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© Wu Qingshan

Drei Türme begleiten die Sonne

Mit drei Wohntürme in Yancheng finalisierten Baumschlager Eberle Architekten in China ihr bisher größtes Wohnambiente.

Die China Eagle Group (CEG), ein auf Qualitätsimmobilien spezialisierter Projektentwickler aus Schanghai, plante in Yancheng hochwertige Wohnungen für eine wachsende wohlhabende Mittelschicht zu bauen.
Die aufstrebende 2-Millionen-Stadt liegt 300 Kilometer nördlich der Megacity Shanghai und erlebt derzeit einen veritablen Immobilienboom. Der Auftraggeber formulierte ganz klar seine Wünsche an Baumschlager Eberle Architekten. Gefragt waren Architektur und Ausstattung auf exzellentem Niveau Ebenso wichtig war die Südausrichtung der insgesamt 560 Wohnungen, um den Kundeninteressen zu entsprechen.

Auf Basis dieser Planungsvorgaben entstand eine markante Anlage mit drei Wohntürmen, 120.000 Quadratmetern Wohnfläche und begleitender Infrastruktur, die kürzlich fertiggestellt worden ist. Im Unterschied zu den allgegenwärtigen Zeilenbauten in China wurden drei unterschiedliche, sehr plastische Türme geschaffen, die sich am Verlauf der Sonne orientieren und damit die optimale Belichtung der Wohnungen gewährleisten.

Die Anlage in der Kaiyuan Street ist bisher das größte Wohnambiente von Baumschlager Eberle Architekten in China, wo das Büro seit 20 Jahren aktiv ist. Das Wohnbauprojekt entwickelte sich zur Erfolgsstory, vor Baubeginn waren alle Wohnungen größerenteils an Investoren verkauft. „Wir haben das Projekt bis zur Baueingabe begleitet und sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, das in lediglich zwei Jahren umgesetzt wurde“, kommentiert Philippe Rettenbacher, Geschäftsleiter von Baumschlager Eberle Architekten (Lustenau) den Werdegang des Vorhabens.

Ein virtueller Blick auf die Umgebung der drei Wohn-Skulpturen zeigt, wie weit sich der Entwurf von der chinesischen Wohnbau-Normalität abhebt. Seine scheinbar willkürliche Form ergibt sich aus der genauen Analyse des Sonnen- verlaufs und der Absicht, einen lebenswerten Raum – außen wie innen – für die Bewohner*innen zu schaffen.

„Die Türme sind im Grundriss so gebogen und in der Höhe so gestaffelt, dass auf keines der Häuser zu lange Schatten einfällt“, erläutert Projektleiter Hugo Herrera Pianno von Baumschlager Eberle Architekten.
Die drei Türme mit jeweils 27, 28 und 31 Etagen fügen sich zu einer fließenden Folge von Skulpturen im urbanen Raum zusammen.

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