Schlagwort: Interview

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23 Jahre Eyemaxx – Interview mit CEO Michael Müller

Im Jänner 2019 startete die Eyemaxx Real Estate AG ein Zweitlisting ihrer Aktie an der Wiener Börse im neuen Marktsegment „direct market plus“. Im Rahmen des Börsenganges im „Heimatmarkt“ sprachen wir mit dem Gründer und CEO Michael Müller über die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft des Unternehmens.

Im Interview

Michael Müller

Michael Müller ist unter anderem der Gründer und CEO der Eyemaxx Real Estate AG. Neben diesem Unternehmen ist und war er noch Gesellschafter an verschiedenenanderen Unternehmen.

Die Eyemaxx Real Estate Group ist ein seit über 20 Jahren am Markt tätiges
Immobilienunternehmen mit langjährigem, erfolgreichem Track Record. Der Fokus der Eyemaxx Real Estate Group liegt auf der Entwicklung von Projekten in den Segmenten Wohnen, Mikro- und Studentenapartments, Hotels und Serviced-Apartments, Stadtquartiere sowie Retail und Logistik. Die Kernmärkte der Eyemaxx Real Estate Group sind Deutschland und Österreich.

Ausgewählte Immobilien hält die Eyemaxx Real Estate Group im Bestand und generiert – neben dem Projektentwicklungsgeschäft – stetigen Cashflow aus Mieteinnahmen.

Die Projektpipeline beträgt derzeit rund eine Milliarde Euro und man darf gespannt sein, welche Akzente die Eyemaxx in den kommenden Jahren setzt.

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Wie betrifft ein Brexit die Immobilienwirtschaft?

Bei einem „Hard Brexit“ gehen die Briten mit dem Kopf durch die Wand, setzen sich durch und können Cherrypicking betreiben. Bei einem „No Deal Brexit“ gibt es keine Einigung über Waren-, Dienstleistungs- oder Personenfreizügigkeit mehr, und die Grenzen zur Insel und zu den Überseegebieten werden dichtgemacht. UK-Firmen wie Banken, WP-Gesellschaften, Beratungen etc. ohne Rechtseinheit in der EU verlieren ihre Zulassung.

Es gibt die unterschiedlichsten Ansichten zum bevorstehenden Ausgang der Brexit-Verhandlungen.

Im Interview

Frank Brün

Frank Brün ist Geschäftsführer der Phorus Management GmbH. Er betreut strukturierte Investoren, Familienstiftungen und Privatpersonen beim Investment in Immobilien und managt deren Immobilienbestände in Österreich und Deutschland von Wien aus. Er ist Fellow der RICS und Chair of the Board von RICS Österreich. www.phorusman.com

Welche Meinung vertreten Sie?

Brün: Ich gehe von einem „No Deal Brexit“ aus, da sich meiner Meinung nach die EU richtigerweise auf die Füße stellt. Ich glaube, die EU steht auf dem Standpunkt: Entweder ihr geht komplett raus, oder ihr bleibt drin. Der beste Vergleich ist ein Kind, das aus der elterlichen Wohnung auszieht und jetzt selbstständig und allein leben will. Da sollten die Eltern doch sagen: „Dann tu dies, aber auch mit allen Konsequenzen.“ Also, das Kind kann gerne zu Besuch kommen, aber nicht mit einem Packen Wäsche, der gereinigt gehört, oder um mit einer Einkaufstasche voller Sachen aus dem Kühlschrank wieder zu gehen. Und Zigarettengeld gibt es dann ebenso wenig wie Taschengeld zwischendurch. Genau so ist es auch mit dem Brexit.
Und zu sagen, jetzt probieren wir ein halbes Jahr oder ein Jahr, wie das geht, und dann reden wir noch einmal darüber, ist auch kein realistisches Szenario.

Eine Mischung wird es nicht geben?

Brün: Nein, denn man kann nicht die Dienstleistungs- und die Niederlassungsfreiheit einschränken, um den als Phänomen oft strapazierten polnischen Klempner loszuwerden, während die eigenen Vorteile zur Sicherung der eigenen Versorgung bestehen bleiben sollen. Dienstleistung aus Europa nein, aber Waren ja? Warum sollte sich die EU auch auf so ein Spiel einlassen? Wie gesagt: Die EU hat recht, dass sie auf Augenhöhe verhandelt – anders funktioniert das nicht.
Wobei man ja nie weiß, wie Verhandlungen letztendlich laufen. Sie müssen sich ja nur die Koalitionsverhandlungen in Deutschland vor einem Jahr als Beispiel nehmen.

Nehmen wir an, es kommt zu einem „No Deal Brexit“ – was wären die Ergebnisse?

Brün: Es dürfte von heute auf morgen keinen freien Handelsverkehr und keinen Dienstleistungsverkehr mehr geben. Wir fallen zurück in die Zeiten vor der Zollunion der EU. Großbritannien wäre dann ein Nicht-EU-Land wie zum Beispiel die Ukraine. Die Zollvereinbarungen und Einreisebestimmungen gelten nicht mehr. Eigentlich dürfte nicht einmal mehr ein britisches Flugzeug in der EU landen.
Ich glaube, die Tragweite dieser Entscheidung haben die Wähler nicht bedacht.

Welche Auswirkungen wird das auf die Immobilienwirtschaft haben?

Brün: Für die Immobilienwirtschaft an sich wäre das meines Erachtens kein Problem. Man sieht, dass die Investoren bereits weit vorausgedacht haben. Sehr viele Gesellschaften laufen bereits über Luxemburg als Niedrigsteuerland. Und das Währungssrisiko hatten die Investoren schon immer. Ob jetzt die Amerikaner in England kaufen oder die Europäer, ist somit egal.

Und die finanzierenden Banken?

Brün: Bereits im Juni 2016 hatten die britischen Großbanken Optionen auf Mietflächen in Frankfurt – selbst auf Flächen, die erst zwei, drei Jahre später verfügbar waren. Nach der Brexit-Abstimmung wurden diese Optionen alle gezogen, und eine so umfassende Vermietung an einem einzigen Tag wie in Frankfurt hat Europa wohl noch nie gesehen.
Frankfurt ist das Hauptziel der Brexit-Banker, und viele britische Banken haben jetzt auch europäische Lizenzen. Laut einer Studie der Helaba gibt es rund 25 Institute, die bereits ihren Firmensitz in Frankfurt aufbauen. Das Problem ist aber nicht der Büromarkt, sondern der Wohnungsmarkt, da die Helaba mit rund 8.000 Jobs rechnet.
Im Gegensatz zu den Firmen, die sich vorbereiten, ist meiner Meinung vielen Menschen nicht klar, was der Brexit für den privaten britischen Immobilienbesitzer bedeutet.

Nämlich?

Brün: Wenn ein britischer Eigentümer einer Immobilie in der EU kein EU-Bürger mehr ist, fällt das Privileg eines EU-Bürgers weg, und er darf möglicherweise keine Immobilie mehr in der EU besitzen. Wird der Kauf dann rückabgewickelt oder der Eigentümer enteignet? Das trifft doch sehr viele britische Rentner, die in Spanien oder einem anderen südeuropäischen Land eine Immobilie besitzen. In einigen Küstenregionen ist das ein riesiger Markt. Die Spanier überlegen daher tatsächlich, den Briten, die eine Immobilie besitzen, die spanische Staatsbürgerschaft zu geben.

Ihr Credo?

Brün: Wer schlau ist, hat sich auf einen „No Deal Brexit“ vorbereitet: Hope for the best, but be prepared for the worst.

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DC 3, S + B Gruppe schließt mit Greystar den größten Deal der Firmengeschichte ab

Mit dem DC Tower 3 in der Donaucity verkaufte die S+B am Donnerstag ihr bisher größtes Immobilieninvestment in der Firmengeschichte. Die Immobilien-Redaktion im Interview mit Wolfdieter Jarisch, Gesellschafter und Vorstand der S+B Gruppe.

Inland

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Im Interview

Wolfdieter Jarisch

Wolfdieter Jarisch ist Gesellschafter und Vorstand der S+B Gruppe. Das Unternehmen realisiert verschiedenste Objekte von Großbüroprojekten wie der Mobilkom Austria und dem Wiener CityPoint über Krankenhäuser auf Sri Lanka, Kindergärten und Wohnhausanlagen in der Dresdner Straße oder der Siebenbrunnengasse bis zu repräsentativen Einkaufszentren. Bei den Projekten ist es in der Regel so, dass sich S+B […]

Am Donnerstag den 25.10. hat die S+B Gruppe den DC Tower 3 an einen amerikanischen Investor verkauft.

Jarisch: Es wurde ja bereits im Vorfeld viel gemunkelt, aber am Donnerstag wurde die letzte Unterschrift unter den Vertrag gesetzt. Der DC 3 wurde an die Firma Greystar verkauft, die das Projekt gemeinsam mit der Partners Group erworben hat. Das ist das größte Objekt seit dem Bestehen unserer Gesellschaft, das wir als Alleineigentümer im Portfolio hatten und verkauft haben.

Das heißt, der Verkauf des DC 3 ist der größte Deal der S+B?

Jarisch: Ja. Es ist die größte Immobilientransaktion, die wir in der Firmengeschichte je durchgeführt haben. Es handelt sich bei dem DC 3 um einen 110 Meter hohen Turm mit 34 Stockwerken, und es werden rund 900 Apartments entstehen. Wir haben das Projekt entwickelt, eine rechtskräftige Baugenehmigung, und wir haben mit den Vorbereitungsarbeiten bereits begonnen. In den nächsten Monaten starten wir mit den Tiefbauarbeiten. Für Mitte 2021 ist die Fertigstellung geplant.

Können Sie etwas über den Investor sagen?

Jarisch: Greystar wurde 1993 vom Amerikaner Bob Faith gegründet. Es ist ein großer amerikanischer Konzern, der Studentenhäuser, Seniorenheime und auch gewerbliche Wohnungen in der ganzen Welt betreibt und vermietet. In Österreich war der DC 3 das erste Projekt, das Greystar gekauft hat – in diesem Fall gemeinsam mit der Partners Group.

Wie viele potenzielle Käufer beziehungsweise Interessenten gab es für den DC 3?

Jarisch: Das Interesse war prinzipiell enorm hoch, und wir haben mit einer Handvoll Investoren Gespräche geführt. Vor gut einem Jahr wurde mit Greystar bereits ein Vorvertrag unterschrieben, und ab dann haben wir die Details abgestimmt. Das Gebäude wird ja auch von uns – beziehungsweise von der Firma i+R Bau GmbH – errichtet.

Um wie viel werden die Apartments vermietet?

Jarisch: Der Markt ist überall gleich und ich denke daher, dass die Miete monatlich ab 750 Euro ausmachen wird – inklusive aller Kosten.

Ist das nicht sehr teuer?

Jarisch: Die Preisgestaltung obliegt Greystar, aber Sie dürfen nicht vergessen, dass der Markt anders ist, als wir es in den letzten Jahrzehnten gewohnt waren. Wien ist mittlerweile die größte deutschsprachige Studentenstadt und wird bald die größte Europas sein. Es gibt nicht mehr nur den klassischen Studenten, der nach Wien kommt und hier sein Studium beginnt und vollendet.

Viele ausländische Studenten kommen über Austauschprogramme wie das Erasmus Student Network im Schnitt für ein halbes Jahr oder ein Jahr nach Österreich. Dann ziehen sie wieder zurück oder in eine andere Stadt und machen dort den nächsten Abschnitt ihres Studiums.

Daher ist diese Form des Wohnens günstiger, als sich auf dem freien Markt eine Wohnung zu suchen mit Kautionen, Nebenkosten, einer Mindestdauer des Mietvertrags oder Kündigungsfristen. Abgesehen davon: Ein Vermieter, der weiß, dass jemand nach zwölf Monaten wieder auszieht, hat auch nicht unbedingt eine große Freude, diese Wohnungen an Studenten zu vermieten.
Es sind aber nicht nur Apartments für Studenten.

Wer soll noch angesprochen werden?

Jarisch: Die UNO City und die Konferenzzentren sind ebenfalls Märkte, die bedient werden können. Vonseiten der UNO herrscht großes Interesse, und man hat wegen einer Kooperation auch schon bei uns angefragt. Aber das wird Greystar als Betreiber direkt verhandeln. Das hat mit uns nichts zu tun. Ich denke aber, dass Greystar hier sehr flexibel sein wird und dass sich eine Aufteilung nach dem Bedarf richten wird.

Was ist für Sie das Besondere am DC Tower 3?

Jarisch: Er ist eines der drei höchsten Studentenhäuser Europas, und eine große Besonderheit besteht darin, dass jedes Zimmer ein dreieckiges Fassadenelement hat. Das springt aus der Innenhülle heraus, und dort befindet sich eine Sitzbank. Das heißt, jeder Bewohner hat zum Lernen, Musikhören, Genießen oder Entspannen eine eigene Fensterbank mit traumhaftem Ausblick. Und noch ein Punkt: 1.000 neue Bewohner können nur gut sein, denn sie bringen mehr Leben in die Donaucity.

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Mieter und Investoren suchen Mischnutzung

Die Wünsche der Mieter und Investoren haben sich in den letzten Jahren geändert – so wie vieles in der Immobilienwirtschaft. Wie sich die Commerz Real – auch in Österreich aktiv – mit einem der erfolgreichsten internationalen offenen Immobilienfonds seit Jahren in einem ständig wechselnden Umfeld behauptet, erklärt Henning Koch im Interview.


Im Interview

Henning Koch

Henning Koch (40) ist seit 1. September 2017 Leiter des neu geschaffenen Bereichs Transactions bei der Commerz Real. In seiner Funktion als Global Head verantwortet und koordiniert er alle internationalen Immobilienan- und verkaufsaktivitäten und berichtet direkt an den Vorsitzenden des Vorstands, Dr. Andreas Muschter. Henning Koch kommt von der Credit Suisse, wo er seit 2013 […]

Die Commerz Real hat aktuell in Wien vier Bestandsimmobilien und zwei Grundstücke in Wien. Welche Pläne haben Sie beim DC Tower 2, und wann startet er?

Koch: Urbanes Wohnen, kombiniert mit Arbeiten und
einer guten Infrastruktur, ist der Trend der kommenden Jahre. Im DC Tower
greifen wir diesen Trend auf und verstärken ihn mit Service. Es soll ein Platz
werden, an dem sich die Menschen 24 Stunden aufhalten können. Der DC Tower wird
ein Flagship-Modell. Es ist eine Mischung aus Wohnen und Büro – eine klassische
Mischnutzung, von der wir überzeugt sind. Diversifizierte Gebäude sind die
Zukunft.

Was verstehen Sie unter Service?

 Koch: Die Menschen, die in Hochhäusern wohnen und arbeiten, wollen in diesen eine gute Infrastruktur vorfinden. Concierge-Services, Bars, Restaurants, andere infrastrukturelle Einrichtungen für das tägliche Leben und vor allem kurze Wege zur Arbeit.

Unter Service verstehen wir auch, dass wir zum
Beispiel einen Großnutzer, einen Blue Chip, haben und zusätzlich
Büromöglichkeiten für Start-ups und Coworking-Spaces anbieten. Wir halten das
für eine sehr interessante Kombination für alle Beteiligten. Wir möchten auch Mietern
über kurzfristige Verträge die Chance geben, möglichst flexibel Büroflächen
anzumieten. Man muss aber darauf vorbereitet sein und die entsprechende
Infrastruktur haben, um diese Kombination anbieten zu können.

Auch die Investoren suchen nach Mischnutzungen. Wir
sehen, dass dies ein Trend der Zukunft ist.

Das sind neue Zugänge.

Koch: Ja, es gibt nichts, was es nicht geben kann.
Vor zehn Jahren hätte niemand gedacht, dass es in Bürohäusern auch Wohnungen
gibt und dass diese Kombination von Mietern und Investoren nachgefragt wird.

Der Servicegedanke ist allerdings in Deutschland
und Österreich noch nicht ausgereizt. In den USA mieten Unternehmen Büroflächen
an und im selben Gebäude auch gleich Wohnungen für ihre Mitarbeiter. Ein „Rundum-sorglos-Paket“,
um Mitarbeiter und Talente für sich zu gewinnen. Diese Kombinationen sind in
den USA viel stärker ausgeprägt. Bei uns ist es noch nicht so weit.

Wird es noch kommen?

Koch: Ich denke, ja. Die Unternehmen versuchen
Experten und Spezialisten aus aller Welt zu bekommen. Diese können überall
arbeiten, und man möchte ihnen den Aufenthalt bzw. die Arbeit so schmackhaft
und einfach wie möglich machen. Service gehört da eindeutig dazu. Den besten
Leuten muss man ein attraktives Umfeld bieten.

Abgesehen von den USA, wo sehen Sie
in Europa diese Entwicklung?

Koch: Ein typisches Beispiel ist Barcelona. Dort
siedeln sich zahlreiche Tech-Firmen aus den USA an, und diese versuchen
Mitarbeiter aus der ganzen Welt in die Stadt zu locken. Barcelona hat super
Voraussetzungen: mediterranes Feeling mit Sonne, Meer und Strand, dazu eine
tolle Atmosphäre. Wien ist ebenfalls eine der lebenswertesten Städte Europas,
und ich glaube, Wien hat Potenzial, auch solche Nischen zu besetzen.

Sie sind als Leiter des Bereichs
Transactions auch für den hausInvest zuständig. Er wurde 1972 initiiert und war
einer der ersten offenen Fonds in Deutschland – er liefert eine beeindruckend
konstante Performance.

Koch: Ich denke, man findet keinen vergleichbaren
Fonds, der seit seinem Beginn jedes Jahr konstant positive Zahlen geschrieben
hat. hausInvest war einer der ersten Fonds in Deutschland und ist derzeit der
zweitgrößte, mit rund 14 Milliarden Fondsvolumen.

In welche Objekte investieren Sie?

Koch: Wir sind sehr flexibel, was die Nutzungsarten
betrifft. Wir investieren nicht nur in Büroprojekte. Wir sehen uns viele
Immobilien an, aber wenn wir kaufen, muss alles passen. Wir machen keine
Kompromisse – zum Beispiel bei der Lage. Wir sind opportunitätsgetrieben, und
es gibt zahlreiche Projekte, bei denen wir unsere Stärke ausspielen können und
dadurch einen Wettbewerbsvorteil haben. So benötigen wir kein Fremdkapital. Wir
haben unser jüngstes Investment, den Erwerb des Omniturms in Frankfurt, auch Cash
bezahlt. Zudem haben wir zuletzt immer wieder gezeigt, dass wir Großprojekte in
sehr kurzer Zeit, nämlich in weniger als vier Wochen, durchziehen können. Da
schafft in unserer Peergroup niemand so schnell.

Was genau ist der Omniturm? Der
Kaufpreis für den Omniturm lag laut Medienberichten bei rund 700 Millionen
Euro.

Koch: Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen
vereinbart. Beim Omniturm handelt es sich um einen 190 Meter hohen Büro- und
Wohnturm in bester Lage in Frankfurt – er passt aufgrund der Mischnutzung mit
Büro- und Wohnflächen hervorragend in unser Portfolio.

Der Omniturm ist im Bau, der DC
Tower in Wien noch nicht.

Koch: Wir können aufgrund des Anlagehorizonts des
Fonds auch Objekte kaufen, die nicht gleich entwickelt werden oder im Bau sind.
Als offener Fonds sind wir nicht auf eine begrenzte Haltedauer fixiert, sondern
können sehr geduldig sein, um für unsere Anleger das beste Produkt und Ergebnis
zu kreieren. Nur so können wir auch zukunftsträchtigen Trends folgen.

Halten Sie eher die Immobilien,
oder werden sie weiterverkauft?

Koch: Das ist unterschiedlich. Wir versuchen, mit
der Zeit zu gehen, und handeln die Immobilien, die nicht mehr ins Portfolio
passen. Aber es gibt auch Objekte, bei denen wir nie über einen Verkauf
nachdenken, weil die Lage so einzigartig und unwiederbringlich ist.

Die Märkte verändern sich und teilen
sich immer weiter auf – in welchen Segmenten bzw. Assets sehen Sie in den
kommenden Jahren die größten Chancen?

Koch: Wohnen ist knapp, und vernünftige Wohnungen
in den Ballungsräumen zu bekommen, ist schwierig, daher hat die Commerz Real
aktuell einen Europa-Fonds für Studenten und Mikroapartments aufgelegt. Hier
sehen wir in den kommenden Jahren einen absoluten Bedarf.

Was werden in den kommenden
Jahren die großen Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft sein?

Koch: Da fällt mir nur eine ein – steigende Zinsen.

Unabhängig von den finanziellen
Unabwägbarkeiten …

Koch: Die Kunst ist, Trends zu erkennen,
aufzugreifen und diese konsequent zu verfolgen. Auch was die Lagen angeht.
Wohin wächst die Stadt? Innenstadtlagen werden immer top sein. Aber es gibt
auch Stadtteile, die neu entwickelt werden, wo es bislang nur Industriebrachen
gab. Hier entstehen ganze Quartiere. Wo kann man jetzt schon einkaufen, um in
15 Jahren von einer unglaublichen Stadtentwicklung zu profitieren? Wir
überlegen sehr genau, was Sinn macht und was logisch ist.

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Wohnen in Spanien – zehn Jahre nach der Krise

Vor der Krise wurden in Spanien zu Spitzenzeiten pro Jahr mehr Immobilien gebaut als in jedem anderen Land in Europa. Dann kam der Crash. Jetzt ist der Markt wieder im Aufschwung, und wer gut getimt hat, ist vorne dabei. Exklusivinterview mit Sven Schoel von Aquila Capital, einem der größten Anbieter von Mietwohnungen in Spanien für institutionelle Investoren.

Sie kennen den spanischen Markt vor und nach der Krise.

Im Interview

Sven Schoel

Sven Schoel ist Country Manager Spain bei Aquila Capital. Er verantwortet im Real-Estate-Team die Immobilientransaktionen mit Schwerpunkt auf spanischen Projekten. Er lebt seit dem Jahr 2000 in Madrid und verfügt über ausgezeichnete lokale Marktkenntnisse, ein umfassendes Netzwerk im spanischen Immobilienmarkt sowie umfangreiche Kenntnisse in der Projektentwicklung. Sven Schoel besitzt 23 Jahre Erfahrung im Real-Estate-Sektor. Vor seinem […]

Schoel: Ich lebe und arbeite seit 18 Jahren in Spanien und habe daher eine sehr gute Marktkenntnis. Vor viereinhalb Jahren ist für Aquila Capital der ideale Zeitpunkt gekommen, um in den Markt einzusteigen, da wir davon ausgegangen sind, dass der Wohnungsmarkt jetzt anspringen würde.

Aber in Spanien wurde doch vor der Krise enorm viel gebaut, und nach dem Crash kamen viele Immobilien auf den Markt. Sind da nicht noch welche über?

Schoel: In Spanien wurden im Peak rund 780.000 Wohnungen pro Jahr errichtet, aber heute sind es lediglich 70.000, und während der wirklichen Krise waren es überhaupt nur rund 30.000. Sie haben recht, davon ist noch eine ganze Menge übrig geblieben. Allerdings befinden sich diese in Gegenden, in denen der Wohnraum in dieser Masse nicht gebraucht wurde, etwa in vielen kleinen Städten, in denen die Nachfrage gar nicht gegeben war.

Spanien ist ja eigentlich das klassische Land für Eigentum, wieso sollte man als Investor in den Wohnungsbau gehen?

Schoel: Das stimmt, Spanien war immer ein Land mit einer der höchsten Eigentumsquoten. Das hat sich aber in den letzten Jahren enorm verschoben. 2007 hatten wir einen Mietermarkt von unter zehn Prozent. Dieser Anteil hat sich in den letzten zehn Jahren auf geschätzte 20 bis 25 Prozent erhöht.

Worauf ist diese Entwicklung zurückzuführen?

Schoel: Das ist zum einen darin begründet, dass viele junge und auch ältere Menschen nicht mehr Zugang zu ausreichend Eigenkapital haben. Die Banken haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, und mittlerweile haben wir bei den Banken mitteleuropäische Verhältnisse, wenn ich das so sagen kann. Die Käufe müssen – im Gegensatz zu früher – mit einer entsprechenden Eigenkapitalquote hinterlegt werden.

Ein zweiter Punkt ist, dass wir eine starke Internationalisierung des spanischen Markts in den Großstädten haben. Immer mehr Expats arbeiten in den Städten und wollen natürlich keine Wohnung kaufen. Auch große Firmen, die Mitarbeiter nach Spanien holen, mieten eher und kaufen nicht. Studierende sind ebenfalls ein Riesenthema. Es kommen sehr viele Studenten und Studentinnen aus Südamerika. Das Potenzial ist gewaltig. Zusätzlich gibt es noch viele Mieter für Ferienwohnungen. Wir bauen dort, wo jeder leben will: Madrid, Barcelona, Valencia und Málaga.

Wie hoch sind die Mietpreise in diesen vier Metropolen?

Schoel: Die Mietpreise bewegen sich im Schnitt zwischen neun und 13 Euro pro Monat und Quadratmeter. Wobei es durchaus Unterschiede zwischen den Städten gibt: So ist Barcelona die teuerste Stadt bei Mieten, weil sie auch eine sehr starke Durchmischung von nationalen und internationalen Mietern aufweist. Die Nachfrage vonseiten der zahlreichen ausländischen Interessenten übt natürlich Druck auf die Mieten aus. Es folgen Madrid, Málaga und Valencia.

Die Nachfrage ist überall weiterhin ungebrochen hoch – der Kernbereich ist das mittlere Segment.

Wie sind die Mietwohnungen grundsätzlich ausgestattet?

Schoel: Der Unterschied ist teilweise gravierend. In älteren Wohnungen finden sie zwar alles Wesentliche vor, aber in schlechtem Zustand. Was wir bauen und dann auch an private und institutionelle Investoren verkaufen, ist eine Vollausstattung inklusive Klimaanlage. Das ist mehr als Normalstandard.

Die Ansprüche der mittel- und nordeuropäischen Investoren sind hoch und klar definiert.

Wie viele Wohnungen gehen an institutionelle und wie viele an private Investoren?

Schoel: Wir haben ein Entwicklungsportfolio von rund 4.100 Wohnungen. Davon gehen rund 2.000 an Einzelkäufer und der Rest an institutionelle Investoren. Diese haben gerne einen strategischen Partner, der ihnen alles liefert.

Was ist Ihnen in den vergangenen Jahren am spanischen Wohnimmobilienmarkt besonders aufgefallen?

Die Baukosten lagen lange dramatisch unter den deutschen Baukosten, aber sie ziehen jetzt an. Die Vorteile der niedrigen Einstiegspreise und damit der höheren Renditen werden sich etwas anpassen, natürlich auch infolge der gestiegenen Baukosten. So wie überall in Europa.

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Babyboomer, Millennials und Senioren – wie die Generationen den amerikanischen Markt beeinflussen

In den USA verabschieden sich die jüngeren Menschen vom „Traum vom Eigenheim“ und damit auch aus den weiter entfernten Suburbs. Sie ziehen nämlich in die Stadt. Allerdings nicht direkt in die Städte, sondern ins urbane Umfeld. Und mit welcher Entwicklung hätte Joseph Nahas, Chairman of the Board der Counselors of Real Estate in den letzten 35 Jahren nicht gerechnet?

Im Interview

Joseph G. Nahas Jr.

Vorstandsvorsitzender 2018 der Counselors of Real Estate (CRE),  Immobilienberater und Senior Vice President, Institutional Investor Relations, Equus Capital Partners , Philadelphia, Pennsylvania, USA. Joseph Nahas ist bei Equus Capital Partners, einer der führenden Private-Equity-Gesellschaften der USA, für institutionelle Kapitalaufnahme und Aktionärspflege verantwortlich. Bevor er 1999 zu Equus stieß, war Joseph Nahas in leitender Position bei Atlantic American Properties […]

Welche großen Veränderungen sehen Sie derzeit auf dem US-Immobilienmarkt?

Nahas: Ich möchte hier zwei Entwicklungen hervorheben: Erstens beeinflussen demografische Veränderungen die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt, und das wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern. Späte Familiengründung, hohe Summen, die für die Rückzahlung von Studentenkrediten aufgewendet werden müssen, Babyboomer, die auf kleinere Wohnungen umsteigen – all das wird auch weiterhin die Nachfrage nach Mietwohnungen in den Städten und deren Umkreis anheizen. Aus einigen Studien geht hervor, dass trotz äußerst reger Bautätigkeit zu wenige Wohnungen auf dem Markt verfügbar sind. Zweitens ist zu sagen, dass die Verschränkungen von Konsumentenverhalten und Technologie sowohl den Einzelhandel als auch die Industrie grundlegend verändert hat. Bestimmte Produkte werden auch in Zukunft online gekauft und von Logistikzentren versandt werden. Es gibt aber auch Produkte, die weiterhin in traditionellen Geschäftslokalen verkauft werden. Hier ist der Standort entscheidend – er muss sehr gut sein.

Die Millennials, aber auch die Babyboomer suchen verstärkt in der City nach Wohnraum. Was sind ihre Beweggründe?

Nahas: Das hat stark mit dem Angebot in den Stadtzentren zu tun: Unterhaltung, Einkaufsmöglichkeiten, Ausbildung, Jobs. Viele Boomer bleiben wahrscheinlich aufgrund ihres Lebensstils in der Stadt, während Millennials womöglich wegziehen werden, wenn sie eine Familie gründen und bessere Schulen für ihre Kinder suchen.

Wie verändert das den amerikanischen Markt – einerseits den Investmentmarkt, andererseits den Häusermarkt in den Suburbs?

Nahas: In den letzten Jahren hat sich der Investmentmarkt sehr stark auf die Stadtzentren selbst konzentriert. Im Moment verlagert sich das aber aufgrund der Millennials, die bessere Schulen suchen, auf den Bereich um die Zentren herum (fünf bis acht Kilometer). Anders als die Medien es uns glauben machen wollen, ist das Jobangebot nicht direkt in der City, sondern in einem Bereich von fünf bis 15 Kilometern außerhalb der Zentren am größten – hier bilden nur San Francisco, Chicago und New York eine Ausnahme. Und in diesem Umfeld wird auch Wohnraum gesucht.

Wie stellt sich der Markt für Seniorenimmobilien in den USA bzw. weltweit dar? Gibt es Unterschiede?

Nahas: Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung sind die Immobilienentwickler und Investoren auf den Bereich Wohnen mit Fokus auf Gesundheitsversorgung aufmerksam geworden. Durch die höhere Lebenserwartung sind hier die Wachstumsaussichten sehr gut.

Wie stark wuchs das Investmentvolumen in alternativen Sektoren?

Nahas: Die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern ist derzeit stärker als das Angebot am Markt, das erhöht den Wettbewerb und die Preise. Auch Gewerbeimmobilien werden stark nachgefragt, es gibt wenig Leerstände. Durch zu erwartende Einnahmen sind diese Immobilien gewinnbringend.

Welche Immobilien sind für die Investoren besonders interessant?

Nahas: Neuere Gewerbeimmobilien mit langfristigen Krediten.

Sie haben auf der MIPIM ein Panel geleitet. Was war der interessanteste Aspekt, die Sie dabei erfahren haben?

Nahas: Dass der US-amerikanische und der europäische Wohnungsmarkt in den bevölkerungsstarken Zentren recht ähnlich sind, sowohl was das Angebot als auch was die Nachfrage betrifft

Gibt es eine Entwicklung im Immobilienbusiness, mit der Sie nicht gerechnet hätten?

Nahas: Immer. In den 35 Jahren meiner Berufstätigkeit hat es allerdings noch keine Zeit gegeben, in der sich alles so schnell verändert hat wie jetzt. Das hängt stark mit der Technologie und der demografischen Entwicklung zusammen. Der eklatanteste Unterschied zu früher ist die Rasanz der Veränderung: Das Auto wurde in den 1920er-Jahren erfunden, es hat aber mehr als 40 Jahre gedauert, bis sich die Vororte entwickelt haben. Das hat mit dem Autobahnbau zu tun, damit, dass Menschen aus den Städten wegezogen sind, mit dem Aufkommen von Einkaufszentren anstelle der kleinen Läden, jedenfalls mit dem Auto. Das iPhone ist erst vor zehn Jahren erfunden worden, und schon haben sich Einzelhandel und Gewerbe drastisch verändert. Mit der Entwicklung anderer Technologien wie etwa der Künstlichen Intelligenz wird die Geschwindigkeit der Veränderungen noch einen Zahn zulegen.

Interview in English:

Prior to joining Equus in 1999, Mr. Nahas was the Chief Operating Officer for Atlantic American Properties Inc., a private REIT formed from the acquisition of the majority of Bell Atlantic Properties Inc.’s, investment holdings, where for seven years he was responsible for acquisitions, dispositions and day-to-day operations of those firms. Prior to that, Mr. Nahas held various positions at Radnor Corporation, a real estate subsidiary of Sun Company, including acquisition, development and sales roles. He began his career at Helmsley Greenfield Inc. and also worked at Strouse, Greenberg Financial Corporation and Provident Mutual Life Insurance Company.

What major changes are you currently observing on the US real estate market?

Nahas: Among many, I’ll highlight two: 1st – demographic changes are and will impact residential demand for the foreseeable future. Delayed family formation, high student loan debt and downsizing baby boomers will continue to drive rental demand in cities and in fill markets around cities. Some studies indicate that despite excessive building, there continues to be a shortage of rental stock. 2nd – the intersection of consumer behavior and technology has changed the retail / industrial landscape forever. Certain products will continue to be purchased on line and fulfilled/shipped from logistics centers. Other products will still have life in traditional brick and mortar centers but only well – located ones.

Has there been a significant increase in the investment volume in alternative sectors?

Nahas: Demand for multi-family product currently out paces the offering supply resulting in very competitive offerings and increased pricing. Demand for industrial product is also strong due to low vacancy rates and strong returns driven by the income component.

How does this influence the US market—both the investment market and the housing market in the suburbs?

Nahas: In the recent past, activity was focused around the city centers, however, more recently demand is increasing in outer rings (3 – 5 or more miles) as boomer’s search for better schools. Contrary to what the media would have you believe, San Francisco, Chicago, New York being the exception, most jobs in major markets are not in the city center, but rather in the 3 – 10 mile area outside the city center.

What is the situation of the senior citizens’ housing market in the US and globally? Are there any differences?

Nahas: Given the aging of the population, housing with a focus on healthcare has gained the attention of developers/investors and growth prospects in this sector are strong due to longer mortality.

What kind of real estate are investors particularly interested in?

Nahas: Industrial, newer product with long term credit leases.

Why are millennials and baby boomers increasingly interested in residential property in the city center?

Nahas: Demand is amenity driven; access to entertainment, shopping, education, jobs. Boomers may stay due to the flexible lifestyle, millennials will leave when families are formed, and children require better schools.

You headed a panel at MIPIM. What were the most interesting aspects for you?

Nahas: How similar US housing markets in the major population centers are to their European counterparts, both from a supply and demand perspective.

Are there any unexpected developments in the real estate business?

Nahas: Always. Change is occurring at the fastest pace I have seen in my 35-year career. This is driven heavily by technology and demographics. The most dramatic difference is the pace of change. For example, the automobile was invented in the 1920’s, but it took over 40 years for the suburbs, to develop. This resulted from the interstate highway system, the migration of people out of cities, advent of malls and shopping centers over neighborhood stores. All from the car. The iPhone was invented just over 10 years ago and retail, industrial have changed dramatically. As other technologies develop such as Artificial Intelligence, the pace will accelerate.

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Walter’s Studio – Christian Lippert im Interview

Christian Lippert hat 1974 das Unternehmen Inter-pool gegründet. Er war in vielen Bereichen ein Vorreiter: Inter-pool hat als erstes Unternehmen mit ausländischen Partnerorganisationen zusammengearbeitet und bereits in den 90er Jahren auf Computerdaten gesetzt. Außerdem hält das Unternehmen einen einzigartigen Rekord am Wiener Markt. Außerdem: Was macht Christian Lippert heute?

Christian Lippert hat 1974 das Unternehmen Inter-pool gegründet. Er war in vielen Bereichen ein Vorreiter: Inter-pool hat als erstes Unternehmen mit ausländischen Partnerorganisationen zusammengearbeitet und bereits in den 90er Jahren auf Computerdaten gesetzt. Außerdem hält das Unternehmen einen einzigartigen Rekord am Wiener Markt. Außerdem: Was macht Christian Lippert heute?

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Portrait of cute little builder in hardhats reading construction drawing outdoors. Little boy's dream concept

Niederösterreich ist anders – Projektentwicklung Do-It-Yourself & Quadratmeterpreise

Welten liegen zwischen der Stadtgrenze von Wien und Niederösterreich bzw. dem Burgenland. Das betrifft nicht nur die Preise, sondern auch die Immobilien an sich – und zum Teil die Projektentwicklung.

 

Im Interview

Peter Weinberger

Peter Weinberger ist seit 2005 Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland., des Immobilientreuhand-Unternehmens der Raiffeisengruppe in Ostösterreich. Seit 2016 ist er auch Sprecher von Raiffeisen Immobilien Österreich. Der HTL-Ingenieur (HTBLA Wien III Hochbau) startete seine Karriere im Immobilienmanagement der Raiffeisen Holding NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H, wo er für Projektentwicklung und Projektmanagement, unter anderen für das Gesundheitszentrum St. Pölten […]

Was ist Ihnen in den vergangenen Jahren in der Immobilienwirtschaft besonders aufgefallen?

Weinberger: Ich stelle fest, dass im Bereich der Projektentwicklung vermehrt Private unterwegs sind. Das betrifft nicht so sehr Wien als vielmehr kleinere Projekte in den Bundesländern. Viele Grundstücksbesitzer glauben, ihr Projekt selbst entwickeln zu können. Zahlreiche Eigentümer, die früher mit einem klassischen Bauträger gebaut hätten, versuchen es selbst, da die Nachfrage nach Immobilien sehr hoch ist.

Was sind die Konsequenzen daraus?

Weinberger: Es wird zwar nicht wirklich unprofessionell gearbeitet, aber ein Privater macht eine Projektentwicklung im Gegensatz zum Profi nur einmal. Er besitzt zum Beispiel ein Grundstück, das er veredeln will, aber es fehlt ihm natürlich die Erfahrung. Wir sind damit konfrontiert, dass sich die Preise dadurch verschieben.

In welchem Zusammenhang?

Weinberger: Wenn ein Privater seine errichteten Einheiten verkaufen will, dann sucht er bezüglich der Preisgestaltung erst einmal im Internet. Dort stehen die Angebotspreise, und an denen orientiert er sich. Da aber in seinen Augen sein Projekt das beste ist, schlägt er noch einmal einige Prozente drauf. Aber das haben die anderen auch schon getan, und damit haben wir eine Kettenreaktion nach oben. Das ist eine für mich auffällige Entwicklung in den letzten zwei bis drei Jahren. Dazu kommt noch, dass die Wohneinheiten oft am Bedarf vorbeigebaut sind. Die Einheiten entsprechen nicht den regionalen Gegebenheiten. In Wien sind 40-Quadratmeter-Wohnungen gefragt, im ländlichen Niederösterreich und Burgenland aber nicht. Da sind es eher 60 bis 70 Quadratmeter.

Sehen Sie das Ende der Fahnenstange bei den Preisen erreicht?

Weinberger. Der Run auf Immobilien ist nach wie vor groß, und das wird auch so bleiben – damit steigen die Preise. Weiters steigen die Baukosten. Nicht weil die Bauunternehmen so viel mehr Profit machen, sondern es ist das Material teurer geworden, und die Baufirmen sowie die einzelnen Gewerke brauchen mehr und qualifiziertere Mitarbeiter, und diese produzieren Mehrkosten. Es sind die Eigentümer von Grundstücken, die von diesem Run am meisten profitieren, und damit schließt sich der Kreis. Wir haben meiner Meinung nach das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.

In welchen Regionen sehen Sie noch Preissteigerungen?

Weinberger: Jedes Bundesland hat seine Regionen, in denen die Preise steigen. Zum Beispiel Mattersburg, Eisenstadt oder nördlich von Wien Korneuburg oder Stockerau. Das hat auch mit der Nähe zu Wien und mit der leichten Erreichbarkeit zu tun.

Auch St. Pölten erlebt einen starken Aufschwung.

Weinberger: Ja, aber St. Pölten hat eine eigene Historie und hat sich extrem langsam entwickelt. Vor rund 20 Jahren gab es hauptsächlich Genossenschaftsbauten, und erst seit einigen Jahren ändert sich das, jetzt wird auch frei finanzierter Wohnbau betrieben. Es müssen die Angebote steigen, damit sich ein professioneller Immobilienmarkt entwickeln kann. Vorher gab es bei den Wohnungen primär Mieterstrukturen. Ein stärkerer Eigentümermarkt ist immer besser, da sich Eigentümer mehr um ihre Immobilien kümmern. Es braucht einen guten Mix, und da ist St. Pölten auf einem guten Weg.

Sind Kleinwohnungen ein Trend oder eine Entscheidung, die durch die hohen Preise bedingt ist?

Weinberger: Das hat zwei Seiten. Auf der einen sehe ich sie nicht als Trend, sondern aus der Not heraus entstanden, da die Preise sehr hoch sind. Wenn man jemanden fragt, ob er um 500 Euro 30 oder 50 Quadratmeter haben möchte, dann nimmt er sicher die 50. Wir hatten diesen Trend zu Kleinwohnungen ja schon einmal, und das war damals ebenfalls der Notwendigkeit geschuldet. Es war und ist ein Trend der Zeit und nicht der Immobilie. Es ist eine Zeitabschnittsthematik. Das ist die eine Seite.

Und die andere?

Weinberger: Ich glaube, dass es nicht mehr notwendig ist, so viele Quadratmeter zu haben wie bisher. Das hat stark mit der technischen Entwicklung zu tun und mit den Share-Möglichkeiten. Brauche ich eine Waschmaschine in der Wohnung? Das Werkzeug? Eine große Küche? Ich glaube, dass bestimmte Dienstleistungen wie etwa „Lieferservice“ bei den Lebensmitteln oder Wäscheservice in Zukunft die Grundrisse verändern werden. Flächen wie eine große Küche, Platz für Waschmaschine und Trockner und große Garderoberäume werden daher in Zukunft vermutlich nicht mehr gebraucht werden. Im Augenblick basiert der Trend hin zu kleinen Einheiten aber noch auf preislichen Überlegungen, nicht auf Weitsicht.

Gibt es einen Unterschied zwischen Stadt und Land?

Weinberger: Auf jeden Fall. In der Stadt werden wir kleinere Flächen haben und im ländlichen Bereich eher größere. Das wird auch notwendig sein, da viele Service- und Dienstleistungen hauptsächlich im urbanen Raum angeboten werden.

Wie könnte die Entwicklung weitergehen?

Weinberger: Lassen Sie mich das mit einem Blick in die Vergangenheit erklären. In den 1970er-Jahren gab es eine Umfrage, wie man sich „Wohnen 2000“ vorstellt. Damals ging jeder davon aus, dass man ein Haus besitzt, und zwar unter einer Glaskuppel, damit man sich das Wetter selbst machen kann. Der Mann lag am Pool, die Frau arbeitete im Garten und hat gekocht. Da wurde weder berücksichtigt, dass wir mehr Menschen werden, noch dass sich die Gesellschaft an sich verändert – Stichwort Gleichberechtigung der Frau. Wir haben daher meiner Meinung nach eher das Thema: Wie werden sich die Menschen und die Gesellschaft verändern, und wie wird sich entsprechend die Immobilie verändern? Anderes Beispiel: Bei einer Umfrage vor zehn Jahren war die Speis noch einer der wichtigsten Nebenräume im Haus, jetzt ist es ein Garderobe- oder Schuhraum. Unsere Lebensverhältnisse verändern somit immer auch die Immobilie.

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Spatenstich – Office Park 4 in der Airport City

Der neue Office Park 4 wird die Vienna Airport City um rund 26.000 m² zusätzliche Büro- und Eventflächen erweitern. Die unabhängige Immobilien-Redaktion war beim Spatenstich dabei.Wir sprachen mit Wolfgang Scheibenpflug, Flughafen Wien / Markus Giefing, Immobilien-Magazin / Heinz Neumann, Architekt / Alexander Fenzl, Otto Immobilien / Stefan Wernhart, EHL / Peter de Leeuw, Flughafen Wien […]

Der neue Office Park 4 wird die Vienna Airport City um rund 26.000 m² zusätzliche Büro- und Eventflächen erweitern. Die unabhängige Immobilien-Redaktion war beim Spatenstich dabei.Wir sprachen mit Wolfgang Scheibenpflug, Flughafen Wien / Markus Giefing, Immobilien-Magazin / Heinz Neumann, Architekt / Alexander Fenzl, Otto Immobilien / Stefan Wernhart, EHL / Peter de Leeuw, Flughafen Wien / Günther Ofner, Flughafen Wien.

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Verzehnfacht in zehn Jahren – Chinas Immobilienpreise explodieren

Vor Kurzem war Michael Reinberg in seiner Tätigkeit als Sekretär der ARE – Austrian Association of Real Estate Experts zu Besuch in China und traf unter anderem auch Prof. Dr. Chai Qian, den Generalsekretär des chinesischen Immobiliensachverständigenverbandes CEIRA. Mit ihm verbrachte er einen Tag in Shanghai und bekam dabei einen guten Einblick in den chinesischen Immobilienmarkt.

 

Im Interview

Michael Reinberg

Michael Reinberg ist allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger (SV), Sachverständiger für internationale Immobilienbewertung (ebs) und Immobilientreuhänder (Verwalter, Makler und Bauträger).

Wie haben sich die Immobilienpreise in China in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?

Reinberg: Die Preise haben eine rasante Entwicklung genommen. Anders als bei uns haben sich in China die Preise für gute Wohnlagen in den letzten zehn Jahren nicht einfach verdoppelt, sondern sind auf das Zehnfache gestiegen. Die Preise in guten Wohnlagen – das sind in China üblicherweise Wohntürme – bewegen sich bei rund 20.000 US-Dollar pro Quadratmeter. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass diese in der Regel nur in Form von „lease hold“ erworben werden können, was bei uns dem Baurecht entspricht. In China umfasst es allerdings nicht 99 Jahre, sondern 40 bis 70 Jahre.

Wie versucht man diesen Preisanstieg in den Griff zu bekommen?

Reinberg: Es wird versucht, diese Entwicklung zu stoppen, indem man den Erwerb von derartigen Liegenschaften einschränkt. Die Reglementierungen sehen vor, dass pro Person jeweils nur eine Wohnung erworben werden darf. Die systematische Kapitalveranlagung in mehrere Wohnungen soll dadurch eingeschränkt und somit der Preisanstieg unter Kontrolle gebracht werden.

Dies wird auch ein Grund sein, warum die Chinesen derzeit auf der ganzen Welt eine so starke Käufergruppe bei Immobilien darstellen.

Reinberg: Das ist sicherlich einer der Gründe, dass sie ins Ausland ausweichen.

Können Sie einen groben Überblick über die Immobilienbewertung in China und deren Entwicklung geben?

Reinberg: Die Liegenschaftsbewertung in China hat naturgemäß eine weit höhere Anzahl von Vergleichsdaten; nicht nur, weil der Markt um ein Vielfaches größer ist, sondern auch, weil die Variantenvielfalt von Immobilien zum Beispiel im Wohnbereich weniger umfangreich ist. Bei Standorten mit einer Vielzahl von gleichartigen Wohnhochhäusern ist das Ausmaß der Vergleichstransaktionen naturgemäß größer.

Ferner wird von den SV-Büros an eigenen, größtenteils automatisierten Bewertungsmodellen gearbeitet, um Werte zum Zweck der Besteuerung von Immobilientransaktionen ausweisen zu können. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von ähnlichen Objekten, die innerhalb kürzester Zeit bewertet werden müssen, um eine Grundlage für die Besteuerung zu liefern.

Was ist Ihnen in China besonders aufgefallen?

Reinberg: Ganz besonders auffällig ist das geregelte Alltagsleben. In Shanghai wirkt alles sehr korrekt, sauber und organisiert. Sicherheit steht auf der Prioritätenliste offensichtlich ganz oben, ebenso wie Umweltschutz und Digitalisierung. Es gibt überall Überwachungskameras, der gesamte einspurige Verkehr ist elektrobetrieben, und sehr viele der Kollegen und Kolleginnen von den Sachverständigenbüros fahren einen Tesla als Dienstwagen. Es wird fast alles über das Mobiltelefon bezahlt, und QR-Codes befinden sich überall: nicht nur in den Geschäften, sondern auch am Tisch im Restaurant.

Wie schätzen Sie die zukünftige Entwicklung in China ein?

Reinberg: China wird in seiner Beurteilung häufig auf die nationale Wirtschaftsleistung reduziert, was aber zu kurz gegriffen ist. Verfolgt man nämlich auch die FDI (Foreign Direct Investments), sieht man, dass der geografische Radius dieser Investments unentwegt größer wird. China ist nicht nur ein wirtschaftlich bedeutender Wettbewerber, sondern auch ein kontinuierlich wachsender Player in Europa – auch aus immobilienwirtschaftlicher Sicht.

Prof. Dr. Chai Qian ist Deputy Executive President Secretary-General of CIREA (China Institute of Real Estate Appraisers and Agents)

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