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Haben wir bald wieder mehr Gründerzeitzinshäuser in Wien?

Wir beschäftigen uns in den kommenden Wochen mit Themen, die oft nur eine Randnotiz sind, aber meiner Einschätzung nach oft auf langfristige Veränderungen im Markt hindeuten.



Eines davon ergibt sich aus dem Zinshaus-Marktbericht von Otto Immobilien. Immer mehr Eigentümer beginnen zu überlegen, ob sie ihre Hotels aufgrund der aktuellen Situation umwidmen sollen. „Und eine Alternative ist die Rückführung in ein klassisches Zinshaus“, meint Eugen Otto. Eine Rückführung in ein klassisches Zinshaus kommt eher bei kleineren Hotelbetreibern vor.

In der Folge könnten die umgebauten Hotelzimmer einerseits als klassische Mietwohnungen vermietet werden, andererseits gibt es aber auch Interesse bei den Investoren, solche Hotels zu erwerben und Eigentumswohnungen daraus zu machen. Die Lagen sind oftmals sehr zentral und die Gebäude gut im Schuss – im Gegensatz zu einem sanierungsbedürftigen Haus.

Richard Buxbaum, Leiter der Abteilung für Wohnimmobilien bei Otto Immobilien, meint: „Vonseiten der Bezirksvertretung wird man kaum jemanden finden, der dagegen ist, denn das Bestreben ist, mehr Wohnraum zu schaffen.“

Noch wird bei zahlreichen Hotelbetreibern abgewartet, wie sich die Situation entwickelt, aber spätestens mit Beginn des nächsten Jahres könnte dahingehend einige Bewegung am Markt entstehen. Allerdings könnte es auch sein, dass der eine oder andere aufgrund der enorm hohen Preise schon frühzeitiger verkauft.


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Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit über 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.