Die Wirtschaftslage hat einen direkten und signifikanten Einfluss auf die Immobilienwirtschaft, da Immobilien eng mit Konjunkturzyklen, Zinssätzen und dem verfügbaren Einkommen verknüpft sind.
Nach einer Phase starker Preissteigerungen (2015–2022) führten Zinswende und wirtschaftliche Unsicherheiten 2023/2024 zu einer Abkühlung, mit Anzeichen einer Stabilisierung ab 2025. Allerdings auf einem niedrigen Niveau.
Eine Rückkehr zu den Transaktionsvolumina der Hochphase zwischen 2019 und 2021 ist nicht in Sicht. Stattdessen etabliert sich ein neues Normal – geprägt von Selektivität, höheren Qualitätsanforderungen und klarer Fokussierung auf tragfähige Cashflows.
Die kommenden Jahre werden geprägt sein von: geringeren Transaktionsvolumina, höheren Qualitätsanforderungen und klarer Differenzierung nach Lage, Nutzung und Objektqualität.