Schlagwort: Brexit

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Wie betrifft ein Brexit die Immobilienwirtschaft?

Bei einem „Hard Brexit“ gehen die Briten mit dem Kopf durch die Wand, setzen sich durch und können Cherrypicking betreiben. Bei einem „No Deal Brexit“ gibt es keine Einigung über Waren-, Dienstleistungs- oder Personenfreizügigkeit mehr, und die Grenzen zur Insel und zu den Überseegebieten werden dichtgemacht. UK-Firmen wie Banken, WP-Gesellschaften, Beratungen etc. ohne Rechtseinheit in der EU verlieren ihre Zulassung.

Es gibt die unterschiedlichsten Ansichten zum bevorstehenden Ausgang der Brexit-Verhandlungen.

Im Interview

Frank Brün

Frank Brün ist Geschäftsführer der Phorus Management GmbH. Er betreut strukturierte Investoren, Familienstiftungen und Privatpersonen beim Investment in Immobilien und managt deren Immobilienbestände in Österreich und Deutschland von Wien aus. Er ist Fellow der RICS und Chair of the Board von RICS Österreich. www.phorusman.com

Welche Meinung vertreten Sie?

Brün: Ich gehe von einem „No Deal Brexit“ aus, da sich meiner Meinung nach die EU richtigerweise auf die Füße stellt. Ich glaube, die EU steht auf dem Standpunkt: Entweder ihr geht komplett raus, oder ihr bleibt drin. Der beste Vergleich ist ein Kind, das aus der elterlichen Wohnung auszieht und jetzt selbstständig und allein leben will. Da sollten die Eltern doch sagen: „Dann tu dies, aber auch mit allen Konsequenzen.“ Also, das Kind kann gerne zu Besuch kommen, aber nicht mit einem Packen Wäsche, der gereinigt gehört, oder um mit einer Einkaufstasche voller Sachen aus dem Kühlschrank wieder zu gehen. Und Zigarettengeld gibt es dann ebenso wenig wie Taschengeld zwischendurch. Genau so ist es auch mit dem Brexit.
Und zu sagen, jetzt probieren wir ein halbes Jahr oder ein Jahr, wie das geht, und dann reden wir noch einmal darüber, ist auch kein realistisches Szenario.

Eine Mischung wird es nicht geben?

Brün: Nein, denn man kann nicht die Dienstleistungs- und die Niederlassungsfreiheit einschränken, um den als Phänomen oft strapazierten polnischen Klempner loszuwerden, während die eigenen Vorteile zur Sicherung der eigenen Versorgung bestehen bleiben sollen. Dienstleistung aus Europa nein, aber Waren ja? Warum sollte sich die EU auch auf so ein Spiel einlassen? Wie gesagt: Die EU hat recht, dass sie auf Augenhöhe verhandelt – anders funktioniert das nicht.
Wobei man ja nie weiß, wie Verhandlungen letztendlich laufen. Sie müssen sich ja nur die Koalitionsverhandlungen in Deutschland vor einem Jahr als Beispiel nehmen.

Nehmen wir an, es kommt zu einem „No Deal Brexit“ – was wären die Ergebnisse?

Brün: Es dürfte von heute auf morgen keinen freien Handelsverkehr und keinen Dienstleistungsverkehr mehr geben. Wir fallen zurück in die Zeiten vor der Zollunion der EU. Großbritannien wäre dann ein Nicht-EU-Land wie zum Beispiel die Ukraine. Die Zollvereinbarungen und Einreisebestimmungen gelten nicht mehr. Eigentlich dürfte nicht einmal mehr ein britisches Flugzeug in der EU landen.
Ich glaube, die Tragweite dieser Entscheidung haben die Wähler nicht bedacht.

Welche Auswirkungen wird das auf die Immobilienwirtschaft haben?

Brün: Für die Immobilienwirtschaft an sich wäre das meines Erachtens kein Problem. Man sieht, dass die Investoren bereits weit vorausgedacht haben. Sehr viele Gesellschaften laufen bereits über Luxemburg als Niedrigsteuerland. Und das Währungssrisiko hatten die Investoren schon immer. Ob jetzt die Amerikaner in England kaufen oder die Europäer, ist somit egal.

Und die finanzierenden Banken?

Brün: Bereits im Juni 2016 hatten die britischen Großbanken Optionen auf Mietflächen in Frankfurt – selbst auf Flächen, die erst zwei, drei Jahre später verfügbar waren. Nach der Brexit-Abstimmung wurden diese Optionen alle gezogen, und eine so umfassende Vermietung an einem einzigen Tag wie in Frankfurt hat Europa wohl noch nie gesehen.
Frankfurt ist das Hauptziel der Brexit-Banker, und viele britische Banken haben jetzt auch europäische Lizenzen. Laut einer Studie der Helaba gibt es rund 25 Institute, die bereits ihren Firmensitz in Frankfurt aufbauen. Das Problem ist aber nicht der Büromarkt, sondern der Wohnungsmarkt, da die Helaba mit rund 8.000 Jobs rechnet.
Im Gegensatz zu den Firmen, die sich vorbereiten, ist meiner Meinung vielen Menschen nicht klar, was der Brexit für den privaten britischen Immobilienbesitzer bedeutet.

Nämlich?

Brün: Wenn ein britischer Eigentümer einer Immobilie in der EU kein EU-Bürger mehr ist, fällt das Privileg eines EU-Bürgers weg, und er darf möglicherweise keine Immobilie mehr in der EU besitzen. Wird der Kauf dann rückabgewickelt oder der Eigentümer enteignet? Das trifft doch sehr viele britische Rentner, die in Spanien oder einem anderen südeuropäischen Land eine Immobilie besitzen. In einigen Küstenregionen ist das ein riesiger Markt. Die Spanier überlegen daher tatsächlich, den Briten, die eine Immobilie besitzen, die spanische Staatsbürgerschaft zu geben.

Ihr Credo?

Brün: Wer schlau ist, hat sich auf einen „No Deal Brexit“ vorbereitet: Hope for the best, but be prepared for the worst.

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Brexit concept. Businessman (financier, bank employee, bank employee, CEO, manager) run away (escape) from Great Britain.

Der Weg zum Brexit – Geschichte und Einblicke

Alle reden über den Brexit und die Auswirkungen, aber kaum einer über den Weg dorthin. Die Engländer hatten nämlich immer schon ein gespaltenes Verhältnis zu Europa, ebenso wie die Europäer zu England. Der Brexit kommt historisch gesehen also nicht wirklich überraschend.

 

Begonnen hat alles eigentlich bereits mit der Gründung der EWG am 25. März 1957. An der Unterzeichnung der „Römischen Verträge“ waren sechs Nationen beteiligt: Frankreich, Deutschland, Italien und die Benelux-Staaten. Am 4. Jänner 1960 wurde – als Alternative und Gegengewicht zur EWG – die EFTA (Europäische Freihandelszone) gegründet, in der unter anderem das United Kingdom (UK) und Österreich Mitglieder waren.

Erste Aufnahmeantrag: abgelehnt!

Doch bereits am 9. August 1961 stellten die Briten den ersten Aufnahmeantrag an die damalige EWG. Daneben hatten sich auch die Nachbarländer Irland sowie Dänemark um den Beitritt zur EWG beworben. Im französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle fanden sie aber einen vehementen Gegner, der die Aufnahme der Briten ablehnte. De Gaulle führte aus, dass der Vertrag von Rom zwischen sechs Staaten geschlossen worden sei, die ökonomisch gesprochen dieselbe Natur hätten und die im Gegensatz zum UK kontinental und nicht ein Inselstaat seien. England sei maritim und durch Handelsverkehr mit unterschiedlichsten, weit entfernten Ländern verbunden, es betreibe Industrie und Handel, aber kaum Landwirtschaft. „Es hat in allem, was es tut, sehr eigene Gewohnheiten und Traditionen – kurz gesagt: Die Natur, die Struktur und die Konjunktur, die England eigen sind, unterscheiden sich zutiefst von denen der Länder auf dem Kontinent.“ Darüber hinaus stellte de Gaulle fest, dass das Naheverhältnis zu den USA eine Gefahr für die europäische Wirtschaft darstelle, und mit dieser Feststellung hat der französische Staatspräsident tatsächlich die spätere Entwicklung vorausgesehen.

Einfluss auf das Bewertungssystem

Über Jahrzehnte hinweg ist es mittlerweile den USA tatsächlich gelungen, über das UK den europäischen Ländern historisch gewachsene Systeme, wie etwa Bilanzsysteme, Rechtssysteme und Bewertungssysteme, aufzunötigen. Europa muss die von den USA vorgegebenen komplexen Auflagen erfüllen. Die USA jedoch haben ihre eigenen einfacheren Bilanzierungs-, Bewertungs- und Finanzmarkstandards entwickelt, die sie auch leben. Diese Tatsache wirkt sich im Wettbewerb der Kontinente entsprechend aus. Besonders folgenreich für Europa und die europäische Wirtschaft waren die von den USA aufgedrängten Basel-Bestimmungen, die zweifelsohne für Europa schwierige Probleme schufen und auch noch immer schaffen.

Zweiter Aufnahmeantrag: abgelehnt!

Zurück ins Jahr 1967, als auch der zweite Aufnahmeantrag am Veto de Gaulles scheiterte, der noch weitere nationale Interessen im Auge hatte: Mit dem UK würde ein Industriestaat in die EWG einziehen, dessen politisches Gewicht, gestützt auf eine ungebrochene nationale Tradition, eine intakte Gesellschaftsordnung und die Verbindung zu den USA, den Einfluss Frankreichs reduzieren würde, die USA könnten deswegen die europäische Gemeinschaft schnell aufsaugen. Dieses Argument war – neben historischen Ressentiments – der eigentliche Grund für De Gaulles Nein.

Regierungswechsel in Europa und Aufnahme der Briten

Nach Charles de Gaulle kam im Jahr 1969 Georges Pompidou an die Macht, und in der Folge nahm die EG Verhandlungen mit dem United Kingdom sowie Dänemark, Irland und Norwegen auf. Auch in anderen europäischen Ländern gab es politische Veränderungen:

Im Oktober 1969 wurde in Bonn Willy Brandt zum Bundeskanzler gewählt, in UK wurde 1970 Edward Heath Premierminister. Im Rahmen dieser Konstellation wurde Großbritannien im Jänner 1972 in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen.

Erste Abstimmung über den Verbleib in der EWG

Das war zwar ein äußerlich wichtiges Zeichen, aber richtig zur EU standen die Briten nicht. Bereits im Sommer 1975 kam es zur ersten Abstimmung über den Verbleib in der EWG, bei der sich 67,2 Prozent für den Verbleib entschieden. Margaret Thatcher leitete die Kampagne für einen Verbleib in der EU. Ihren Einsatz „pro EU“ ließ sie sich aber dann in ihrer Regierungszeit als englische Premierministerin von 1979 bis 1990 von der EU teuer „abkaufen“. Die „Eiserne Lady“ führte in Brüssel harte Verhandlungen und erreichte unter dem Schlagwort „I want my money back“ nahezu einen Zwei-Drittel-Rabatt – den sogenannten Britenrabatt – auf die Nettozahlungen, insbesondere mit dem Argument der nahezu nicht vorhandenen Landwirtschaft auf der Insel.

2013 poppte das Thema „Brexit“ bei den Wahlen in Großbritannien wieder auf. Premierminister David Cameron versprach in seiner Grundsatzrede, im Falle eines Wahlsiegs der konservativen Partei bei den Unterhauswahlen 2015 die Beziehungen der Briten zur EU neu auszuhandeln und ein Referendum über den Verbleib seines Landes in der EU abzuhalten.

Brexit-Rennen mit zwei Kontrahenten

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das aber auch durch zwei Kontrahenten geprägt war, die sich schon seit Schultagen kannten: durch David Cameron (gegen Brexit) und den damaligen Londoner Bürgermeister Boris Johnson (pro). 2001 zogen sie für die Conservative Party erstmals ins Parlament ein, und über viele Jahre setzten sich ihre Auseinandersetzungen fort. Diese kulminierten und eskalierten schließlich in der Europafrage, in der Camerons eigene Haltung lange mehrdeutig blieb und sich Johnson entgegen allen Erwartungen in letzter Sekunde auf die Seite der EU-Gegner schlug – und damit auch auf die Seite des Medienmoguls Rupert Murdoch. Ihm unterstellte man, unter anderem mit seinen führenden Medien „The Sun“ sowie der konservativen „Times“ den „Brexit herbeigeschrieben zu haben“.

Cameron empfand diesen plötzlichen Wechsel sechs Monate vor der Abstimmung vermutlich als Verrat, denn sein politisches Überleben hing von dem Referendum ab. Einerseits waren die Gegner in den eigenen Reihen bereits zu viele und zu stark. Andererseits galt Johnson bis zum 30. Juni 2016 als einer der Favoriten für seine Nachfolge. Johnson teilte dann aber mit, dass er nicht für dieses Amt kandidiere, und Theresa May berief ihn im Juli 2016 nach ihrer Ernennung zur Premierministerin als Außenminister in ihr erstes Kabinett.

Am Tag vor dem Referendum schätzten die Buchmacher der Wettbüros die Wahrscheinlichkeit für einen Brexit auf etwa 25 Prozent. Der Ausgang des Referendums am 23. Juni 2016 kam daher für viele überraschend.

+ 51,9 Prozent der Wähler stimmten für den Brexit, 48,1 Prozent dagegen.

+ Am 19. Juni 2017 begann die erste Verhandlungsrunde in Brüssel.

+ Der tatsächliche Austritt erfolgt am 29. März 2019 um 23 Uhr (Greenwich-Zeit).

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Oswald Wolkenstein

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Berlin und Brexit

Alle sprechen vom Brexit und den möglichen Auswirkungen auf den Londoner Immobilienmarkt. Viel interessanter erscheint mir aber die Frage, wer von einem Ausscheiden der Briten aus der europäischen Union profitieren könnte.

Gleich eines vorweg: Ein Austritt Englands aus der EU würde noch mehr Unsicherheit in den Staatenbund bringen, und daher kann man einen Brexit nicht gutheißen. Aber wie die Briten entscheiden, werden wir am 23. Juni sehen.

Für den Fall eines Ausstiegs der Engländer aus der EU prognostiziert der Immobilien-Informationsdienst „Geophy“, dass eventuell rund 200.000 Mitarbeiter internationaler Firmen aus London wegziehen werden, da die Unternehmen ihren Standort wechseln. Und diese 200.000 müssen ja irgendwo „untergebracht“ werden. Das heißt, wo immer sie auch hingehen, es werden Büro- und Wohnflächen gebraucht.

Es ist davon auszugehen, dass sich die Firmen, sollte England nicht mehr der EU angehören, in Europa umsehen würden. Zahlreiche Unternehmen sind in der Finanzbranche angesiedelt, und gerade Finanzinstitutionen und in der unmittelbaren Folge die intentionalen Konzerne brauchen für einen nachhaltigen Standort in der EU sichere Rahmenbedingungen– wirtschaftlich, rechtlich und sozial– und auch die entsprechenden Standortvoraussetzungen.

Für mich stehen lediglich zwei Städte zur Disposition–Paris und Berlin, wobei ich glaube, dass die deutsche Hauptstadt die besseren Karten hat.

Berlin ist die Hauptstadt der stärksten Wirtschaftsmacht in der EU und entsprechend attraktiv; Berlin kann substanziell noch gut innerhalb der Stadtgrenzen wachsen, wie zum Beispiel in Tempelhof oder Tegel. Platz genug, um für große Konzerne entsprechende Büroflächen zu schaffen, und natürlich auch Wohnraum.

Das Immobilien-Preisniveau– und das ist eines der wesentlichen Assetts der deutschen Hauptstadt– liegt deutlich unter dem von Paris und anderen vergleichbaren Städten. Es gibt außerdem gut ausgebildete Arbeitskräfte plus entsprechende Bildungsinstitutionen. Dazu kommt ein „Hinterland“ mit viel Potenzial– z.B. Sachsen– für Produktion, Logistik oder nachgelagerte hochwertige Dienstleistungen.

Sollte auch nur ein Teil der Unternehmen– angenommen die Hälfte– ihre Mitarbeiter nach Berlin schicken, so wäre das eine gewaltige Masse, die die Stadt sicher vor enorme Herausforderungen stellen würde. Wahrscheinlich würde ein Umzug nicht von heute auf morgen passieren, zumindest jedoch in absehbarer Zeit, und das würde bedeuten, dass Berlin zuzüglich zu der ohnehin schon steigenden Einwohnerzahl noch einmal rund 100.000 neue Bewohner verkraften müsste. Was das für den Immobilienmarkt bedeuten könnte, ist kaum vorstellbar. Vor allem würde ein guter Teil der neuen Einwohner auf dem gehobenen Wohnungsmarkt eine Bleibe suchen.

Berlin hätte die Chance, bei einem Brexit rasch zu einer „World Capital City“ wie Paris, London oder New York zu werden. In diesem Sinne würden sich die Pläne, die es nach dem Fall der Berliner Mauer gab, letztendlich erfüllen: zwar 20 Jahre später und aus einem ganz anderen Szenario heraus– aber Europa ist immer für eine Überraschung gut.

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