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RE/MAX-ImmoSpiegel: Eigentumswohnungsmarkt 2025 auf Basis aller (!) Eintragungen im amtlichen Grundbuch

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Es geht seit 2025 wieder bergauf, nachdem der Wohnungsmarkt von 50.472 (2022) auf 36.653 Einheiten 2023 eingebrochen ist. Mit 33.333 Verkäufen wurde 2024 der Rückgang verringert, im zweiten Halbjahr 2024 die Trendwende vollzogen und eine Wachstumsphase eingeläutet. 2025 wurden 40.576 Wohnungen für neue Eigentümer verbüchert. Das sind um +7.243 mehr als 2024, aber gleichzeitig noch immer um -6.243 weniger als der Zehnjahresschnitt.

FAKTEN:

  • Verkaufsmengen: 40.576 Stück sind um +7.243 (+21,7 %) mehr als 2024, aber noch um -6.243 unter dem Zehnjahresschnitt. Alle Bundesländer legen bei den Verkaufs-zahlen zu, Wien steigert um +24,7 %.

  • Gesamtwert: 11,91 Mrd. Euro sind um +25,1 % mehr als 2024. Alle Bundesländer steigern die Umsätze, am stärksten Wien mit +0,97 Mrd. Euro auf 4,19 Mrd. Euro. Tirol, Oberösterreich und Niederösterreich, Steiermark und Salzburg liegen zwischen 1,45 und 1,03 Mrd. Euro. Die höchste Dynamik zeigt Vorarlberg (+36,4 %).

  • Wohnungspreise: Sie steigen moderat um +3,1 % auf 266.583 Euro, das sind um +8.056 Euro mehr als 2024. Bundesländer: Preislich vorne liegen Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Wien. Den höchsten Anstieg meldet Niederösterreich. Günstiger wurde es in Kärnten und im Burgenland.

  • Teuerste Landeshauptstädte: Bregenz führt, Innsbruck überholt wieder Salzburg.

  • Teuerste Bezirke: Die Wiener Bezirke Innere Stadt vor Wieden, Döbling, Leopoldstadt. Kitzbühel rutscht auf Rang fünf zurück, dann folgen sechs weitere Wiener Bezirke vor Feldkirch in Vorarlberg.

  • Wohnungspreisentwicklung im Fünfjahresvergleich sinkt von +22,0 % auf +20,7 %.

  • Der Anteil der Bauträgerprojekte am Gesamtwohnungsverkauf sinkt von 39 % (2021) auf 26 % (2025).

Nachdem der Wohnungsmarkt von 50.472 (2022) auf 33.333 Einheiten 2024 eingebrochen ist, geht es seit 2025 wieder bergauf. 2025 wurden 40.576 Wohnungen für neue Eigentümer verbüchert. Das sind aber immer noch um -6.243 weniger als der Zehnjahresschnitt.

„Der Wohnungsmarkt hat sich 2025 in den meisten Regionen erfreulich entwickelt. Das Angebot war gut, die Nachfrage stärker als in den Jahren davor und die Preise haben nur leicht angezogen“erläutert Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von RE/MAX Austria„Der positive Trend setzte sich auch in den ersten Monaten des Jahres 2026 fort. Aktuell sehen wir zwei Herausforderungen auf uns zukommen: Der Nahostkonflikt und damit zusammenhängend die steigende Inflation und Entwicklung der Zinsen sowie die Auswirkungen der zu geringen Neubautätigkeit der vergangenen drei Jahre. Dies kann zu einer Angebotsverknappung und in weiterer Folge zu spürbar steigenden Preisen führen.“

Bundesländermengen: Wien legt mehr zu als Kärnten verkauft

Sechs Bundesländer legen um ein Fünftel oder mehr zu. Mit +29,6 % und +27,8 % führen prozentuell Vorarlberg und Steiermark. In absoluten Zahlen führt erwartungsgemäß Wien mit einem Zuwachs um +2.362 Wohnungskäufen vor der Steiermark (+1.425) und vor Oberösterreich (+880). Insgesamt ergibt das für Wien 11.915 Kaufakte, 6.553 für die Steiermark, 5.077 für Oberösterreich und 4.563 für Gelb-Blau unter der Enns. Tirol kommt auf 4.132, Salzburg auf 3.178 und Vorarlberg auf 2.281 Transaktionen. Bleiben noch 2.244 für Kärnten und 633 für das Burgenland.

Aktuell ist noch ein guter Zeitpunkt für einen Kauf

„Noch ist ein guter Zeitpunkt für einen Kauf: Das niedrigere Zinsniveau spricht dafür und auch das Angebot ist noch gut. Doch mit dem erwartbaren Angebotsrückgang in den nächsten Monaten im Neubaubereich werden in weiterer Folge auch die Preise für Eigentumswohnungen spürbar anziehen. Auch die Befreiung von der Grundbuch- und Pfandrechtseintragungsgebühr für Hauptwohnsitz-Käufe bis 500.000 Euro endet mit 30. Juni 2026. Wer Eigentum erwerben möchte, sollte also nicht länger zögern“rät Reikersdorfer.

Wohnungspreise wachsen langsamer als die Inflation 

Während die Inflation (VPI 2025) um +3,6 % gestiegen ist, haben die Wohnungspreise nur um +3,1 % angezogen, nämlich von 258.527 Euro (2024) um +8.056 Euro auf 266.583 Euro.

Bezirkspreise: Wien und Kitzbühel und dann lange nichts

Das Wohnungspreis-Ranking ist ein Wiener Derby mit wenigen Gästen: Platz eins bis vier geht an Innere Stadt, Wieden, Döbling und Leopoldstadt, dann kommt Kitzbühel. Weiter geht’s mit Währing, Alsergrund, Hietzing, Neubau, Josefstadt, Landstraße und dann erst kommt am Ende des ersten Dutzends im Westen Feldkirch.

Zuverlässigkeit der Berechnungen aufgrund der einzigarten Datenbasis

Die Berechnungen des RE/MAX-ImmoSpiegels basieren auf der Kaufvertragssammlung von IMMOunited. Diese wiederum besteht aus allen (!) 2025 tatsächlich in ganz Österreich verkauften und verbücherten Wohnungen. „Seit 2009 arbeiten wir nur mit der Gesamtheit aller tatsächlich verkauften Wohnungen und nicht mit irgendwelchen Stichproben und Teilmengen. Wir verwenden auch nur die tatsächlichen Verbücherungspreise und keine Angebotspreise von Online-Plattformen, von denen niemand weiß, zu welchen tatsächlichen Preisen die Wohnungen – wenn überhaupt – verkauft wurden“stellt Mag. Anton E. Nenning, Head of Communication & Research von RE/MAX Austria klar.

„Wir erheben Transaktionsdaten aus dem österreichischen Grundbuch und ergänzen diese z. B. um historisch erfasste Nutzwertgutachten, Flächenwidmungs- und Gebäudeinformationen aus dem Grundstücksverzeichnis sowie Daten aus Immobilieninseraten. So entstehen vollständige Transaktionsdatensätze, die für einen transparenten Immobilienmarkt sorgen und für unsere Partnerunternehmen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen“, sagt Mag. Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der IMMOunited GmbH.

Rund +3 % Preissteigerung in allen Preissegmenten

Während 2024 die Wohnungspreise je nach Segment unterschiedlich angezogen haben, wurde 2025 im Wesentlichen über alle Preisebenen nur die Inflation abgebildet. Der Zuwachs im unteren Preisviertel beträgt +3,2 %. In der Mitte, beim Median, liegt der Preisanstieg bei +3,2 % und oben beim teuersten Viertel bei +2,9 %.

Wohnungsgrößen konstant

Die gehandelten Wohnungsgrößen liegen in Vorarlberg um +2,6 % über dem Zehnjahresschnitt, in Oberösterreich um -1,5 % und in Salzburg um -2,0 % darunter. In allen anderen Bundesländern liegen sie auf dem Zehnjahresschnitt oder maximal um +0,9 % darüber, bundesweit sogar exakt auf dem Zehnjahresmittel von 67,8 m².

Quadratmeterpreise: Salzburg überholt Vorarlberg

Seit 2022 sind die Wiener Quadratmeterpreise im Durchschnitt die höchsten in Österreich. 5.512 Euro sind 2025 in Wien um +6,5 % mehr als 2024. Salzburg folgt mit 5.040 Euro (+0,5 %) und Vorarlberg mit 5.018 Euro (+3,3 %). Am unteren Ende finden sich die Steiermark mit 2.925 Euro/m² (+4,7 %) und das Burgenland mit 2.348 Euro/m².

Erstbezug beinahe nur mehr ein Viertel

29.954 gehandelte Bestandswohnungen standen 2025 10.622 Neubauten und Generalsanierungen vom Bauträger gegenüber. Damit ist der Anteil der neuwertigen Wohnungen weiter gesunken: Von 39,0 % (2021) auf 26,2 %. „Dem Kurvenverlauf nach zu schließen, sollte die Talsohle damit erreicht sein. Wenn man die Insolvenzmeldungen in der Baubranche laufend verfolgt, kommen allerdings wieder Zweifel auf“so Nenning.

Erstbezug kostet immer mehr

Der Aufschlag für Erstbezug auf Quadratmeterbasis hat sich im Lauf der Jahre verändert, von +31,9 % (2021) auf +48,8 % 2025. Nimmt man als Basis die ganze Wohnung, ändert sich wenig: +48,5 %.

Den Gesamttext der Original-Presseaussendung samt Zahlen, Tabellen und Grafiken finden Sie unter: www.remax.at/de/presse/presseaussendungen.

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