Seeviertel Gmunden: Neues Quartier von SORAVIA direkt am Traunseeufer

Ein Mix aus Wohnen, Nahversorgung und Tourismus schafft Arbeitsplätze und Lebensqualität für neue Bewohner und Anrainer.

Fotocredit: union A01 architects, Hohensinn Architektur

Das neue Gelände wertet den Stadtteil Traundorf auf und belebt das gesamte Stadtzentrum Gmundens.

SORAVIA entwickelt auf den Flächen des Gmundner Seebahnhofs und des ehemaligen Parkhotels Mucha ein vielseitiges Seeviertel, das als hochwertiger Lebensraum Nahversorgung, Wohnungen, Arbeitsplätze und Tourismusflächen bietet und dabei der außergewöhnlichen Lage und Landschaft gerecht wird. Im Rahmen eines Architekturwettbewerbs wurden von der Jury die beiden Entwürfe der Architekturbüros union A01 architects und Hohensinn Architektur ausgewählt. Diese erarbeiteten gemeinsam eine Verschmelzung ihrer Konzepte, die nach erfolgter Abstimmung mit der Gemeinde der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Als architektonisch außergewöhnliches, zeitloses und –gemäßes Quartier mit gemischter Nutzung fügt sich das neue Viertel in die bestehende Umgebung ein, setzt neue Maßstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit und schafft hochwertige, öffentlich zugängliche Frei- und Grünflächen sowie zahlreiche Arbeitsplätze.

Als Herzstück des neuen Quartiers verbindet die sogenannte Magistrale die Schiffslände und den Park am Seebahnhof als öffentliche Achse. Dadurch entstehen Begegnungszonen mit Hotel, Marina und Geschäftsflächen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Flanierende. Die Erdgeschosse des neuen Quartiers beinhalten neben Shops und Gastronomie auch Ordinationen und Büroflächen, während in den oberen Etagen Wohnungen, überwiegend als Hauptwohnsitze, entstehen. Geplant ist zudem ein auf die Generation der Best Ager zugeschnittenes Wohnkonzept mit gemeinschaftlich nutzbaren Bereichen. Das touristische Highlight bildet das neue 4*-Plus-Hotel, das sich zwischen See und neuer Magistrale in den öffentlichen Raum einfügt und zum See hin eine natürliche Uferlinie vorsieht. Zusätzlich bietet das Hotel allgemein nutzbare Infrastruktur mit Gastronomie, Seminarräumlichkeiten und Spa. Die Seepromenade bleibt weiterhin der breiten Öffentlichkeit zugänglich und wird durch die neu geschaffenen Begegnungszonen aufgewertet.

„Das Seeviertel in Gmunden punktet nicht nur durch sein Potenzial als vielseitig nutzbares Quartier, sondern auch vor allem durch seine einzigartige Lage direkt am wunderschönen Traunsee. Unser Ziel bei diesem Projekt ist es, neue Maßstäbe hinsichtlich Nachhaltigkeit zu setzen. Neben alternativen Energiesystemen durch Seewassernutzung und Photovoltaik priorisieren wir ressourcenschonende Entwicklung und die Verwendung von wiederverwendbaren Rohstoffen wie Holz. Um oberirdisch attraktive Freiflächen zu schaffen, werden die erforderlichen PKW-Stellplätze in einer Tiefgarage realisiert. Die Flächen darüber sowie die Freiräume zwischen den Baukörpern werden großteils aufwändig gestaltet und begrünt, die Bodenversiegelung auf das absolute Minimum reduziert. Durch diese neuen, öffentlich zugänglichen Parkflächen werden sowohl die Umwelt als auch die gesamte Stadt vom neuen Seeviertel profitieren“, erklärt SORAVIA-Projektleiterin Sandra Derradji-Eder.

„Wir freuen uns, dass auf den Flächen des Gmundner Seebahnhofs und des ehemaligen Parkhotels Mucha ein Viertel entsteht, das allen Gmundnerinnen und Gmundnern einen neuen Lebensraum bietet – mit Wohnen, Nahversorgung, Arbeitsplätzen und Tourismus. Als Traunseestadt haben wir außerdem vor allem daran Interesse, den Zugang zur Seepromenade weiterhin für alle zu ermöglichen. Das Seeviertel Gmunden bringt eine wertvolle Aufwertung für den Stadtteil Traundorf und belebt das gesamte Stadtzentrum als Bereicherung für Anwohnerinnen und Anwohner sowie unsere Gäste aus dem In- und Ausland“, freut sich Stefan Krapf, Bürgermeister von Gmunden.

Mit ihrer jahrelangen Expertise vereinigten die beiden Architekturbüros union A01 architects und Hohensinn Architektur ihre Visionen für das Seeviertel. Die auf dem vorliegenden Bebauungsplan basierende Planung schafft durch die kleinteilige Gliederung des Bauvolumens eine bessere Einbindung in die Umgebung, neue Durchblicke für die weiter hinten liegenden Gebäude sowie eine abwechslungsreiche Durchwegbarkeit des Quartiers, die den öffentlichen Zugang fördert und erleichtert. Im Sinne der Nachhaltigkeit soll Holz als konstruktiver Baustoff und prägendes Element des Fassadenbildes zum Einsatz kommen. Nachhaltige Bauweise, großteils Autofreiheit, lebendiger Nutzungsmix und ideale öffentliche Anbindung sorgen für ein Quartier mit höchster Lebensqualität. Der Baustart ist für 2023 geplant, 2025 soll das Projekt fertiggestellt sein.

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  • Erschienen am:
    01.08.2022
  • um:
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