Der befristete Vertrag mit dem Post SV läuft Ende des Jahres 2027 aus. Als teilstaatliches Unternehmen ist die Post durch das EU-Beihilfenrecht und das Vergaberecht gesetzlich verpflichtet, den zukünftigen Sportbetrieb in einem transparenten, öffentlichen, nichtdiskriminierenden Vergabeverfahren auszuschreiben.
Sicherung des gemeinnützigen Vereinssports
Um den gemeinnützigen Sport für die nächsten Jahre langfristig abzusichern, wird die Post voraussichtlich Ende Juni die Ausschreibungsverfahren starten. Für den Betrieb der gemeinnützigen Sportflächen können sich gemeinnützige Betreiber*innen bewerben, eine gewerbliche Nutzung ist ausgeschlossen. Die Post unterstützt den gemeinnützigen Sport auch zukünftig und ermöglicht ein leistbares Angebot für alle Altersklassen und sozialen Schichten, indem sie für diese Flächen nur einen symbolischen Anerkennungszins verlangt.
Gesamthafte Quartiersentwicklung
Im Zuge einer städtebaulichen Quartiersentwicklung soll eine Ergänzung durch Wohnbau stattfinden, allerdings nur unter einer Prämisse: Dem Erhalt der Sportflächen. Die Post ermöglicht eine Quartiersentwicklung, zu der etwa leistbares Wohnen zählt, ausschließlich auf bereits heute schon versiegelten Flächen an den Rändern des Grundstücks, konkret auf bereits heute asphaltierten Parkplätzen oder der vorhandenen Bebauung durch alte Bestandsgebäude am Nordrand. Die Sportflächen des Areals bleiben erhalten.
Die nächsten Schritte
Voraussichtlich im Spätsommer ist eine gemeinsame Informationsveranstaltung von Stadt Wien und Post direkt am Hernalser Postsportplatz geplant. Sportler*innen und Anrainer*innen erhalten die Möglichkeit, sich umfassend zur Zukunft des Postsportplatzes zu informieren. Auch ein weiterer Beteiligungsprozess wird im Zuge dessen gestartet. Die Post spricht zudem eine Einladung an öffentliche Stakeholder*innen wie den 17. Bezirk oder die MA 51 (Sport) aus, dem Gremium zur Bewertung der Sportkonzepte beizutreten.