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In die Zukunft gedacht: Eine Frage des Preises

So, wie es sich abzeichnet, wird es nach der Corona-Krise, wenn alles langsam wieder in die Gänge kommt, keinen einheitlichen Immobilienmarkt mehr geben.



Fact Sheet

Er wird sich in allen Assetklassen weiter aufgliedern. Es wird eine ganz klare Trennung geben zwischen guten und schlechten Immobilien. Dabei ist es egal, ob es sich um Wohnungen, Büros, Beherbergungsbetriebe oder Lagehallen handelt. Wichtig ist, dass das Objekt an sich funktioniert – das wird den Preis ausmachen.

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Das wird natürlich mit der Immobilie zu tun haben und der Lage – aber nicht ausschließlich. Wichtig sein werden die Infrastruktur und das Umfeld, auch die Infrastruktur der Region wird entscheidend sein, ebenso das soziale Gefüge rund um das Projekt und natürlich auch, wie die Immobilie selbst funktioniert – nicht nur rein technisch, sondern wie sie von den Nutzern wahrgenommen wird, wie man in den Projekten selbst miteinander umgeht.

Diese Entwicklung deutet sich jetzt schon an, aber ähnlich wie die Pandemie, die ein Brandbeschleuniger für einige andere Entwicklungen war, werden wir vermutlich noch einen weiteren Schub erleben – und der wird sich in den kommenden Monaten abzeichnen. Wenn man den wirtschaftlichen Ausblick ganz ehrlich betrachtet, dann verheißt der jetzt nichts Gutes, und da wird bis Ende des Jahres einiges auf uns zukommen.

Und diese Entwicklung wird sehr rasch an Fahrt aufnehmen. Man wird in allen Assetklassen alles verkaufen und verwerten können. Aber es wird eine Frage des Preises sein.


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Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit über 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.


2020 – welche Lehren ziehen wir aus dem Krisenjahr?

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