Reindling, Rendite und Rekordflächen: Immobilienmarkt-Überblick zur Osterzeit

vor 1 Monat

2 Minuten

unterstützt von

Die Osterjause ist in Österreich ein fester Bestandteil der Feiertage: sorgfältig vorbereitet, traditionell aufgebaut und oft reichhaltiger als gedacht. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch am Immobilienmarkt. Während Eier, Schinken und Reindling aufgetischt werden, entsteht im Hintergrund ein Marktgeschehen, das Jahr für Jahr an Dynamik gewinnt. Eine aktuelle Auswertung der IMMOunited GmbH zeigt: Seit 2009 sorgen die Osterferien österreichweit für bemerkenswerte Grundstückstransaktionen - und bieten damit auch dem Osterhasen ideale Bedingungen für seine Verstecke.

Der österreichische OsterFerienFlächen-Index

In den Osterferien zeigt sich regelmäßig, dass der Immobilienmarkt keineswegs pausiert - die verkaufte Grundstücksfläche in Quadratmetern während der Osterferien dient dabei als verlässlicher Indikator für die saisonale Marktdynamik. Gemäß diesem OsterFerienFlächen-Index bleibt die Nachfrage stabil auf hohem Niveau und hat sich im Jahr 2025 sogar noch gesteigert.

Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt: Besonders 2013, 2015 und 2016 stechen hervor - mit jeweils über zwei Millionen Quadratmetern verkaufter Fläche. 2015 markiert dabei den bisherigen Höhepunkt mit rund 2,5 Millionen Quadratmetern. Ein kurzfristiger Rückgang im Jahr 2020 - bedingt durch pandemiebedingte Einschränkungen - hat diese Entwicklung nur vorübergehend unterbrochen. Aktuelle Transaktionszahlen für 2025 bestätigen, dass dem Osterhasen im Jahr 2025 erstmals wieder über zwei Millionen Quadratmeter für seine Versteckplätze zur Verfügung standen.

Grundstücke als Ostergeschenk

Wie sich regionale Osterjausen im Laufe der Zeit verändert haben, so zeigt sich auch bei den Grundstückspreisen eine klare Entwicklung. Während Investor:innen vor zehn bis 15 Jahren noch vergleichsweise günstig „zugreifen“ konnten - zwischen 63 und 83 Euro pro Quadratmeter - hat sich das Preisniveau seit 2017 deutlich nach oben entwickelt.

Den bisherigen Höchststand erreichte das Jahr 2021 mit rund 203 Euro pro Quadratmeter. Auffällig ist dabei insbesondere die Entwicklung während der Pandemie: Der Wunsch nach mehr Raum und Freifläche spiegelte sich auch in höheren Transaktionspreisen wider.

Kurioses Detail: 99 Käufer:innen mit „Kren“-Beteiligung

Ein amüsantes Detail am Rande der IMMOunited-Osterauswertung liefert die Analyse der Käufer:innen-Namen: insgesamt 99 Transaktionen wurden von Personen mit dem Nachnamen „Kren“ abgeschlossen. Ob Zufall oder Verbindung zur Osterjause - das bleibt offen. Fest steht: Der Name passt perfekt zum Anlass.

„Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt klar, dass saisonale Ruhephasen im Immobilienmarkt zunehmend an Bedeutung verlieren. Viele Menschen nutzen gerade Feiertage für wichtige Entscheidungen rund um Wohnen und Investitionen. Wir verfolgen diese Entwicklung seit 2009 und sehen darin einen klaren Beleg für die nachhaltige Stärke des Marktes. Gerade in herausfordernden wirtschaftlichen Phasen ist die stabile Nachfrage ein wichtiges Signal für die gesamte Branche. Entscheidend bleiben Vertrauen, Kontinuität und das richtige Timing“, freut sich Roland Schmid, Eigentümer & Geschäftsführer der IMMOunited.

Hat ihnen dieser Artikel gefallen?

Diskussion zum Artikel

Sei der/die Erste, der/die diesen Artikel diskutiert.

Aktuell sind keine Antworten möglich.
Logo

In einem sich stetig wandelnden Immobilienmarkt ist zeitnahe und präzise Information von unschätzbarem Wert für strategische Entscheidungen und nachhaltige Investitionen.

Kategorien

Quicklinks

Rechtliches

© 2026 Die unabhängige Immobilien Redaktion. Made with ♥️ by  Gerhard Popp
Mindestens 2 Zeichen tippen, um zu suchen.
Schließen mit Esc Öffnen mit ⌘K / Ctrl K