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Beschäftigte zunehmend ausgepowert: Personalmangel und steigender Workload fordern Tribut

vor 1 Jahr

4 Minuten

Vor allem Frauen fühlen sich ausgepowert, die Gen Y leidet unter Doppelbelastung, die Gen Z kann schlechter abschalten. Durch Arbeitszeitverkürzung würden sie Entlastung erwarten.

Für den Stepstone-Jobreport wurde Anfang 2024 eine für den österreichischen Arbeitsmarkt repräsentative Gruppe von 2.000 Personen durch die MindTake Research GmbH im Auftrag von Stepstone befragt. Was treibt sie beruflich an? Was brauchen sie für produktives, engagiertes Arbeiten? Ein Fokus der Studie lag auf der Frage, ob Arbeitszeitreduktion gewünscht ist, welche Auswirkungen sich Beschäftigte dadurch erwarten, und welche Bedürfnisse dahinterstecken.  

Österreichs Beschäftigte fühlen sich zunehmend ausgepowert

Während 35 Prozent der Männer sich nach einem durchschnittlichen Arbeitstag müde und ausgelaugt fühlen, geht es knapp jeder zweiten befragten Frau so (45 %). Für den Großteil der Befragten (81 %) hat das Gefühl, ausgelaugt und müde zu sein, in den letzten ein bis drei Jahren zugenommen. Dies zeigt sich stärker bei der Generation X (85 %) und den Babyboomern (88 %). Als Gründe für die Belastungszunahme werden unterschiedliche genannt, von Bore-Out und Langeweile bis zu Long-Covid, am häufigsten jedoch:

  1. Die beruflichen Aufgaben haben allgemein zugenommen (45 %)
  2. Im Unternehmen herrscht Personalmangel (36 %)
  3. Ich bin altersbedingt weniger belastbar (33 %)
  4. Ich kann nach der Arbeit nicht mehr richtig abschalten (31 %)
  5. Ich bin gesundheitlich belastet (29 %)
  6. Der Druck durch meinen Arbeitgeber hat zugenommen (29 %)

„Der steigende Workload ist das größte Belastungsthema. Er lässt kaum Raum für Atempausen. An zweiter Stelle kommt der Personalmangel in den Unternehmen und an dritter Stelle nennen die Befragten Probleme aufgrund ihrer eigenen Alterung. Dass Unterbesetzung und die Alterung der Erwerbsbevölkerung zunehmend zum Problem für Unternehmen werden, ist längst spürbar - immer deutlicher wird der demografisch getriebene Arbeitskräftemangel nun aber auch zum Belastungsfaktor für Beschäftigte.“ Corina Drucker, Studienleiterin und Pressesprecherin Stepstone Österreich.

Jede*n Fünfte*n lässt die ständige Erreichbarkeit kaum zur Ruhe kommen. So gut wie keine Probleme haben die Beschäftigten jedoch damit, im Homeoffice Berufliches und Privates zu trennen, nur fünf Prozent tun sich damit schwer. Etwa ein Fünftel sieht keine Belastungssteigerung in den letzten Jahren. 

Die Gen Y leidet unter Doppelbelastung, Gen Z kann öfter nicht abschalten

Die Gen Y (27-42 Jahre) fühlt sich am stärksten belastet. Die Generation, in der sich überproportional Jungeltern finden, spürt stärker als die anderen Generationen die Doppelbelastung, weil persönliche Aufgaben zugenommen haben (34 %). Die Gen Z leidet stärker als die anderen darunter, nach der Arbeit nicht richtig abschalten zu können (40 %). Die Gen X (43-58) und Babyboomer (59-65) fühlen sich stärker gesundheitlich belastet als die anderen.

„Die Altersdiversität aktueller Belegschaften ist die breiteste seit jeher und die über 65-Jährigen sind das am schnellsten wachsende Segment der Erwerbsbevölkerung. Dass innerhalb der Belegschaft vier bis fünf Generationen zusammenarbeiten, ist überhaupt nicht mehr unüblich. Angebote für die jeweiligen Generation werden zum Schlüsselfaktor, damit ihre Potenziale voll genutzt werden können. One-fits-all hat ausgedient.“ Corina Drucker

Was würden sich Beschäftigte von einer Arbeitszeitverkürzung erwarten?

Die Erwartungshaltung ist postitiv: Eine Arbeitszeitverkürzung trotz gleichbleibenden Auffgaben im Job scheint für viele Beschäftigte sowohl für sie persönlich als auch beruflich eine gute Lösung zu sein. Von kürzeren Arbeitstagen jedoch gleichbleibenden Aufgaben im Job erwarten jede zweite weibliche Beschäftigte und 46 Prozent der Männer eine Verbesserung ihres körperlichen Wohlbefindens. Auch auf ihre mentale Verfassung (45 %), die Erledigung privater Aufgaben (53 %) und sportliche Betätigung (45 %) versprechen sich die Befragten positive Auswirkungen durch kürzere Arbeitstage. 

Jede*r zweite Beschäftigte (53 %) ist überzeugt, dass kürzere Arbeitstage keine negativen Auswirkungen auf die Erledigung der beruflichen Aufgaben hätten, 24 Prozent geben an, dies hätte ihrer Ansicht nach sogar eher positive Auswirkungen, etwa aufgrund höherer Motivation und Effizienz. 

Effizienzsteigerung erwartet

Eine Steigerung der Effizienz durch kürzere Arbeitstage erwarten 35 Prozent der männlichen und 40 Prozent der weiblichen Beschäftigten. Sie gehen davon aus, dasselbe Pensum an Aufgaben erledigen zu können. Etwa durch höhere Arbeitsmotivation.  

„Wenn man gleich viel Arbeit in weniger Zeit erledigen soll, wird sicher auf die eine oder andere Weise eine Effizienzsteigerung passieren (müssen). Die Frage ist, ob die Qualität der Arbeit dabei gleichbleibt. Und ich würde hinterfragen, ob man sich dann aufgrund des Zeitdrucks nicht noch ausgelaugter fühlt“, gibt der Karriereexperte von Stepstone Philipp Almhofer zu bedenken. Auf das Recruiting der Unternehmen hätten alternative und flexible Arbeitszeitmodelle, wie etwa die 4-Tage-Woche, aber bestimmt positive Auswirkungen, weil diese für Kandidat*innen attraktiv seien, so Almhofer. 

Einblicke in die Erfahrungen dreier Unternehmen, die die 4-Tage-Woche bereits umgesetzt haben, bietet ein Interview am Stepstone-Recruiting-Blog.

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