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Vorsorgewohnungen – das einzig wahre Investment in Zeiten wie diesen

vor 7 Jahren

2 Minuten

Es gibt aus Sicht der Finanzwelt eine Empfehlung, die immer funktioniert, wenn es um Investments geht, nämlich die Streuung derselben.

Zu einem guten und sicheren Investmentportfolio gehören ganz sicher auch eine bzw. mehrere Immobilien. Ein stabiler Sachwert mit dem Potenzial der Wertsteigerung – hier scheint es nahezu unmöglich, einen Fehler zu begehen, wenn bedacht gekauft wird (Lage, Größe, Anbindung, Preis-Leistungs-Verhältnis etc).

Seit vielen Jahren macht im Immobilieninvestment die Vorsorgewohnung Furore. Die Erhöhung der Behaltedauer von zehn auf 20 Jahre konnte dem keinen Abbruch tun, ebenso wenig die Preissteigerung der letzten Jahre oder die Einführung der Immobilienertragssteuer.

Warum?

In einem prosperierenden Markt mit steigender Bevölkerungsentwicklung und dem Zusatz „lebenswert“ ist Nachfrage gegeben und das Angebot zu klein. Der Eigenmittelanteil bei Immobilieninvestments ist immer noch hoch, und die Finanzierungskonditionen sind ungebrochen günstig. All diese Faktoren in Kombination schaffen seit Langem ein günstiges Klima für Vorsorgewohnungen. Mit der in den letzten zwei bis drei Jahren entstandenen Smart-Apartment-Lösung kehrt nicht nur die Garçonnière zurück, die Leistbarkeit bleibt auf beiden Seiten (Investor und Mieter) trotz steigender Kaufpreise gegeben, und die Nachfrage ist daher ungebrochen. Mit effizienter Innenraumgestaltung (Kastenbett, klappbare Tische, flexible Wände) und der Möglichkeit der Kurzzeitvermietung (Einflechtung in Kauf- bzw. Wohnungseigentumsvertrag) ergibt sich auch bei der Vermietung eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Spannend ist, dass sicher 40 Prozent aller Investoren aus der Erste-Bank-und der Sparkassen-Gruppe zum Eigennutzerpreis kaufen. Zum Teil, weil in Zukunft Eigenbedarf erwartet wird, aber auch, weil die rechtlichen und steuerlichen Bedingungen nicht für jeden passend sind. Nicht zu unterschätzen ist daher die hohe Quote an Wohnungen, die als Investment gekauft werden, aber in der Statistik für Vorsorgewohnungen nicht ausgewiesen sind.

Die im derzeitigen Regierungsprogramm angekündigte Diskussion über eine Verkürzung der Behaltedauer auf – wie einst – zehn Jahre könnte auch in den nächsten Jahren noch ein günstiges Klima aufrechterhalten: eines, das trotz hoher Kaufpreise und eventuell steigender Zinsen den Kauf einer Vorsorgewohnung zu einem sicheren Investment macht.

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