Start Artikel Events

Coming soon!

Abonnieren Sie unseren Updates-Newsletter, dann erfahren Sie als eine/r der Ersten, wenn diese Funktion verfügbar ist.

Jetzt registrieren
Unternehmen Jobs

© 2026 Die unabhängige Immobilien Redaktion

290

 Artikel

3

 Erwähnungen

3 Follower

folgen

Bau.Material.Digital: Wie gelingt die Materialwende?

vor 1 Woche

2 Minuten

Im Jänner 2026 brachte das Reallabor Fassfabrik der STRABAG führende Köpfe der Bau- und Immobilienwirtschaft zusammen. Die ÖGNI und DREA luden zum gemeinsamen Austausch über eine zentrale Frage: Wie schaffen wir die Materialwende – und welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung?

Nachhaltige Baustoffe: Das Wissen ist da, die Umsetzung stockt

Florian Wehrberger präsentierte die Ergebnisse der ÖGNI-Arbeitsgruppe „Nachhaltige Baustoffe". Die Ausgangslage ist klar: Es gibt genügend nachhaltige Materialien. Doch warum kommen sie nicht flächendeckend zum Einsatz? Die Gründe sind vielfältig – rechtliche Unsicherheiten bei Gewährleistung, Statik und Brandschutz, aber auch schlicht Gewohnheit. „Wir bauen so, wie man immer gebaut hat", brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Die Arbeitsgruppe plädiert daher für einen pragmatischen Ansatz: Lieber mit kleinen Projekten anfangen als gar nicht.

Das Gärtnerhaus: Ein Leuchtturmprojekt zeigt, was möglich ist

Architekt Martin Aichholzer stellte die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik im 13. Bezirk vor – ein Projekt der BIG, das als Leuchtturm für nachhaltiges Bauen gilt. „Nomen est omen", so Aichholzer: Das Gebäude für angehende Umweltpädagogen demonstriert, wie weitreichend man gehen kann, wenn man will. Und wie die Digitalisierung von Beginn an hilft, nachhaltiger über den gesamten Lebenszyklus zu planen.

Digitalisierung als Hebel für Nachhaltigkeit

Die abschließende Podiumsdiskussion mit Simone Walser (STRABAG Real Estate), Alexander Sieh (FH Campus Wien) und Wolfgang Fiel (Fiber Elements) machte deutlich: Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehören zusammen. Mit Daten lassen sich Materialkreisläufe besser steuern, Lebenszyklen planen und innovative Produkte in Bauprozesse integrieren. Die Teilnehmer wünschen sich von der Politik vor allem eines: Gehör für jene, die wirklich etwas verändern wollen.

Fazit: Klein anfangen, aber anfangen

Das Event zeigte: Die Materialwende ist möglich. Die Rohstoffe sind da, das Wissen wächst. Was fehlt, sind Marktanreize, Mut zur Veränderung – und der Austausch zwischen Pionieren. Veranstaltungen wie diese sind ein wichtiger Schritt, um genau das zu fördern.


Die Veranstaltung „Bau.Material.Digital" wurde gemeinsam von der ÖGNI – Österreichische Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft und DREA – Digital Real Estate Association organisiert.

Hat ihnen dieser Artikel gefallen?

Kommentare (0)

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Anmelden

Noch keine Kommentare vorhanden.

Seien Sie der Erste, der kommentiert!

Logo

In einem sich stetig wandelnden Immobilienmarkt ist zeitnahe und präzise Information von unschätzbarem Wert für strategische Entscheidungen und nachhaltige Investitionen.

Kategorien

Quicklinks

Rechtliches

© 2026 Die unabhängige Immobilien Redaktion. Made with ♥️ by  Gerhard Popp
Geben Sie uns Feedback
Logo
Update profile

Make changes to your personal details.

Name
Date of birth