Schindler-Präzisionsarbeit: Spektakulärer Einhub über die Deckenöffnung

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Zwei neue hochmoderne Schindler-Fahrtreppen konnten für den neuen Bauteil K des Ordensklinikums Linz Barmherzige Schwestern planmäßig und mit höchster Präzision eingehoben werden. Die spektakuläre Montage erfolgte mittels Baukran über das entstehende Atrium – mitten im laufenden Krankenhausbetrieb.

Zwei neue hochmoderne Schindler-Fahrtreppen konnten für den neuen Bauteil K des Ordensklinikums Linz Barmherzige Schwestern planmäßig und mit höchster Präzision eingehoben werden. Die spektakuläre Montage erfolgte mittels Baukran über das entstehende Atrium – mitten im laufenden Krankenhausbetrieb.

Die neuen Fahrtreppen werden künftig eine zentrale Verbindung zwischen der Eingangshalle im Hochparterre des neuen Bauteils M und dem Erdgeschoss des Bauteils K schaffen. Dort entsteht die neue Zentrale Aufnahme- und Erstversorgungsstelle (ZAE) des Krankenhauses. Zusammen mit weiteren Modernisierungen wird so ein zeitgemäßer, durchgängiger Bereich für Notfälle und Aufnahmen geschaffen, der durch kurze Wege und effizient gestaltete Abläufe überzeugt.

Intelligente Technik spart Energie

Die jeweils rund 11,1 Meter langen und 5.500 Kilogramm schweren Fahrtreppen verbinden künftig zwei Ebenen des neuen Gebäudekomplexes mit einem Höhenunterschied von 3,6 Metern. Jede Fahrtreppe verfügt standardmäßig über ein System zur Energierückgewinnung: Beim Betrieb wird erzeugte Bremsenergie in elektrische Energie umgewandelt und in das Gebäudenetz zurückgespeist. Produziert wurden die Anlagen vor den Toren Wiens in einem Schindler-Werk in der Slowakei.

Präzisionsarbeit unter Zeitdruck in der Mittagspause

Besonders anspruchsvoll waren die beengten Platzverhältnisse im innerstädtischen Krankenhausumfeld sowie die millimetergenaue Abstimmung zwischen Kranführung und Montageteam während der Montage. Um den laufenden Krankenhausbetrieb nicht zu beeinträchtigen, musste der gesamte Einhub innerhalb eines engen Zeitfensters während der Mittagspause erfolgen.

Für das spektakuläre Manöver wurde die Fahrtreppe leicht "aufgestellt", um die bestehende Deckenöffnung optimal zu nutzen und sie sicher über das Atrium in ihre endgültige Position zu manövrieren.

"Dieser Einhub war eine echte Teamleistung. Nur durch präzise Planung, perfekte Abstimmung und viel Erfahrung konnte die Fahrtreppe sicher und millimetergenau eingebracht werden – und das bei laufendem Krankenhausbetrieb. Gerade bei komplexen Bauprojekten im Gesundheitsbereich können wir unser technisches Know-how voll ausspielen", sagt Janine Schwabe-Häder, Geschäftsführerin von Schindler Österreich.

Schindler übernimmt im Rahmen des Projekts die Umsetzung von insgesamt fünf Aufzugsanlagen – darunter zwei Schindler 5000, zwei Schindler 6000 Aufzüge plus ein Sonderaufzug – sowie vier Fahrtreppen. Bereits heute betreut Schindler rund 30 Anlagen im Bestand des Krankenhauses.

Moderne Infrastruktur für die Gesundheitsversorgung der Zukunft

Mit dem Ausbau der Bauteile K und M schafft das Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern eine moderne, höchst effiziente Patientenversorgung. Während Bauteil M künftig den neuen zentralen Haupteingang, die Anbindung an die Notfallambulanz mit Triage sowie Tagesklinik und Bettenstationen beherbergen wird, bleibt Bauteil K Standort der Notfallambulanz und wird umfassend modernisiert und erweitert. Zusätzlich entstehen eine neue Cafeteria sowie neue Verbindungsbereiche zum bestehenden Eingangsbereich. Die Inbetriebnahme der neuen Bauteile K und M ist zwischen Juli und September 2027 vorgesehen.

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