Im Mittelpunkt der ausgezeichneten Lösung stehen die Projekte „Rote Emma“ und „Bella Vista“, die beide in nachhaltiger Holzhybridbauweise errichtet wurden. Besonders innovativ ist das Projekt „Rote Emma“: Hier teilen sich mit der BWSG und migra zwei gemeinnützige Wohnbauträger eine gemeinsame App-Umgebung. Mieter beider Träger können dadurch baufeld- und gebäudeübergreifend Gemeinschafts-räume, Mobilitätssharing und Informationen nutzen.
Die Pocket House-App bündelt zentrale Funktionen wie Raumbuchung inklusive digitalem Zutritt, Kalender und Events, Schwarzes Brett, Mobilitätssharing, Kontaktanfragen, Push-Benachrichtigungen und Dokumentenmanagement. Über eine eigens programmierte Schnittstelle zum ERP-System der BWSG erhalten Mieter zudem direkten Zugriff auf dort verfügbare Funktionalitäten. Gleichzeitig reduziert die zentrale Administrationsplattform den Aufwand für Bauträger und Verwaltung.
„Diese Auszeichnung freut uns sehr, weil sie zeigt, welchen konkreten Mehrwert digitale Infrastruktur im gemeinnützigen Wohnbau leisten kann. Geteilte Räume und Services funktionieren nur dann wirklich, wenn sie für Bewohner einfach auffindbar, buchbar und zugänglich sind. Genau das ermöglicht unsere App, die Erfahrungen aus Österreich bringen wir nun im deutschen Markt ein“, sagt Ronald Stapke Head of Germany Commercial Development bei Pocket House.
Die BWSG-Vorstände Kerstin Robausch-Löffelmann und Mathias Moser dazu: „Wir freuen uns sehr über den Award und sehen darin eine Bestätigung unseres Weges, gemeinnützigen Wohnbau zukunftsfähig, gemeinschaftlich und nutzerorientiert weiterzuentwickeln. Die digitale Lösung von Pocket House unterstützt uns dabei, geteilte Infrastruktur im Alltag einfach nutzbar zu machen und den Bewohnern einen echten Mehrwert zu bieten. Diese Funktionen nutzen wir daher schon bei rund 300 unserer Wohneinheiten. Wir danken Pocket House für die sehr gute Zusammenarbeit.“
Das Projekt zeigt bereits konkrete Ergebnisse: Gemeinschaftsräume, Waschküchen und E-Ladestationen lassen sich einfach und fair buchen, Informationen werden zentral ausgespielt und vorhandene Flächen effizienter genutzt. Damit unterstützt die Lösung nicht nur den Betrieb, sondern auch das soziale Miteinander in den Wohnprojekten.
Pocket House konnte mit seiner App die Jury überzeugen, die vor allem die Aspekte Innovationsgrad, Skalierbarkeit und Impact bewertet hat.