Werbung

Linz: Wachsender Bedarf an Büroflächen

November 2020 – Erstmals wurde im Rahmen einer Analyse der aktuelle Bestand an Büroflächen in Linz erhoben: in den Kernbereichen bzw. Submärkten Innenstadt, Bahnhof, Donaulände sowie Urfahr gibt es aktuell einen Gesamtbestand von ca. 660.000 m² Büroflächen. Der größte Teil – rund 46% – befindet sich rund um den Linzer Bahnhof, 22% der Flächen sind auf die Innenstadt verteilt, 17% sind an der Donaulände angesiedelt und 15% der Linzer Büroflächen befinden sich über der Donau, in Urfahr.



Bis 2025 wird die bürobasierte Beschäftigung in Linz um rund 3,1% bzw. 3.000 Arbeitsplätze wachsen, in ganz Oberösterreich um 3,4% (Quelle: Oxford Economics). Damit einhergehend wird auch der Bedarf an Büroflächen in der oberösterreichischen Landeshauptstadt um rund 50.000m² steigen. „In Linz sind bereits einige Projekte in der Pipeline, die zur Deckung dieses wachsenden Bedarfs beitragen dürften“, so Michael Schlager vom Linzer Büro des national wie international führenden Immobilienspezialisten CBRE.

„Bei der Entwicklung von neuen Büroflächen spielen neue Arbeitsmodelle – und  Bedingungen eine zentrale Rolle: flexible Büronutzungskonzepte und Acitivity-based- Working nehmen in Zeiten von Homeoffice und hybridem Arbeiten eine zentrale Rolle ein und lassen Kollaborationsbereiche wichtiger werden. All dies wird bei neuen Projekten, die bereits in Linz entstehen, zu berücksichtigen sein“, ist Workplace Spezialist Julian Schrame, Head of Building Consultancy bei CBRE, überzeugt.

Aktuell befinden sich einige Projekte in Linz in der Planungs- und Umsetzungsphase: Bereits 2022 soll die erste Bauphase des insgesamt rund 35.000 m² Nutzfläche umfassenden Projektes „Techbase“ südlich des Bulgariplatzes fertiggestellt werden. Bis 2025 sollen weitere Projekte wie beispielsweise die Neugestaltung des ehemaligen Nestlé Areals in der Nähe des Hauptbahnhofes oder das Projekt „NeuBau3“ am Gelände der ehemaligen Tabakfabrik an der Donaulände folgen – beide Projekte verbinden die Themen Wohnen, Arbeit und Freizeit.

„Zurzeit beträgt die Spitzenmiete für neue und sehr gut gelegene Büros mit modernem Ausbaustandard rund EUR 14,50/m²/Monat. Die Durchschnittsmiete in Linz liegt zwischen EUR 9,00 und EUR 12,00/m²/Monat “, so Schlager.

Steigendes Interesse an Immobilieninvestments in Linz

Büroimmobilien gehören auch in Krisenzeiten zu den am stärksten nachgefragten Assetklassen – auch in Linz. „Das wachsende Interesse an Büroimmobilien in Linz – und Graz – ist auch auf das limitierte Angebot in Wien, worauf sich bisher die meisten Transaktionen konzentrierten, zurückzuführen. Aufgrund der Eigentümerstruktur kommen bisher in Linz allerdings nur sehr selten Objekte auf den Markt. Wir gehen jedoch von einem hohen Interesse an institutionellen Produkten in Linz aus“, so Georg Fichtinger, Head of Investment Properties bei CBRE Österreich. In Linz sind in den kommenden Jahren einige interessante Projektentwicklungen geplant, die für die Belebung des Investmentmarktes sorgen könnten.


Weitere interessante Artikel:

Wien, Wien, nur du allein … Von wegen!

Von der Großstadtidylle ins Landleben: Was die Wiener zur Stadtflucht...
weiterlesen

Die Zukunft der Immobilienbranche ist digital

Die Corona Krise hat einen Digitalisierungsschub ausgelöst, der gepaart mit...
weiterlesen

Warum die Stadt von morgen regenerativ sein muss

Die Urbanisierung schreitet mit hohem Tempo voran. Nach Prognosen der...
weiterlesen


Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Immobilien-Redaktion wiedergeben. Unter Pressemeldungen veröffentlichen wir aktuelle Aussendungen verschiedener Branchenteilnehmer oder der APA. Damit wollen wir dem Bedürfnis unserer Leser und Leserinnen nach laufenden Informationen Rechnung tragen. Diese Seite stellt also keine redaktionellen Artikel der Immobilien-Redaktion dar und die Inhalte geben in einigen Fällen auch nicht die Meinung der Immobilien-Redaktion wieder.


Sascha Haimovici Geschäftsführer bei der ivv.

08.12.2020 16:00 Uhr

Im Oktober 2016 wurde Sascha Haimovici Geschäftsführer bei der ivv. In wenigen Jahren hat er die ivv zu einem der bedeutendsten Maklerunternehmen Österreichs gemacht.Im Vorjahr hatte das Unternehmen Eigen- und Fremdprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 930 Millionen Euro in Vermarktung, bzw. Entwicklung.

Jetzt anmelden