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Home-Office, Arbeitsaufwand, mangelnde Initiative und der Unterschied zwischen Expo und Oktoberfest

In den letzten Jahren standen „New Work“ und „Digitalisierung“ im Vordergrund. Man hat sich mehr oder weniger ausführlich damit befasst. Rüdiger Schneider, Geschäftsführer der deutschen aconsea, meint jetzt: „Durch das Coronavirus wurde der digitale Arbeitsplatz faktisch ein Muss.“ Computerhersteller berichten, dass die Notebook-Bestellungen durch die Decke gehen, und „es ist allerorten festzustellen, dass vor allem Arbeitgeber, die auf klassische Arbeitsmodelle gesetzt haben, innerhalb kürzester Zeit gezwungen waren, in hoher Stückzahl Homeoffice-Arbeitsplätze einzurichten.“



Viele Branchenteilnehmer berichten – so auch bei unserer ersten ImmoLive-Podiumsdiskussion –, dass sie in den ersten Wochen echt gefordert waren. Und dass es so weitergeht, denn die Unternehmen müssen ja geführt werden. Johannes Endl von der ÖRAG hat mir in einem Mail geschrieben: „Sorry, es geht ziemlich rund bei uns … bin heute fast durchgängig in Telefonkonferenzen – und eine läuft noch.“ Das war um 18.00 Uhr am Abend.

Private Technik in Firmenverwendung?

Auf der anderen Seite berichtet ein Marktteilnehmer von einer seltsamen Begebenheit. Er hat mit einem Ansprechpartner einer Behörde telefoniert, und dabei wurde ihm sinngemäß mitgeteilt: Diese Person habe zwar ein Homeoffice, also einen Arbeitsplatz zu Hause – no na, wo soll sie sonst arbeiten? –, aber sie hat keinen Computer zur Verfügung gestellt bekommen, und ihren privaten wird sie für die Arbeit nicht verwenden. Da ist schon alles gesagt.

Vielleicht könnte man da vonseiten der Behörden auch ein wenig auf Initiative setzen – das ist ein Abschieben der Verantwortung. Während die einen rotieren, setzen sich die anderen hin und sagen: nichts bekommen. Habe nicht die richtige Ausrüstung. Vor allem sollte man immer bedenken, dass wir uns alle nach dem Shutdown wieder treffen.

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Expo Real vs. Oktoberfest

Apropos Treffen, das Münchner Oktoberfest ist zwar abgesagt, aber mit Stand vom 21. April die EXPO REAL noch nicht. „Die Immobilienmesse soll wie geplant vom 5. bis 7. Oktober stattfinden“, sagte eine Sprecherin des Veranstalters Messe München im Gespräch mit THOMAS DAILY. Begründung: Die beiden Veranstaltungen hätten völlig unterschiedliche Formate.

Sollte allerdings ein generelles Verbot für Großveranstaltungen bis Oktober erlassen werden, wird der Messe München die Entscheidung aus der Hand genommen. Bisher gilt: Erst ab 1. September sind Großveranstaltungen wieder erlaubt. Bis Mitte Juli soll entschieden werden, ob die Messe stattfindet oder nicht.

Ich hoffe, dass die EXPO REAL nicht das erste Event ist, bei dem wir uns wiedersehen.


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Walter Senk ist Chefredakteur der Immobilien-Redaktion, die er 2010 gründete. Er ist seit über 20 Jahren Journalist mit dem Fachgebiet „Immobilien“. Er konzipiert und betreut Newsletter und Magazine für Medien und Unternehmen, moderiert Veranstaltungen und leitet Podiumsdiskussionen.