--}}
 

MIPIM PropTech Europe, professionelle Startups die gekommen sind um zu bleiben

Auf der MIPIM PropTech in Paris zeigten Start-ups durchgängige Lösungen. Technologische Marktreife und ein reifer Markt begegneten sich (fast) auf Augenhöhe.

Professionalität überzeugt, und darin standen die Start-ups, die auf der in Paris abgehaltenen MIPIM PropTech Europe, vertreten waren, den Immobilienprofis um nichts nach. Aus dem Start-up-Wettbewerb der Veranstaltungspremiere mit stark französischem Einschlag gingen zwei Anwendungen als Sieger hervor. Spaceti und Sensorberg liefern jeweils eine All-in-one-Lösung für offene Büro- bzw. Gebäudeumgebungen.

B2B2C

Mit SHARRY und CityLity gibt es hier auch bereits ein breites Angebot. Nicht nur Immobilieneigentümer, sondern auch Endkunden werden für neue, offene Arbeitsweisen und Arbeitswelten unterstützt. Mit der Kombination von Hard- und Software und eben ohne den reinen B2B-Fokus sind es durchschlagende Lösungen, und das ganz ohne aufdringliche Technik. Nutzer sollen einfach mit dem Handy ihre Dinge im Griff haben. Sensoren und Zutrittsysteme sind abgestimmt. Damit ist von der Garage bis zur Raumbuchung für Meetings mit Kollegen und Kunden alles vernetzt, was räumlich oder zeitlich vernetzt sein soll.

Digitales Facility-Management

Marktgängige Produkte, die das Facility-Management unterstützen, sind ebenfalls im Kommen. Mit Datapole soll das Energie- und Abfallmanagement dank künstlicher Intelligenz nochmals effizienter werden. Außerdem ließe sich die Wartung der Gebäudetechnik vornehmen, bevor sie akut wird.

Der absolute Liebling der Franzosen ist allerdings WeMaintain , ein Vermittler von Aufzugsservice. Zuletzt hat man als Gewinner eines Wettbewerbs im „Business“-TV vor breitem Publikum bewiesen, dass das Geschäftsmodell hält. In Europa und Asien wolle man aktiv sein und das Aufzugsservice von den Produzenten entkoppeln. Den Immobilienmanagern wird es recht sein, wenn für das gleiche Service Einsparungen bis zu 50 Prozent zu erwarten sind.

Digitales Immobilienmanagement

Produkte, die das Immobilienmanagement unterstützen, werden mehr und auch leistungsstärker. Neuheiten wie Assetti , EP , Deepki oder Explore bereiten Daten auf, analysieren, selektieren und leiten Handlungsbedarf ab. Markttransparenz, Portfoliomanagement oder Standortanalyse werden ebenfalls geboten, wobei hier inhaltliche Überschneidungen vorhanden sind.

Die vorerst nur in Französisch vorhandene Plattform Lafoncierenumerique bietet objektbezogen eine „Rundumlösung“. Marktdaten, aber auch Juristisches, Notarielles und Finanzielles sowie BIM und Sensorik sind Teil des großen Ganzen. Damit ist plötzlich eine einzige Plattform da, mit der sich die ganze Wertschöpfungskette abbilden lässt. HBS Research ist ebenfalls für den französischen Investmentmarkt tätig und arbeitet bereits intensiv an der Implementierung von Blockchainlösungen. Brickblock und Drooms sind international aktive Firmen, die schon bald den gesamten Verkaufsprozess digitalisieren könnten.

Direkte Vermittlung

Eine Vermittlungsplattform, die darauf bereits zugeschnitten ist, heißt oward . Das Neue daran ist, dass der Makler kaum mehr gebraucht wird. Die Vergabe erfolgt an den Bestbieter, und Informations- sowie Prozessstandards sorgen für transparente Abläufe. Beim CRM für Vermittler sind allerdings auch Produkte in Entwicklung, mit denen Makler ihre Position stärken können. Apimo bietet eine „Matching“-Funktion, die algorithmisch Kunden und Angebote verknüpft und übrigens auch in Deutsch zu haben ist.

Expansion

Nieschenplayer wie Nestpick , eine Berliner Plattform für Kurzzeitwohnen, oder der Retailvermittler eLocations gaben sich bei der MIPIM PropTech Europe expansiv. Spezialservices wie Picterra aus der Schweiz, die Satellitenbilder in Hausinformationen umwandeln, machten erstmals auf sich aufmerksam. Aus Österreich hatte sich der „Bau-Digitalisierer“ PlanRadar als Besucher eingefunden. Die heimische Immobilienwirtschaft war einzig durch die S+B-Gruppe vertreten. Ansonsten wurde deutlich, dass auf europäischer Ebene vieles passieren könnte, was derzeit noch auf Länderebene hängen bleibt.

03.04.2025

Büromarkt Wien: Gute Nachfrage – wenig Flächen

Der Wiener Büromarkt weist einen extrem geringen Leerstand auf – bessern wird sich das in diesem Jahr nicht.

02.04.2025

Radlobby Österreich: Stadtentwicklung durch Fahrradfreundlichkeit

Die Radlobby Österreich verfolgt ein ganzheitliches Konzept der urbanen Mobilität, das über einzelne Verkehrsmittel hinausgeht. Im Mittelpunkt steht die Idee der Multimodalität: Menschen bewegen sich nicht ausschließlich mit einem Verkehrsmittel, sondern kombinieren verschiedene Transportoptionen flexibel.

31.03.2025

Firstfeier für das “GRÜN DER ZEIT HAUS JUREKGASSE” Projekt von CITA Immobilien

Im aufstrebenden 15. Wiener Gemeindebezirk erreichte kürzlich das innovative Revitalisierungsprojekt “GRÜN DER ZEIT HAUS JUREKGASSE” von CITA Immobilien einen bedeutenden Meilenstein. Die Firstfeier markierte den erfolgreichen Abschluss der Rohbauphase für dieses anspruchsvolle Sanierungsvorhaben.

Geschrieben von:

CEO bei

branchenfrei at Agentur
Interview-Partner:
Dieser Inhalt:
  • Erschienen am:
    05.07.2018
  • um:
    07:00
  • Lesezeit:
    3 min
  • Bewertungen und Kommentare:
    0
  • Jetzt bewerten

Werbung

Kategorie: Trends

Artikel:507

Auch wenn Immobilien nicht beweglich sind, so sind es doch ihr Umfeld und ihr Innenleben. Viele Trends und Entwicklungen in unserer Welt betreffen entweder direkt oder indirekt die Immobilie. 
Einer der Megatrends des 21. Jahrhundert ist jedenfalls die Digitalisierung. Sie wird massive Veränderungen in unserer Gesellschaft bringen. Natürlich macht sie auch vor Immobilien nicht halt. Der digitalisierte Wandel verändert die Immobilienwelt in einem ungeahnten Ausmaß. Deshalb haben wir dieser digitalen Revolution neben den „Trends“ einen ganz wesentlichen Stellenwert eingeräumt.

Newsletter Abonnieren

Abonieren Sie unseren täglichen Newsletter und verpassen Sie keine unserer redaktionellen Inhalte, Pressemeldungen, Livestreams und Videos mehr.

Bitte geben Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein, es sind exakt 2 Worte beginnend mit Großbuchstaben erlaubt.

Vielen Dank! Ihre Daten wurden gespeichert. Damit Ihre Anmeldung gültig wird klicken Sie bitte den Link in dem Bestätigungsmail das wir Ihnen gesendet haben.

Werbung

Das Immobilien-Redaktion Unternehmen der Woche 13/2025

Wir Gratulieren IMMOcontract zu erreichten 150 Punkten!

Platz 2

Immobilienrendite AG

Hollandstraße 14, 1020 Wien

Die Immobilienrendite AG sucht unterbewertete Immobilien, um mit kreativen Lösungen neuen Nutzen für Mieter, Investoren, Banken und Käufer zu schaffen.

Unternehmen

Produkt/Leistung

Profil News

Platz 3

ARE Austrian Real Estate GmbH

Trabrennstraße 2B, 1020 Wien

Mit einem Portfolio von 582 Bestandsliegenschaften und rund 35 Projekten in Entwicklung zählt die ARE Austrian Real Estate zu den größten österreichischen Immobilienunternehmen. Eine ihrer Kernkompetenzen ist die Entwicklung zukunftsweisender Stadtteile und Quartiere mit durchdachter Infrastruktur. Bei der Bewirtschaftung ihres breitgefächertes Portfolio an erstklassigen Büro-Objekten setzt die ARE auf kontinuierliche Bestandsoptimierung und individuelle Nutzungskonzepte mit bestmöglichem Service für ihre Kund*innen. Höchste Nachhaltigkeitsstandards und das Bekenntnis zum Klimaschutz stehen dabei stets im Zentrum des Wirtschaftens.

Unternehmen

Produkt/Leistung

Profil News