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Neu denken – nicht nur im Einzelhandel

Corona beschleunigt die eingeleiteten Trends. Im Einzelhandel steht Regionalität oder Local Commerce im Fokus.



Wolfgang Witzelsperger, Geschäftsführer von WIRECO Retail Concepts, meint: „Wir sehen derzeit, dass die regionalen, kleineren Zentren mit Schwerpunkt Nahversorgung die Umsatzverluste aus dem Shutdown im März/April 2020 mittlerweile fast zur Gänze wieder wettgemacht haben.“

Aufgrund der Verunsicherung sind neue, expansionswillige Store-Konzepte Mangelware, und die bestehenden Branchenmix-Konzepte in EKZs müssen zukünftig wohl neu gedacht werden. Das Gesamtbild wird vermutlich von Regionalität, Kleinteiligkeit und Flexibilität bestimmt werden, kombiniert mit neuen Konzepten.

Neu denken betrifft aber nicht nur den Einzelhandel, sondern letztendlich alle Assetklassen. Unabhängig von allen Spekulationen, ob Preise steigen oder sinken, befinden wir uns generell in einer Phase des Umbruchs, egal, wie lange die gegenwärtige Situation dauert. Dieser Umbruch führt zu Veränderungen innerhalb der Gesellschaft und ist unumkehrbar, wenn er einmal angestoßen ist. Das heißt, es wird sich alles verschieben. Er wird mittel- und langfristig auch unser Verständnis von Assetklassen verändern. Und wir werden uns mit diesen Veränderungen auseinandersetzen müssen. Die alten Konzepte werden wir über Bord werfen.

Bei der gegenwärtigen Dynamik und im Alltagsgeschäft ist es natürlich schwer, aber man sollte sich die Zeit nehmen und sich mit der Zukunft beschäftigen.


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Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit über 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.