Option, ebenso wie Wohnbauprojekte. „Wohnbau hat eine verlässliche Nachfrage und langfristige Stabilität. Businesshotels wiederum profitieren stark von der Erholung des Geschäftsreisetourismus, neuen flexiblen Betreiberkonzepten und einer wachsenden Zahl an Gästen, die Arbeit und Freizeit kombinieren“, sagt Franz Kollitsch. Aktuell werden Immobilien in Tschechien, Polen und Deutschland entwickelt.

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Kommentare (1)

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Gerhard Popp vor 2 Monaten

@Walter Senk toller Artikel.....

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