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Die Veranstaltung „Wohnen 2.0 – Was darf die Immobilienbranche erwarten?“ offenbart Digitalisierungsboom in der Immo-Branche

Über 70 Gästen folgten der Einladung der puck immobilien app services Gmbh, um über die Zukunft des Wohnens und Roboter im Immobilienmanagement zu diskutieren.



Das Thema „Wohnen 2.0 – Was darf die Immobilienbranche erwarten?“ bewegt die heimischen Entscheider aus der Immobilienbranche. Der Festsaal der Zentrale der JP Immobilien im 6. Wiener Gemeindebezirk war restlos ausgebucht. Die Gastgeber Dr. Daniel Jelitzka, Mitbegründer der JP Immobiliengruppe und Julia Wawrik, COO puck Immobilien app services GmbH, waren sichtlich erfreut über den großen Zuspruch aus der Branche. In Ihrer Keynote zog Julia Wawrik eine Bilanz zur Entwicklung von puck im vergangenen Jahr: „Mit puck haben wir ein Ökosystem aus App, Desktop-Applikation und den Hardware-Komponenten puck Board, puck Box und puck Door ein nutzerfreundliches Tool geschaffen, mittels dessen alle Player in und um eine Liegenschaft vernetzt werden. Die One-Device-Only Philosophie macht das Smartphone zur Drehscheibe aller Bereiche innerhalb einer Liegenschaft.“ Wie gut mittlerweile das neue Tool in der Immobilienbranche ankommt, zeigt sich an den Zahlen. Wawrik: „Die Vorteile einer digitalen Hausverwaltung findet Anklang am Markt. Heute sind knapp 700 Liegenschaften an puck angebunden und die Zahl der Hausverwaltungen, die auf puck setzen, steigt in den letzten Monaten fast wöchentlich.“

Urbanisierung und Digitalisierung verändern die Art zu wohnen

Neue Trends wie die Urbanisierung aber auch die Digitalisierung halten auch in der Immobilienbranche Einzug. Marcel Aberle, Zukunftsforscher und CEO des Zukunftsinstitutes Österreich: „Die Bereiche Wohnen und Arbeiten verschmelzen immer mehr und das führt auch zu einer Veränderung unserer Wohnkultur. Die Menschen bevorzugen ein Leben in der Stadt, aber haben Sehnsucht nach dem ländlichen Leben. Gleichzeitig werden Wohnungen im urbanen Bereich immer teurer und das führt immer kleineren Wohnflächen und die Einbeziehung des Grätzels wird immer wichtiger. Neue Technologien erleichtern den Menschen ein Leben in diesen komplexen Spannungsfeldern.“ Peter Schindlmeier, Gründer & CEO vom casavi, einer Cloud-Software für die digitale Immobilienverwaltung, in seinem Vortrag „10 Gründe warum Roboter in Zukunft unsere Immobilien managen“: „Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen: der technologische Wandel hat die Immobilienbranche längst erfasst und wird die Nutzung und Verwaltung von Immobilien in den nächsten Jahren radikal ändern.“. Für ihn wird das eine besondere Herausforderung für Facility-Manager, Hausverwalter aber auch die Entwickler von Immobilien. Schindlmeier: „Der große Fachkräftemangel ist ein zusätzlicher Anreiz in der Immobilienbranche, der dazu führen wird, dass immer mehr Technologie und Algorithmen die Jobs von Menschen übernehmen werden.“ Trotz der großen Möglichkeiten, die die Digitalisierung der Immobilienbranche in Zukunft bieten kann, ist die Realität noch sehr analog. Markus Woratschek, Geschäftsführer einer der größten heimischen Hausverwaltungsunternehmen IMV Immobilien Management GmbH: „Laut unserem aktuellem österreichischen ´Wohnkulturbericht´ sind Themen wie Recycling, flexible Wohnraumgestaltung und nachhaltige Energiegewinnung für die Menschen wichtig. E-Mobilität und Digitalisierung werden immer wichtiger, sind aber noch nicht die Top-Trends.“ Doch Apps und digitale Services eröffnen Unternehmen wie der IMV neue Kommunikationskanäle. Woratschek: „Das echte Leben ist analog. Gute Erreichbarkeit und Kundennähe sind aber die zentralen Faktoren unseres Geschäftes. Wir als IMV sind natürlich stets bemüht, am Puls der Zeit zu sein und deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit Zukunftstrends, um durch innovative Ideen und Dienstleistungen noch besser unsere Aufgabe als Hausverwalter erfüllen zu können.“


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