ImmoScout24-Umfrage Wohn-Eigentum: Mehr als die Hälfte ist geerbt, geschenkt oder mitfinanziert

vor 1 Monat

2 Minuten

Mehr als ein Drittel der Eigenheimbesitzer:innen hat die Immobilie geerbt oder geschenkt bekommen, 20 Prozent wurden beim Kauf finanziell unterstützt. Zwei Drittel wollen ihren Nachkommen Wohnraum hinterlassen.

 Laut einer aktuellen Trendstudie von ImmoScout24.at unter 1.000 Befragten lebt etwas mehr als die Hälfte der Personen (55 Prozent) im Eigentum. Doch das ist nicht immer selbst erwirtschaftet. In vielen Fällen wurden die eigenen vier Wände geerbt, waren eine Schenkung oder wurden mit finanzieller Unterstützung der Familie gekauft. Das Erben wird beim Immobilienerwerb auch in Zukunft ein Thema bleiben: 35 Prozent der Österreicher:innen haben eine Immobilienerbschaft in Aussicht.

Mehr als ein Drittel der Eigentumsimmobilien sind geerbt oder geschenkt

Jede:r Dritte, der in einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung lebt, hat diese Immobilie geerbt (28 Prozent) oder geschenkt bekommen (8 Prozent). Das Zuhause selbst gekauft hat rund jede:r Zweite (51 Prozent).* Und von diesen Käufer:innen konnten wiederum 40 Prozent auf finanzielle Unterstützung der Familie zählen. Die Höhe der Unterstützung variiert dabei deutlich: In rund der Hälfte der Fälle lag sie zwischen zehn und 30 Prozent der Gesamtkosten, während ein Viertel sogar Zuschüsse von mehr als 30 Prozent erhielt.

35 Prozent haben ein Immobilienerbe in Aussicht

Das Erben wird beim Immobilienerwerb auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. 22 Prozent rechnen damit, eine Wohnung oder ein Haus komplett zu erben, 13 Prozent gehen davon aus, einen Anteil einer Immobilie zu erben. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen geht sogar jede:r Zweite von einer Immobilienerbschaft aus.

Zwei Drittel finden Schaffung von Wohn-Eigentum für Erben wichtig

Damit einher geht auch die Einstellung der Österreicher:innen, was das Schaffen von Wohn-Eigentum für die nächste Generation betrifft. Zwei Drittel halten es für wichtig, den Nachkommen Wohnraum zu hinterlassen. Demgegenüber steht nur ein Viertel, das diese Ansicht nicht teilt. Besonders viele Befürworter:innen gibt es unter Eigentümer:innen. Wer sein Heim sein Eigen nennt, stimmt sogar zu 72 Prozent zu.

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