Qualitätsauszeichnung mit Mehrwert
„Seit 2006 zeichnet die Fachgruppe die besten Wiener Immobilienmakler mit dem IMMY Award aus. Die Idee dahinter war einerseits, die Qualität unserer Mitgliedsunternehmen einmal jährlich in den Mittelpunkt zu stellen. Andererseits wollten wir durch Mystery Shopper und kostenlose Feedbackgespräche für die teilnehmenden Unternehmen diese mit wertvollem Feedback – auch zu möglichen Optimierungen – unterstützen. Kundinnen und Kunden erkennen am IMMY Siegel, das der Gewinner für zwei Jahre nutzen darf, die ausgezeichnete Unternehmensqualität auf den ersten Blick“, erklärt Michael Pisecky, Obmann der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder.
Starke Makler trotz schwieriger Bedingungen
„Die Auswertungen der Ergebnisse rund um den IMMY Award zeigen, dass sich die Qualität der Unternehmen von Jahr zu Jahr erhöht. Gleichzeitig wissen wir, dass die Marktbedingungen besonders in Wien im Wohnimmobilienbereich schwieriger werden. Die Nachfrage an Mietwohnungen in gewissen Segmenten übersteigt das Angebot bei weitem, die Arbeitsbelastung für Makler steigt, gleichzeitig ist durch das Bestellerprinzip das Entgelt auf Mieterseite für Immobilienmakler ersatzlos weggefallen. Dennoch verbessern sich die Unternehmen jährlich“, so Dietmar Hofbauer, Projektleiter des IMMY Awards.
Bestellerprinzip veränderte Immobilienmaklerunternehmen
„Die Einführung des Bestellerprinzips führte in Wien zunächst zu deutlichen strukturellen Veränderungen im Maklergewerbe. Besonders betroffen waren mittelgroße Unternehmen mit fünf bis neunzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Bereits im zweiten und dritten Quartal 2023 zeigte sich ein Rückgang dieser Unternehmensgrößen in den veröffentlichten Anzeigen“, führt Philipp Sulek, Berufsgruppensprecher der Makler, aus. „Das zt Datenforum erhebt für den Fachverband jährlich die Auswirkungen des Bestellerprinzips. Die Zahlen für Wien zeigen, dass parallel zum Rückgang der mittelgroßen Unternehmen die Zahl kleiner Unternehmen mit bis zu vier Mitarbeitern langsam anstieg. Sie konnten sich den neuen Rahmenbedingungen offensichtlich flexibler anpassen“, so Sulek.
Konzentration auf große Unternehmen ab 2025
„Auffällig war in der zweiten Jahreshälfte 2025 ein deutlicher Anstieg der maximalen Mitarbeiterzahl einzelner Unternehmen, was darauf hindeutet, dass größere Betriebe ihre Position ausbauen konnten. Insgesamt lässt sich somit eine leichte Marktkonzentration zugunsten größerer Anbieter erkennen“, so Sulek. „Das Anzeigenvolumen bleibt strukturell niedriger nach Einführung des Bestellerprinzips, eine mietpreisdämpfende Wirkung ist ebenfalls nicht zu beobachten“, so Sulek. „Der Markt hat sich deutlich den neuen Rahmenbedingungen angepasst.“
Gesamtvolumen an Anzeigen geht zurück
„Das Angebot an Mietwohnungen wird kleiner seit Einführung des Bestellerprinzips, Anzeigen gehen weiter zurück, gewerbliche Immobilien werden jedoch schneller vermietet als private Anzeigen“, erklärt Sulek.
Wienerinnen und Wiener vertrauen auf gewerbliche Immobilienmakler
„Deutlich zeigt sich aber, dass Wienerinnen und Wiener bei der Wahl der Vermarktung und der Vermittlung lieber mit gewerblichen Immobilienmaklern zusammenarbeiten“, so Pisecky.
„Unsere Unternehmen haben klar die Nase vorne, Kundinnen und Kunden vertrauen auf die Qualität und die Expertise. Mit dem IMMY Award prämieren wir einmal jährlich die Besten. Auf der Plattform immomarktplatz.at können wir Mitgliedern eine kostenlose Onlinevermarktung anbieten, während potenzielle Kundinnen und Kunden neue Objekte exklusiv 24 Stunden vorab finden können – noch vor anderen Plattformen. Somit leisten wir als Fachgruppe einen wichtigen Beitrag, um den Markt attraktiv und qualitätsvoll zu halten – mit und für die Immobilienmakler“, schließt Pisecky.