willhaben-Mietpreispreisspiegel: Für Mietwohnungen musste man 2023 fast überall noch tiefer in die Tasche greifen

Angebotspreise von Mietwohnungen sind 2023 erneut in beinahe allen heimischen Bezirken in Österreich gestiegen. Die höchsten Mehrkosten waren dabei in Klagenfurt Land (Kärnten), Schärding (OÖ), Reutte (Tirol), Villach Land sowie in Spittal an der Drau (Kärnten) zu verzeichnen. Günstiger wurde es lediglich in Jennersdorf, Oberpullendorf, Neusiedl am See (Burgenland) und Landeck (Tirol).

Die Entwicklung der Wohnkosten ist und bleibt hierzulande ein vieldiskutiertes Thema. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Mietpreise, die in den vergangenen Jahren sukzessive gestiegen sind. Und so hat willhaben einmal mehr über 100.000 Anzeigen analysiert und verglichen, wie sich die Angebotspreise am Mietwohnungsmarkt 2023 gegenüber 2022 entwickelt haben. „Dabei belegt die Untersuchung, dass die durchschnittlichen Quadratmeterpreise 2023 erneut in beinahe allen analysierten Regionen Österreichs zugenommen haben. Lediglich in den vier Bezirken Jennersdorf, Oberpullendorf, Neusiedl am See und Landeck kam es für MieterInnen zu einer, wenn auch geringen, Entlastung“, analysiert Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben.

Marktentwicklung im Vergleich zum Vorjahr (2023 vs. 2022)

Der anhaltende Aufwärtstrend bei den Mieten war 2023 insbesondere in Kärnten zu spüren. Denn: In den Top 10 jener Bezirke, in denen die durchschnittlichen Mietpreise pro Quadratmeter am deutlichsten anzogen, befinden sich gleich vier davon im südlichsten Bundesland Österreichs. An der Spitze steht dabei Klagenfurt Land, wo der durchschnittliche Quadratmeterpreis von 11,2 auf 13,6 Euro anstieg – dies entspricht einem Plus von 21,7 Prozent gegenüber 2022. Deutlich teurer wurde es für MieterInnen 2023 aber auch im oberösterreichischen Schärding (+17,8 Prozent), in Reutte in Tirol (+ 16,9 Prozent), in Villach Land (+ 14,8 Prozent) sowie in Spittal an der Drau (+ 13,1 Prozent).

Zu den seltenen Ausnahmen am heimischen Mietmarkt zählen, wie bereits skizziert, lediglich vier der 113 von willhaben analysierten Bezirke. Doch auch dort – in Jennersdorf (-5,7 Prozent), Oberpullendorf (-3,6 Prozent), Neusiedl am See (-1,4 Prozent) und in Landeck (-1,2 Prozent) – wurden 2023 nur verhältnismäßig niedrige Rückgänge verzeichnet. Relativiert werden diese Ergebnisse zudem durch die Tatsache, dass sich hier bei zumindest drei der angeführten Bezirke eine Pendelbewegung vollzogen hat: Von 2021 auf 2022 kam es in Jennersdorf (+ 14,8 Prozent), Neusiedl am See (+ 12,9 Prozent) und Landeck (+ 9,2 Prozent) nämlich noch zu deutlichen Zuwächsen bei den Mietpreisen.

Die höchsten Quadratmeterpreise in Österreich im Jahr 2023

So dynamisch der heimische Immobilienmarkt auch ist: An den exklusivsten Pflastern Österreichs ändert sich Jahr für Jahr wenig. Und so war Wien Innere Stadt auch 2023 jener Bezirk, in dem MieterInnen mit 21,8 Euro pro Quadratmeter am meisten investiert haben. Darauf folgten im vergangenen Jahr die beiden Tiroler Bezirke Innsbruck (20,9 Euro pro Quadratmeter) und Kitzbühel (19,9 Euro pro Quadratmeter), Salzburg Stadt (18,9 Euro pro Quadratmeter) sowie, neu in den Top 5, Feldkirch in Vorarlberg (17,5 Euro pro Quadratmeter).

Die niedrigsten Angebotspreise pro Quadratmeter im Jahr 2023

Während sich überdurchschnittlich viele jener Bezirke mit den vergleichsweise höchsten Mietpreisen im Westen Österreichs befinden, waren die niedrigsten Angebotspreise pro Quadratmeter im vergangenen Jahr durchwegs im Osten Österreichs zu verorten. Wer 2023 also auf der Suche nach einer verhältnismäßig günstigen Mietwohnung war, wurde – ähnlich wie im Jahr 2022 - vor allem im Burgenland, der Steiermark und in Niederösterreich fündig. „Der durchschnittliche Angebotspreis pro Quadratmeter lag 2023 in einem überwiegenden Teil der österreichischen Bezirke im niedrigen zweistelligen Bereich“, konstatiert Judith Kössner und ergänzt: „In immerhin 28 von 113 analysierten Bezirken lag der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter jedoch unter zehn Euro. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 7,8 Euro waren die Angebotspreise von Mietwohnungen im südburgenländischen Güssing im Österreich-Vergleich im Vorjahr am niedrigsten. Darauf folgten die beiden ebenfalls burgenländischen Bezirke Oberpullendorf (7,9 Euro pro Quadratmeter) und Jennersdorf (8,4 Euro pro Quadratmeter), Murtal in der Steiermark (8,5 Euro pro Quadratmeter) sowie Lilienfeld in Niederösterreich (8,5 Euro pro Quadratmeter).“

Abschließend erklärt die Immobilienexpertin Judith Kössner: „Unser Mietpreisspiegel für das Jahr 2023 zeigt einmal mehr auf, dass uns das Thema Wohnkosten wohl noch eine Weile lang besonders intensiv begleiten wird. Und so wird willhaben sowohl die Miet- als auch die Eigentumspreise in den kommenden Wochen und Monaten sehr intensiv im Auge behalten und im Laufe des Jahres noch weitere Einblicke in die Preisentwicklungen geben.“

Hier sind die Auswertungen in eine rInteraktiven Karte:  https://app.23degrees.io/embed/EVqPGuHoR1IIyiF5-choro-willhaben-preisspiegel-or

willhaben.at

Noch keine Beschreibung vorhanden.

Unternehmen

Produkt/Leistung

Jetzt Bewerten Pressemeldungen Öffentliche Seite

03.04.2025

Büromarkt Wien: Gute Nachfrage – wenig Flächen

Der Wiener Büromarkt weist einen extrem geringen Leerstand auf – bessern wird sich das in diesem Jahr nicht.

02.04.2025

Radlobby Österreich: Stadtentwicklung durch Fahrradfreundlichkeit

Die Radlobby Österreich verfolgt ein ganzheitliches Konzept der urbanen Mobilität, das über einzelne Verkehrsmittel hinausgeht. Im Mittelpunkt steht die Idee der Multimodalität: Menschen bewegen sich nicht ausschließlich mit einem Verkehrsmittel, sondern kombinieren verschiedene Transportoptionen flexibel.

31.03.2025

Firstfeier für das “GRÜN DER ZEIT HAUS JUREKGASSE” Projekt von CITA Immobilien

Im aufstrebenden 15. Wiener Gemeindebezirk erreichte kürzlich das innovative Revitalisierungsprojekt “GRÜN DER ZEIT HAUS JUREKGASSE” von CITA Immobilien einen bedeutenden Meilenstein. Die Firstfeier markierte den erfolgreichen Abschluss der Rohbauphase für dieses anspruchsvolle Sanierungsvorhaben.

Dieser Inhalt:
  • Erschienen am:
    05.03.2024
  • um:
    09:00
  • Lesezeit:
    3 min
  • Bewertungen und Kommentare:
    0
  • Jetzt bewerten

Newsletter Abonnieren

Abonieren Sie unseren täglichen Newsletter und verpassen Sie keine unserer redaktionellen Inhalte, Pressemeldungen, Livestreams und Videos mehr.

Bitte geben Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein, es sind exakt 2 Worte beginnend mit Großbuchstaben erlaubt.

Vielen Dank! Ihre Daten wurden gespeichert. Damit Ihre Anmeldung gültig wird klicken Sie bitte den Link in dem Bestätigungsmail das wir Ihnen gesendet haben.

Werbung

Das Immobilien-Redaktion Unternehmen der Woche 13/2025

Wir Gratulieren IMMOcontract zu erreichten 150 Punkten!

Platz 2

Immobilienrendite AG

Hollandstraße 14, 1020 Wien

Die Immobilienrendite AG sucht unterbewertete Immobilien, um mit kreativen Lösungen neuen Nutzen für Mieter, Investoren, Banken und Käufer zu schaffen.

Unternehmen

Produkt/Leistung

Profil News

Platz 3

ARE Austrian Real Estate GmbH

Trabrennstraße 2B, 1020 Wien

Mit einem Portfolio von 582 Bestandsliegenschaften und rund 35 Projekten in Entwicklung zählt die ARE Austrian Real Estate zu den größten österreichischen Immobilienunternehmen. Eine ihrer Kernkompetenzen ist die Entwicklung zukunftsweisender Stadtteile und Quartiere mit durchdachter Infrastruktur. Bei der Bewirtschaftung ihres breitgefächertes Portfolio an erstklassigen Büro-Objekten setzt die ARE auf kontinuierliche Bestandsoptimierung und individuelle Nutzungskonzepte mit bestmöglichem Service für ihre Kund*innen. Höchste Nachhaltigkeitsstandards und das Bekenntnis zum Klimaschutz stehen dabei stets im Zentrum des Wirtschaftens.

Unternehmen

Produkt/Leistung

Profil News