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Mieten steigen um 6 Prozent, Steiermark legt am stärksten zu

3 Minuten Lesezeit

Datenanalyse aller Bundesländer in Österreich
© immoScout24

Hohe Energiepreise und Betriebskosten: Die Angebotsmieten steigen in den ersten drei Quartalen 2026 in acht Bundesländern.

Hohe Energiepreise, Mieten und Betriebskosten führen die Liste der größten Probleme rund ums Wohnen an. Laut der ImmoScout24-Trendumfrage unter 1.000 Befragten sorgen sich 39 Prozent der Mietenden um ihre Wohnkosten. Die aktuelle Datenanalyse von ImmoScout24.at zeigt zudem, dass sich die Angebotsmieten am freien Mietmarkt 2026 weiter erhöht haben. In den ersten drei Quartalen 2026 liegen die angebotenen Bruttomieten österreichweit um 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Der Median beträgt 16 Euro pro Quadratmeter. Für eine Wohnung mit 70 Quadratmetern sind damit monatlich im Schnitt 1.123 Euro zu erwarten. Aber auch das Angebot an Mietobjekten für Wohnungssuchende steigt österreichweit um durchschnittlich 3 Prozent.

„In manchen Bundesländern stieg zwar das Angebot an Wohnungen, aber das heißt nicht, dass dort die Mieten sinken. Die tatsächliche Miethöhe hängt mit der Lage und Qualität des angebotenen Wohnraums sowie mit den Betriebskosten zusammen. Unabhängig davon spielen die Preise für Strom und Heizung eine wesentliche Rolle für die Leistbarkeit des Wohnens“, sagt Joseph Obiegbu, Geschäftsführer von ImmoScout24 Österreich.

Steiermark mit stärkstem Anstieg, Wien mit höchsten Mieten

Den kräftigsten Preissprung verzeichnet die Steiermark. Hier steigen die angebotenen Bruttomieten im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 14,4 Euro pro Quadratmeter. Eine Wohnung mit 70 Quadratmetern kostet rund 1.005 Euro im Monat, der Preis liegt damit aber noch immer um mehr als 100 Euro unter dem Österreich-Schnitt.

In Wien fällt der Anstieg mit 7 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich aus. Mit 22,6 Euro pro Quadratmeter bleibt die Bundeshauptstadt das teuerste Bundesland. Für 70 Quadratmeter bedeutet das monatlich 1.581 Euro. Dahinter folgen Tirol mit 21,7 Euro pro Quadratmeter und Salzburg mit 20,3 Euro. Eine vergleichbare Wohnung kommt dort rechnerisch auf 1.522 Euro beziehungsweise 1.418 Euro. Während die Mieten in Tirol um 4 Prozent zulegen, beträgt der Anstieg in Salzburg 2 Prozent.

„Wien ist seit den 1990er-Jahren um knapp 500.000 Einwohner:innen gewachsen und wächst weiter. Wenn das Wohnungsangebot mit dieser Entwicklung nicht Schritt hält, wirkt das natürlich auf die Mietpreise. Wir sehen hier seit Jahren einen langfristigen und ungebrochenen Trend nach oben“, so Joseph Obiegbu.

Burgenland als einziges Bundesland günstiger

Auch in Vorarlberg erhöhen sich die angebotenen Bruttomieten um 2 Prozent auf 19,5 Euro pro Quadratmeter. Für eine Wohnung mit 70 Quadratmetern entspricht das rund 1.362 Euro monatlich. Kärnten und Oberösterreich verzeichnen jeweils ein Plus von 5 Prozent. Die Quadratmeterpreise liegen bei 14,9 Euro beziehungsweise 13,1 Euro, was für 70 Quadratmeter einer monatlichen Miete von 1.045 Euro beziehungsweise 918 Euro entspricht. In Niederösterreich steigen die Preise um 3 Prozent auf 13,1 Euro pro Quadratmeter. Für eine Wohnung dieser Größe ergibt das 914 Euro.

Eine Ausnahme bildet das Burgenland. Als einziges Bundesland verzeichnet es im Durchschnitt einen Rückgang der angebotenen Mieten um 4 Prozent auf 11,3 Euro pro Quadratmeter. Mit rund 792 Euro für 70 Quadratmeter bleibt es zugleich das günstigste Bundesland. Eine vergleichbare Wohnung kostet in Wien damit annähernd doppelt so viel.

Anzahl der Angebote in Wien stabil, insgesamt leicht steigend

Das Angebot an Mietwohnungen stabilisiert sich österreichweit mit plus 3 Prozent leicht über dem Niveau von 2025. Ein deutlicher Zuwachs zeigt sich in Vorarlberg mit plus 37 Prozent, wobei der relative kleine Markt von einzelnen Neubauprojekten stark beeinflusst werden kann. Auch Niederösterreich mit plus 12 Prozent und Tirol mit plus 11 Prozent verzeichnen spürbare Steigerungen. In Kärnten nimmt das Angebot um 5 Prozent zu, im Burgenland um 4 Prozent und in Salzburg um 2 Prozent. Wien und die Steiermark weisen jeweils ein Plus von 1 Prozent auf. Nur in Oberösterreich stehen mit einem Rückgang von 7 Prozent weniger Mietwohnungen zur Auswahl.

Dieser Inhalt enthält KI-generierte Elemente.

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