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Kommt der totale Umbruch am Büromarkt? Welche Auswirkungen hat Homeoffice? Mit Stefan Wernhart

Vor Kurzem hat EHL das Update zum Büromarkt veröffentlicht. Es zeigt sich, dass die Dynamik im Markt enorm ist und die Entwicklungen noch nie so schnell stattgefunden haben wie in der aktuellen Situation. Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt in den vergangenen zwölf Monaten maßgeblich beeinflusst und geprägt. Insbesondere größere, bonitätsstarke Unternehmen setzen sich intensiv mit […]

Vor Kurzem hat EHL das Update zum Büromarkt veröffentlicht. Es zeigt sich, dass die Dynamik im Markt enorm ist und die Entwicklungen noch nie so schnell stattgefunden haben wie in der aktuellen Situation.

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt in den vergangenen zwölf Monaten maßgeblich beeinflusst und geprägt. Insbesondere größere, bonitätsstarke Unternehmen setzen sich intensiv mit der Neugestaltung ihrer aktuellen Bürosituation auseinander, um nachhaltig für künftige Herausforderungen gerüstet zu sein.

Der Trend zum hybriden Arbeiten wird die Arbeitswelt jedenfalls weiterhin und nachhaltig formen. Unternehmen und Projektentwickler tun gut daran, die neuen Anforderungen in einer entsprechend gestalteten und organisierten Bürowelt umzusetzen. Das Büro wird zu einem Ort der Kommunikation, Kooperation, Innovation und Kreativität. Die ständige physische Anwesenheit im Büro wird in Zukunft nicht mehr die Regel sein. Es werden daher nicht zwingend weniger Büroflächen, aber vielfach ganz andere, hybride Bürokonzepte benötigt werden.

Die Neuflächenproduktion ist mit rund 82.000 Quadratmetern weiterhin verhalten. Damit haben aber auch Altbauten wieder eine Möglichkeit, am Markt etabliert zu werden. Ganz stark zeigt sich der Trend zu hochwertig sanierten Bestandsobjekten, die im heurigen Jahr einen Anteil von 45 Prozent erreichen werden. Die Fakten zum Wiener Büromarkt: Mit einem Vermietungsvolumen von ca. 47.000 Quadratmetern konnte im 1. Quartal des heurigen Jahres das Volumen des Vergleichszeitraums im Vorjahr (20.000 m2) mehr als verdoppelt werden. Dabei wurden neun Vermietungen mit mehr als 1.000 Quadratmetern Mietfläche registriert, Hotspot war der Cluster Hauptbahnhof, auf den sechs der neun größten Abschlüsse über 1.000 Quadratmeter entfielen. Nummer eins war allerdings die Anmietung von 9.100 Quadratmetern durch die AUVA am Wienerberg.