Die Umfrage ist ein wichtiger Teil des neuen 3SI-Immobarometer, das einerseits auf harten Fakten, andererseits eben auf dieser Abstimmung basiert. Für die harten Fakten werden Marktpreise, Transaktionszahlen, Kreditzinsen und Baupreise berücksichtigt. Zusammen mit den Umfrageergebnissen ergibt das dann einen Gesamtindex, der je nach Stimmung positiver oder weniger positiv ausfallen kann. Mit dem Fokus auf private Zinshauseigentümer und Immobilien aus der Wiener Gründerzeit wird aus dem Barometer der Sisi-Index, den wir nun regelmäßig durchführen werden.
Die Ergebnisse im Detail
Von den privaten Zinshauseigentümern glauben 78 Prozent, dass es derzeit klug ist, seine Immobilien zu halten, schon 21 Prozent sind wieder in Zukauflaune und nur ein Prozent finden es klug jetzt zu verkaufen. Unter den Immobilienprofis (Makler, Hauverwalter, Rechtsanwälte, Steuerberater und Banker) sind 56 Prozent überzeugt, dass man am besten jetzt zukaufen sollte, 37 Prozent plädieren für Halten und sieben Prozent würden jetzt verkaufen.
Ohne Berücksichtigung der Umfrage, also nur basierend auf den vorher genannten Hard Facts (Preise, Zinsen etc…) liegt das 3SI-Immobarometer fast genau auf dem Niveau von Ende 2020. Nach der klaren Hochphase bis Ende 2021 ging es bis Ende 2023 deutlich bergab und seitdem wieder vorsichtig bergauf.
„Sisi-Index“ positiv
Als „Sisi“-Index, also mit Berücksichtigung der Meinungsumfrage, schaut es gleich ein wenig sonniger aus. Weder die privaten Zinshauseigentümer noch die Branchenprofis halten „Verkaufen“ für die beste Lösung, das heißt, die Grundstimmung ist jedenfalls optimistisch. Nach aktuellem Stand bewegt sich der „Sisi“-Index somit deutlich über dem 100er-Strich, also im guten positiven Bereich.