Generationenunterschiede bei der Frage nach dem Traumhaus

Die Corona-Pandemie lässt viele Österreicherinnen und Österreicher über ihre derzeitige Wohnsituation nachdenken – und das über alle Generationen hinweg. Wo genau die Unterschiede zwischen Jung und Alt liegen, zeigt eine von Wienerberger beauftragte Umfrage unter 500 Teilnehmern.

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„Der aktuelle Lockdown sowie die nasskalte Jahreszeit bewirken, dass wir wieder mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Wenn es eng wird, ein ruhiger Raum für das Homeoffice fehlt oder die Kinder nicht einfach in einem Garten spielen können, kommt bei vielen der Wunsch nach einem eigenen Einfamilienhaus auf. Wie dieses aussehen muss, das haben wir Personen zwischen 20 und 75 Jahren gefragt“, sagt Johann Marchner, Geschäftsführer von Wienerberger Österreich.

Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern hoch im Kurs

Wenn man es sich aussuchen könnte, würde die Mehrheit der 20- bis 39-jährigen ihr Traumhaus zurzeit in Niederösterreich (16 %) oder Oberösterreich (14 %) bauen. Bei den 60- bis 75-jährigen ist Niederösterreich (23 %) und Wien (19 %) gefragt. Die 40- bis 59-jährigen wollen ihr Traumhaus am liebsten in der Steiermark (21 %) oder in Oberösterreich (18 %) bewohnen. Alle drei Altersgruppen würden sich für ihr Traumhaus am ehesten eine ländliche Gemeinde mit bis zu 5.000 Einwohnern aussuchen. Städte wie Murau in der Steiermark, Neufeld im Burgenland oder Scheibbs in Niederösterreich wären somit beliebte Hotspots für Häuslbauer.

Jüngere sind bereit mehr Geld für ihr Traumhaus auszugeben

Rund 1/3 der 20- bis 39-jährigen (34 %) wären auch angesichts der Corona-Krise bereit bis zu 500.000 Euro fürs Traumhaus auszugeben. 16 Prozent sogar mehr als 500.000 Euro. Für die über 40-jährigen (55 %) wären bis zu 300.000 Euro vorstellbar – nur 16 Prozent der Gruppe 40+ würde bis zu 500.000 Euro auszugeben wollen. Gefragt nach der Wunschgröße des Traumhauses, gibt die Mehrheit der 40- bis 75-jährigen (45 %) an, dass 51-100 m2 ausreichen, um die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Fast die Hälfte der 20- bis 39-jährigen (48 %) denkt größer und würde 101-150 m2 Wohnfläche bevorzugen. Die Gartenfläche sollte bei den 20- bis 39-jährigen durchschnittlich 311 m2 betragen, bei den 40- bis 75-jährigen sind es etwa 353 m2.

Wunsch-Ausstattung ist eine Generationenfrage

Während bei den Befragten bis 39 Jahren (57 %) und zwischen 40 und 59 Jahren (48 %) „viel Gartenfläche“ als notwendiges Ausstattungsmerkmal gilt, bevorzugt die Gruppe 60+ eher eine Terrasse (57 %). Ein Carport, ein Keller und ein Pool sind allen Altersgruppen in etwa gleich wichtig. Unterschiede zeigen sich dann aber, wenn es um die Barrierefreiheit, die Implementierung von Photovoltaikanlagen und eine Bauweise nach neuesten Energie- und Öko-Standards geht – diese werden erst ab 40+ Jahren relevant. Jüngeren Befragten unter 40 Jahren sind eine Fußbodenheizung (32 %) und eine Arbeitsfläche fürs Homeoffice (26 %) deutlich wichtiger.

20 bis 39 Jahre 40 bis 59 Jahre 60 bis 75 Jahre 
Viel Gartenfläche (57 %) Viel Gartenfläche (48 %) Terrasse (57 %) 
Terrasse (45 %) Terrasse (47 %) Barrierefreiheit (53 %) 
Carport/ Garage (39 %) Carport/ Garage (38 %) Bauweise nach neuesten Energie- und Öko-Standards (45 %) 
Pool (38 %) Pool (36 %) Carport/ Garage (41 %) 
Fußbodenheizung (32 %) Keller (34 %) Photovoltaik / -anlage / Solarpanele (35 %) 
Arbeitsfläche für Home-Office (26 %) Barrierefreiheit (32 %) Pool (32 %) 
Offenes Wohnen (z.B. WohnEssKüche) (25 %) Photovoltaik / -anlage / Solarpanele (30 %) Keller (27 %) 
Große, bodentiefe Fenster für viel Licht (23 %) Bauweise nach neuesten Energie- und Öko-Standards (28 %) Viel Gartenfläche (27 %) 
Viel Stauraum (21 %) Offenes Wohnen (z.B. WohnEssKüche) (25 %) Offenes Wohnen (z.B. WohnEssKüche) (23 %) 
Photovoltaik / -anlage / Solarpanele (18 %) Große, bodentiefe Fenster für viel Licht (18 %) Fußbodenheizung (20 %) 

Ziegel bei den Baustoffen die Nummer 1

Eine Bauweise aus oder mit Ziegeln (56 %) ist in allen Altersgruppen am häufigsten gewünscht – besonders bei den Befragten ab 40 Jahren (67 %). Auch beim Dach greift rund ein Drittel (31 %) aller Befragten auf den Tonziegel zurück – auch hier ist der Wert bei den über 40-jährigen am höchsten (43 %). 9 von 10 Befragten, die im nächsten Jahr einen Hausbau planen, empfinden eine optimale Wärmedämmung als wichtig. Für 8 von 10 ist eine nachhaltige Bauweise essentiell.

„Der Häuslbauer von heute baut ökologisch und nachhaltig und wünscht sich umweltfreundliche Baumaterialien – das bestätigt auch unsere aktuelle Studie. Wir von Wienerberger setzen viele Maßnahmen, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Im März beispielsweise haben wir den ersten ‚klimapositiven‘ Ziegel Österreichs auf den Markt gebracht, der besonders die Anforderungen für den Bau von nachhaltigen Einfamilienhäusern erfüllt“, so Johann Marchner.

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