„Eine Leerstandsabgabe hätte Eigentümerinnen und Eigentümer pauschal unter Generalverdacht gestellt und zusätzliche bürokratische Belastungen geschaffen, ohne das Wohnungsangebot tatsächlich zu verbessern“, betont Präsident Rudolf-Anton Preyer. „Wir freuen uns, dass das Land Niederösterreich hier einen vernünftigen, faktenbasierten Weg geht. Wir danken der Landesregierung für diese klare Entscheidung und sehen sie als wichtigen Schritt für ein investitionsfreundliches, freiheitliches und verantwortungsvolles Niederösterreich."
Warum diese Entscheidung richtig ist
Schutz des Eigentums — Die Entscheidung stärkt das verfassungsrechtlich geschützte Eigentum und verhindert neue Eingriffe in die Privatsphäre von Haus- und Wohnungsbesitzern.
Vermeidung unnötiger Bürokratie — Eine Leerstandsabgabe hätte komplexe Kontrollmechanismen, Meldepflichten und Streitfälle erzeugt, ohne nachweisbaren Nutzen.
Realistische Wohnraumpolitik — Leerstände entstehen oft aus nachvollziehbaren Gründen: Sanierungen, Erbschaften, rechtliche Unsicherheiten oder Marktsituationen. Eine Abgabe löst diese Probleme nicht.
Stärkung des ländlichen Raums — Gerade in Regionen außerhalb der Ballungszentren wäre eine solche Abgabe wirkungslos geblieben und hätte lediglich zusätzliche Belastungen geschaffen.
Unser Auftrag bleibt klar!
Der NÖ Haus- und Wohnungseigentümerverband setzt sich weiterhin ein für:
faire Rahmenbedingungen für Eigentümer,
rechtliche Sicherheit,
und eine Wohnraumpolitik mit Hausverstand