PropTech Vienna: Die Digitalisierung macht auch vor der Immobilienbranche keinen Halt

Die Immobilienbranche hat die Zukunft für sich entdeckt: digitale Technologien verändern etablierte Geschäftsmodelle. Wie stark die Digitalisierung die Branche beeinflusst, wird bei der dritten PropTech Vienna am 7. November 2019 gemeinsam mit Branchenmitgliedern und renommierten, internationalen Speakern diskutiert.

Werbung

Künstliche Intelligenz, Virtual- und Augmented Reality, Building Information Modelling, 3D Printing und Blockchain-Technologie: Diese Schlagwörter sind in der Immobilienbranche momentan en vogue, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. PropTech (zusammengesetzt aus den Begriffen Property und Technology) umfasst digitale Soft- und Hardwarelösungen zur Optimierung von Abläufen und Prozessen. Immer mehr Startups treten in den Markt ein und inspirieren so auch klassische Anbieter.

Die PropTech Vienna findet im November bereits zum dritten Mal statt und fokussiert sich auf Themenbereiche der Digitalisierung im zentral- und osteuropäischen Raum. Der Event der apti (kurz für Austrian PropTech Initiative) dient dazu, Unternehmer über die Signifikanz von neuen Technologien und Innovationen zu informieren. „Wir in Österreich haben einige Vorzeige-Proptechs, aber international gesehen können wir von anderen Märkten noch einiges lernen.“, meint Ferdinand Dietrich, Mitgründer der Austrian PropTech Initiative.

Über 90 renommierte Speaker nahmen bisher an den PropTech Vienna Events teil. Dieses Jahr sind ebenfalls rund 45 internationale ExpertInnen geladen, um innovativen Input zu aktuellen Technologiethemen im Real Estate Bereich zu liefern. Die BesucherInnen können über die Zukunft der Immobilienwirtschaft diskutieren und sich untereinander austauschen. „Mit unserem Event PropTech Vienna möchten wir Österreich im internationalen Wettbewerb als Wirtschaftsstandort etablieren.“, so Julia Arlt, Obfrau von apti. „Wir haben uns das Ziel gesetzt, die digitale Zukunft Österreichs zu fördern und als Plattform für Branchenmitglieder zu dienen.“

Auch junge Unternehmen, sogenannte PropTech Startups, haben die Chance sich unter den Big Playern der Branche zu beweisen. Mit der PitchBox wird den jungen GründerInnen eine einmalige Bühne geboten, um ihr Startup mit ihren innovativen Ideen zu pitchen.

Welche Trends sich zukünftig abzeichnen werden bleibt noch offen, aber die Geschwindigkeit der digitalen Entwicklung der Immobilienbranche wird durchaus noch lange nicht stagnieren. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für die Wirtschaft weiterhin bereithalten wird.“, ergänzt apti-Vorstandsmitglied Jörg Buss.

Allgemeines über die Austrian PropTech Initiative

Die apti wurde gegründet, um die digitale Zukunft der Immobilienwirtschaft Österreichs und International zu sichern. „Innovation und Digitalisierung sind der Turbo der Traditionsbranche“. Der Verein hat sich, die Förderung des wenig genutzten Potenzials in Österreich und die Vernetzung aller relevanter Teilnehmer, als Mission gesetzt. Die Initiative vernetzt Startups, Entscheider der Immobilienwirtschaft, Hochschulen, Vertreter der Öffentlichen Hand und der Politik, Business Angels, Investoren, Venture Capitalists und PropTech Funds.

Meistgelesen in den letzten 7 Tagen:

Artikel

25.02.2024 07:00

Gerhard Popp

ÖGNI & APTI: Gemeinsame Veranstaltung zur Optimierung von Gebäuden im Betrieb

Die Digitalisierung, insbesondere die real estate digitalization, hat einen tiefgreifenden Einfluss auf verschiedene Industrien ausgeübt, und die Immobilienbranche bildet hierbei keine Ausnahme. Die Zusammenarbeit zwischen der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft und der Austrian PropTech Initiative zielt darauf ab, die Immobilienbranche nahtlos mit der Technologiewelt zu verknüpfen.

JETZT LESEN
Views: 3905
Videodauer:
0

Artikel

23.02.2024 07:00

Walter Senk

Was ist ein Mietvertrag (noch) wert?

Maklerinnen und Makler beklagen ein immer stärker werdendes Phänomen: Die Mietverträge, auch wenn sie bereits abgeschlossen sind, werden von den Mieterinnen und Mietern nicht eingehalten. Das Mietverhältnis wird einfach nicht angetreten. Mittlerweile haben nicht einmal die Verträge einen Wert – von Handschlagqualität einmal ganz abgesehen.

JETZT LESEN
Views: 3115
Lesezeit: 3 min
1

Artikel

21.02.2024 07:00

Walter Senk

Wohnbaudebakel – wo das wirkliche Problem liegt

Der Einbruch beim Wohnungsneubau betrifft nicht nur die unmittelbar Betroffenen, also diejenigen, die eine Wohnung suchen, oder die Projektenwickler und Immobilienunternehmen – viel zu kurz gedacht! Es betrifft uns alle. Auf uns kommt nicht nur eine Krise am Wohnungsmarkt zu – es droht, damit zusammenhängend, auch eine soziale Krise.

JETZT LESEN
Views: 2272
Lesezeit: 5 min
1
Dieser Inhalt:
  • Erschienen am:
    12.07.2019
  • um:
    09:44
  • Lesezeit:
    2 min
  • Aufrufe:
    892
  • Bewertungen und Kommentare:
    0
  • Jetzt bewerten
Rückfragekontakt

Bitte erst um die Kontaktdaten zu sehen.

Newsletter Abonnieren

Abonieren Sie unseren täglichen Newsletter und verpassen Sie keine unserer redaktionellen Inhalte, Pressemeldungen, Livestreams und Videos mehr.

Bitte geben Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein, es sind exakt 2 Worte beginnend mit Großbuchstaben erlaubt.

Vielen Dank! Ihre Daten wurden gespeichert. Damit Ihre Anmeldung gültig wird klicken Sie bitte den Link in dem Bestätigungsmail das wir Ihnen gesendet haben.

Werbung