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OPTIMUSE: Mit 4-Millionen-Finanzierung und neuem Vertriebs-Team

vor 3 Tagen

5 Minuten

Das Wiener DeepTech-Startup OPTIMUSE hat nicht nur eine erfolgreiche Seed-Finanzierungsrunde über 4 Millionen Euro abgeschlossen, sondern auch einen prominenten Neuzugang im Vertrieb: Matthias Köck, zuvor für den Erfolg von smino in Österreich und Deutschland verantwortlich, leitet nun gemeinsam mit Schulaxshan Arulampalam den Vertriebsaufbau im DACH-Raum.

PropTech-Profi wechselt von smino zu OPTIMUSE

„Ich habe alle meine Ziele, die ich mir persönlich gesetzt habe, bei smino erreicht", erklärt Matthias Köck seinen Wechsel zu OPTIMUSE. Der gebürtige Niederösterreicher hatte bei dem Schweizer Bausoftware-Unternehmen den gesamten Vertriebsaufbau für Österreich und Deutschland verantwortet und dabei namhafte Kunden wie die Stadt Wien oder Drees & Sommer gewonnen.

Im Oktober 2025 schloss Köck seinen Master of Science an der Donau-Universität Krems ab – seine Masterarbeit widmete sich den Erfolgsfaktoren von PropTechs im internationalen Kontext. „Erfolgsfaktoren bei Marktexpansionen in der Proptech-Branche:
Eine Fallstudie am Beispiel von smino in Deutschland (2022–2025)? Das war meine zentrale Forschungsfrage", so Köck. Die Antworten darauf kann er nun bei OPTIMUSE in die Praxis umsetzen.

Der Wechsel sei für ihn „der logische Schritt" gewesen: „Die Plattform bietet mit dem digitalen Zwilling und den automatisierten Simulationen genau die Hebel, die Projektentwickler heute für wirtschaftliches und nachhaltiges Bauen benötigen."


Was macht OPTIMUSE eigentlich?

OPTIMUSE ist eine KI-gestützte Plattform, die Gebäudetechnik, Bauphysik und Energiedesign in einem digitalen Zwilling vereint. Das Besondere: Die Software analysiert und optimiert Gebäude bereits in der Vorplanungsphase – einem Zeitpunkt, an dem traditionell viele Entscheidungen noch auf Bauchgefühl basieren.

„Die meisten Entscheidungen werden bei Bauprojekten am Anfang getroffen – und dabei wird vieles einfach geschätzt", erklärt Mitgründer Dominik Pezzei das Problem. Die Folge: Überdimensionierte Anlagen, die unnötig hohe Investitionskosten verursachen und im Betrieb ineffizient laufen.

Die konkreten Vorteile laut OPTIMUSE:

  • 70 % schnellere Vorplanung durch automatisierte Simulationen

  • Bis zu 10 % geringere Baukosten durch optimale Dimensionierung

  • Bis zu 30 % niedrigere Betriebskosten durch intelligentes Energiedesign

  • 20 % zusätzliche Emissionseinsparungen durch nachhaltigere Systeme

Die Plattform vergleicht in kürzester Zeit tausende Varianten für Heizung, Kühlung, Lüftung und Gebäudehülle und empfiehlt die wirtschaftlichste und klimafreundlichste Lösung – inklusive klarer Handlungsempfehlungen.


Zielgruppe: Vom Bestandshalter bis zum Industriekonzern

Anders als bei seinem vorherigen Arbeitgeber, der primär auf die Bauphase fokussierte, adressiert OPTIMUSE den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. „Was mich an der Aufgabe hier sehr gereizt hat, ist, dass man sich nicht nur um Neubauprojekte kümmert, sondern der Fokus vor allem auf dem Bestand liegt", so Köck.

Die Zielgruppen sind vielfältig:

  • Projektentwickler für Wohnen, Büro und Gewerbe

  • Bestandshalter mit großen Immobilienportfolios

  • Industrie-Unternehmen mit vielen Bestandsimmobilien

  • Architekturbüros als unterstützendes Tool

„Der Neubau ist natürlich nur ein Teil – wenn man einen Lebenszyklus von 50 Jahren betrachtet, macht der Bau meist nur 8 % aus. Der spannende Teil ist der Betrieb", erklärt Köck.


4 Millionen Euro Seed-Finanzierung: Maschmeyer-VC im Lead

Im Oktober 2025 schloss OPTIMUSE eine Seed-Finanzierungsrunde über 4 Millionen Euro ab. Die Runde wurde angeführt von seed + speed Ventures, dem VC von Carsten Maschmeyer, sowie Blum Ventures, dem Venture-Arm des Vorarlberger Industriekonzerns Blum. Die Bestandsinvestoren Matterwave Ventures und aws Gründungsfonds beteiligten sich ebenfalls.

„Was mich an OPTIMUSE überzeugt, ist die Verbindung aus fundierter Technologie und praktischer Anwendung", kommentierte Alexander Kölpin, Managing Director bei seed + speed Ventures. „In einem Markt mit enormem Sanierungsbedarf und strengen Effizienzvorgaben ist das ein echter Gamechanger."

Was passiert mit dem frischen Kapital?

„Tatsächlich nutzen wir diese Finanzierungsrunde hauptsächlich, um unser Vertriebsteam aufzubauen", erklärt Dominik Pezzei. Matthias Köck und sein Kollege Schulaxshan Arulampalam bilden dabei das Fundament, das in weiterer Folge skaliert werden soll.

Die ambitionierten Ziele:

  • Vervierfachung der Kundenbasis

  • Verdreifachung des Umsatzes (nach einer Vervierfachung im Vorjahr)

  • Expansion nach Osteuropa, Spanien und Italien

„Es ist ambitioniert, wenn Double Double zu wenig ist", kommentiert Pezzei mit einem Schmunzeln.


Aus der Forschung in den Markt

Die Idee zu OPTIMUSE entstand aus der Forschung von Mitgründer Fabian Pitscheider. Der Architekt hatte während seines Studiums der digitalen Architektur an der TU Wien erkannt, dass bei der Gebäudeplanung vieles auf Bauchgefühl basiert – obwohl es technologisch längst bessere Wege gibt.

„Er hat gesehen, wie das aktuell geplant wird – einerseits sehr aufwendig, sehr manuell, und andererseits wird in den frühen Phasen viel auf Bauchgefühl und Referenzprojekte entschieden", erklärt Pezzei. „Die ersten Schätzungen sind meistens falsch. Weil man aber auf Nummer sicher gehen will, wird überdimensioniert geplant – und am Ende hat man höhere Investitions- und Betriebskosten."

2021 gründete Pitscheider gemeinsam mit Dominik Pezzei (zuvor Product Manager bei Bitpanda) und Felix Maximilian Hoffer in Wien das Unternehmen. Heute beschäftigt OPTIMUSE rund 25 Mitarbeiter mit Expertise aus Bauwesen, Bauphysik, Gebäudetechnik und Künstlicher Intelligenz.


Krisenfestes Geschäftsmodell?

Die aktuelle Marktsituation in der Bau- und Immobilienbranche spielt OPTIMUSE durchaus in die Karten – wenn auch mit gemischten Vorzeichen.

„Es hat zwei Seiten", analysiert Pezzei. „Neubau ist stark zurückgegangen – wir sind weit weg vom Vorkrisenniveau. Aber auf der anderen Seite wird mehr saniert, mehr modernisiert und renoviert. Die Kunden kommen zu uns, weil sie einsparen wollen."

Die Branche suche aktiv nach Lösungen angesichts explodierender Materialpreise und Kosten. „Man muss jetzt Immobilien neu denken, Gebäude neu denken. Und genau dabei sind wir unterwegs", so Pezzei.


Machen Architekten sich selbst arbeitslos?

Die Befürchtung, dass KI-Tools wie OPTIMUSE traditionelle Planungsberufe verdrängen könnten, weist Pezzei entschieden zurück: „Absolut nicht. Die Architekten brauchen genau dieses Feedback."

Architekten betrachten primär die Gebäudegeometrie und Ästhetik – aber sie benötigen immer das Feedback von Energie-Experten: Was passiert mit der Energie? Wie kann ich das Gebäude beheizen? Ist es gut beheizbar?

„Für die Architekten ist es eigentlich ein Vorteil, dass sie diese schnellen Rückmeldungen von der energetischen, von der bauphysikalischen Seite haben – und auch Empfehlungen, was sie noch besser machen könnten", erklärt Pezzei.


Netzwerken bleibt wichtig: Afterwork-Events mit über 70 Zusagen

Trotz des digitalen Fokus setzt OPTIMUSE weiterhin auf den persönlichen Austausch. Die etablierte Afterwork-Reihe wird unter der Ägide von Matthias Köck fortgesetzt. Für das kommende Event am 24. Februar liegen bereits über 70 Zusagen von Branchenexperten vor.

„Viele aus dem Netzwerk haben mich natürlich schon auf LinkedIn kontaktiert", so Köck. Der Vertriebsprofi setzt auf eine Kombination aus digitaler Reichweite und persönlichem Kontakt auf Branchenevents.


Fazit: OPTIMUSE auf dem Weg zum Scale-up

Mit der 4-Millionen-Finanzierung, einem erfahrenen Vertriebsteam und einer einzigartigen KI-Plattform ist OPTIMUSE gut positioniert, um die technische Gebäudeplanung grundlegend zu verändern. Das Unternehmen adressiert eines der größten Themen unserer Zeit: die nachhaltige Transformation des Gebäudebestands.

„Wir sind mittendrin – noch ein gutes Startup, würde ich immer sagen, aber es geht schon einen Schritt weiter Richtung Scale-up", fasst Pezzei die aktuelle Phase zusammen.

Für Projektentwickler und Bestandshalter, die nach Wegen suchen, kostengünstiger, nachhaltiger und effizienter zu bauen und zu sanieren, könnte OPTIMUSE die Antwort sein.

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