RE/MAX European Housing Trend Report 2022

Wohnvielfalt so vielfältig wie der Kontinent

Fotocredit: envato elements

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  • 36,0 % der Finnen leben allein, aber nur 9,9 % der Türken und 10,2 % der Kroaten.

  • 12,2 % der Deutschen wohnen mit Eltern oder Kindern, aber 38,4 % der Portugiesen und 46,6 % der Türken.

  • 13,2 % der Slowenen wohnen in einem Dreigenerationenhaushalt, aber nur 3,3 % der Deutschen und 4,3 % der Schweizer.

  • 62,0 % der Tschechen möchten am liebsten in einer Paarbeziehung wohnen, aber nur 45,0 % der Rumänen und 48,9 % der Portugiesen.

  • 40,8 % der Türken möchten in Zukunft mit den Eltern oder mit den Kindern einen Haushalt bilden. In Deutschland ist das nur für 10,5 % und in den Niederladen nur für 13,0 % erstrebenswert.

  • 82,4 % der Ungarn wohnen im Eigenheim oder in einer Eigentumswohnung, aber nur 36,8 % der Schweizer.

  • 58,3 % der Polen gehen davon aus, in den nächsten fünf Jahren nicht umzuziehen, aber nur 32,6 % der Rumänen.

  • 25,3 % der Türken und 19,5 % der Finnen denken über einen Wohnungswechsel in den nächsten zwölf Monaten nach, aber nur 11,2 % der Tschechen und 8,6 % der Polen.

  • Nur 9,2 % der Österreicher, die übersiedeln wollen, denken an ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte, jedoch 35,0 % der Engländer.

  • Jeder vierte Grieche und jeder fünfte Österreicher möchte eine Wohnung langfristig mieten, aber nur jeder 32. Kroate und jeder 21. Rumäne. 

Fragestellungen: 

  • Wer wohnt mit wem? Aktuell und in Zukunft.

  • Eigentum oder Miete? Aktuell und in Zukunft.

  • Umzugswahrscheinlichkeit und ihre Veränderung in den letzten zwölf Monaten

  • Stadt oder Land? Gründe dafür.

Untersuchte Länder:

Österreich sowie Bulgarien, Deutschland, England, Finnland, Griechenland, Italien, Kroatien, Frankreich, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Ungarn, Wales und darüber hinaus auch Israel.  

Amstetten/Wien, am 13. Dezember 2022 - RE/MAX Europe hat 2022 in 20 europäischen Ländern sowie in Israel eine Studie zum Thema Wohnen, Mobilität, Umweltschutz und Wirtschaft durchgeführt. Hier die für Österreich interessantesten Ergebnisse:  

Aktuell: Wer wohnt mit wem? 

Jeder fünfte Europäer wohnt als Single, in Österreich jeder Vierte.

26,9 % der Österreicher leben dem RE/MAX Europe Housing Trend Report 2022 zufolge allein. Das sind weniger als in Finnland (36,0 %), den Niederlanden (32,8 %), Deutschland (31,3 %) und der Schweiz (31,2 %), aber deutlich mehr als in Frankreich (22,0 %), England (19,2 %), Italien (13,2 %) und Spanien (12,2 %). Der Europa-Schnitt liegt bei 19,4 %, die als Single wohnen. 

40,5 % der Europäer teilen nur mit dem Partner den Haushalt

46,3 % der Österreicher wohnen zusammen mit dem Ehe- oder Lebenspartner. Der Wert ist nur in Polen (49,5 %), Ungarn (46,6 %), Deutschland (48,3 %), Tschechien (47,2 %) und in Wales (46,6 %) höher, aber in Spanien (43,6 %), Italien (41,7 %), der Schweiz (38,8 %) und all den anderen untersuchten Ländern niedriger. Der Durchschnitt der 22 untersuchten Länder liegt bei 40,5 %. 

Mehrgenerationen-Haushalte: In Österreich ausgesprochen selten

In Wohnsituationen mit zwei oder drei Generationen wohnen 34,6 % der europaweit Befragten. In Österreich sind es 20,0 % – nur unterboten von Deutschland mit 15,5 %. Schon in der Schweiz sind es mehr: 23,2 %, auch in den Niederlanden sind es 24,2 %, in England 30,2 %, in Frankreich 33,8 %, in Italien 41,1 %, in Kroatien 52,2 % und in der Türkei sogar 55,8 %. 

In Zukunft: Wer möchte langfristig mit wem wohnen?

Sehnsucht nach Zweisamkeit in Tschechien, Österreich und Slowenien

53,0 % der befragten Europäer wollen mit dem Partner oder Ehegatten wohnen. Besonders glückliche Paarbeziehungen führen offensichtlich die Tschechen. Sie wünschen sich zu 62,0 % nur mit dem Partner zu wohnen. Aber auch Österreicher (61,0 %) und Slowenen (60,7 %) wünschen sich das in höchstem Maß. Die geringsten Wünsche in diese Richtung haben die Türken (38,0 %), Rumänen (45,0 %), Portugiesen (48,9 %) und Finnen (49,9 %). 

Eltern mit Kindern: Die Nummer zwei

Die zweitbeliebteste Wohnform in Zukunft ist der Zweigenerationenhaushalt, also Eltern von kleinen, größeren oder erwachsenen Kindern. 22,4 % der Europäer würden das bevorzugen. In der Türkei ist das mit 40,8 % der absolute Zukunftsrenner, aber auch in Rumänien mit 35,0 % und in Bulgarien mit 30,2 % ist diese Art des Zusammenlebens noch sehr beliebt. In Österreich gilt dies als Wunschszenario nur für 13,3 %, unterboten nur von den Niederlanden (13,0 %) und Deutschland (10,5 %). 

Drei Generationen in einem Haushalt ist nicht das ganz große Ziel

Europaweit erachten den Dreipersonenhaushalt nur 3,4 % als ideale Wohnform für die nähere Zukunft. Die Bandbreite reicht von 6,4 % in Ungarn und Rumänien über 3,1 % in Deutschland und 2,4 % in Österreich bis 1,2 % in Finnland und Frankreich. „Spannend ist der oft beträchtliche Unterschied zwischen Ist-Zustand und Wunsch: Während 19,6 % der Kroaten im 3-Gen-Haushalt wohnen, wünschen sich dies jedoch nur 4,8 %. Das heißt, jeder Dritte möchte dort eigentlich heraus, anders betrachtet sind das 14,8 % der Bevölkerung oder mehr als jeder siebente Kroate“, sagt Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director bei RE/MAX Austria. Auch in Slowenien geht es in eine ähnliche Richtung: 13,2 % wohnen aktuell in einer Dreigenerationen-Wohnsituation, aber nur 3,2 % haben das auch zum Ziel. Jeder zehnte Slowene möchte also dem Mehrgenerationenhaushalt entfliehen. 

Einpersonenhaushalte sind die drittbeliebteste Option

Alleine zu leben wünschen sich im Europa-Schnitt 16,5 % der Befragten. Österreich trifft diesen Wert fast punktgenau mit 16,3 %. Sehr gut allein zurecht kommen anscheinend die Finnen: 30,2 % wollen lieber einen Einzelpersonenhaushalt. Auch die Holländer mit 27,0 % und die Deutschen mit 24,1 % sind noch sehr Single-affin.

„Der Blick in die Zukunft zeigt, dass sich in Österreich an der Wohnsituation – gemessen an der Anzahl der Personen pro Haushalt – nicht viel ändern wird. Ob das Leben im Alter die Hoffnung, mit dem Partner zu wohnen, auch erfüllen wird, bleibt nur zu wünschen“, so Reikersdorfer.

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  • 16.12.2022
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