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Leistbares Wohnen durch Deregulierung

vor 12 Stunden

2 Minuten

Christian Rädler, Landesobmann Niederösterreich der ARGE Eigenheim
Christian Rädler, Landesobmann Niederösterreich der ARGE Eigenheim
© NLK Khittl
Christian Rädler ,Landesobmann Niederösterreich der ARGE Eigenheim

Bereits beim Niederösterreichischen Baugipfel Ende 2025 im Landhaus St. Pölten präsentierte ARGE-Landesobmann Christian Rädler die Leistungen der gemeinnützigen Bauträger zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes in Niederösterreich. Für 2026 setzt die ARGE Eigenheim Niederösterreich einen klaren Schwerpunkt: Leistbares Wohnen durch konsequente Deregulierung.

Der Wohnbau ist – wie in ganz Österreich – auch in Niederösterreich stark rückläufig. Mit einem Minus von rund 23 Prozent bei den Fertigstellungen braucht es dringend neue Impulse. Der gemeinnützige Wohnbau ist ein zentraler Konjunkturmotor und sichert leistbaren Wohnraum für tausende Menschen. Um Bauen und Wohnen weiterhin leistbar zu halten, fordert die ARGE Eigenheim Niederösterreich einen spürbaren Bürokratieabbau und eine klare Eindämmung des Normenwildwuchses. Weniger Regulierung bedeutet schnellere Verfahren, geringere Kosten und mehr leistbaren Wohnraum.

2026 steht daher im Zeichen von Deregulierung, Effizienz und klaren Rahmenbedingungen für den Wohnbau in Niederösterreich.

Erster Schritt mit dem Sanierungsvereinfachungsgesetz

Wesentliche Forderungen der ARGE Eigenheim Niederösterreich für Stabilität, Investment in Gemeinwohl und leistbaren Wohnraum wurden mit dem Sanierungsvereinfachungsgesetz, das ab 1. März 2026 in Kraft tritt, großteils erfüllt. ARGE Eigenheim Niederösterreich Landesobmann Christian Rädler: „Die Unternehmen der Gemeinnützigkeit haben die Gelder sorgsam eingesetzt und sind gut aufgestellt. Mit unseren Forderungen haben wir wichtige Schritte in Richtung leistbares Bauen und in der Folge leistbaren Wohnraum erreicht.“ Es ist gelungen, die Bewilligungspflichten wesentlich zu reduzieren und damit Sanierungen wie auch Neubauten deutlich zu erleichtern.

  • Fenstertausch künftig frei, Fassaden-Instandsetzungen nur meldepflichtig

  • Thermische Sanierungen und weitere Maßnahmen laufen über vereinfachte Verfahren

  • Müll- und Fahrradabstellräume, Aufzüge und Dämmungen zählen nicht mehr zur verbauten
    Fläche bei Sanierungen

  • bei Zu- und Dachausbauten reicht der bestehende Sicherheitsstandard

Bürokratieabbau und schnellere Verfahren und vor allem Schluss mit Normenwildwuchs

In den vergangenen Jahren ist die Zahl technischer, baurechtlicher und planerischer Vorgaben massiv gewachsen. Jede zusätzliche Norm führt zu höheren Baukosten, mehr Planungsaufwand und längeren Verfahren – oft ohne spürbaren Mehrwert für Qualität oder Sicherheit. Aus Sicht der ARGE Eigenheim Niederösterreich braucht es daher eine umfassende Evaluierung sämtlicher geltender Normen.

„Man muss sich alle Normen im Detail ansehen und kritisch hinterfragen, was tatsächlich notwendig ist“, betont der niederösterreichische ARGE-Landesobmann Christian Rädler. Normen seien kein Selbstzweck. Sie müssten regelmäßig auf ihre Sinnhaftigkeit, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit überprüft und an heutige Anforderungen angepasst werden.

„Wir dürfen Fortschritte in der Deregulierung und Bürokratieabbau nicht durch Normenwildwuchs konterkarieren lassen.“ appelliert ARGE Landesobmann Rädler an die politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern. 
„Wer leistbaren Wohnraum will, braucht klare Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie. Das Ziel ist preiswertes Bauen ohne Qualitätsverlust – einfach, effizient und effektiv. Rückschritte können wir uns in Zeiten wie diesen nicht leisten.“ so Rädler abschließend.

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