--}}
 

Diese Geschäftsmodelle zahlen sich 2023 bei Immobilien nicht mehr aus

Immobilien gelten seit jeher als nachhaltige Kapitalanlage. Dass mit ihnen aber auch erhebliche Kosten verbunden sein können, hat spätestens die Energiekrise deutlich gemacht. Welche drei Geschäftsmodelle im Immobiliensegment es 2023 schwer haben werden und worauf man jetzt achten sollte.

© Image-Source

Die steigenden Energiepreise, die hohe Inflation und die geringe Konjunktur wirken sich dämpfend auf den Immobilienmarkt aus. Wie sich am Wohnungsmarkt zeigt, sind Häuser stark begehrt. Wer daraus ein Geschäft machen möchte, sollte aber auf das richtige Pferd setzen. Die folgenden Geschäftsmodelle weisen aus konkreten Gründen sinkende Gewinnchancen auf. 

Mehrfamilienhäuser als flexible Kapitalanlage?

Mehrfamilienhäuser waren lange Zeit eine beliebte Investition. Gegenwärtig beginnen die Preise für größere Immobilien allerdings zu sinken. Banken kalkulieren bei Wohnimmobilien mit einem Preisverlust von gut fünf Prozent. Dabei gehen die Experten davon aus, dass speziell der Preis von Mehrfamilienhäusern fallen dürfte. Grund hierfür sind die schwer planbaren Nebenkosten. 

Die Frage der finanziellen Verlässlichkeit von Mietern aus der Unter- und Mittelschicht könnte die Preise in der Branche schon bald stark purzeln lassen. Die CO2-Steuer drückt den Preis vor allem bei älteren Gebäuden mit energetischen Mängeln. Auch diesen Faktor sollten Investoren beachten. Beim Verkauf von größeren Immobilien kann eine Aufteilung sinnvoll sein. Die volkswirtschaftliche Lage sorgt dafür, dass selbst dann nicht immer verlässlich zahlende Verkäufer gefunden werden.

Diese Faktoren erschweren den Neubau 2023

Bei einem Neubau können Immobilien energieeffizient gebaut werden. Das spart langfristig laufende Kosten, und für manche Baumaßnahmen gibt es sogar Subventionen oder steuerliche Vorteile. Die veränderten Zinsen und teuren Energiekosten haben jedoch dazu geführt, dass Neubauten plötzlich viel teurer als geplant sind. Wie das Ifo-Institut mitteilt, hatten deshalb im November 2022 16,7 Prozent der Baufirmen mit Stornierungen zu kämpfen. Dass die Neubaufördermittel Ende 2022 massiv weggebrochen sind, macht die Lage nicht eben einfacher. Insgesamt haben Investoren daher mit erheblichen Unsicherheiten zu rechnen.

Garantieren Gewerbeimmobilien noch Gewinn?

Wie rentabel eine gewerbliche Immobilie ist, hängt immer stärker vom Standort ab. Durch die Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeit in den letzten Jahren ist in manchen Bereichen der Bedarf an Bürogebäuden gesunken. Das gilt jedoch keineswegs überall und auch nicht in allen Branchen. In den großen Städten und Metropolregionen steigt der Bedarf an gewerblichen Immobilien sogar.

Dabei legen Unternehmen jedoch Wert auf gut sanierte Räumlichkeiten und eine effektive öffentliche Infrastruktur in der Umgebung. Dafür zahlen die Unternehmen gerne auch höhere Mietpreise. Wer Gewerbeimmobilien anbieten möchte, muss jedoch viel in die Sanierung und Unterhaltung der entsprechenden Gebäude investieren. Außerdem sollten sich die Immobilien an einem gefragten Standort befinden.

Worauf Investoren jetzt achten sollten

Am Immobilienmarkt können sich die Bedingungen gegenwärtig recht schnell ändern. Konnten sich Investoren in den letzten Jahren noch auf Immobilienzyklen und eine Planung in Jahrzehnten verlassen, so ist heute eine andere Perspektive gefragt. Wer mit Immobilien Gewinne machen möchte, sollte seine Analyse-Szenarien kurzfristiger anlegen. Die Unsicherheiten, die Inflation, Zinsentwicklung und steigende Energiekosten mit sich bringen, müssen durch ein gut informiertes Risikomanagement aufgefangen werden. Wer dann noch ein gutes Händchen für den richtigen Standort hat und sich als Immobilienspezialist für eine bestimmte Branche betätigt, kann auch in den kommenden Jahren Gewinne einfahren.

 

03.04.2025

Büromarkt Wien: Gute Nachfrage – wenig Flächen

Der Wiener Büromarkt weist einen extrem geringen Leerstand auf – bessern wird sich das in diesem Jahr nicht.

02.04.2025

Radlobby Österreich: Stadtentwicklung durch Fahrradfreundlichkeit

Die Radlobby Österreich verfolgt ein ganzheitliches Konzept der urbanen Mobilität, das über einzelne Verkehrsmittel hinausgeht. Im Mittelpunkt steht die Idee der Multimodalität: Menschen bewegen sich nicht ausschließlich mit einem Verkehrsmittel, sondern kombinieren verschiedene Transportoptionen flexibel.

31.03.2025

Firstfeier für das “GRÜN DER ZEIT HAUS JUREKGASSE” Projekt von CITA Immobilien

Im aufstrebenden 15. Wiener Gemeindebezirk erreichte kürzlich das innovative Revitalisierungsprojekt “GRÜN DER ZEIT HAUS JUREKGASSE” von CITA Immobilien einen bedeutenden Meilenstein. Die Firstfeier markierte den erfolgreichen Abschluss der Rohbauphase für dieses anspruchsvolle Sanierungsvorhaben.

Geschrieben von:

Martin Sessler

Martin Sessler ist Immobilienexperte der VON POLL Immobilien GmbH in Deutschland sowie Inhaber eines Shops in Böblingen und eines in Herrenberg. Bereits in verschiedenen Wirtschaftslagen hat Martin Sessler in Immobilien investiert und weiß deshalb genau, welche Geschäftsmodelle lang- oder kurzfristig Potenzial haben. Weitere Infos unter: https://www.von-poll.com/de/immobilienmakler/boeblingen/team

Interview-Partner:
Dieser Inhalt:
  • Erschienen am:
    28.02.2023
  • um:
    09:00
  • Lesezeit:
    3 min
  • Bewertungen und Kommentare:
    0
  • Jetzt bewerten

Werbung

Kategorie: Trends

Artikel:507

Auch wenn Immobilien nicht beweglich sind, so sind es doch ihr Umfeld und ihr Innenleben. Viele Trends und Entwicklungen in unserer Welt betreffen entweder direkt oder indirekt die Immobilie. 
Einer der Megatrends des 21. Jahrhundert ist jedenfalls die Digitalisierung. Sie wird massive Veränderungen in unserer Gesellschaft bringen. Natürlich macht sie auch vor Immobilien nicht halt. Der digitalisierte Wandel verändert die Immobilienwelt in einem ungeahnten Ausmaß. Deshalb haben wir dieser digitalen Revolution neben den „Trends“ einen ganz wesentlichen Stellenwert eingeräumt.

Newsletter Abonnieren

Abonieren Sie unseren täglichen Newsletter und verpassen Sie keine unserer redaktionellen Inhalte, Pressemeldungen, Livestreams und Videos mehr.

Bitte geben Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein, es sind exakt 2 Worte beginnend mit Großbuchstaben erlaubt.

Vielen Dank! Ihre Daten wurden gespeichert. Damit Ihre Anmeldung gültig wird klicken Sie bitte den Link in dem Bestätigungsmail das wir Ihnen gesendet haben.

Werbung

Das Immobilien-Redaktion Unternehmen der Woche 13/2025

Wir Gratulieren IMMOcontract zu erreichten 150 Punkten!

Platz 2

Immobilienrendite AG

Hollandstraße 14, 1020 Wien

Die Immobilienrendite AG sucht unterbewertete Immobilien, um mit kreativen Lösungen neuen Nutzen für Mieter, Investoren, Banken und Käufer zu schaffen.

Unternehmen

Produkt/Leistung

Profil News

Platz 3

ARE Austrian Real Estate GmbH

Trabrennstraße 2B, 1020 Wien

Mit einem Portfolio von 582 Bestandsliegenschaften und rund 35 Projekten in Entwicklung zählt die ARE Austrian Real Estate zu den größten österreichischen Immobilienunternehmen. Eine ihrer Kernkompetenzen ist die Entwicklung zukunftsweisender Stadtteile und Quartiere mit durchdachter Infrastruktur. Bei der Bewirtschaftung ihres breitgefächertes Portfolio an erstklassigen Büro-Objekten setzt die ARE auf kontinuierliche Bestandsoptimierung und individuelle Nutzungskonzepte mit bestmöglichem Service für ihre Kund*innen. Höchste Nachhaltigkeitsstandards und das Bekenntnis zum Klimaschutz stehen dabei stets im Zentrum des Wirtschaftens.

Unternehmen

Produkt/Leistung

Profil News