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© 2026 Die unabhängige Immobilien Redaktion

Deutsche Hotelmärkte blicken auf ein konsolidiertes Jahr 2025 zurück

vor 3 Tagen

2 Minuten

Blick auf die Innenstadt von München
Blick auf die Innenstadt von München
© Christie&Co

Der Hotelimmobilienspezialist Christie & Co präsentiert die aktuelle RevPAR‑Analyse zu den Top‑Hotelmärkten Deutschlands im Jahr 2025. Nach dem starken Jahr 2024 zeigt sich der deutsche Hotelmarkt 2025 stabil, jedoch mit rückläufiger Ratenstruktur. Die Auslastung steigt leicht, während die ADR sinkt; der RevPAR bleibt nahezu unverändert und tendiert leicht ins Minus (–0,7 %).

Die A-Städte lagen 2025 im Durchschnitt weiterhin über dem bundesweiten RevPAR‑Niveau und bestätigten ihre Rolle als stärkste Hotelmärkte Deutschlands. Allerdings zeigte sich gegenüber dem sehr starken Vorjahr eine leichte Abschwächung, da die höhere Auslastung die sinkenden Raten nicht vollständig kompensieren konnte. München bleibt klarer Spitzenreiter und einer der wenigen A‑Standorte mit Wachstum. Hamburg bewegt sich weiter auf hohem Niveau, verliert aber leicht an Dynamik, während Köln eine stabile, moderat wachsende Performance zeigt. Berlin hingegen leidet trotz guter Auslastung unter rückläufigen Preisen, was die Gesamtperformance spürbar drückt.

In den B‑Städten sticht Münster hervor und liegt als einzige Stadt dieser Gruppe über dem nationalen RevPAR‑Niveau. Die übrigen B‑Märkte bleiben stabil, erreichen aber nicht die bundesweiten Durchschnittswerte.

Bei den C‑Städten dominiert, wie bereits im letzten Jahr, Rostock, das mit außergewöhnlich hoher Auslastung wesentlich zur überdurchschnittlichen Gesamtperformance beiträgt. Andere C‑Märkte profitieren ebenfalls von hohen Belegungswerten, können an Rostocks Stärke jedoch nicht anknüpfen.

Alexander Apitzsch, Senior Consultant Advisory & Valuation Servies, kommentiert: „Die Zahlen des Jahres 2025 zeigen sehr deutlich, dass die Nachfrage nach Hotelübernachtungen in Deutschland weiterhin stark ist. Gleichzeitig bleibt 2025 ein Jahr der Konslidierung: höhere Auslastung trifft auf schwächer Durchschnittsraten. Für 2026 wird entscheidend sein, ob es den Hoteliers gelingen wird, höhere Zimmerpreise am Markt durchzusetzen und Wachstum breiter getragen wird – jenseits einzelner Top-Destinationen.“

Die ganze Analyse finden Sie hier auch online.

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