„Wir sehen eine strukturelle Veränderung im Markt. Nach Jahren der Schnäppchenjagd im unsanierten Segment werden nun verstärkt neu entwickelte Wohnungen gekauft. Gleichzeitig erkennen Entwickler und Investoren das Potenzial in der Revitalisierung bestehender Immobilien“, erklärt Gregor Pfeiffer, Geschäftsführer von Immo Analytics.
Besonders gefragt: Wohnungen zwischen 40 und 70 Quadratmeter bis 400.000 Euro.
Ein Blick auf die Transaktionsdaten zeigt zudem eine klare Preisentwicklung: Während der Anteil von Wohnungen unter 300.000 Euro seit 2024 kontinuierlich gesunken ist, steigen die durchschnittlichen Kaufpreise wieder an. Parallel dazu bleibt das Luxussegment stabil. Zwar reduzierte sich dessen relativer Anteil im ersten Quartal 2026 von 15 auf 10 Prozent, jedoch ist die absolute Anzahl der Transaktionen gestiegen. (Siehe Grafik Preissegment)
Im ersten Quartal 2026 bleibt das Segment der älteren Neubauwohnungen zwar weiterhin führend, doch holen andere Kategorien deutlich auf. Besonders überraschend und positiv aus Entwicklersicht ist der kontinuierliche Anstieg noch bei Erstbezugswohnungen sowie bei sanierten Altbauten – ein klares Signal für die veränderten Bedürfnisse der Käufer und die zunehmende Relevanz kompakter, hochwertig adaptierter Wohnflächen. (Siehe Grafik Wohnungszustand)