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Mieten von Studentenwohnungen steigen in einem Jahr um bis zu 9 Prozent – Innsbruck am teuersten

vor 2 Jahren

4 Minuten

immowelt Studie Studentenwohnen
immowelt Studie Studentenwohnen
© immowelt

Studieren wird zu einer immer größeren finanziellen Belastung: Die Inflation ist hoch, die Energiekosten steigen und auch die Mieten klettern nach oben. In 11 von 12 Hochschulstädten sind die Gesamtmieten von Singlewohnungen von 2021 auf 2022 gestiegen.

Ein Vorjahresvergleich der Angebotsmieten von Singlewohnungen (bis 40 Quadratmeter) in Hochschulstädten von immowelt.at zeigt:

  • In 11 von 12 untersuchten Hochschulstädten sind die Gesamtmieten von 2021 auf 2022 gestiegen

  • Innsbruck bleibt nach Anstieg von 6 Prozent die teuerste Stadt – Studentenwohnungen kosten im Median 680 Euro Miete

  • In den hochpreisigen Städten ziehen die Mieten an: Dornbirn (630 Euro), Salzburg (610 Euro) und Wien (580 Euro) mit Plus von jeweils 5 Prozent

  • Stärkster Anstieg in günstigster Stadt: In Steyr klettern die Mieten um 9 Prozent auf 360 Euro

  • Mieten verschlingen einen großen Teil der Studienbeihilfe – in der Spitze 80 Prozent

In der Spitze verteuerten sich die Mieten sogar um 9 Prozent innerhalb eines Jahres. Das zeigt eine Studie von immowelt.at, in der Angebotsmieten von Wohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern in 12 ausgewählten Universitätsstädten untersucht wurden. Wie viel Studierende für eine kleine Wohnung ausgeben müssen, hängt stark von der Stadt ab. In den beliebten Großstädten wie Innsbruck, Salzburg oder Wien ist Wohnen dementsprechend teurer. In kleineren Hochschulstädten wie Steyr oder Leoben können Studierende hingegen viel Geld bei der Miete sparen.

Anstieg von 6 Prozent: Innsbruck am teuersten

Am teuersten wohnen Studierende im Westen Österreichs. Besonders beliebt ist Innsbruck – immerhin rund jeder 5. Einwohner studiert –, was sich bei den Preisen bemerkbar macht. Innerhalb eines Jahres verteuerten sich die Angebotsmieten um 6 Prozent. Eine kleine Wohnung mit bis zu 40 Quadratmeter kostet inzwischen 680 Euro, vor einem Jahr waren es noch 640 Euro. Dahinter folgt Dornbirn auf Platz 2 der teuersten Hochschulstädte. Wer in Vorarlberg studieren möchte, muss mit Gesamtmieten von 630 Euro kalkulieren. Auch in Dornbirn haben sich die Preise spürbar verteuert: von 2021 auf 2022 um 5 Prozent.

Den gleichen prozentualen Anstieg weisen auch Salzburg und Wien auf. Die Angebotsmieten liegen ebenfalls eng beieinander: In der Mozartstadt müssen Studierende 610 Euro für Singlewohnungen zahlen. In der Bundeshauptstadt kostet eine Garcionerre 580 Euro, was Platz 4 unter den untersuchten Städten ausmacht. In Wien ist nicht nur das Studienangebot besonders groß, auch die Anzahl an Studierenden übertrifft alle anderen Städte. Aktuell sind rund 200.000 Menschen an einer der vielen Hochschulen eingeschrieben. Das sorgt auch auf dem Wohnungsmarkt für einen großen Druck – gerade bei den studententauglichen Wohnungen. Ähnlich sieht es auch in Graz aus. Die Mieten der zweitgrößten Stadt Österreichs befinden sich mit 450 Euro im Median zwar noch im Mittelfeld, doch auch in der steirischen Großstadt zogen die Preise zuletzt um 5 Prozent an.

Stärkster Anstieg in Steyr – Stagnation in Linz

Aufgrund der hohen Mieten in den Großstädten rücken zunehmend kleinere Hochschulstädte in den Fokus von Suchenden. In der Folge steigen auch dort die Preise. Den stärksten prozentualen Anstieg weist mit Steyr die gleichzeitig günstigste Stadt der Analyse auf. Trotz Verteuerung um 9 Prozent kosten Studentenwohnungen in der oberösterreichischen Gemeinde mit 360 Euro am wenigsten. Nur in Leoben (380 Euro; +6 Prozent) sind die Mieten ähnlich preiswert, wobei sie zuletzt aber ebenfalls spürbar nach oben geklettert sind.

Die einzige Hochschulstadt, in der die Mieten stabil geblieben sind, ist Linz. Das Preisniveau in der oberösterreichischen Großstadt blieb im vergangenen Jahr konstant bei 450 Euro und damit im Mittelfeld der Preisskala.

Mieten verschlingen bis zu 80 Prozent der Studienbeihilfe

Um Studenten finanziell unter die Arme zu greifen, gibt es die staatliche Studienbeihilfe. Doch die hohen Mieten verschlingen selbst vom Höchstsatz (ohne Kind, ohne Behinderung), der aktuell bei 855 Euro pro Monat liegt, einen großen Teil. In Innsbruck gehen sogar 80 Prozent des Maximalsatzes alleine für die Gesamtmiete weg. Für die steigenden Lebenshaltungskosten bleibt dann nicht mehr viel Geld übrig. Hinzu kommt, dass viele Studierende in der Praxis deutlich weniger Zuschuss bekommen, da dieser an gewisse Voraussetzungen wie Altersgrenzen geknüpft ist.

Fast drei Viertel (74 Prozent) der Beihilfe müssen angehende Akademiker in Dornbirn fürs Wohnen aufbringen. Und auch in Salzburg (71 Prozent) und Wien (68 Prozent) bleibt nach Abzug der Miete nicht mehr viel Restgeld. Etwas besser sieht es hingegen in den preiswertesten Städten aus: In Villach (48 Prozent), Leoben (44 Prozent) und Steyr (42 Prozent) können Studierende mehr als die Hälfte vom Höchstsatz der Studienbeihilfe anderweitig verplanen.

Entwicklung der Gesamtmieten für Singlewohnungen (bis 40 Quadratmeter) im Überblick:

Stadt Miete 2021 Miete 2022 Veränderung Anteil an max. Studienbeihilf e Dornbirn 600 € 630 € 5% 74% Graz 430 € 450 € 5% 53% Innsbruck 640 € 680 € 6% 80% Klagenfurt 450 € 470 € 4% 55% Krems 430 € 450 € 5% 53% Leoben 360 € 380 € 6% 44% Linz 450 € 450 € 0% 53% Salzburg 580 € 610 € 5% 71% St. Pölten 430 € 450 € 5% 53% Steyr 330 € 360 € 9% 42% Villach 400 € 410 € 2% 48% Wien 550 € 580 € 5% 68%

Ausführliche Ergebnistabellen zu den 12 untersuchten Hochschulstädten können hier heruntergeladen werden: https://ots.de/yh8F9C

Berechnungsgrundlage:

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in 12 ausgewählten Hochschulstädten waren in den Jahren 2021 und 2022 auf immowelt.at inserierte Angebote. Dabei wurden ausschließlich Angebote berücksichtigt, die vermehrt nachgefragt wurden. Verglichen wurden die Gesamtmieten von Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche. Die Preise geben den Median der Gesamtmieten (Nettomieten inklusive Betriebskosten) bei Neuvermietungen wieder. Der Median ist der mittlere Wert derAngebotspreise.

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