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Nachfrage nach Privatimmobilien steigt in Österreich

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Grafik Gesamtmarkt im Vergleich 2025 zu 2026
© REMAX

Mit 66.591 Verbücherungen im ersten Halbjahr 2026 ist die Durststrecke am österreichischen Immobilienmarkt seit 2023 endgültig zu Ende, denn das Halbjahr endet mit einem Zuwachs von +22,3 % zum Vorjahr und vor allem mit + 6,1 % über dem Zehnjahresschnitt. Auf das Rekordjahr 2021 fehlen nur noch -13,1 % oder -9.998 Kaufakte.

Mit 66.591 verbücherten Immobilien im ersten Halbjahr ist der Immobilienmarkt gegenüber 2025 (54.465) um +22,3 % oder +12.126 Kaufobjekten gewachsen. In den letzten zehn Jahren war die Handelsmenge nur 2020 bis 2022 höher. Vor allem diese drei Jahre trieben den Zehnjahresschnitt zum Halbjahr auf 62.747 Einheiten. Damit lag das erste Halbjahr heuer um +6,1 % darüber.

Auf das Allzeithoch von 2021 (76.589 Verbücherungen) fehlen 2026 zwar noch -13,1 %, aber nicht mehr -28,9 % wie 2025 oder -37,6 % wie 2024.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich alle Bundesländer-Verbücherungsmengen positiv entwickelt, prozentuell am stärksten die Steiermark mit +29,4 %, gefolgt von Tirol (+29,0 %) und Vorarlberg mit +28,1 %. Am schwächsten Wien mit +12,9 % hinter dem Burgenland mit +17,6 %.

Auf den Zehnjahresschnitt hat Vorarlberg einen Vorsprung von +11,9 % und die Steiermark von +10,0 %. Tirol liegt um -0,8 % darunter und Kärnten um -1,2 % im Rückstand. Die anderen Bundesländer sind positiv, haben aber vergleichsweise geringer zugelegt.

Beim Zuwachs in absoluten Stückzahlen (Halbjahr 2025 zu Halbjahr 2026) führt Niederösterreich (+2.587) vor der Steiermark (+2.377) und Oberösterreich (+1.930).

Mit 19,59 Mrd. Euro ist der österreichische Immobilienmarkt im Vergleich zum Halbjahr 2025 um +27,9 % gewachsen. Das sind in Euro +4,27 Mrd. Der Transaktionswert befindet sich damit beinahe auf dem Niveau von 2021 (19,61 Mrd. Euro), dem zweitstärksten Jahr der Geschichte nach 2022 mit 21,73 Mrd. Euro.

Wien ist mit 5,41 Mrd. Euro − nach einem Zuwachs zum Vorjahr von +1,22 Mrd. Euro (+29,1 %) – wie immer der größte Markt. Rang zwei geht an Niederösterreich mit 2,89 Mrd. Euro und einem Anstieg von +494 Mio. Euro (+20,6 %). Den dritten rettet Oberösterreich mit 2,49 Mrd. Euro (+20,4 %) vor der Steiermark mit neuem Rekord von 2,44 Mrd. Euro und einem fulminanten Wachstum von +49,1 % und +805 Mio. Euro.

Tirol überschreitet mit 2,04 Mrd. Euro (+23,0 %) nach 2021 und 2022 das dritte Mal die 2 Mrd. Euro-Marke. Dennoch nur Rang fünf. Mit 1,61 Mrd. Euro folgen Salzburg (+25,3 %) und mit 1,22 Mrd. Euro Vorarlberg (+32,7 %). Kärnten kommt auf 1,01 Mrd. Euro (+23,4 %) und das Burgenland mit der zweithöchsten prozentuellen Steigerung (+38,1 %) auf 468 Mio. Euro.

Top-Ten-Städte und Bezirke nach Anzahl der verkauften Objekte im ersten Halbjahr 2026: Neben der erwartbaren Nummer eins, Graz, mit 3.045 Verbücherungen sind Baden mit 1.449 und Graz-Umgebung mit 1.428 auf dem Podest. Dahinter landet der Bezirk Wien-Donaustadt mit 1.395 hauchdünn vor dem Salzburger Flachgau mit 1.392 und Innsbruck-Land mit 1.318 Transaktionen. Platz sieben geht an die Stadt Salzburg (1.292), acht an Bregenz (1.187) und zehn an Tulln (1.167). Der zweitstärkste Wiener Bezirk, Favoriten, kommt erst hinter Linz-Land (1.080) auf Rang zwölf mit 1.047 Verkäufen.

Top-Ten-Bezirke und Städte mit Minimum 400 Mio. Euro: Graz nähert sich mit 914 Mio. Euro dem Umsatz von ganz Kärnten und ist doppelt so stark wie das Burgenland. Rang zwei belegt die Stadt Salzburg mit 533 Mio. Euro vor dem Bezirk Wien-Donaustadt mit 512 Mio. Euro. Auf den Plätzen vier bis sechs folgen Wien-Leopoldstadt mit 496 Mio. Euro und mit jeweils 447 Mio. Euro Salzburg-Umgebung und Wien Floridsdorf. Wien-Favoriten kommt auf 438 Mio. Euro, Innsbruck-Land auf 419 Mio. Euro, Graz-Umgebung auf 415 Mio. Euro und Wien-Innere Stadt auf 405 Mio. Euro. Auffallend: Unter den Umsatz-Top-Ten findet sich keine Region mit weniger als 400 Mio. Euro.

Weiterführende Informationen, Grafiken und Details finden Sie unter: www.remax.at/presse/presseaussendungen

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