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3. Runde Sommer-Quiz – die Auflösung. Die Sonnenuhr vom Stephansdom

Jede Woche finden Sie hier am Sonntag ein Bild von Herbert Prasch oder eine kurze Story von Walter Senk mit den entsprechenden Fragen. Die Auflösung folgt dann jeweils am Donnerstag in einem längeren Artikel. In unserer dritten Quiz-Runde gab es wieder ein Bild: eine Sonnenuhr.
Bild  von 

Diese Sonnenuhr befindet sich an der Südseite des Stephansdoms. 1554 wurde sie an einem Strebepfeiler des Südchors errichtet, zum „Richten“ der Turmuhr. Die Turmuhren waren zwar weithin sicht- und hörbar, aber sie gingen zur damaligen Zeit noch relativ ungenau. Der Sonnenstand war zuverlässiger als die damalige Mechanik. Die älteste Sonnenuhr Wiens wurde in den letzten Jahren restauriert.

Das Gebäude ist schon sehr alt, das war wohl ein guter Hinweis, denn die Grundsteinlegung für den Stephansdom fand 1137 statt, der von da an in mehreren Entwicklungsphasen entstand. 1147 war die erste Weihe im Dom, aber er hatte noch lange nicht das heutige Aussehen. Es gab ständige Erweiterungen und Umbauphasen, und den Stellenwert als Weltkulturerbe hat das Gebäude erst mit dem hohen Turm und dem Langhaus erlangt. Der Stephansturm war auch viele Jahrzehnte der höchste Turm der Welt: von 1437 bis 1500. Dann wurde er vom Straßburger Dom um sieben Meter übertroffen.

Übrigens: Hier noch ein paar interessante Fakten zum Stephansdom, die der Dombaumeister Wolfgang Zehetner in einem Interview für die Immobilien-Redaktion (https://immobilien-redaktion.com/kategorie/inland/artikel/hueter-des-wahrzeichens) erwähnt hat:

„Der Stephansdom hat eine Grundzahl, die immer wiederkehrt, nämlich 37. Damals hat man ja in Fuß gemessen, und die Breite jedes Schiffs beträgt 37 Fuß. Die Länge des Doms ist 111 Fuß, also 37 mal 3. 37 besteht aus 3 und 7, den heiligen Zahlen. Die Fenster erzählen auch sehr viele Geschichten, und die Lichtführung im Dom ist unglaublich genial. Das fasziniert mich sehr, und es ist eine lebenslange Aufgabe, den Dom zu ergründen.

Man hat früher viel mit Symbolen gearbeitet und alles in bildhafter Weise dargestellt, da ja die Menschen damals nicht lesen konnten. Die Absicht ist es, den Leuten ein Abbild des Paradieses im Innern des Doms zu geben. Darum ist auch unter anderem das Portal so wichtig. Wenn man über die Schwelle geht, ist das Jüngste Gericht dargestellt, und außen haben die Kathedralen viele Abwehrsymbole gegen das Böse. Früher haben die Menschen in Holzhütten ohne Fenster gewohnt, und wenn dann so jemand eine Kathedrale betrat, war das sicherlich sehr beeindruckend.“

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Herbert Prasch

Herbert Prasch studierte sowohl an der Universität für Musik und darstellende Kunst als auch an der Graphische Lehr- und Versuchsanstalt. Drei Expeditionen führten ihn bereits in den 50er Jahren nach Afrika, wo er insgesamt sieben Jahre verbrachte und bei mehreren TV- und Filmproduktionen Ton und Beratung machte. Nach neun Jahren in München als Filmtonmeister mit eigenem Tonstudio verschlug es ihn als Fotograf, Tonmeister bei drei Spielfilmen und Dokumentarfilmer für vier Jahre nach Peru. Zurück in Wien gründete er ein eigenes Ton- und Filmsynchronstudio in den Filmateliers am Rosenhügel. Er war als Tonmeister für insgesamt etwa 120 Spiel- und TV-Filme, sowie Fernsehdokumentationen verantwortlich.

Dieser Inhalt:
  • Erschienen am:
    20.07.2023
  • um:
    06:00
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Kategorie: Inland

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