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Deutscher Investmentmarkt für Büroimmobilien

vor 1 Monat

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Blick auf duie Frankfurter Skyline im Winter
Blick auf duie Frankfurter Skyline im Winter
© diegograndi

Im Jahr 2025 belief sich das Transaktionsvolumen mit Büroimmobilien laut Savills auf knapp 5,6 Mrd. Euro. Damit blieb der Umsatz praktisch unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Der 10-jährige Durchschnittswert wurde hingegen um 73 % verfehlt. Savills hat im letzten Jahr rund 160 Transaktionen registriert, was 10 % weniger sind als im Jahr zuvor. In Hamburg und München gingen die Bürospitzenrenditen im Schlussquartal des letzten Jahres um 10 Basispunkte zurück, in allen anderen Top-6-Märkten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München) blieben sie unverändert. Im Durchschnitt über alle Märkte lagen sie bei 4,33 % und damit 7 Basispunkte unter dem Vorjahreswert.

Karsten Nemecek, Deputy CEO Germany und verantwortlich für den Bereich Capital Markets bei Savills, kommentiert das Marktgeschehen wie folgt: „Der Büroinvestmentmarkt hat sich im vergangenen Jahr stabilisiert – mehr jedoch nicht. Zwar ist die Zahl der Verkaufsprozesse im Jahresverlauf gestiegen, die tatsächlichen Abschlüsse bleiben aber bis zuletzt rar gesät. Viele Objekte sind im aktuellen Umfeld weiterhin schwer vermarktbar oder nur zu Preisen, die Eigentümer nicht akzeptieren. Entsprechend hoch ist der Anteil abgebrochener Prozesse. Am liquidesten sind die Top-Lagen, und das über alle Risikoklassen hinweg. Core-Objekte stoßen hier vor allem bei privaten Kapitalquellen auf großes Interesse, während Objekte mit Aufwertungs- oder Umnutzungspotenzial von Projektentwicklern und anderen wertsteigerungsorientierten Investoren nachgefragt werden. Auf Verkäuferseite dominieren institutionelle Investoren und daran dürfte sich auch im laufenden Jahr nichts ändern. Insgesamt rechnen wir damit, dass der Markt ein klarer Käufermarkt bleibt und der Druck auf viele Eigentümer sowie deren Stakeholder vor dem Hintergrund steigender Leerstände sogar noch zunimmt.“

Etwa 60 % des Transaktionsvolumens entfielen auf die Top-6-Märkte, wo das Transaktionsvolumen gegenüber dem Vorjahr um 7 % zurückgegangen ist. Die Anzahl der Transaktionen in den Top-6-Märkten hingegen stieg um 15 %. Dennoch bleiben beide Kennzahlen noch deutlich unter dem 10-Jahres-Durchschnitt.

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